Vorschlag: Abhalten eines Regelmäßigen Mitglieder-Calls (RMC)

  • Intervall: 10 Tage

  • Eingeladen sind / teilnehmen dürfen alle Parteimitglieder und alle verifizierten Bewegers auf Anfrage ( Ergänzung: einmalige Erlaubniserteilung gilt bis auf Widerruf) . Die aktuelle Liste der Teilnahmeberechtigten kann am MP eingesehen werden.

  • Es sollte nur ausnahmsweise kein Mitglied des BuVo da sein und nie kein sonstiges Parteimitglied

  • Die Parteimitglieder können jederzeit die Beteiligung oder den Ausschluss von Bewegers aus dem Call per einfacher Mehrheit beschließen

  • Es sollte wirklich alles, was innerparteiliche Angelegenheiten und ihre Mitglieder betrifft, zur Sprache kommen können , also auch kritischere Themen oder Streits. Kein Inhalt sollte die Initiativenerstellung sein, Satzungsänderungen oder politischer Austausch (diese werden wie bisher gepostet), es sei denn, es gäbe Unstimmigkeiten persönlicher Natur, die besser von Angesicht zu Angesicht geklärt werden.

  • Jede*r kann Diskussionsgegenstände einbringen, Annahmeschluss ist ab dem 5. Tag vor dem nächsten RMC. Wieviele Topics jeweils „behandelt“ werden können („Abwicklung“ in der Reihenfolge des Eingangs) müsste festgelegt werden, evtl. für jeden RMC einzeln oder je nach thematischer Orientierung und natürlich dem Zeitaufwand. Call-Dauer würde ich drei oder sogar vier Stunden ansetzen, da ein größeres Zeitfenster es mehr Personen möglich macht, auch eine Zeit lang teilzunehmen.

  • Es sollte offen, aber geordnet (also nicht alle auf einmal reden) und gesittet (also keine Beschimpfungen oder Beleidigungen zugelassen) zugehen, wofür die*der jeweils vor dem RMC bestimmte RMC-Mod(s) durch Moderation des Gesprächs Verantwortung trägt/tragen.

  • es könnte nach Bedarf auch mehr RMC-Mods geben und Mods könnten sich aber auch „abklatschen“, damit der individuelle Zeitaufwand „sozialverträglich“ bleibt :wink:

Ich schlage das vor, da ich der Überzeugung bin, dass die Kommunikation in Form von Posts überaus anfällig ist für Missverständnisse, was aber in Calls dann auch schnell aus der Welt geschafft werden kann, indem man diese Dinge anspricht.
Außerdem würden wir uns gegenseitig besser kennenlernen, die „Anonymität des Netzes“ würde umgangen, und ich glaube, das würde sich auf den Umgang hier am Marktplatz der Ideen sehr positiv auswirken. :wink:

Kommentare erwünscht, wenn möglich, wohlwollende. :wink:
Verbesserungsvorschläge erbeten.
:slightly_smiling_face::innocent:

:luv::dib_spirit:

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Das liest sich seltsam. Heißt das es sollte immer ein BuVo-Mitglied dabei sein und auch immer Parteimitglieder?

Ja, genau :slightly_smiling_face:.

Einfach, weil das ein parteiinterner/-intimer :wink: Call sein soll.

Vielleicht streichen wir besser BuVo-Anwesenheit oder auch BuVo-Mitglieder müssten sich „abklatschen“ können, sonst müsste eine*r ja 4h dabei bleiben…

No-Mod-Mode

Alle 10 Tage 3 bis 4 Stunden Call wird für mich alleine schon wegen des Zeitaufwandes nicht machbar sein. Und ich denke auch für viele andere nicht.

Begrüßen würde ich aber, wenn es wieder Plenumscalls gabe. 1* monatlich mit Updates aus den Teams, ggf. auch aus den Landesverbänden und maximal 1,5 Stunden.

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der war schon geplant, inzwischen steht auf der Termin fest, er wird am 16.12. stattfinden.
Aber es wird heute Abend noch eine entsprechende Kommunikation stattfinden in der auch der Termin mit drin stehen wird.

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Das bedeutete doch aber nicht, dass man die ganze Dauer des Calls anwesend sein müsste, aber können täte man. :wink:

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Wie ich das verstehe, soll das auch kein Pflicht-Call werden und wer gerade keine Zeit oder keine Lust hat muss auch nicht teilnehmen.
Ein Versuch wäre es Wert.

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Meinst du damit eine namentliche Liste oder nur den Vermerk „Nächstes Mal: PMs und Beweger*innen“?

Sollten diese nicht lieber unter vier bis acht Augen und ohne Publikum geklärt werden?

- nicht als Mod -

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Ja, ich meinte eine Liste mit den Namen, wie sich die Parteimitglieder und Bewegers hier am MP nennen.
Publikum bei Unstimmigkeiten kann hilfreich sein: man hält sich auch im streit mit Unflat zurück und alle können mithelfen, einen Streit zu schlichten.

No-Mod-Mode

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Viele kennen sich nicht wirklich und haben sich noch nie persönlich gesehen.
Wer kritische Probleme oder Streits meiden möchte, kann es ja. Die Topics werden ja vorher bekanntgegeben.

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Das wäre Datenschutztechnisch ein absoluter Super-GAU, gegen den vergangene Vorfälle wie Schulbubenstreiche wirken :wink:

Viele Köche verderben den Brei. Erfahrungsgemäß ist Publikum bei Streitschlichtungen, insbesondere, wenn dieses dazu angehalten ist, sich einzumischen, eher ein Hinderungsgrund. Es führt zu Parteinahme und wird Gräben eher vertiefen als sie zu kitten.

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Ich plädiere auch dafür, dass Streitschlichtungen zwischen den Beteiligten und einer von beiden Seiten akzeptierten moderierenden Person im Stillen geklärt werden.

Mit dem 10 Tage-Rythmus kann ich mich nach einigem Nachdenken auch anfreunden, da es immer ein anderer Wochentag ist und wir mit unseren digitalen und analogen Apps (genannt: Kalender) eigentlich schaffen sollten, so unregelmäßige Termine immer wieder mal wahrzunehmen.

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Dann halt ohne Namensliste, wobei ich den Einwand nicht verstehe, denn, wenn Du oder ich posten, dann steht da ja auch unser MP-Name.

No-Mod-Mode

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Vielleicht hilft das auch hierbei.
Es kann aber auch zu einer lockeren Runde ausarten und man wird wieder motiviert.
Wenn es in die Hose geht, haben wir es wenigstens probiert.

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@marasita Das sollten wir mal im Auge behalten und im nächsten Jahr darüber nachdenken.

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Was ist damit? Könnten wir da nochmal drüber nachdenken und etwas etablieren @bundesvorstand?

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Nach wie vor ein guter Vorschlag.
Allerdings hätten wir ihn a.m.S. früher umsetzen sollen.
Die Gräben sind mittlerweile zu tief geworden.
Ich erwarte, dass DiB auf überwiegend die Leute schrumpfen wird, die aktuell Alleingang, Containerverschleppung, Namensbeibehalt, Quotenverschärfung, Mitgliederausschluss bei Doppelmitgliedschaften mit Funktion, etc. befürworten.
Danach brauchts das nicht mehr.

Bitte sei nicht so pessimistisch, @Petri :pray:

Wir brauchen mehr Mitglieder und es gibt immer die Möglichkeit, Dinge, die nicht gefallen, erneut per Antrag zu verändern, eine gute und sachliche Argumentation vorausgesetzt :wink:

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Ich bin nicht pessimistisch.
Ich glaube immer noch daran, die Welt ein wenig verbessern zu können.
Ich bin nach wie vor mit reichlich Tatendrang ausgestattet und habe grundsätzlich Bock auf Politik.

Mein Post war nur eine Situationsbeschreibung, wie ich sie wahrnehme.
Das kann man/frau gerne anders sehen und du darfst auch gerne Handlungsansätze neu inszenieren.
Ich möchte dich auch nicht bremsen.

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Liebe @marasita,
alle 10 Tage einen Mitgliedercall einzurichten, ist für den Bundesvorstand aus zeitlichen Gründen nicht leistbar. Wir haben im BuVoCall darüber beraten und sind uns einig, dass wir die Plenumcalls wieder regelmäßig abhalten wollen.
Der Auftakt wird am 16.12.2020 sein. Die Einladung dafür erfolgt noch offiziell.
In meiner Kandidatur habe ich darauf hingewiesen, dass mir regelmäßige Plenum-Calls wichtig wären. Darum freue ich mich, dass du uns die Frage gestellt hast.

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