Diskussion Auflösung LV Bayern

@anon44959565 hat darum gebeten, über die mögliche Auflösung unseres Landesverbands nicht bei den Anträgen zu diskutieren, deshalb mache ich die Diskussion mal hier auf:

Aus meiner Sicht geht es v.a. darum, ob wir uns mit oder ohne LV besser auf die Bundestagswahl 2021 vorbereiten können, denn diese ist wohl auf absehbare Zeit unser wichtigstes Ziel.

Argumente könnten sein:
Für Auflösung:

  • Freizeit der Engagierten wird geschont, kann für andere Aufgaben als für Organisatorisches rund um den Verband genutzt werden.
  • Verband könnte bei Bedarf wieder neu gegründet werden.

Gegen Auflösung:

  • Die Auflösung ist ein Zeichen dafür, dass wir nicht so gut dastehen und könnte Leute in Bayern demotivieren.
  • Die Struktur erleichtert die Organisation, insb. in Bezug auf eine Aufstellungsversammlung und auf die Finanzen

Meine Meinung wäre, dass es sinnvoll sein könnte, auf dem Papier weiter einen LaVo zu haben, der aber nur weniger Pflichten hat (ich denke da an Öffentlichkeitsarbeit, Präsenz auf Demos etc., was den LaVo in Bayern aus meiner Sicht durchaus beschäftigt hat und auch nicht zu unterschätzen ist, auch wenn es freiwillig geleistet wurde).

PS: Vor ein paar Monaten hatten wir schon mal eine ähnliche Diskussion:

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Man kann die Situation in Bayern wahrscheinlich nicht mit der Situation in NRW damals vergleichen, aber ich hatte den Antrag ja gestellt und vielleicht hilft ja ein Fazit aus Sicht des LV NRW. Die anderen können ja auch noch schreiben. Falls ihr das hier zu OT findet, bitte PN, dann verschiebe / lösche ich das. Aber vielleicht hilft es euch ja.

Nach der Auflösung haben wir uns direkt damit beschäftigt, wie es weiter gehen soll in NRW und dazu sofort im Anschluss Ideen entwickelt. Das würde ich unbedingt empfehlen, denn davon profitieren wir noch heute. Dass wir den LV aufgelöst haben, hieß ja nicht, dass wir nicht mehr zusammen Politik machen wollen.

Das Wichtigste war wohl der Beschluss zum gemeinsamen zoom-call, in dem wir uns regelmäßig austauschen und an den Tobi regelmäßig erinnert. Auch ein Fazit: Tobi wurde damals warum auch immer nicht in den LaVo gewählt, aber er engagiert sich auch ohne Amt und Titel. Sollte sich der LV neu gründen, wäre er hoffentlich im LaVo.

Dass wir als LV NRW offen gezeigt haben, dass wir für einen LV eigentlich zu klein sind, hat die Probleme aufgezeigt. Natürlich war es erst mal ein Schock, aber es nützt ja nichts, sich vorzumachen, man habe einen großen und aktiven LV NRW, wenn das eigentlich nicht stimmt. Kleine Parteien haben nicht überall LVs und DiB ist eine sehr kleine Partei.

Für einen LV muss man Ämter besetzen und einige haben wahrscheinlich nur zugestimmt, weil es sonst keinen LV gäbe. Das motiviert natürlich nicht sonderlich und bindet Zeit, die man auch besser investieren könnte.

Also mein Fazit: Alle, die sich für und in NRW einbringen wollen, machen das auch weiterhin, wir sehen uns Dank Tobi regelmäßig in calls, wir tauschen uns in unserer MP-Gruppe aus, falls nötig und wir sind auch ohne LV ein Bundesland mit DiB in Aktion.

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Die Situation ist überhaupt nicht vergleichbar. Von daher ist der Beitrag von @anon40304920 wenig hilfreich.
Egal aus welcher Motivation die jetzigen Vorstände/Ex Vorstände diesen Antrag gestellt haben. @anon44959565 hat sich zumindest aus seiner Sicht ja erklärt.

Fakt ist, dass DiB wohl auf dem BPT Stand jetzt die Teilnahme an der BTW beschließen wird. D.h. um auch in Bayern die Chance auf UU´s bzw. Wählerstimmen zu erhalten, brauchen wir einen LV oder KV

Dabei ist es völlig nebensächlich, ob und wie sich diese Personen dann künftig einbringen. Im Zweifelsfall reichen eben ein paar Namen auf Papier. Ich denke, dass wir eine Wahlkampfstrategie haben werden, die den Gegebenheiten im jeweiligen Bundesland angepasst sein wird…

Wir müssen also nur dafür sorgen, dass wir im zweitbevölkerungsreichsten Bundesland die Chance zum Antritt haben.

Wenn wir es dann nicht schaffen, soll es halt so sein.

Im übrigen muss der jetzige Vorstand nicht so mit sich ins Gericht gehen. Als Kleinpartei lebt man eigentlich erst immer vor Wahlen, an denen man teilnimmt, auf. Es sei den, man hat es geschafft Mandatsträger in Parlamente zu bringen. Siehe BW

So wird es auch diesmal sein. Das ist fast ein Naturgesetz.

No Mod

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Lieber Jannik,
wir waren die letzen Jahre immer auf der Straße und hatten viel Spaß dabei…nur neue Mitglieder hat es nicht gebracht…und mit 10 Leuten hatten wir vielleicht gute Ideen, aber Umsetzen lässt sich da wenig.
Und wenn zu den DiB-Tischen nur zwei neue Leute zu motivieren sind und aus dem Landesverband dann nur die zwei Organisatorinnen da sind…ich bin diesbezüglich mit meinem Latein am Ende…

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Da klingt jetzt aber vorwurfsvoll @Jannik.
Ich nehme mich etwas raus wg. langer Krankheit - aber bei einigen
Veranstaltungen (Demos) sind die wenigen mitgelaufen - ich erinnere mich noch an
an Plakathalter die ich gebastelt habe und die Fahnen .
Einige dieser Veranstaltungen wurden über den MP beworben - dort
kannst Du einiges finden .
Sollte es nicht vorwurfsvoll gemeint sein dann entschuldige ich mich schon vorab .

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Das müssen die beantworten die dabei waren - einige sind nicht mehr bei DiB .

Für die Außenwirkung ist es meiner Meinung nach enorm wichtig die LVs zu behalten.
Es macht auch keinen Sinn sich jetzt Vorwürfe zu machen und die Arbeit, die ihr geleistet habt schlecht zu reden.
Mitglieder zu gewinnen ist nicht einfach, nicht nur in Bayern. Dieses Problem haben wir denke ich in allen Bundesländern, auch in BW sind wir weniger geworden.
Mit Beginn der UUsammlung werden sicherlich wieder mehr Menschen auf DiB aufmerksam und helfen mit. Es gibt einfach viele Menschen, die sich nicht als Mitglied binden wollen, aber für einzelne Aktionen oder in begrenzten Zeitfenstern sich einsetzen.
Meine Erfahrung ist die, dass sich für den Wahlkampf immer Menschen gefunden haben und danach waren sie dann wieder weg.
Bitte überlegt nochmal, ob ihr den Antrag wirklich stellen wollt.

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Lieber Jannik,

leider klingt das alles aber sehr vorwurfsvoll.
Wir waren als LV zwei Jahre lang auf jeder Veranstaltung, die sich für uns angeboten hat, @Beati hat Reden gehalten und Demos moderiert, wir haben bei Podiumsdiskussionen teilgenommen, wir waren bei CSDs, wir haben uns in Bündnissen vernetzt, haben den March for a New Europe mitorganisiert, hatten Stände auf Straßenfesten, sind zur Kommunalwahl angetreten und haben DiB-Tische veranstaltet. Natürlich sind wir dabei mit Menschen ins Gespräch gekommen. Wir waren auch in Bündnissen immer gern gesehene Mitarbeiter und Mitstreiter. Mitglieder hat uns das nicht gebracht. Beate und Lisa mussten ihren Kommunalwahlkampf zum Großteil alleine stemmen, weil sich auch dadurch nur wenige bewegen ließen. @Lisolde hatte es da sogar noch schlimmer als Beate.

Bei DiB-Tischen war der Vorstand fast immer alleine, auch online war die Resonanz mau, trotz guter Themen.

Dazu kommt: In München sind wir eine Gruppe von 6-7 Leuten, die recht aktiv ist/war, im Rest von Bayern sieht es düster aus. Da haben wir nur Einzelkämpfer, die im Laufe der Zeit zum Großteil resigniert und aufgegeben haben.

Der alte Vorstand, und da spreche ich jetzt einfach mal für uns alle, ist mit seiner Kraft am Ende. Wir haben zwei Jahre teilweise über unsere Kräfte hinaus gearbeitet und sind, wie @Beati schreibt auch mit unserem Latein am Ende. Genug neue Menschen für das Vorstandsamt sind nicht in Sicht.

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Lieber Jannik,

wer im Glashaus sitzt, dem nehme ich gerne seine Illusion - es gibt im Osten Deutschlands aktuell genau einen Landesverband, den der Bundeswahlleiter noch als Landesverband anerkennt - die anderen vier sind offiziell auch ohne Auflösungsbeschluss aktuell nicht existent, sondern existieren nur noch im Schwebezustand. Dieser eine Landesverband ist Sachsen. Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sind aktuell nicht fähig, die Geschäfte zu führen, geschweige denn, eine Liste aufzustellen und diese dann formal korrekt auch einzureichen.

Ich würde aber niemals die Behauptung aufstellen, dass in Thüringen einiges schief gelaufen ist - denn ich kenne @SirSiggi und weiß, dass er seit Jahren auf recht verlorenem Posten kämpfen muss. Zum anderen kenne ich die Verhältnisse vor Ort nicht, kenne weder die Barrieren noch die Hindernisse, mit denen Thüringen kämpfen muss. Auch in den anderen LVs gibt es engagierte Menschen - Raja und Franka sind in ST an ihre Grenzen gegangen, Michael Voss hält MV grad zusammen und und und…

Bevor du also weiterhin meinst, den LV Bayern oder sonst einen LV für von dir aus der Ferne nicht beurteilbares, angeblich fehlendes Engagement zu kritisieren, dann kehre doch bitte erst einmal vor deiner eigenen Tür, mach den LV Thüringen wieder geschäftsfähig und werbe Mitglieder. Wenn das erfolgreich war, lernen wir sicherlich gerne daraus. Ansonsten hör bitte auch, die Aktiven, die zum Teil bis an die Grenzen des Belastbaren gegangen sind und jetzt auch z.T. einfach nicht mehr können, so aus dem Off anzugreifen.

LG Sofian :smiley:

- nicht als Mod -

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Sorry, dass ich das jetzt sagen muss, aber ich finde deinen Kommentar (oder eher deine Kommentare) im Moment ziemlich unangebracht und sehe nicht, wie er zur Besserung der Situation beitragen könnte.

Wir arbeiten hier alle ehrenamtlich, viele haben unglaublich viel Engagement eingebracht, ich denke nicht, dass wir uns hier rechtfertigen müssen. Wir haben unser bestes gegeben, das muss reichen.

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