Weltbeteiligungsgeld

Meine Idee geht auch in die Richtung fair Trade, also ein globaler fairer Handel, wo möglichst viele Produkte möglichst in den Regionen hergestellt werden sollen, um unsinnige Transportwege zu vermeiden.

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Ich muss mich grad mal selbst am Schopf packen, denn die Spielregel auf dem Marktplatz in der Kategorie „Initiativen“ lautet: Der/die Intitiator*in setzt das Thema und wir (auch ich) schweifen wieder mal ab.

Wenn das Weltbeteiligungsgeld eine neue anti-imperialere Form der Entwicklungshilfe werden soll, dann muss m.M. für dieses eine relative Untergrenze bezogen auf das BIP haben, so wie die vorgeschlagenen 4%, am besten mit Steiegerungsrate.

Noch besser wäre, wenn wir mit 15% anfangen würden und diese in Korrelation mit dem Gini-Koeffizient, zu setzen.

Eine Idee könnte etwa so aussehen:

  • Entsprechend der Rangliste der Staaten in Bezug auf den Gini-Koeffizient wird das Geld verteilt - an wen und für was muss noch definiert werden.
  • Je größer der Gini-Koeffizient eines Staates ist, umso mehr muss dieser zahlen.
  • Vielleicht braucht es auch noch einen Gini-Koffezienten für Staaten untereinander. Denn es kann sein, dass in einem sehr armen Staat mit einem Wert unter 0,5 die Menschen dennoch mehr hungern als die Menschen in einem reichen Staat mit einem Wert über 0,8 zum Beispiel.

Letztlich kommt mir der Gedanke, dass es immer weniger um Staaten geht. Sondern um Menschen. Die schwächsten in jedem Land sind die, die am wenigsten erreicht werden. Sollte das Geld v.a. in Bildung, also in Allgemeinbildung gesteckt werden? Kostenlose Schulbildung, primär und sekundär, für jeden Menschen, weltweit.

Auf jeden Fall. Noch besser wäre, dass der Militärhaushalt dauerhaft und kontinuierlich gesenkt werden sollte/muss. Das ist jedoch ein anderes Thema/Ini.

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Jochen, Du hast Analyse und Handlungsempfehlung dort:
https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/verfassung-fuer-den-planeten-vorher-fuer-deutschland/23318

gegeben, die meine obige Anmerkung zum „Welt“-Thema hier trifft & ergänzt:

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Damit sprichst Du auf den Grundsatz beim Initiativprinzip an, oder?

Die Idee von Demokratie in Bewegung ist einfach: Du bestimmst das Programm. Egal ob Vorstand oder ganz neu dabei – alle sollen ihre Ideen einbringen. Jede Stimme zählt gleich viel. Wir nennen es das Initiativprinzip.
Quelle: https://bewegung.jetzt/mitbestimmen/

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Hallo zusammen, grundsätzlich finde ich den Ansatz gut, aber der Weg dahin ist noch weit. Nach meiner Meinung ist das ein globales Problem. Da müßte die EU damit anfangen, diese Probleme anzugehen. Das kann ein Staat alleine nicht lösen. Die Frage ist ja, ob eine solche Maßnahme nicht irgendwie verpufft, da es nur symptome lindert und nicht die Krankheit heilt, die da heißt Kapitalismus bzw. Turbokapitalismus, indem nur bestimmte Gruppen von dem Wirtschaftssystem profitieren, beispielsweise die Großindustrien, Pharma und wie sie alle heißen. Das System ist darauf angelegt, dass die Masse ausgebeutet wird und dies kaskadenförmig über die ganze Welt verteilt. Wir müssten an den Wurzeln des Übels anpacken und im kleinen anfangen: Forderungen für Deutschland zunächst: Lobbyismus einschränken, Steuersystem reformieren, Sozialwesen usw. … Wenn ich mir so ein System vorstellen könnte, müßte der Geldadel reichlich an der Finanzierung betreiligt werden, und zwar genau diejenigen, die diese Ungerechtigkeit in die Welt tragen. Also, die Internationalen Konzerne, die in den ärmeren Ländern die Resourcen und Menschen ausbeuten, müssen an die Kette genommen werden.

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