Wirksamkeit 2021? Eigenständigkeit! Inhalte! Lösungen!

mit Betonung auf Führung!

Welcher Führung. Ich brauch´ kein Führer! Ist nicht das DiB-Modell.
Es gibt Beschlüsse - mehrheitlich gefasste.

Der Spannungsverhältniss - das kann ich schon nachvollziehen - liegt in der Positionen:

  1. Ich mache mir sorgen um DiB - also muss mich auf DiB konzentrieren
  2. Ich mach mir sorgen um die Welt - also suche ich politische Kooperationen mit Gleichgesinnten.

Das sind zunächst subjektive, persönliche Gewichtungen und Herangehensweisen, die ohne weiteres nebeneinander bestehen könnten… Wäre do nicht die Frage der Resourcen: Mann- Frauenpower.
Das ist doch des Pudels Kern (?)

Resourcen binden aber hauptsächlich quartalsmässig wiederholte ´Misstrauensvoten´.
Und die in Pkt 1. u. 2. Erwehnten werden die jeweils anderen eh nicht vor ihren Karren spannen können.
Wir müssen so miteinander auskommen, wie wir sind, Stichwort: Vielfalt.

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die Kategorie hatte Franka gewählt, es hätte sicherlich auch in einer anderen Kategorie stehen können. Es war vorab nicht besprochen gewesen, in welcher Kategorie sie ihren Beitrag einstellt.

Fakt ist, es gibt Befürworter*innen einer kompletten Eigenständigkeit, es gibt Befürworter*innen von Kooperationen (bzw. zumindest Gespräche bezüglich Kooperationen zu führen) und es gibt Menschen, die entweder bislang keine Meinung dazu haben oder aber irgendwie zwischen den beiden inzwischen leider sehr stark polarisierten Positionen stehen.

Das ist der Grund warum wie also BuVo gerne eine entsprechende Abstimmung in der neuen Agorá durchführen möchten. Ursprünglich war geplant gewesen, diese neue Agorá an dem Wochenende 1. - 3. Mai vorzustellen und es dann danach dort durchzuführen. Aber nachdem hier nun ja zunehmend mehr hitzige Diskussionen geführt werden, überlegen wir aktuell, ob es möglich ist, diese bereits früher einzuführen und somit schon früher damit zu starten. Wir werden dies am Mittwoch im BuVo Call abstimmen, wie wir nun weiter vorgehen.

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Ich mache mir Sorgen um die Welt. Ich bin auch der Überzeugung, dass zum aktuellen Zeitpunkt eine Kooperation auf Bundesebene nicht zielführend ist.
Das Spannungsverhältnis liegt also eher in so etwas wie:

  1. Ich mache mir Sorgen um die Welt und bin überzeugt, dass wir die nachhaltigsten Resultate erreichen, wenn wir innerlich abgestimmter gemeinsam (als DiB) zur nächsten BTW antreten.
  2. Ich mache mir Sorgen um die Welt und bin überzeugt, dass wir die nachhaltigsten Resultate erreichen, wenn wir möglichst schnell Aufmerksamkeit erhalten und mit verblüffenden Neuheiten in den dann gegebenen Strukturen antreten.

Unsere Inhalte möglichst bekannt machen, wollen meines Verständnisses nach alle. Wir sind nur geteilter Meinung, wie das am sinnvollsten & nachhaltigsten zu erreichen ist :slight_smile:

Edit: Ebenso, wie wir scheinbar auch alle überzeugt sind, dass mit unserer jeweiligen Position die meisten Menschen für (zumindest erst mal) die BTW zusammenarbeiten würden.

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Das ist für mich der wesentliche Punkt, den es zu klären gilt, bevor wir zu einer Abstimmung kommen. Wenn wir aus eigener Kraft in 16 Bundesländern genug Unterschriften sammeln und einen Wahlkampf führen können, der uns genug Aufmerksamkeit bringt, um über die 0,5% zu kommen, brauchen wir keine Kooperation und können uns die Arbeit (und Kompromisse sparen). Kann denn jemand der Kooperationsgegner mal vorrechnen und aufzeigen, wie das mit ~100 Personen funktionieren soll?

Zum Vergleich:

  • Die ÖDP liegt laut Wikipedia bei etwa 7700 Mitgliedern. Sie schafft es bei Bundestagswahlen auf 0,3%. Nehmen wir mal an, 90% der Mitglieder sind dort eingeschlafen, dann bleiben immer noch ~770 Mitglieder, die sich am Wahlkampf beteiligen.
  • Die Tierschutzpartei liegt laut Wikipedia bei 2000 Mitgliedern und konnte bei der BTW 0,8% erreichen. Sie ist uns programmatisch ähnlich, hat durch den Namen eine (vermeintliche) thematische Fokussierung. Ich nehme sie als deutlich aktiver wahr (als die ÖDP), würde also vermuten, dass am Wahlkampf wenigstens ein Drittel teilgenommen hat: 660 Personen.
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Gegenfrage: Kann jemand der Kooperationsbefürworter vorrechnen, wie das mit dem zu erwartenden Weggang aktiver Personen (verprellt durch die Verwässerung der Inhalte von DiB) funktionieren soll? Ich persönlich wage die Prognose, dass das Ergebnis einer wie auch immer gearteten Kooperation zum jetzigen Stand in der Summe eher weniger Personen wäre. Und dann?

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OK. Hätte schreiben sollen: „Ich mache mir primär Sorgen um …“

Der kleine feine Unterschied ist aber trotzdem: die Loyalität einer Partei gegenüber oder den bestimmten Inhalten gegenüber.

Zwischen Deinem Pkt 1. u. 2. sehe ich kein Spannungsverhältnis.
Das ist, was gemacht werden muss, damit DiB-Inhalte (die durchaus die richtigen!) - aber eben als DiB-Inhalte kolportiert werden können - wirksam!
(das ist - angesichts der zu vermutenden Wahlerfolge - letztlich aber eben nur Parteiloyalität)

Wenn jemandem aber - und dazu zähle ich mich - primär Inhalte wichtig sind (wichtige Inhalte!), dann sehe ich für deren Durchsetztung - angesichts der zu erwartenden Erfolge in BTW - nur ein Zusammenschluss aller progressiven Kräfte im Lande (u. EU) - nicht mal nur der linken (grün ist z.B. nicht unbedingt links).

DiB ist meine ´Wahlheimat´. Aber nicht weil ich gern mit rosa Einhörnern kuschle.

natürlich muss beides passieren: Profilschleifen und Kooperetionsfächigkeit beweisen.
Oder träumt einer von einer DiBublik? (in absehbaren Zeit)

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@HolgerPleus Auf Fragen mit Gegenfragen zu Antworten, ohne sie zu beantworten, ist ein rhetorischen Mittel, hilft aber nicht bei der Lösungsfindung.

Deine Gegenfrage zeigt allerdings das Dilemma, was ich schon an anderer Stelle beschrieb. Aus meiner Sicht:

  • Alleine schaffen wir es nicht, weil wir zu wenige sind
  • Eine Kooperation verprellt/demotiviert ebenfalls Mitglieder, sie lohnt sich dann, wenn die Kooperationsteilnehmer in Summe mehr Personen stellen können, als alleine (Abgesehen davon, dass durch Kooperationen eben auch „Konkurrenz“ verschwindet und sich das für das links-liberale Lager eigentlich immer lohnen sollte: Eine Partei mit 0,5% ist vielfach besser als drei Parteien mit 0,2% Ergebnis).

Die Rechnung könnte also so gehen: Von den 100 aktiven Mitgliedern hier springen 50 ab, weil sie nicht kooperieren wollen. Die verbleibenden 50 bemühen sich um eine Kooperation. Einigt man sich auf gemeinsame Inhalte mit großer Mehrheit und bringt der Kooperationspartner über 50 Personen mit, dann lohnt sich der Aufwand von Verhandlung und Co schon allein, weil wir Stimmen bündeln können.

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Re: Gegenfrage: Kann jemand der Kooperationsskeptiker vielleicht mal wahrnehmen, dass das Kooperationsmodell „Basisdemokratie jetzt“ die Eigenständigkeit der Bündnispartner mit ihren jeweils unverfälschten Inhalte in den Mittelpunkt der Kooperationsidee stellt? Eben weil darin die Skepsis gegenüber eine Fusion geteilt wird! Wir sind darin doch gar nicht weit auseinander.

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Ich hoffe doch, dass dieses Mal, im Gegensatz zur Europawahl- Abstimmung, auch die Argumente der Gegner*innen abgebildet werden, von einer*m Gegner*in. Bei der Europawahl, und das kann ich technisch anhand der Zugriffszahlen belegen, haben mindestens 2/3 der Abstimmenden nur den Abstimmungstext des damaligen BuVo zu lesen bekommen, der die kontroverse Diskussion und sämtliche Gegenargumente nicht einmal gewürdigt hatte, sondern eine einzige Lobhudelei auf DiE war - und wo sich jetzt im Nachhinein heraus gestellt hat, dass beinahe alle Prognosen der „Schwarzseher“ eingetroffen sind. :wink:

Wenn wir informierte Abstimmungen haben wollen, ist es unerlässlich, alle Argumente abzubilden.

Es gibt Aktive und es gibt Aktive. :wink: Es gibt die, die in den Strukturteams wie den Papiertiger*innen, der Technik, der Verwaltung oder der Öffentlichkeitsarbeit schuften und es gibt jene, die eher in der inhaltlichen Schiene zu Hause sind. Und dann gibt es auch die, die weder das eine noch das andere können, weil sie lokal eingebunden sind - alle die werden für ihren Aufgabenbereich benötigt. (Und eine kleine Gruppe, die weder inhaltlich noch strukturell arbeitet, sondern nur auf dem MP diskutiert.)

Meiner Wahrnehmung nach gehören die Gegner*innen einer Bundeskooperation hauptsächlich zur ersten und dritten Gruppe - also den Gruppen mit der höchsten Arbeitsbelastung und den Gruppen, die eine solche Kooperation in der Praxis tragen müssen. Die Strukturteams sind heute schon durch die Bank weg stark belastet, wie soll das werden, wenn sie nicht nur die eigene Struktur am Laufen halten müssen, sondern auch die Struktur einer wie auch immer gelabelten Drittorganisiation? Ich denke da vor allem an die Öffentlichkeitsarbeit - die ist in allen zur Wahl stehenden Konstrukten bestenfalls rudimentär vorhanden, müsste also von DiB gemacht werden. Ebenso gibt es keine etablierte Marke oder ein tragfähiges Corporated Design. Aber dazu einfach mal ein paar Zahlen:

„BaJe“ (Twitter: 16 Follower/ FB: 2 Likes, letzter Post Anfang Januar bzw. März)
„Die Sonstigen“ (Weder auf Twitter noch auf FB auffindbar)
„Selbstbestimmte Demokraten“ (Auf Twitter und FB nicht über die Suche auffindbar)
„bergpartei“ (Twitter 172 Follower, FB 1.700, aktive Arbeit)

Zum Vergleich: DiB (Twitter 4.700 Follower, FB: 19.800 Likes/21.000 Abonnenten - durchschnittliche Beitragsreichweite 3.500 Aufrufe)

Welchen Vorteil hat davon also DiB, statt der eigenen etablierten Marke eine andere zu pushen? Profitieren tun davon vor allem diejenigen, die bisher keine Öffis haben. Sicher werden neben der Öffentlichkeitsarbeit auch unsere Techniker*innen und unsere Papiertiger*innen beansprucht werden. Die Frage ist also keine bloße Milchmädchenrechnung, denn diese klammert aus, ob die Mitglieder strukturelle Stützpfeiler sind und welches KnowHow damit verloren gehen würde. Zumal manches KnowHow, so wie es aktuell scheint, aus den Kooperationspartnern nicht ersetzt werden kann.

Aus diesem Grund hatten sowohl @Grevee als auch ich im LaVo BuVo zwei Dinge vorgeschlagen: Zum Einen sollten die Strukturteams befragt werden, ob Ressourcen vorhanden wären, sich in eine wie auch immer gelabelte Drittorganisation einzubringen und zum anderern sollte eine Befragung der Aktiven als erste Stufe eines Abstimmungsprozeß etabliert werden.

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Kooperation? Kooperation!

DiB soll Kooperationen ablehnen, um sich treu zu bleiben? Das klingt für mich maximal absurd.

Der Geist von DiB ist doch die Kooperation und der Konsens. Wir wollen doch die Echokammern und Filterblasen für neue Ideen öffnen. Wie ginge das bitte einfacher, als in Form einer Kooperation? Auch ohne einen Erfolg in einer Wahl kann man Dinge wie Grundwerte und Ethik-Kodex in andere Parteien tragen.

Ich lese oben auch viele Unterstellungen und – in meinen Augen – hochspekulative Aussagen. Das gleicht meiner Meinung nach eher einer Propagandaschlacht, als der Vorbereitung einer neutralen Abstimmung. Einige sind vorgeprescht und haben Punkte ausgearbeitet, die abgestimmt werden sollen. Warum? Im SK soll auch die Fragestellung offen und demokratisch erarbeitet werden. Also warum bitte soll vorher schon im Hinterzimmer festgelegt werden, welche Optionen die Abstimmung bietet?

Ich denke, der Grund ist klar: DiB hat sich bei allen Abstimmungen pro Kooperation ausgesprochen. Und sowieso waren alle Abstimmungen vom Ergebnis her sehr solide und vernünftig.

Und warum bitte funktioniert SK nicht? Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Nicht nur, dass der Kern von DiB – die Kooperation – in Frage gestellt wird, jetzt wird auch das SK aus unserem Parteiprogramm diskreditiert.

Wenn ich das alles so lese, halte ich eine Spaltung von DiB für unvermeidbar. In diejenigen, die tatsächlich Politik machen wollen und in diejenigen, die ihr eigenes, privates stilles Kämmerlein wollen.

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Das verstehe ich nicht, es gibt doch eine geschlossene PN, in der das erarbeitet wird? Oder habe ich das falsch verstanden?

Meinst du nicht, du greifst etwas hoch? Es werden doch nur schlicht und ergreifend mit vergleichbarem Impetus die Positionen herausgearbeitet. Stimmen denn die Zahlen von Sofian zur Sichtbarkeit in den sozialen Medien nicht?

Das SK wird nicht diskreditiert. Ich habe in Frage gestellt, ob DIB das kann und ob es für die Parteiarbeit geeignet ist. Niemand von uns, korrigiere mich, wenn es falsch ist, ist in SK Moderation ausgebildet. Im Ergebnis machen wir bisher Umfragen, die wir laienhaft mit Widerstandspunkten bestücken - aber das macht doch noch kein SK.

Und manchmal sind auch Mehrheitsentscheidungen nötig, sinngemäß von dir zitiert. Es ist also nicht das eine per se besser als das andere.

Ich bin etwas überrascht, daß das Herbeireden von Spaltung (nur) von denen kommt, die sich bereits komplett einer Kooperation verschrieben haben. Ist das die einzige Perspektive? Dann muß das vielleicht so sein und alle die gehen dann mit ihren jeweiligen Projekten und werben nochmal ganz neu selbst.

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Gerade umgekehrt wir ein Schuh draus: Die derzeit angepeilten Kooperationsmodelle stellen den Kern von DiB infrage. Beispielsweise beginnt die Satzung von BaJe mit den Worten:

„Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Nennung der weiblichen und männlichen Form verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für Frauen, Männer und Diverse.“

War nicht die Förderung von Frauen und Vielfalt einer der „Markenkerne“ von DiB? Hatten wir nicht aus diesem Grunde beschlossen, immer und überall zu gendern? Wollen wir wirklich, dass wichtige Bestandteile unserer Identität auf dem Altar der Kooperation mit „Partner*innen“ geopfert werden, die einen Bruchteil unseres Gewichtes in die Waagschale werfen und uns überdies viel Kraft kosten? Sofian hatte es bereits angesprochen. Darüber hinaus ist derzeit noch höchst zweifelhaft, ob sich das von Baje so hoch gelobte Konzept überhaupt mit dem Parteiengesetz verträgt. Auf welcher Basis soll hier also kooperiert werden?

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Dagegen argumentieren neue Threads nach dem Muster, das @WUte begonnen hat:

Und davon abgesehen gibt es bekannterweise nicht den einen Weg, Politik zu machen. Daher ist es nicht pauschal herausstellbar, wer jetzt „Politik machen“ will und wer nicht :slight_smile:

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Ich lese nirgends, dass eine Kooperation nur auf diese kleinen Parteien beschränkt sein sollte. Deshalb zur Komplettierung noch ein paar Zahlen anderer Parteien und Gruppen, mit denen man zusammenarbeiten könnte (Ohne da irgendeine Empfehlung abgeben zu wollen)

[Edit: War wohl misverständlich - mir ist klar, dass aus diversen Gründen die drei für Kooperationen aktuell nicht in Frage kommen. Es sind aber Parteien/Organisationen dieser Größe, die wir bei Kooperationen ins Auge fassen sollten. Die Diskussion auf die von Sofian genannten einzugrenzen verschiebt den eigentlichen Inhalt der Diskussion: ob wir grundsätzlich Kooperationen anstreben sollten oder sogar müssen]:

„Fridays For Future“ (Twitter: 127.000 Follower; FB: 98.909 Abonnenten)
„Diem25 Deutschland“ (Twitter: 4.300 Follower; FB: 6.700 Abonnenten)
„Volt Deutschland“ (Twitter: 11347 Follower, FB: 20.600 Abonnenten)

Unter der Option Kooperation verstehe ich, dass wir auf alle möglichen potentiellen Partner zugehen, natürlich mit dem Ziel, eine möglichst große Reichweite und ein möglichst großes Team zusammen zu bekommen.

ich verstehe, dass du hier Harry antwortest und dich deshalb auf BaJe beziehst - das ist aber nur eine von vielen möglichen Organisationen / Parteien und ist deshalb auch nicht universell übertragbar.

Natürlich bedeuten Kooperationen eben auch Kompromisse. Wenn wir als Partei keinerlei Bereitschaft zu Kompromissen haben oder die roten Linien zu eng ziehen, brauchen wir es nicht versuchen und können die Zeit sparen. Dann bleibt aber immer noch meine unbeantwortete Frage die nächste Hürde, die es zu meistern gilt:

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Basis der Zivilisation ist Kooperation.
Und Arbeitsteilung.
Tja. Das wär´s

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DiB hängt an denjenigen Mitgliedern, die die Arbeit machen! Hier meine ich vorrangig die Arbeit in den Teams Öffis, Technik, MP-Mods, LaVos und BuVo.
Das sind die Menschen, die, falls wir uns dafür entscheiden sollten, eine Kooperation zusätzlich zur sowieso schon hohen Arbeitsbelastung mit-tragen müssten.

Wir haben bei der Kooperation zur Europawahl gesehen, wohin das führt, wenn alle darüber abstimmen, ob eine Zusammenarbeit zustande kommen soll. Ein Großteil der Menschen, die damals abgestimmt haben, hatten mit der Umsetzung wenig bis nichts zu tun.
Lasst uns nicht denselben Fehler zwei Mal machen.

Um es an dieser Stelle nochmal ganz klar zu sagen:
Ich sehe DiB als basisdemokratisch, aber nur bezüglich unserer Inhalte.
Alles andere sind Entscheidungen der Funktionär*innen.

Sollte die DiB-Aktiven auch dieses Mal überstimmt werden, werden weitere Partei-Austritte folgen und es werden die wirklich wichtigen Positionen/Rollen vakant.

Nicht als Mod.

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Haben ihrerseits kaum Interesse daran, mit uns zu kooperieren, haben dies bereits einmal mit für uns desaströsem Ergebnis getan (was m. E. eine Wiederholung per se ausschließt) oder sind keine Partei, also für Kooperationen in Wahlzusammenhängen völlig außen vor.
Von unvereinbaren Standpunktgegensätzen (Volt beispielsweise propagiert geschlossne EU-Außengrenzen) einmal ganz abgesehen.

Aber bitte nicht falsch verstehen: Ich bin keineswegs GRUNDSÄTZLICH gegen Kooperationen, nur sehe ich aktuell kein Modell, das uns auch nur einen Schritt weiter bringt. In der Zukunft und mit anderen als den derzeit angepeilten Partnern mag das alles ganz anders aussehen.

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Meine Vorstellung von Eigenständigkeit! Inhalte! Lösungen! und Kooperation sieht so aus.
DiB tritt unter DiB zur BTW an mit unseren Inhalten, die wir schon zuhauf haben. Darüberhinaus machen wir eine Liste auf von Forderungen anderer kleinen Parteien, NGOs oder sonstigen Gruppierungen und bekennen uns öffentlich dazu, dass wir hinter den Forderungen von z.B. FFF, Seebrücke, Gemeinwohlökonomie, … und was es sonst noch alles gibt.
Damit wären wir eigenständig und zeigen gleichzeitig wie kooperativ wir sind.
Wir müssten uns nicht mehr in der endlosen Debatte und einem dafür und dagegen aufreiben.

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Ich rede bisher von den realistischen Optionen, denen, die aktuell zur Wahl stehen und die sich hier auf dem MP in den letzten Tagen in einem Kleinkrieg gegenseitig bekämpfen. Davon, dass es konkrete Kooperationsbestrebungen mit Volt oder FFF gibt, die auch zumindest interessiert beantwortet worden wären, ist mir nichts bekannt. Es sind lediglich Tagträume, wir sind für diese Organisationen einfach nicht interessant.

Das diem nicht einmal die Hälfte der Strahlkraft hat, die es zu haben denkt, haben wir während der Europawahl gesehen - wo die Grünen, die Linken und andere Parteimitglieder, die sich bei Diem engagieren, dann doch lieber ihre eigene Partei unterstützt haben.

Natürlich könnten wir jeden aufführen, der in irgendeiner Weise in Frage kommt, aber lass uns doch lieber über das reden, was auf dem Tisch liegt und nicht über unsere Hoffnungen, Wünsche und Träume.

Wenn wir ein konkretes Kooperationsangebot von einer dieser Parteien mit Ausnahme DiEM hätten, wären das vollkommen andere Voraussetzungen. Aber die haben wir nicht, im Gegenteil müssen wir uns auf dem nächsten BPT entscheiden, ob wir eine der zur Wahl stehenden Koops nutzen wollen oder ob wir es alleine machen - dort noch einen Kooperationsverhandlungsauftrag neu zu vergeben, können wir uns in Hinblick auf 2021 nicht leisten. Aus diesem Grund trenne ich das, was wünschenswert wäre, von dem, was konkret Sache ist und vermische das nicht in meinen Argumentationslinien.

Das kann ich so nur unterschreiben und möchte hinzufügen, dass das, was auf der Bundesebene nicht möglich ist (z.B. dass sich FFF vollkommen einer Koop mit uns + weiteren verschreibt, schon alleine, weil es keine einheitliche Organisation ist), auf lokaler Ebene durchaus klappen kann - wie wir z.B. in Düsseldorf sehen können. Dort sind wir mit Stefan in der Klimaliste vertreten - mit FFF.

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ZITAT:
https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/kriterien-bedingungen-bedenken-fuer-die-kompatibilitaet-untereinander/22486

War da nicht ein triffiger Grund für die Kooperationen? Gibt es den nicht mehr?