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Tierw├╝rde ­čÉĽ : Lebewesen statt Sache

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tierschutz
w├╝rde

#21

Ich bin voll bei Dir, @miri.
Deutschland besitzt schon ein ziemlich gutes Tierschutzgesetz. Bis auf wenige Ausreisser br├Ąuchte es keine ├änderung, m.M.n.

Auch bin ich bei Euch, dass es an Kontrollen fehlt. Die Gefahr bei Schweinereien ertappt zu werden, ist gering. Und selbst wenn, dann sind die Strafen l├Ącherlich. Wenn ein Mastbetrieb j├Ąhrlich 6-stellige Gewinne macht, kann man auch alle zehn Jahre mal eine Strafe von 5.000,- ÔéČ zahlen.

Es ist wie ├╝berall, zwei Beispiele:

  • Aktuell wird das Polizeigesetz versch├Ąrft um Sicherheit zu heucheln. Wollte man wirklich mehr Sicherheit, w├╝rde die Polizei mit mehr Personal und gutem, modernem Equipment ausgestattet.
  • Es w├╝rde der 1. Paragraf in der Strassenverkehrsordnung gen├╝gen: ÔÇť(1) Die Teilnahme am Stra├čenverkehr erfordert st├Ąndige Vorsicht und gegenseitige R├╝cksicht.ÔÇŁ und ÔÇť(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer gesch├Ądigt, gef├Ąhrdet oder mehr, als nach den Umst├Ąnden unvermeidbar, behindert oder bel├Ąstigt wird.ÔÇŁ Mehr steht da nicht.

Mit dieser Initiative m├Âchte ich (auch) erreichen, dass Lebewesen nicht nur in den K├Âpfen der meisten Menschen als solche behandelt werden, sondern auch vor Gesetz.
Erst dann kann man ihnen die Rechte zuteil werden lassen, die sie br├Ąuchten, wenn die anderen, wenigen Menschen sie missachten.



Ich werde in K├╝rze mal ein google-doc mit den Argumenten hier erstellen. Dann kann man besser erg├Ąnzen und sortieren. Ich gebe Euch Bescheid.


#22

Ich wu├čte zB nicht, dass es eine Universelle Erkl├Ąrung der Tierrechte gibt,
die 1978 durch die UNESCO in Br├╝ssel verk├╝ndet wurde :

http://www.adiman.eu/tierschutz/tierrechte/index.html


#23

Mir gef├Ąllt der Ansatz , dass erst das ganze Tier verkauft/bestellt werden muss , bevor es geschlachtet werden darf . Jetzt wird ja eher massenhaft auf Vorrat geschlachtet und mit der ÔÇť├ťberproduktionÔÇŁ die Erzeugerpreise gedr├╝ckt .


#24

Gerald, genau aus diesem Grunde m├Âchte ich hier mitwirken. Es geht um die Einstellung der B├╝rger zum Tier.

Es geht darum ihm eine artgerechte Haltung zu gew├Ąhrlseisten. Es ist verfehlt, dass wir ein Tier nur weil es keinen Nutzen f├╝r den Menschen darstellt als Sch├Ądling oder Unn├╝tz bezeichnen. Und gerade in der heutigen Zeit der industriealisierten ├ľkologie, die rein dem Renditegedanken verfallen ist, ist es von gro├čer Bedeutung, die Natur in ihrer Gesamtheit zu sehen.
Und es w├Ąre und ist unsere Aufgabe als homo sapiens, der wissende Mensch, die Tiere als solche zu begreifen was sie sind, sie sind gleichberechtigt mit dem homo sapiens.
Die hier in einigen Posts schon eingestellten Beitr├Ąge, dass dann das T├Âten von Tieren verboten werden m├╝├čte, entspricht meines Erachtens nicht der in dem Naturkreislauf vorgesehenen Stellung von Tieren und Pflanzen. Ich habe das jetzt einfach dargestellt, aber ich hoffe, dass die Klompexit├Ąt dieses Sachverhalts anerkannt wird.

Gerald, auch Miri, haben Recht wenn sie sagen, dass die bestehenden Gesetze als im Prinzip ausreichend sind. Aber auch das Baurecht gibt M├Âglichkeiten des Einflu├čes. Warum wird eine riesige Mastanlage genehmigt, wenn die Entsorgung der G├╝lle nicht gew├Ąhrleistet ist oder werden kann. Das nur nebenbei erw├Ąhnt.
Wir m├╝ssen weg vom Gedanken, dass Lebewesen im Renditewahn als Sache betrachet werden. In diesem Bereich ist nicht nur die Landwirtschaft zu sehen, sondern auch die vorwiegend aus Staaten Osteuropas stammenden Welpenflut. Der Handel mit artenesch├╝tzten Tieren geh├Ârt auch in diesen Bereich.


#25

Ich gebe zu Bedenken, dass Pflanzen auch Lebewesen sind.

Tulpen z. B. schmecken mir nicht. Zu welchem wichtigen Zweck werden sie dann get├Âtet? Nur weil es Usus ist, manchmal Nettigkeiten zu verteilen? Ist es nun ein rein wirtschafliches Interesse der Blumenindustrie, dass sich Menschen Blumen schenken?


#26

Eigentlich sprechen wir von Tieren und nicht von Pflanzen, daf├╝r gibt es den Naturschutz. Was sollen denn dann die armen Veganer noch essen?
Im Titel steht ÔÇťTierw├╝rdeÔÇŁ und nicht ÔÇťPflanzenw├╝rdeÔÇŁ.
Leider brauchen wir das Fleisch noch als Grundnahrungsmittel f├╝r die Ern├Ąhrung, aber man sollte bedachter damit umgehen.
Die Kontrollen m├╝ssen erheblich versch├Ąrft werden und die Strafen angehoben werden. Massentierhaltungen m├╝ssen verboten werden, ebenso das Schreddern von K├╝ken.
++nicht als Moderatorin++


#27

Woran machst du das fest? Das w├Ąre mir n├Ąmlich neu.


#28

Vielleicht , weil etwa 91-90 % der Deutschen nicht auf fleischliche Nahrung k├Ânnen oder wollen . Das ist auch nicht ganz neu . Neu ist nur , dass Vegetarier/innen erst ab den 90ern zu einer nennenswerten Zahl angewachsen sind und bereits glauben , dass sie in der Mehrheit sind und aus diesem Glauben immer h├Ąufiger das Recht ableiten , der tats├Ąchlichen Mehrheit der Menschen ihr Ern├Ąhrungsmodell ├╝berst├╝lpen zu d├╝rfen , manchmal sogar kriminalisieren zu d├╝rfen . Wir hatten sogar hier mal einen jungen Mann , der Fleischfresser als M├Ârder bezeichnete .
Aber Du hast Recht : hier geht┬┤s mal nur um Tiere , obwohl im Titel >Lebewesen< steht .


#29

Naja, das Menschen nicht auf Fleisch verzichten wollen, ist mir auch klar. Aber, dass man es als Grundnahrungsmittel braucht w├Ąre mir wirklich neu. Grundnahrungsmittel sind f├╝r mich Kartoffeln, Nudeln, Reis und Gem├╝se. Die Basics halt :wink:

PS: Ich will auch niemanden was ├╝berst├╝lpen, ich mache das lieber subtiler :smiley:


#30

Menschen den Fleischverzehr zu untersagen wird wohl kaum gelingen. Zumindest nicht in naher Zukunft. Deshalb macht es meiner Meinung nach mehr Sinn, unser Augenmerk, unsere Energien und Ideen auf die Haltung und den Umgang mit Tieren zu legen.

Ich habe zu Jugendzeiten in Geschichten immer die Indianer bewundert, die sich vorab entschuldigten, wenn sie ein Tier t├Âteten (weil sie es f├╝r ihr Leben ben├Âtigten), versuchten die Seele des Tieres nicht zu beleidigen und sorgsam mit Fleisch, Fell usw. umzugehen und sich hinterher daf├╝r bedankten.

Es ist die Wertsch├Ątzung die uns oder vielen von uns Menschen fehlt. Ein Lebewesen verliert sein Leben, damit wir etwas zu essen haben oder Fell f├╝r die Kapuze oder Leder f├╝r die Schuhe.

Und hier m├╝ssen wir ansetzen, damit diese Lebewesen ein anst├Ąndiges, gesundes und gutes, wenn auch verk├╝rztes Leben f├╝hren k├Ânnen, ohne Angst; Qual und unn├Âtige Schmerzen. Von der ersten bis zur letzten Stunde.

In den letzten Jahrzeiten hat sich schon etliches an Haltungsvorschriften und Gesetzen verbessert, aber anderes eklatant verschlechtert: Massentierhaltung, das Wegrationalisieren kleinerer Bauern, unertr├Ągliche Tiertransporte, uns├Ągliche Schlachtungen, sogar eher sch├Ądliche und ├╝bertriebene ├ťberregulierungen in manchen Bereichen durch den Staat.

Was ich besonders furchtbar empfinde sind diese sinnlosen Fleischberge und Tierprodukte, die gar nicht alle gegessen werden k├Ânnen und dann im M├╝ll oder sonstwo landen. Und f├╝r diese Raffgier der einen und die Gedankenlosigkeit der anderen, mussten Tiere auch noch v├Âllig unn├Âtig sterben.

Was nun die Haltung unserer Haustiere betrifft, hat wohl doch schon in vielen Bereichen ein gro├čes Umdenken stattgefunden. Dennoch gibt es auch hier Bereiche und Menschen, die wir nicht unbeachtet lassen sollten, was ihren Umgang mit Tieren betrifft. Mir w├╝rde da einiges einfallen.

Und ja, wir haben schon eine ganze Reihe gute Gesetze, die nur noch ordentlich umgesetzt werden sollten. Und die vielen Ausnahmen und Schlupfl├Âcher m├╝ssen gestopft werden. Aber manche Strafen f├╝r ÔÇťSachbesch├ĄdigungenÔÇŁ; sind einfach l├Ącherlich gering. Gro├čkonzerne zahlen diese aus der Kaffeekasse und streichen weiterhin fette Gewinne ein.

Mein Pl├Ądoyer steht ganz klar f├╝r "Lebewesen". Denn Tiere sind keine Sache. Geben wir ihnen ihre W├╝rde zur├╝ck und sch├Ątzen sie Wert. Wie arm w├Ąre denn die Welt ohne sie.

Hier, am Rande des Schwarzwaldes, reihten sich mal Biotope und Naturschutzgebiete aneinander. Ich kann mich noch so gut an die Vielzahl der Tierarten erinnern, die einen umschwirrten, die krabbelten, hoppelten und huschten. Jetzt herrscht hier g├Ąhnende Leere, geopfert f├╝r stadt├Ąhnliches Wohnen und Monokulturen oder Pestiziden zum Opfer gefallen. Der Tag kommt, an dem ich mit einem Staubwedel im Garten stehe und meinen Apfelbaum selbst best├Ąuben muss.

Aber um ehrlich zu sein, l├Ąstigen Schnaken mache ich auch den Garaus, klatsche manche Fliege platt und drehe bissigen Zecken den Hals um.


#31

Fleisch ist heute f├╝r viele noch eine Art von Grundnahrungsmittel, ein Mittagessen ohne Fleisch ist f├╝r sie unvorstellbar. Ich brauche es nicht, im Gegenteil. Fleisch ist halt immer noch ein wichtiger Teil der Ern├Ąhrungskette, schon vor tausenden von Jahren gingen die Menschen auf die Jagd, um sich zu ern├Ąhren, im Gegensatz zu heute ist die Jagd teilweise nur noch ein Zeitvertreib.
++nicht als Moderatorin++


#32

Ich denke, es macht wenig Sinn, die Fleischesser gegen Vegetarier Debatte wieder zu er├Âffnen. Gehen wir davon aus, dass Tiere Bestanteil der menschlichen Nahrungskette sind.

Aber ich halte es f├╝r sehr wichtig, m├Âglichst das ganze Tier zu verwenden und Tiere nicht nur f├╝r ihre Felle oder H├Ąute zu t├Âten, sondern auch das Fleisch zu verwenden oder das Tier leben zu lassen.

Und nochmal, auch wenn ich mich wiederhole: Das Wichtigste ist die konsequente Umsetzung mit empfindlichen Strafen und strengen Kontrollen, sonst ist das beste Gesetz f├╝r die :cat:


#33

Liebe Ellen, das es so ist, daran zweifle ich nicht. Ich bezweifle nur, dass sie es wirklich brauchen als Grundnahrungsmittel. K├Ânnen und wollen sind zwei unterschiedliche Sachen.

Ich m├Âchte aber auch gar niemandem vorschreiben, was sie essen, insofern beenden wir das gerne auch an dieser Stelle :wink:


#34

Ich w├╝rde gerne die durchaus interessante Diskussion zur├╝ck aufs Thema f├╝hren.

Es geht nicht um Fleisch oder nicht Fleisch, auch nicht um Pflanzen.
Es geht darum, in unsere Gesetze (vorrangig BGB und TierSchG) den W├╝rdebegriff aufzunehmen, ungef├Ąhr nach diesem Muster:

Tiere sollen per Gesetz als ÔÇťnicht-menschliche Lebewesen, die Schmerz und andere Emotionen empfinden k├ÂnnenÔÇŁ bezeichnet werden. Damit soll der W├╝rde von Tieren Rechnung getragen werden.


#35

Ich w├Ąre schon daf├╝r , gebe aber zu bedenken : h├Ątten wir als Menschen dann noch das Recht , Tiere zu t├Âten ?
Egal , ob f├╝r die Ern├Ąhrung oder anderweitiges wirtschaftlichen Verwertung d├╝rfte es nach diesem Gesetzestext-Vorschlag verboten sein .

Wenn WIR den Begriff >W├╝rde< nicht f├╝r Tiere extra definieren , m├╝sste die Definition f├╝r Menschenw├╝rde gelten . Ich bin ja kein Jurist - vielleicht gibt es eine solche Definition schon als juristischen Begriff f├╝r nichtmenschliche Lebewesen ?

Wenn jedoch die Menschenw├╝rde gilt , w├Ąre nicht nur das T├Âten von Tieren verboten , sondern auch das Essen . Ich wei├č , dass dies Teil der Argumentationskette militanter Veganer-Organisationen ist .

Wie gesagt , ich w├Ąre schon daf├╝r , Massentierhaltung , Vorratsschlachtung , unn├╝tze Tiertransporte und Verwertung von nur wenigen Teilen der Tiere zu verbieten .

Auch bin ich f├╝r empfindliche Strafen bei Verst├Â├čen gegen das Tierschutzgesetz und Tiere per Gesetz nicht l├Ąnger als ÔÇťSachenÔÇŁ zu betrachten , sondern als Lebewesen zu betrachten .


#36

Daf├╝r gibt es ja schon Vorlagen aus der Schweiz und Luxemburg. Man k├Ânnte sicher einen Teil davon ├╝bernehmen und unseren Gegebenheiten anpassen. Wenn ich recht gelesen habe, sind in diesen beiden L├Ąndern die Leute nicht ├╝ber Nacht zu Veganern mutiert. :smiley:


#37

Auch wenn ich pers├Ânlich nicht unbedingt f├╝r das T├Âten von Tieren bin, schauen wir doch mal, was die Schweizer dazu sagen:

https://www.tierimrecht.org/de/recht/lexikon-tierschutzrecht/tierwrde/
http://www.zeitlupe.ch/news-detailansicht/news/was-bedeutet-tierwuerde.html

Ich w├╝rde meinen, die Schweizer sind mindestens so gewissenhaft in der Ausarbeitung ihrer Gesetze wie es die Deutschen sein k├Ânnten, vielleicht sogar ohne das Bestreben, ganz bewu├čt irgendwelche Hintert├╝ren offen zu lassen. :wink:

"F├╝r die Pr├╝fung, ob eine Verletzung der Tierw├╝rde gerechtfertigt und somit nicht strafbar ist, muss in jedem Einzelfall einer G├╝terabw├Ągung zwischen den entgegenstehenden Interessen vorgenommen werden. Hierf├╝r wird die Schwere der W├╝rdeverletzung den Interessen anderer betroffener Parteien gegen├╝bergestellt. Ein Eingriff in die Tierw├╝rde ist dabei umso strenger zu bewerten, je schwerer wiegend er f├╝r das betroffene Tier und je belangloser f├╝r den Menschen ist.

Als ├╝berwiegende Interessen kommen insbesondere die Nahrungsmittelbeschaffung, die Gesundheit von Mensch und Tier oder wissenschaftliche Motive infrage. So beispielsweise k├Ânnen unter Umst├Ąnden Tierversuche f├╝r die Erforschung neuer Medikamente eine Verletzung der tierlichen W├╝rde rechtfertigen, wenn derselbe Zweck nicht mit einer milderen Massnahme erreicht werden kann."


#38

Leider geben auch die Schweizer keine befriedigende Antwort auf die zitierte Frage .
Es ist verboten ( u. A. ) Tieren Schaden zuzuf├╝gen . T├Âten ist der gr├Â├čtm├Âgliche Schaden , w├Ąre also auch und besonders strafbar .

W├Ąhrend sie sogar Tierversuche unter gewissen Umst├Ąnden erlauben , sagt au dieses Gesetz nicht , dass und unter welchen konkreten Rahmenbedingungen die Schlachtung (T├Âten zur Nahrungsmittelbeschaffung) erlaubt ist .


#39

Ich k├Ânnte mir vorstellen, dass die Schweizer das Schlachten von Tieren zum Zwecke der Nahrungsaufnahme als etwas selbstverst├Ąndlich Gegebenes nehmen und daher wird darauf auch nicht Bezug genommen.

Soweit ich das schweizer Tierschutzgesetz ├╝berfliegen konnte, geht es nur um den Umgang mit Tieren und die Umst├Ąnde wie Haltung, Transport, Art der Schlachtung etc. also nicht um das T├Âten selbst.

In Punkto ÔÇťT├ÂtenÔÇŁ unterscheidet sich also schonmal die W├╝rde des Tieres von der W├╝rde des Menschen, weil im Besonderen der Mensch am Ende der Nahrungskette steht und das nicht infrage gestellt wird.

Und wie Du, @raba, selbst immer gerne feststellst, m├Âchtest Du ja niemandem vorschreiben, was auf den Teller zu kommen hat. Ich ├╝brigens auch nicht.
Deswegen mu├č man es ausklammern, solange Fleisch noch Usus ist. Ansonsten stellt man sich selbst ein Bein, wenn man Tierrechte verbessern will.

Im ├ťbrigens mu├č es ja wohl funktionieren, denn der schweizer Vegetarieranteil liegt um und bei 14 % und nicht bei 100.


#40

dann sollte man auch den Mut haben , die Ausnahmen klar zu benennen . Klar geht der Gesetzgeber davon aus , dass Schlachten erlaubt sein muss , nur bringt man es nicht in Gesetzform , entsteht automatisch eine Grauzone , die wir schon jetzt haben und die leider auch besonders von den gro├čen Produzenten ausgenutzt wird . Was das Gesetz nicht bestimmt , regeln sie selbst und in ihren Interessen .

Ansonsten bin ich zu 100% bei Dir . Die W├╝rde der Tiere darf eben keine hohle Worth├╝lse sein und da w├Ąre das schweizerische Tierschutzgesetz schon ein brauchbares Vorbild .