Wie sieht es bei DiB mit der Wertschätzung DiB-Aktiver aus? (Teil 1)

Vor einiger Zeit hatte ich angesichts der neuerdings geübten Diskussions“kultur“ beschlossen, mich bis mindestens nach dem BPT bzw. bis zur Bekanntgabe der Beschlüsse über die Strategie für den Wahlkampf nicht mehr (mit Beiträgen oder Likes) auf dem MP zu beteiligen, sondern nur noch mitzulesen, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Das Mitlesen hat mich nun dazu verführt, rückfällig zu werden, und zwar, weil ich angesichts der Ankündigung eines langjährigen Mitglieds, @DariusW, seine Mitgliedschaft aufzugeben, unter den Reaktionen darauf eine vom BuVo vermisse.

Ware es, da als ein Hauptziel des Antritts zur BTW21 die Gewinnung neuer Mitglieder genannt wird, nicht ebenso wichtig, zu versuchen, kurz vor dem Austritt / Rückzug stehende Mitglieder und/oder sonstige Aktive zum Bleiben zu motivieren?

Ich bin kurz nach der Gründung der Partei zu DiB gestoßen und war sehr lange eine begeisterte Anhängerin von DiB. Nachdem ich eine Mitgliedschaft ursprünglich aus persönlichen Gründen nicht beantragen konnte, stellten sich im Verlauf der weiteren Entwicklung der Partei zunehmend Bedenken ein, die mich veranlassten, diese Absicht immer wieder aufzuschieben. Solche Bedenken waren u. a.:

  • Bereits während der Amtszeit des ersten Vorstands stellte sich der Eindruck einer bedenklich klaffenden Lücke zwischen der „Führungsriege“, einschließlich der Teams, und der „Basis“ ein, die dies zu kritisieren begann.

  • Hinzu kam, dass nach und nach auch eine Spaltung der Ansichten innerhalb des Vorstands zur strategischen Ausrichtung der Partei und dementsprechend der Vorgehensweise zur weiteren Entwicklung von DiB immer offensichtlicher wurde, d. h. es begannen sich Fraktionen zu bilden.

  • Damit einherzugehen schien nach meinem Eindruck auch, dass die Kritik der Basis von einer der beiden Fraktionen sehr ernst genommen wurde, die deshalb auf Änderung bestimmter Vorgehensweisen drängte, während die andere Fraktion auf Beibehaltung der bisherigen Strategie und Vorgehensweise beharrte.

  • Welche anderen Gründe beiderseits zu der Spaltung geführt haben, mag dahingestellt bleiben. Fakt ist, dass die Spaltung zeitliche Ressourcen fraß und damit einerseits die konstruktive Parteiarbeit beeinträchtigte, während sie anderseits bei etlichen Personen zu einem derart großen Frust führte, dass einige davon sich zu einem Parteiaustritt entschlossen (womit DiB einige der bis dahin engagiertesten Mitglieder verlor) und andere sich DiB-fernen Tätigkeiten zuwandten.

Was ich persönlich bei diesen Austritten und Abwendungen von DiB befremdlich fand (d. h. nicht nur bei diesen, sondern ganz generell eben auch heute finde) ist, wie locker der Verlust von Engagierten oft hingenommen wird. Mir ist nur in wenigen Fällen aufgefallen, dass ihnen – insbesondere jenen, die sich über lange Zeit aktiv für DiB eingesetzt haben - zum Abschied vom BuVo für ihr Engagement und ihre ehrenamtlich eingebrachte Zeit gedankt worden ist. Dabei erinnerte ich mich an „die gute alte Zeit“ von DiB in den ersten Jahren – siehe:

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/danke-dass-ihr-dabei-seid/27155

Wie viele der Unterzeichner*innen dieser Danksagung gehören heute noch zu DiB?

Die Grundeinstellung, die Expertise und das intensive Engagement der Menschen, die die Partei gegründet hatten und ihr vorstanden (zu denen auch @Dorothee gehörte), einschließlich all jener, die sich aktiv für die weitere Entwicklung einsetzten, hatten eine wahre Aufbruchstimmung und mir den Eindruck vermittelt, dass DiB deutlich über alle sonstigen Kleinparteien hinausragte. Ein kontinuierliches Wachstum schien mir damals nur eine Frage der Zeit zu sein – was sich leider inzwischen als typischer Fall von „denkste“ erwiesen hat.

Neue Hoffnung auf das Wiedererwachen einer Aufbruchstimmung regte sich bei mir nach dem Beschluss zum Alleinantritt von DiB (ob verbunden mit einer Öffnung mag der BPT bringen). Viel ist von dieser Hoffnung schon nicht mehr übrig, und weitere Abschiede tragen nicht gerade zur Stärkung bei.

Hinzu kommt, dass ich die oben beklagte Lücke auch zwischen dem derzeitigen Vorstand und der Basis sehe. Egal, woran dies liegt, ob an unabänderlichen Gründen (z. B. Zeitmangel wegen Überlastung) oder anderen – dieser Umstand führt erkennbar zu einem weiteren Schwund von DiB-Anhängern, die vor einer Aufstockung erst einmal zu ersetzen wären.

Soeben habe ich das „Diskussion Paper“, die Reflexion der ehem. Vorstände, Alexander Plitsch, Dorothee Vogt und Clemens Holtmann, über gemachte Fehler gelesen. Das hätte ich besser gelassen. Es hat nur die Frage aufgedrängt, ob und inwieweit DiB sich seitdem weiterentwickelt hat . . . .
Discussion-Paper_Holtmann-Plitsch-Vogt_Aug.2020.pdf (1,4 MB)

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Ich bin zwar nicht der BuVo, aber ich kann Dir sagen, dass jedes scheidende Mitglied ein Anschreiben erhält. Darin wird zum einen bedauert, dass diese Person gehen möchte, des weiteren aber auch erfragt, was die Gründe dafür sind.

Grundsätzlich finde ich aber schon, dass man als Partei, Verein, Unternehmen, Lebenspartner*in, … nicht „betteln“ sollte. Denn die Scheidenden haben sich i.d.R. sehr wohl und oft auch lange und intensiv, mit ihrem Gehen beschäftigt.
Niemand will nach seiner Kündigung noch belehrt werden. Ein anerkennender Gruss, eine professionelle Abwicklung der Modalitäten und ein ehrliches Bedauern mit dem Wunsch verknüpft, dass es ein Wiedersehen und kein Tschüss ist, finden die meisten besser - ich auch.

An den Reaktionen unter @DariusW Post sieht man ja auch durchaus die Traurigkeit der MP-User. Zudem findet zumeist „im Hinterzimmer“ :stuck_out_tongue_winking_eye: noch ein Gespräch mit Abschiedstrunk statt.

Meint der gerald

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Dass jede*r Scheidende (i.d.R.?) ein persönliches Schreiben des BuVo in dieser Form erhält erhält, war mir nicht bekannt und beruhigt mich einigermaßen :wink:

Um ein Verbleiben zu betteln, würde auch ich blehnen - erst recht eine „Belehrung“ -, da ich das als für beide Seiten entwürdigend empfände. Allerdings sprach ich auch nur von motivierender Reaktion auf geäußerten oder erkennbaren Frust. Insbesondere bei @DariusW habe ich den Eindruck, dass er sich innerlich noch nicht von DiB verabschiedet hat.

Wenn jemand seine Austrittsabsicht öffentlich auf dem MP ankündigt (ein solches Schreiben aber wohl erst bei einer Kündigung erhalten würde), denke ich, dass ein - ebenfalls öffentliches - Zeichen der Wahrnehmung seiner Absicht durch den BuVo, verbunden mit einigen ermutigenden Worten, ihr/ihm gut tun würde und zum nochmaligen Überdenken der Absicht bringen könnte. Zumindest nach meinem Empfinden wäre das ein stärkeres Signal für ein „Es ist uns nicht gleichgültig, ob Du gehst oder bleibst“ als das allfällige Bedauern der MP-User.

Nur nebenbei bemerkt, beruht meine Fragestellung im Titel nicht zuletzt auf gelegentlichen Anmerkungungen wie z. B. „Reisende soll man nicht aufhalten“. Ich frage mich, ob die Tatsache, dass solchen und ähnlichen Kommentaren noch nie ein Vorstandsmitglied widersprochen hat, nicht leicht als ähnliche Einstellung aufgefasst werden und den letzten Anstoß zur Umsetzung einer Rückzugsabsicht geben könnte.

Wie gesagt, mir tut es einfach leid um jede*n Einzelne/n, die/der sich lange für DiB engagiert hat und sich dann frustriert verabschiedet, und in der jetzigen Situation von DiB kurz vor einer BTW ganz besonders.

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Warum sollte es als ähnliche Einstellung aufgefasst werden? Muss der Buvo auf dem Marktplatz allem ausdrücklich widersprechen was nicht seiner Einstellung entspricht? Das halte ich für eine sehr aufwändige Aufgabe, auf die der Buvo vermutlich verzichten kann…

Da stimme ich dir zu :cry:

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Wem sagst Du das :unamused:

Nein, natürlich nicht allem - was in den allermeisten Fällen auch Zeitverschwendung zu Lasten wichtigerer Aufgaben wäre. Ob eine Reaktion als sinnvoll betrachtet wird, ist aber vielleicht auch eine Frage der Bedeutung, die einzelnen Beiträgen/Äußerungen zugemessen wird (es sei denn - der BuVo besteht ja aus mehreren Personen -, sie wären im Einzelfall allen Vorstandsmitgliedern entgangen).

Du verdrehst hier mal wieder die Tatsachen wie es dir passt. Niemand wurde zum gehen aufgefordert weil er/*sie eine andere Meinung hatte. Nur kommt es eben nicht gut an wenn man sich nicht an Agora-Beschlüsse hält. Das ist unser Tool der Basisdemokratie - bist du nicht für Basisdemokratie?

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Echt? Hast du alle Beiträge gelesen?

Also ich denke, dass man das so interpretieren darf, dass DiB nach Meinung von Bine nicht der richtige Platz für Menschen ist, die die Zukunft in Parteibündnissen sehen. Und genau das ist doch wohl die Aussage von

Aber wahrscheinlich sehe ich das nur falsch und du erklärst mir das jetzt?

Und wahrscheinlich darf man von einer Moderatorin erwarten, dass sie sich mit Unterstellungen wie

zurück hält und stattdessen mal nachfragt, wie ich darauf komme?

Disclaimer: Die ist keine Kritik an der Moderation sondern nur eine nüchterne und emotionslose Nachfrage auf die aktuelle Unterstellung einer Tatsachenverdrehung, die vermutlich nicht als Mod geschah (leider keine entsprechende Kennzeichnung).

Mein Like unten könnte ja einfach als „Danke für Deine Antwort“ interpretiert werden :wink:. Darum hier noch ein paar weitere für Aussagen, über die sicherlich nicht nur ich mich freue:
:heart: „BuVo hatte ich kurz zuvor schon informiert.“
:heart: „Die Reaktion darauf empfand ich, als lieb bzw. angemessen.“
:heart: „Ich gehe auch nicht nicht mit Frust. Vielleicht eher mit Wehmut.“
:heart: „dass es mir an der Anerkennung nicht gefehlt hat bei DiB“
:heart: „…weil ich auf dem MP bleiben werde und ohne Groll und Reue auf DiB schaue.“
Zusammenfassend:
:purple_heart: für Deine positive Grundeinstellung, die mich hoffen lässt, dass Du irgendwann doch wieder als Mitglied zurückkehrst, weil … Du eh nichts Besseres findest :wink:

Und bitte reserviere mindestens ein Kreuz auf dem Wahlzettel für DiB :smiley:

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Hallo @anon54295675,
schön festzustellen, dass Du Dich, trotz aller Kritik :wink:, noch mit DiB beschäftigst (nur darum danke für Dein Like).

Mit Kritik ist es immer so eine Sache. Sie basiert ja stets lediglich auf persönlichen Eindrücken - dazu in der Regel vor dem Hintergrund eines unvollständigen Wissenstands - und kann daher nie den Anspruch einer objektiven Bewertung der kritisierten Umstände erheben. Wie Du dem bisherigen Verlauf dieser Diskussion entnehmen kannst, fehlten auch mir bei der Eröffnung dieses threads bestimmte Informationen, die meine Kritik inzwischen relativiert haben.

Als relativierend sind bei der Bewertung von Kritik auch stets bestehende ungünstige, kurzfristig nicht zu ändernde Umstände einzubeziehen - in diesem Fall zu wenige Aktive, um bei der Fülle der anliegenden Aufgaben eine kondinuierlich perfekte Erledigung erwarten zu können. Da mir diese Gegebenheit (auch wenn nicht explizit erwähnt) durchaus bewusst ist, habe ich die Anmerkung zum „weiteren Schwund von DiB-Anhängern“ vorsorglich durch „egal, woran das liegt“ ergänzt.

Insofern bedeutet meine hier geäußerte Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation von DiB auch keine generelle Kritik am BuVo oder irgendwelchen anderen Personen, jedoch bin der Meinung, dass es nicht schaden kann, gelegentlich auf Eindrücke hinzuweisen, die bei „der Basis“ vielleicht vorherherschen (was ich aus der Anzahl der Likes auch abzulesen meine). Schweigende Akzeptanz könnte leicht missinterpretiert werden, während es Aufmüpfigkeit in letzter Zeit nach meinem Empfinden eher auf Nebenschauplätzen gegeben hat.

Aus Deinem thread „Wo seid ihr?“, kurz nachdem Du auf DiB aufmerksam geworden warst, hattest Du Dich recht bald zurückgezogen. An Dich gestellte Fragen sind dabei offen geblieben, und auf Anregungen zum aktiven Mitmachen bist Du nicht eingegangen.

Magst Du uns heute einmal sagen, wo Du ansässig bist bzw. welchen LV das betreffen würde?
Und wie sieht es mit Deiner Tendenz zum aktiven Mitmachen - egal ob in einem Team oder durch Teilnahme bei MP-Diskussionen - aus? Hättest Du Lust dazu? Wenn ja, was könnte Dich dazu veranlassen (bewegen :wink:)?

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Interpretieren kannst du das natürlich so. Aber bitte schreibe doch nicht „die Vertreters“.
Das ist ein Zitat/Meinung genau einer Person, nicht mehr und nicht weniger. Verallgemeinerungen sind hier wirklich nicht hilfreich, sondern befeuern nur eine Art Lagerbildung.

Ich schmeiße ja schließlich auch nicht alle, die für Bündnisse gestimmt haben oder sich dafür stark machen, mit dir in einen Topf und ‚unterstelle‘ ihnen, dass sie jede deiner Meinung teilen.
Solche Aussagen helfen wirklich niemandem.

Nicht als Moderator

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Und ich denke, dass dies nicht der richtige thread ist, um über Parteibündnisse zu diskutieren.
Es sei denn, Du möchtest mit dem „Kapern“ jedes threads, zu welchem Titelthema auch immer,
durch Umleitung auf Dein Herzensthema Deine Art von Wertschätzung demonstrieren . . .

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Das ist in unserer Satzung in §16 (2) ganz klar definiert:

Diskriminierte Menschen haben Diskriminierungserfahrungen aufgrund von Rassismus, ihrer Behinderung, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität jenseits binärer Geschlechternormen.

Aber auch von mir einmal ganz ehrlich: Ich habe nach dem Lesen deines Textes nicht dein Eindruck, dass dir tatsächlich an einem Austausch gelegen ist.

Grüße,
eine Feministin

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Du hast gefragt, was alles Vielfalt ist, ich habe dir die Vielfaltsdefinition aus unserer Satzung genannt. Ich verstehe nicht, inwiefern dass keine Frage beantwortet.

Ich möchte auch niemanden erschrecken, ich bin eine Feministin und stolz darauf, wen das jemanden erschreckt, ist das nicht mein Problem. Ich habe es lediglich erwähnt, um dir zu zeigen, dass zwar eine Feministin gekommen ist, dein Text aber immer noch hier steht.

Wenn du konkrete Fragen hast, auf die du Antworten möchtest, stellt diese Fragen doch bitte klar und deutlich. Ansonsten sehe ich nicht, dass es sich lohnt Zeit und Energie in diese Kommunikation zu stecken.

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Reisende soll man nicht aufhalten. Wer gehen möchte, soll gehen. Hier wird niemand festgebunden und daran gehindert das politische Glück an anderer Stelle zu finden.
Wer ein Problem mit den Grundwerten von DiB hat, kann sich ja eine Partei suchen, die besser zu dem eigenen Verständnis passt.
Wer sich beim offiziellen Austrittsgesuch die Zeit nimmt eine ausgewogene Rückmeldung zu den Gründen des Weggehens zu geben, hilft damit der Organisation.
Wer vorher in der aktiven Arbeit schon versucht an den Frustrationsgründen zu arbeiten, umso besser.
„Wenn das so weitergeht, werde ich austreten…“-Threads und Haltungen in Diskussionen gehören verbannt, weil manipulierend und wahnsinnig Ego-überschätzend und damit Gift für´s Klima.
Wenn mündige Mitglieder sagen, dass sie austreten möchten, dann ist es vermessen dort noch auf persönlicher Ebene zu intervenieren. Ich empfinde es nicht als Aufgabe des Buvo hinter einzelnen Mitgliedern herzulaufen. Die sollten eigentlich andere Dinge zu tun haben.
Außerdem ist die öffentliche Kommunikation auf dem MP nicht die einzige Form der Kommunikation; nur weil es nicht sichtbar für alle auf dem MP geschieht, heißt nicht, dass es nicht trotzdem passiert…

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Ich denke derart süffisante Bemerkungen haben nichts mit Wertschätzung und Diskussionskultur zu tun und sind absolut fehl am Platze. Der Kommentar von @Alexandra war vollkommen korrekt - manchmal müssen solche Dinge einfach offen und direkt angesprochen werden.

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dafür machst du immer noch viel Wind

was zumindest heisst dass es eine menge Leute gut finden - und offenbar nicht agressiv .

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Aber ein Like von immer denselben Personen für bestimmte andere Personen muss man auch nicht überinterpretieren und Likes sollten auch nicht überbewertet werden… Es handelt sich um Gefallensbekundung von welchem Teil eines Beitrags auch immer und Personen, die offensichtlich (in ihren Beiträgen erkennbar) gleicher Ansicht sind, liken halt auch Ähnliches, denn da sind sie dann halt auch derselben Meinung… was soll`s?

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like ist like, tada tadada!
„i know what i like“ Genesis

Am like-Verhalten ist nichts geheimnisvolles.
es deutet Zustimmung,
es deutet Zustimmungs-Gruppierungen.
Und?

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Ein Problem wird daraus erst dadurch, dass es zu einem Hilfsmittel für das selbstorganisierte clicken-bashing Andersdenkender werden kann. Selbstorganisiert meint hier, dass es keiner bewussten Entscheidung bedarf sondern seine Rechtfertigung aus der Echokammer erhält und verstärkt. Viele Likes ersetzen die ernsthafte Auseinandersetzung.
Zum bashing taugt ein viel-gelikter Beitrage natürlich nur dann, wenn er andere niedermacht, entwertet, ihnen einen Berechtigung abspricht. Ein vielgeliktes Lob manifestiert ebenfalls eine Gruppe gleichdenkender. Und auch dieses Like muss nicht unbedingt tief durchdacht sein. Aber es ist immerhin nicht schädlich.

Likes sind billig zu geben und billig zu haben, hier genau wie in den SoMe. Da muss man sich nicht viel drauf einbilden. Ein Folgebeitrag, der anknüpft und weiterführt oder nachfragt ist da sehr viel mehr.

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