"Your Right to Know"

Demokratie in Bewegung setzt sich für Pressefreiheit und Whistleblowerschutz ein daher ist dieses Thema dass uns hier von Australien herüber getragen wird sehr wichtig.

Hintergrund: in Australien ist zurzeit eine rechtskonservative Regierung an der Macht, diese versucht die Pressefreiheit zurzeit einzuschränken.

Australische Tagesblätter haben sich nun in einer einzigartigen Kampagne zusammengeschlossen unter dem Titel „you right to know“ dein Recht zu wissen.

mehr könnt ihr hier lesen…

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Ist Rang 11 für Deutschland ein gutes Aushängeschild für einen demokratischen Staat?

Deutschland ist halt (noch?) nicht das beste demokratische Land der Welt aber Rang 11 ist schon recht gut, mMn. V.a. in Anbetracht der Tatsache, dass es ein EU-Land gibt, dass nur auf Rang 111 ist. Rangliste der Pressefreiheit 2020 (Reporter ohne Grenzen).

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Was bedeutet diese Feststellung bezogen auf praktisches Handeln? Ich habe mir, ehrlich gesagt, noch nie die Mühe gemacht, dem nachzugehen. Auf Anhieb sind mir dazu aber stets hauptsächlich Initiativen eingefallen und verbunden damit die Frage, wie viele Menschen damit eigentlich erreicht werden.

Hast Du Infomationen, was diese (wichtige!) Kampagne gebracht hat, d. h. ob damit irgendwelche Gesetzesvorhaben gestoppt oder gar bereits erlassene Gesetze rückgängig gemacht oder geändert wurden?

In Australien gab und gibt es so häufige Regierungswechsel, wie wohl in keinem anderen Land der Welt (kaum eine Regierung steht die Amtszeit durch, für die sie gewählt wurde). Verwunderlich ist angesichts der Unzufriedenheit der Australier mit ihren Regierungen, dass nicht selten bereits einmal abgewählte Regierungsparteien und/oder Premierminister bei der über- oder überübernächsten Wahl wiedergewählt wurden.

Andere Parteien tun sich bezüglich Wachstum noch schwerer als bei uns. Kluge Köpfe, die (aus den beiden Hauptparteien, wie auch aus anderen) als Alternativen zur Verfügung stünden, schaffen es bestenfalls bis zu dem Punkt eines nur knappen Scheiterns.

Die im August 2018 (und 2019 wieder-)gewählte Regierung, gegen die sich die Kampagne richtete, steht mit dem Premier Scott Morrison von Beginn an wackelig da. Obwohl Morrison schon mehrere aufstandsähnliche Kampagnen auszuhalten hatte (zuletzt aufgrund seines Versagens bei den verhehrenden Buschfeuern im letzten Sommer), ist er dennoch immer noch im Amt. (A propos Pressefreiheit: In der Regierung sitzt Morrison für die Liberal Party in einer Koalition mit der rechtsgerichteten National Party.)

Dazu fällt mir keine andere Erklärung ein, als dass eben jedes Land die Regierung hat, die es, aufgrund der Wahlentscheidungen seiner Bevölkerung, verdient. Bleibt die Frage nach den Hintergründen der Wahlentscheidungen … Bequemlichkeit? Trägheit des Denkens bzw. sich ausreichend zu informieren? Risikoangst bzw. Angst vor Neuem? Oder geht es den Menschen einfach noch zu gut?

Die gleichen Fragen stellen sich mir angesichts des bei uns erkennbaren Hangs zum Appeasement (Beschwichtigungspolitik - beschwichtigen, besänftigen, beruhhigen), auch hier bei DiB:

und aus „Wo geht es wie ab bei Coronavirus“:

Also nicht so schlimm, solange es noch Schlimmeres gibt? Problem nicht so drängend, kann ruhig auf später verschoben werden? (Relativ wenige Anhänger für „Wehret den Anfängen“.)

Ja! Potenziel tödlich ist mir doch final priorisiert.
Da habe ich kein Problem mit Machern zu kooperieren. (temporär!)
So, die Geschichte mit ´in einem Boot sitzen und in verschiedene Richtungen rudern´ halt.

Untersuchungsausschüsse habe ich doch erwähnt.

Ich würde mich deiner Meinung anschliessen Liv.

Aber ein wenig neidisch kann man auf die skandinavischen Länder schon sein, finde ich.

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