Wege zur erfolgreichen Integration geflüchteter Menschen

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#21

Die Quelle ist das Leben selbst.
Meine Nachbarin hat ewig gesucht.
Hat sich extra umschulen lassen.
Nur die Umschüler sind dann wieder nicht gut genug.

#22

Tatsächlich würden mich Quellenangaben hier auch interessieren. Mit anekdotischer Evidenz kommt man nicht weiter.

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#23

Hier stehen z.B. ganz andere Zahlen, als die die du nennst: http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosenstatistik-so-hoch-ist-die-verdeckte-arbeitslosigkeit-a-1133354.html

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#24

Machen wir jetzt Wortglauberei von Zahlen die so und so nicht stimmen?
Wir brauchen die Kommastellen nicht zu diskutieren, da die Zahlen vor dem Komma reine Schönrechnerei sind.
Und was ist an “stark gerundeten Zahlen” schwer verständlich?
Fakt ist, in Deutschland sind rund 10 Mio. Menschen ohne Arbeit.
2012 hat die ZDF Sendung WiSo eine Zahl bekannt gegeben…
30% aller in Deutschland lebene bekommen (leben von) Transferleistungen.
Da sind natürlich auch Rentner und Kinder bei.
Das war damals die vielleicht ehrlichste Zahl die unsere Regierung jemals veröffentlicht hat.

#25

Ja, wenn es um zahlen geht sollte man genau sein und sie mit Quellen belegen. Alles andere ist unseriös. Von 10 Mio. tatsächlichen Arbeitslosen habe ich noch nie gelesen. Die Zahlen in dem Spiegel Artikel sind von der Bundesagentur für Arbeit und ergeben zusammen 4 Mio.

Abgesehen davon, dass ich mich sowieso frage, was Arbeitslosenzahlen mit der Integration von geflüchteten Menschen zu tun haben. Darum geht es doch hier eigentlich.

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#26

Also müssen wir bei geschönten Zahlen sehr genau sein?
Das leuchtet ja auch ein.

#27

Ich finde schon , dass Arbeit (von der die Menschen leben können und am gesellschaftlichen Leben kann) ein sehr wichtiger Aspekt der Integration ist . Und gerade da werden die Zahlen der berufstätigen Transferleistungsempfänger/innen besonders wichtig . Doch da brauchen wir unbedingt belastbare Zahlen . Da hast Du unbedingt Recht , denn sonst wird es zur “Kaffeesatzleserei” und jeder politische Gegner haut uns die Argumentation um die Ohren .

Ich fürchte nur , dass es zu viele mögliche Quellen gibt , die verschiedene Zahlen liefern und alle sind irgendwie richtig und doch wieder auch nicht - kommt immer darauf an , wen man fragt und was die Zahlen gerade belegen sollen . Ich weiß gar nicht , warum unsere Flüchtlinge in keiner anderen Statistik auftauchen ; es sind doch erstmal auch Migranten , selbst wenn sie später keine Aufenthaltserlaubnis bekommen sollten und es sind auch dann Arbeitslose , wenn sie keine Arbeitserlaubnis haben und es sind Transferleistungsempfänger/innen auch wenn sie einen geringeren Satz bekommen usw
Will sagen die Zahlen stimmen immer nur bedingt .

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#28

Zur weiteren Meinungsbildung, “Bedarfsanalysen”, Diskussion:

Gerade gefunden

#29

Da kann man sehen, wie sehr die CSU der AfD hinterher läuft.

Gut integrierte Flüchtlinge werden abgeschoben, auch wenn sie Arbeit haben oder eine Ausbildung machen. Weil sie nicht untergetaucht sind und leicht gefunden werden.

Nur damit die Zahlen stimmen.

Die Verantwortlichen übersehen dabei, dass sie damit der AfD indirekt Recht geben und sie stärken, anstatt sie zu schwächen.

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#30

Dieser Bericht begeistert mich

Wissenswertes:

#31

da werden aber die ‘Maulwürfe’ im Weissem Haus Hände voll zu tun haben dies vom Chief geheim zu halten. ;- )

#32

Eben. Oder wollen wir uns an die offizielle Regierungspropaganda halten? “Traue keiner Statistik…” - ich denke mal, der Spruch ist zur Genüge bekannt. Und auf eine Million mehr oder weniger kommt es definitiv nicht an. Wir sind auch kein Tribunal, welches ein Urteil über die aktuelle Bundesregierung und die vorangegangenen zu fällen hätte. Daher greift der Grundsatz “In dubio pro reo” nicht. Es geht vielmehr um ein politisches Argumentieren nach bestem Wissen und Gewissen. Und da sind mir die von @MDK genannten Zahlen auch schon mal hier und da begegnet.

Wie auch immer, selbst bei den von @Rike angeführten Angaben wäre keine Migration auf Grund eines echten Arbeitskräftemangels nötig. Das Problem ist vielmehr die oft lausige Bezahlung, die fehlende Perspektive (heute geheuert, morgen gefeuert) und das mangelhafte gesellschaftliche Image. Vor einigen Zeiten hieß es: “Sei schlau, geh zum Bau!” Ein anderes Beispiel: Eine Bekannte fuhr 10 km weit in die Nachbarstadt zum Putzen, da dies in ihrem Umfeld fast anstößiger gewesen wäre, als in einer Peepshow anzuschaffen.

@miri:

Gut integrierte Flüchtlinge werden abgeschoben, auch wenn sie Arbeit haben oder eine Ausbildung machen. Weil sie nicht untergetaucht sind und leicht gefunden werden.

Nur damit die Zahlen stimmen.

Ein erbärmlicher Opportunismus. Denn es gibt auch andere, die sich nicht integrieren wollen, die oftmals eine Menge Ärger machen - und dennoch nicht angeschoben werden.

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#33

Ich habe mich ja schon gewundert, warum dieses Thema nicht höhere Wellen geschlagen hat, aber offenbar braucht es das vielleicht aktuell auch gar nicht:

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#34

Bitte diskutiert nicht die Artikelquelle, wundern ausdrücklich erwünscht:

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#35

Wissenswerte Studie:

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#36

Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Von 23 junge Geflüchtete die ich betreue ist nur ein junge Man der noch keine Arbeit oder Ausbildung hat, Das liegt aber an der gesundheitliche Zustand von der Man. Bei der Frauen schaut es anderes aus. Die Meisten Afrikanische Frauen haben ein sehr niedrige Bildung so dass sie schwer zu kämpfen haben mit erlernen der Sprache und gleichzeitig die Kinder versorgen. Es ist aber trotz alle sehr beruhigend dass so schnell so viel passiert.

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#37

Ein Artikel, der nachdenklich macht …

#38

„Ist dies nun einfach nur ein etwas peinliches emotionales Relikt, ein Nationalstolz in mir, der sich gekränkt fühlt, weil anderen das ach so geliebte Land offenbar nicht so viel bedeutet?“

Ja genau, denke, dass das ihr größtes Problem ist und sie es klein redet.

Ich bin beim OB. Sie hat die falsche Frage gestellt. Sie hätte lieber fragen sollen, ob sich die Kinder als Frankfurter*innen fühlen. Sie laviert um ihre eigenen patriotischen Empfindungen herum. Und sie fokussiert das im ganzen Artikel und wohl im ganzen Buch. Ich mag diese Einstellung nicht. Für mich ist das Nationenkonzept ein Konzept von vorgestern. Vorvorgestern.

Warum schreibt sie kein Buch darüber, dass sie sich mit den Kindern (auf Deutsch) verständigen kann, dass die Kids im Unterricht mitarbeiten, dass die Kids offenbar Respekt vor ihr haben? Das sind doch die zentralen Dimensionen des Miteinanders. Stattdessen gehts wieder um Nationalität.

Und auch wenn sie das „wir“ und „die“ ablehnt, so macht sie doch im ganzen Text nix anderes als die Kids in diese Kategorien einzuteilen.

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#39

Deswegen arbeitet die Frau an dieser Schule?

#40

Integration kostet Geld. Und braucht Zeit.
Hier ein Artikel, wo die finanzpolitische Reise hingehen wird: