War es das jetzt?

Bundestagswahl: Scheitern mit Ansage.

Weitere Wahlen: Keine Chance, die Unterschriften zu bekommen.

Modernisierung der Partei: Verhindert von [darf ich nicht sagen]

Kooperation: Unerwünscht.

Und jetzt? Wo ist die Perspektive?

Revolutionäre Ideen wie „Mehr Mitglieder gewinnen“ ,„Nichtwählis gewinnen“ … „???“

Nur noch traurig, wenn ich an die lebhaften Diskussionen in der guten alten Zeit zurück denke. Alles verhindert durch Ordnungen, Regelwerke und [darf ich nicht sagen].

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Kritik - zumal konstruktive - ist Heilmittel,

ist Gift - Dein persönliches.

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da wär sie :

und ich denke das ist auch eine Modell-Lösung für die bisher entstandene Problematik auf Bundesebene, siehe

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/sollte-dib-in-eine-sekte-umgewandelt-werden/38801/53

ob das als

tatsächlich was retten würde, steht in den Sternen, da das alles ja nicht ganz neu ist… und bisher mäßig Anklag fand

_ aber nun, wir haben 2017 was angefangen und wir bleiben dabei -
auf jener Grundlage und den guten Entwicklungen die daraus hervorgekommen sind und all der positiven Enegrie die vielerseits her beigetragen wurde berücksichtigend …

alles ist offen :flags:

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Ist denn das Zitieren des Wikipedia-Artikels konstruktive Kritik?
Mal abgesehen davon, wie man die Vorgehensweise von @Surfista bei Wortmeldungen auf dem MP in letzter Zeit einordnen möchte: Könnte es nicht sein, dass er in den MP-Diskussionen, über die immer wieder gleichen Themen hinaus, Themen wie u. a. solche vermisst?

https://www.finanzwende-recherche.de/unsere-themen/private-equity-investoren-in-der-pflege/

https://www.finanzwende.de/themen/cumex/cumcum/

Oder vielleicht auch Verlautbarungen auf dem MP dazu vermisst, welche Schlüsse aus dem Ergebnis der BTW gezogen werden (sollen)? Auch mir scheint die Aufarbeitung der Ergebnisse des Wahlkampfs einem „elitären“ Kreis auf nicht allen zugänglichen Kanälen vorbehalten zu bleiben. Wer nicht am Call dazu teilnehmen konnte, hat halt Pech gehabt? Ein Protokoll darüber wurde jedenfalls nicht veröffentlicht.

Ist das nun „konstruktive“ Kritik meinerseits? :wink:

Da alle, die @Surfista schon länger „kennen“, ihn früher ganz anders erlebt haben, als er sich heute präsentiert, kann ich das Zitieren der Wikipedia-Beschreibung jedenfalls nicht als passend (wenn nicht schon als in die Nähe einer „Diffamierung“ seiner Person gerückt) betrachten. Mir scheint sein heutiges Verhalten eine Mischung aus einem letzten Rest von Hoffnung, Anzeichen dafür zu finden, dass DiB sich doch noch in die Partei entwickelt, die er sich vorgestellt hatte, zu sein (womit er vielleicht gar nicht alleine dasteht).

Richtig ist in dem Wikipedia-Text die Aussage „Häme ist eine Verhaltensweise und keine Emotion“. Dennoch wäre dabei auch die Frage nach den Hintergründen einer solchen Verhaltensweise zu berücksichtigen, denn dann kommen eben doch Emotionen ins Spiel.

In eher seltenen Fällen (im niedrigen zweistelligen Bereich) kann sie Symptom einer gravierenden Persönlichkeitsstörung (z. B. pathologischer Narzissmus) und in dem Fall die Aussage, dass der Orator der Häme sich am Schaden seines Gegenübers „erfreut“, zutreffend sein.

Weitaus häufiger dürften jedoch starke Emotionen der Hintergrund eines solchen Verhaltens sein, z. B. Enttäuschung wegen nicht erfüllter Erwartungen, das Gefühl, nicht verstanden, missinterpretiert, nicht anerkannt zu werden. Das Bemühen um „eigene Profilierung“ wäre dann eine nachvollziehbare Folge des Empfindens, nicht anerkannt zu werden. Andauerndes vergebliches ’Kämpfen gegen Windmühlen’ kann bis zur Wut eskalieren, die sich durch die „Diffamierung des Gegenübers“ (Zurückschlagen als Selbstverteidigung, schlimmstenfalls Rache) ein Ventil verschafft (letztlich ein Ausdruck von Hilflosigkeit).

Freude am Schaden seines Gegenübers dürfte ein derartiges Verhalten bei dem, der es anwendet, wohl kaum auslösen. Vielmehr kann die Fortsetzung dieses Verhaltens, ungeachtet dessen, dass der dadurch erzeugte Gegenwind die negativen Empfindungen nur weiter verstärken muss, auch als Indiz dafür eingeordnet werden, dass der Orator immer noch für das gleiche Ziel wie seine Gegenüber zu kämpfen meint und somit auch dafür, dass immer noch ein Rest von Hoffnung verblieben ist, letztlich doch noch bei denen „durchzudringen“ und als die Person wahrgenommen zu werden, die seiner Einschätzung seiner selbst entspricht. - Vielleicht alles eine Frage der Perspektive?

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Philosophisch ist es schwierig diese Frage zu vereinen,
die Frage bleibt dennoch, ob in einer Partei so ein Pluralismus zugelassen werden kann, bzw. wohin das führt, insbesondere bei gegenläufigen Meinungen.

Ja, ursprünglich war im DiB-Konzept „Vielfalt“ mehrdeutig zu verstehen, auch jenes „wer macht, entscheidet“ wurde so, was die demokratische Legimität angeht, entschärft, indem man sich vorgestellt hat, man kann „projektweise“ parallel Ziele anvisieren und vorangehen, der Kreativität und entsprechend demokratischen Lebendigkeit freien Lauf lassend.

Ab dem Moment jedoch man versucht hat eine „stärkere“ Einheitlichkeit beim Meinungsbild bzw. Verhaltenbsbild oder am politischen Agieren der Partei als Ganzes, rein zu „korrigieren“, z.B. durch eine „stärkere“ Moderation auf dem MP, oder eine direktere und eindeutigere Kritik an die „Macher“ in der Partei,
hat sich jene „Spielwiese“, die damals eben eher als „demokratisches Labor“ nach außen beworben wurde, intern eine solche Begrenzung erfahren, daß die Lust am politischen Experimentieren innerhalb DiBs weniger wurde…
es entwicklete sich eine bzw. mehrere quasi Fraktionierungen ausgehend von grundsätzlicheren politischen Haltungen, sowie eine entsprechende Stimmung, innerhalb von DiB, wobei nach und nach viele deshalb auch das Projekt DiB als zu anstrendgend empfanden und es beiseite ge- oder ganz verlassen haben… - insbesondere viele der „Macher“-Initiatoren sind dadurch irgendwann ausgeschieden, zum Teil auch schriftlich Rückblick haltend, intern oder extern gepostet
Übrig sind hier geblieben in gewisser Hinsicht „Hardliner“ in der einen oder anderen, oder dritten Richtung… - insofern ist es nicht verwunderlich, wenn die Frage nach der Perspektive so hervorsticht, sogar als einzige Erklärung.
Dabei werden wir evtl. mache Positionierungen nicht bis ins detail versöhnen können.

Insofern,
die weiterführende Frage wäre, ob Freiräume entstehen können, das ursprüngliche Vielfaltsmomentum und für manche auch Vielfaltsziel von DiB, mit erneutem Elan zu versuchen

Gerade sind wir insgesamt vllt eher in einer Sackgasse, aber Wege hinaus gäbe es sicher, wenn man wollte

MMn wäre es dabei von ausschlaggebender Bedeutung, die Interessen der einzelnen Richtungen eine Chance zu geben, sich zu entfalten

Eine davon war sicher die Beteiligung an der BTW21
Eine andere wird sein, den LVs mehr Eigenständigkeiten zu geben, falls sie diese zu brauchen meinen und haben wollen, soweit mit den Grundsätzen der Partei vereinbar
Eine andere wiederrum in das Projektmodell für Aktionen / Experimenten / Kampagnen / Kooperationen etc. mehr zu investieren

wie gesagt, alles ist offen

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Nenne es Häme, nenne es Enttäuschung, die Frage ist nicht beantwortet und bleibt der :elephant: im Raum:

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FrischZellenKur.
Die gibt’s nur durch Neuzugang.
Neuzugang gibt’s nur mit überzeugenden Ideen und (!) überzeugendem Handlungsmodus.
Ideen sind überzeugend, wenn sie Weitsicht aufweisen - da sehe ich für DiB inhaltlich kein Problem,
Modus dagegen ist - gemessen an urAbsicht - fast ‚reaktionär‘.

OK. Das wissen nicht die Neuen.
Aber (!) reichen Ideen?
Wie viel ‚anders Machen‘ wollen wir den Neuen anbieten?

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Klar, Zukunft für DiB

und außer

wird es auch ein stichhaltiges lohnedes Ziel geben müssen,
bzw. eine kombination von Zielen - was nichts anders ist, als die Durchsetzung der Werte und Grundsätze sowie Inititiven-Forderungen von DiB in Richtung einer besseren Welt -

und da sehe ich als Ziel-Zugpferd eben die Überschreitung der jeweiligen %-ualen Hürde bei Wahlen, was nur durch Kooperation mit anderen Parteien erreicht werden kann (die es ja, im gleichen politischen Spektrum, mit ebenso überzeugenden und ähnlichen Ideen wie DiB, gibt),
weshalb dies auch ein vorrangiges Projekt werden muß…

Was den Handlungsmodus angeht, der uns hierhin in die Talfahrt geführt hat, sehe ich eine Lösung eher auf dezentraler Ebene und Vorgehensweise momentan möglich, also auf LV-Ebene,
denn die Problematik der Partei ist u.A. gerade personeller Natur auf Bundesebene und eben in einer Sackgasse.
Die Bundesebene behielte bei Neuaufbau dann hauptsächlich interne Koordinations- und Servicefunktionalität, soweit von den LVs erwünscht…

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Ich weis nicht, woher diese deine Erkenntnis rührt. Der BuVo „regiert“ nicht in die Aktivitäten eines LV hinein. Die LV´s dürfen sich eigene Satzungen geben, haben vollen Handlungsspielraum bzgl. Aktivitäten usw. Und wo du personelle Problematiken auf BuVo Ebene siehst, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Aber, falls dem so wäre, habe ich einen Tipp für dich. Am Ende des Jahres findet voraussichtlich ein Parteitag statt, auf dem der Vorstand neu gewählt wird. Gute Gelegenheit, mit „frischen Ideen“ und Bewerbungen für die Vorstandsämter die Partei „neu zu beleben“

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s.o., ich beziehe die personelle Problematik nicht direkt auf der BuVo-Ebene, sondern auf der Bundesebene, wie oben geschrieben
_ nur indirekt gäbe es auf BuVo-Ebene einen Bezug dazu - aufgrund der Verantwortung des BuVo, was personelle Entscheidungen angeht, die allerdings situationsbedingt evtl. auch begründbar / erklärbar / teils nachvollziehbar wären…
Die Problematik wurde in der Vergangenheit teilweise mit manchen Personen innerhalb des BuVo auch schon diskutiert…
und es gibt auch genügend Beiträge auf dem MP, braucht hier nichts wiederholt zu werden.

Auf jeden Fall ist es so, daß aufgrund der o.g. Problematik in Kombination zu der zentralisierten Struktur, mMn es gerade keine ausreichende innerparteiliche Zusammenarbeitsgrundlage existiert…

Ob dabei in Zukunft die eine oder andere LV-Satzung ausreichend wäre, ist jeweils dann zu überprüfen

und ob man soviel Zeitressourcen finden kann, um auf LV- und/oder Bundesebene sich einzusetzen, muß ja jede*r selbst entscheiden

ausgehend vom LV-Berlin momentan, sehe ich gerade nur 3 Leute Interesse oder Möglichkeiten zeigen, mal in einem Call teilzunehmen…
also praktisch 10-mal weniger als zu Beginn 2017… - und auch wenn der Arbeitsaufwand heute nicht so hoch wäre wie 2017, geht es trotzdem praktisch gesehen um einen Neuanfang -
_ und dabei wird es sicher kaum möglich sein, mMn, mit „Altlasten“ weiter so wie bisher umzugehen,
das macht für neue Leute einerseits keinen Sinn
und für die paar alte, die irgendwo noch zu finden wären, halte ich, soweit in meiner bisherigen Kenntnis, deren Ressourcen für ziemlich begrenzt,
obwohl ich mich freuen würde, einige davon wieder intensiver dabei zu sehen

daher sehe ich mich gerade auch nur auf LV-Ebene noch es versuchen…

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an sich (!),
integer, konstruktiv.
Neue Politik-Art (!).

Paar Leute brauchen vllt. eine noch so kleine Partei um sich als ‚Integre Leute‘ auf die Schulter klopfen zu können, die Welt aber braucht eine breiter angelegte, neue Politik (!).

Und da Politik letztlich immer im Konsens läuft (demokratische jedenfalls), muss der Konsens auch gesucht werden.
Je früher desto besser.
(Frage der sozialen wie politischen Kompetenz)

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Die Einheitlichkeit einer Partei ist m. E. unter zwei Gesichtspunkten zu betrachten:
Im Sinne von Geschlossenheit im Hinblick auf die Ziele, denen sich die Partei gemäß Parteiprogramm verschrieben hat und mit denen sie für sich wirbt, halte ich sie für unabdingbar. Von im Führungsgremium zerstrittenen Parteien (siehe Söder gegen Laschet, bis vor gar nicht so langer Zeit auch innerhalb der SPD) wenden sich die Menschen ab. Dafür, dass es dazu nicht kommt / nicht kommen darf, müssen strenge Regeln gelten, und Abweichungen muss frühzeitig begegnet werden.

Ungeachtet dessen würde ich eine interne Einheitlichkeit beim Meinungsbild nicht als notwendige Voraussetzung dafür betrachten, ein Bild der Geschlossenheit in der Außendarstellung abzugeben. Ganz im Gegenteil begrenzt ein solches sehr schnell den Kreis der Menschen, die einer Partei Interesse entgegen bringen, d. h. eine diesbezügliche Liberalität gereicht einer Partei meiner Ansicht nach zum Vorteil, während ein stark begrenztes Meinungsbild nach ideologischer Verkrustung „riecht“.

Außerdem lässt sich bei einer gegebenen Meinungsvielfalt wunderbar das Ringen um letztendlich wohlbedachte Entscheidungen demonstrieren. Ausschlaggebend dafür ist allerdings der Umgang mit der Meinungsvielfalt. Es lässt sich wohl kaum behaupten, dass mit den vielen Versuchen dazu

durchschlagend positive oder zumindest zufriedenstellende Effekte – sei es im Hinblick auf den Ablauf von Diskussionen oder das allgemeine Stimmungsbild – erzielt worden seien. Damit bewirkt worden ist vielmehr das von Dir Geschilderte:

Damit stellt sich doch eigentlich automatisch die Frage, ob es nicht an der Zeit wäre, die bisher ausprobierten Wege einmal ernsthaft auf den Prüfstand zu stellen und sich Gedanken über mögliche Alternativen zu machen. Genau diese Überlegung war der Hintergrund meines vorherigen Beitrags.

Noch so viele Regeln für den Umgang mit einander und ständig neue Verweise darauf haben nicht nur nichts gebracht, sondern die damit Adressierten häufig genug nur in eine Rechtfertigungs-/Verteidigungs- und schließlich sogar Angriffsposition gebracht. Verwunderlich finde ich das nicht. Schließlich befinden wir uns hier unter erwachsenen, eigenständig denkenden Menschen, und nicht jeder Mensch bringt jederzeit die Souveränität auf, locker darüber hinwegzugehen, wenn er sich als unmündiges Kind gemaßregelt, statt als Erwachsener wahrgenommen zu werden fühlt.

Insofern bin ich der Meinung, dass eher Personen, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Moderationsfunktion zu übernehmen, sich wohl überlegen sollten, in welchem Maße sie über die Fähigkeit verfügen, auf Reaktanz nicht selbst (emotional) mit Reaktanz zu reagieren, sondern sachlich und freundlich zu bleiben.
Hilfreich kann dabei sicherlich auch eine Portion Empathie sein, d. h. sich vorstellen zu können, in welcher Stimmung jemand etwas geschrieben hat, um der/demjenigen dieses Menschsein zugute halten zu können.

Ja, ich weiß, Mods sind auch nur Menschen :wink:, aber man nimmt in der Regel ja auch keinen Job als Buchhalter an, wenn man mit Zahlen auf dem Kriegsfuß steht. Jedenfalls kann ich mir nur schwer vorstellen, dass irgendein Mensch es auf Dauer durchhalten kann, böse Kommentare zu schreiben, wenn er darauf nur gleichbleibend freundlich-sachliche oder sonstwie nette Antworten erhält.

Aber vielleicht hat ja jemand bessere Ideen, wie sich ein friedliches Miteinander erreichen ließe, ohne die Meinungsfreiheit abzuschaffen bzw. auf die Vorzüge der Meinungsvielfalt zu verzichten . . .

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Liebe @Tina39 was dies betrifft, kann ich dir mitteilen, dass die aktuelle Moderation sich sowohl sachlich, als auch freundlich mit gemeldeten Beiträgen befasst. Wir bearbeiten Meldungen ausschließlich nach den vorgegebenen Regeln. Jedwede Vermutung, dass wir außerhalb der Regeln Beiträge bewerten, ist nicht zutreffend.

Robert für die Moderation

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Bereits während des Wahlkampfs und auch noch danach habe ich mich eingehender bei etlichen anderen Kleinparteien umgesehen und (wenig überrascht, aber erheitert) festestellt, dass, insbesondere bei der Aufarbeitung der Wahlergebnisse [nicht selten ebenfalls verbunden mit „Hab ich doch mal wieder Recht gehabt“ :wink:], in deren Foren haargenau die gleichen Themen diskutiert werden, wie bei uns:

  • Geldmangel – was tun, um das Spendenaufkommen zu verbessern? [in dem Zusammenhang auch: „Geld für den Wahlkampf reine Verschwendung“ :grin:]

  • Was hätte im Hinblick auf die Überwindung der 5%-Hürde besser gemacht werden können? [dabei auch: „Hab ich doch mal wieder Recht behalten“ / „Website muss dringend überarbeitet / neu aufgesetzt werden“]

  • Was können wir tun, um mehr Mitglieder zum aktiven Einsatz zu bewegen?

  • Was können wir tun, um mehr neue Mitglieder zu gewinnen?

  • Wäre es nicht an der Zeit, um über Kooperationen / eine Fusion nachzudenken?

Zum letzteren Punkt wurde ebenfalls angemerkt, dass es dazu genügend passende Schnittmengen mit Partei X / Y für eine Kooperation bzw. bei Partei Z gar für eine Fusion gebe. Interessant waren die gegen eine Kontaktaufnahme mit diesen genannten Argumente, wie „Dann hätten die ja die Stimmenmehrheit“ / „Wegen der paar Mitglieder brauchen wir uns den Ärger endloser Diskussionen nicht aufzuladen“ / „Wäre unser Ende, die würden uns doch nur schlucken wollen“ / „Für die sind wir zu klein, die würden uns doch nicht wollen“ / „Wer wählt denn schon diffuse Bündnisse“. Kommt uns das nicht weitgehend bekannt vor? :grinning:

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Schön, wenn es so ist, lieber Robert. Dass ich diesen Aspekt überhaupt angesprochen habe, beruht leider dennoch auf eigenen anderen Erfahrungen, sowohl mich selbst als auch andere Personen betreffend. Beispiele darf ich teils nicht nennen, da vertraulich, möchte ich, soweit sie öffentlich waren, nicht nennen, um damit „kein Fass aufzumachen“.

Das würde zumindest ich auch niemals vermuten, geschweige denn unterstelllen!

Davon gehe ich aus, aber Regeln sind doch sicherlich nicht in Zement gegossen. Würdest Du es denn grundsätzlich ablehnen, einzelne davon vielleicht doch einmal in Frage zu stellen? Ich meine, wenn schon einmal die Ausrichtung für die Zukunft im Raum steht . . .

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Genau.

Nicht „oder“, sondern „und“.

kann man nur erreichen, wenn man auch andere Menschen und Meinungen zulässt. Hier wurden Leute diffamiert und diskreditiert, die sich kritisch zu Israel geäußert haben - von Mods wohlgemerkt.

Niemanden hat es gestört. Das war das Ende.

Hat man sich von der BTW versprochen. WahlOMat, WahlSwiper, etc. Überall war DiB, gezogen hat nichts. Das peinliche Wahlergebnis wäre egal, wenn nur viele neue Leute dazu gekommen wären.

ist hier nicht gewünscht. Wir hier sind die „letzten Mokikanis“. Wir sind hier, weil es hier früher mal schön war. Viele Meinungen, die einen Erkenntnisgewinn brachten. Alles weg.

Ach nein, Robert ist noch da, um uns zu sagen, dass wir uns das alles nur einbilden und DiB in Wahrheit eine florierende agile aufstrebende Partei mit einem mitreißenden visionären Vorstand ist. Oder verstehe ich das falsch?

Regeln, die im Hinterzimmer geschmiedet wurden, per Dekret eingesetzt wurden, die Mods sich gegeben haben und die besagen, dass man Mods nicht kritisieren darf. Mods, die andere diffamiert und rausgeekelt haben.

Und es wundert sich im Ernst irgendwer, dass hier niemand mitmachen will?

DiB ist schon jetzt eine Zombie - Partei. Ein Schatten ihrer selbst, nur die Fassade der alten Zeit steht noch. Funktionäre, die sich selbst verwalten.

An alle hier außer Robert: Danke für die spannenden Gespräche.

An Robert und die anderen: Ihr seid Politikverdrossenheit.

Surfista out.

ich finde eigentlich nicht schlecht, dass positives Denken geübt wird :wink: , hab entsprechend oben auch Roberts Posting geliked,
denn DiB wird sehr viel positives Denken brauchen, um aus dem Tief wieder raus zu kommen,
und es ist schließlich im Sinne unserer Gründungsziele für DiB, dass die Partei weiter existiert und stärker wird.
Klar, paar Illusionen sollten endlich mal als solche auch abgelegt werden, damit es vorwärts gehen kann,
„der Kopf ist rund, damit das Denken reflektierend vorgehen kann“ hieße es doch :innocent:
Ja, dabei müssen wir für eine Zukunft von DiB Vorsorge tragen, dass die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden,
entsprechend müssen wir es in Berlin z.B. versuchen, s.a.

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Liebe @Tina39 . In einer Partei ist „am Ende des Tages“ nichts in Zement gegossen. Es steht mir auch nicht zu, mögliche Regeländerungen grundsätzlich abzulehnen.

Es ist doch letztendlich an den Parteimitgliedern, hier für Änderungen zu sorgen. Schließlich haben diese zu allen Themen der Partei das letzte Wort.

Wir haben demnächst einen Parteitag. Dort wird zum Einen der Vorstand neu gewählt und es können Anträge zur Abstimmung eingebracht werden. Auch zu den Kommunikationsregeln auf dem Marktplatz.

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„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.“ heißt es im Original von Picabia. Das ist was anderes …
Vielleicht haben wir es hier bei einigen sich Äußernden mit einem grundsätzlichen Missverständnis zu tun: Eine Partei ist kein schrankenlos offener Dabattierclub zu eigenen Befindlichkeiten. Wir werden niemals darüber reden, ob Rassismus oder Diskriminierung vielleicht doch taugliche Mittel zur Politikgestaltung sein können. Weil unsere Statuten das nicht zulassen. Sie schützen uns gewissermaßen. Höcke könnte hier einwerfen: das engt euch ein!! Das ist Zensur!!! DiB wollte doch mal zugewandt und freundlich und neugierig mit anderen Ideen oder Meinungen umgehen. Ist erkennbar, worauf ich hinaus will?
Für solche, für die eine Partei samt ihren dazu erforderlichen Regularien einengend wirkt, ist diese Form von Politikarbeit vielleicht grundsätzlich einfach die falsche Stelle. Es gibt ja viele andere Formen des Aktivismus.
Nur, eine ungefähre, aber definierbare Grundlinie gibt es überall. bei der Seebrücke, bei FFF, bei Greenpeace usw. Begäbe sich jemand dorthin und würde, sobald ihm oder ihr eine einzelne Entwicklung nicht mehr gefallen und man würde sich dort dann ebenfalls so egoistisch äußern wie hier auf unserem MP, träten unverzüglich gleichartige Reaktionen zu Tage.
Es geht es um die prinzipielle Frage, wie ich mit dem Instrument „Partei“ umgehe.
Hilfreich ist es jedenfalls nicht, hier immer wieder halbpersönliche Anschuldigungen unterzubringen. Jede Partei braucht Leute, die sich sozusagen in die Pflicht nehmen lassen, die sich „den Hintern aufreißen“ um Dinge in Bewegung zu bringen. Das wird aber immer schwieriger, wenn so wie hier über demokratisch gewählte Repräsentanten schwadroniert wird.
Leute, es kann ja sein, dass der einen oder dem anderen die gesamte Richtung nicht (mehr) passt. Dann versucht es zu ändern, indem ihr euch konkret engagiert. Immer nur rumlabern und rumnörgeln ist auf Dauer peinlich und niveaulos und kommt unter dem durchschaubaren Deckmäntelchen intellektueller Brilliantheit oder der Pose unverstandener Betroffenheit daher.
Das kommt mir mittlerweile sowas von selbstverliebt vor, dass ich fürchte, dass der Kern der Arbeit in Vergessenheit gerät: die Verhältnisse zu verbessern. Und das schaffen wir nicht durch Selbstzerfleischungsorgien die letztlich meist nur eines hinterlassen: einen Trümmerhaufen. Vielleicht lohnt es, mal einen Blick hin zu den „Piraten“ zu richten. Die haben jedenfalls keinen politischen Gegner gebraucht, um sich zu zerlegen. Alles schön hausgemacht. Und wer genau hinsieht, erkennt Parallelen.
So, jetzt kann man sich gerne mal mit meiner Person beschäftigen wer das für nötig hält. Ich für meinen Teil werde nicht damit aufhören, mich für eine bessere Welt zu engagieren. Innerhalb von DiB, ein besseres Programm findet sich nicht. Und dieses Engagement betrachte ich als ein dienendes. Das ist keine Zeit für übertriebene Ego-Trips.

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