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Weltbeteiligungsgeld

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#22

Lieber Markus, ja, stimmt. Nur können wir in D ja auch wie bei anderem mit gutem Beispiel voran gehen und andere Staaten zum Nachmachen animieren (klappte ja schon bei anderem).

Lieber Jochen, gehe voll mit Dir. Und ich finde, wir sollten hier in D auf nationaler Ebene (genau da wird DiB bald Einfluss haben) anfangen. Globale Lösungen wären dann der zweite Schritt.

@ Alle: Vielen Dank schonmal für Eure konstruktiven Beiträge! Toll!


#23

Idee: Wie wäre ein INI die fordert, dass der Etat für die Entwicklungshilfe/Internat. Solidarität (direkte Hilfe und Zahlungen an die UNO) mindestens genau so hoch ausfallen muss wie der Etat für Militärausgaben.

Integriert wird eine Höchstwertgarantie, d. h. der einmal erreichte Höchstwert des Entwicklungsetats darf relativ nicht mehr unterschritten werden, lediglich korreliert der Etat mit dem Sinken oder Wachsen des BIP.

So sehr ich die Weltordnung im Sinne von “Goldi50” gern sofort ändern würde, bis das gelingt wäre dies ein erster realisierbarer Schritt mit Vorbildwirkung!


#24

Meine Idee geht auch in die Richtung fair Trade, also ein globaler fairer Handel, wo möglichst viele Produkte möglichst in den Regionen hergestellt werden sollen, um unsinnige Transportwege zu vermeiden.


#25

Ich muss mich grad mal selbst am Schopf packen, denn die Spielregel auf dem Marktplatz in der Kategorie “Initiativen” lautet: Der/die Intitiator*in setzt das Thema und wir (auch ich) schweifen wieder mal ab.

Wenn das Weltbeteiligungsgeld eine neue anti-imperialere Form der Entwicklungshilfe werden soll, dann muss m.M. für dieses eine relative Untergrenze bezogen auf das BIP haben, so wie die vorgeschlagenen 4%, am besten mit Steiegerungsrate.

Noch besser wäre, wenn wir mit 15% anfangen würden und diese in Korrelation mit dem Gini-Koeffizient, zu setzen.

Eine Idee könnte etwa so aussehen:

  • Entsprechend der Rangliste der Staaten in Bezug auf den Gini-Koeffizient wird das Geld verteilt - an wen und für was muss noch definiert werden.
  • Je größer der Gini-Koeffizient eines Staates ist, umso mehr muss dieser zahlen.
  • Vielleicht braucht es auch noch einen Gini-Koffezienten für Staaten untereinander. Denn es kann sein, dass in einem sehr armen Staat mit einem Wert unter 0,5 die Menschen dennoch mehr hungern als die Menschen in einem reichen Staat mit einem Wert über 0,8 zum Beispiel.

Letztlich kommt mir der Gedanke, dass es immer weniger um Staaten geht. Sondern um Menschen. Die schwächsten in jedem Land sind die, die am wenigsten erreicht werden. Sollte das Geld v.a. in Bildung, also in Allgemeinbildung gesteckt werden? Kostenlose Schulbildung, primär und sekundär, für jeden Menschen, weltweit.

Auf jeden Fall. Noch besser wäre, dass der Militärhaushalt dauerhaft und kontinuierlich gesenkt werden sollte/muss. Das ist jedoch ein anderes Thema/Ini.


#26

Jochen, Du hast Analyse und Handlungsempfehlung dort:

gegeben, die meine obige Anmerkung zum “Welt”-Thema hier trifft & ergänzt:


#27

Damit sprichst Du auf den Grundsatz beim Initiativprinzip an, oder?

Die Idee von Demokratie in Bewegung ist einfach: Du bestimmst das Programm. Egal ob Vorstand oder ganz neu dabei – alle sollen ihre Ideen einbringen. Jede Stimme zählt gleich viel. Wir nennen es das Initiativprinzip.
Quelle: Mitbestimmen – DEMOKRATIE IN BEWEGUNG


#28

Hallo! Hier ist es schon lange sehr ruhig. Hier gibt es noch ein Thema zum Diskutieren.
Liebe Grüße Ellen vom Moderationsteam