Veranstaltungen Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung


#1

https://www.fes.de/bayernforum/veranstaltungen/

Die FES hat laufend sehr interessante Veranstaltungen. Es lohnt sich, immer mal reinzugucken.

Eine Auswahl für die nächsten Wochen:

Lange Nacht der Demokratie: Can Merey: Der ewige Gast - Wie mein türkischer Vater versuchte, Deutscher zu werden (Samstag, 15.09.18 - München, The Lovelace) https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/227682/

Frenemies: How Social Media Polarizes Societies (Dienstag, 25.09.18 - München, BayernForum) https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/229645/

Bedingungsloses Grundeinkommen: Radikal gerecht? (Donnerstag, 27.09.18 - München, Evangelische Stadtakademie) https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/225176/

AUFTAKT: Energie für die Wende (Dienstag, 09.10.18 - München, Alter Rathaussaal) https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/228989/

Zivilcourage - offenes Training (Samstag, 20.10.18 - München, BayernForum) https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/221743/

‘Integriert doch erst mal uns!’ (Montag, 22.10.18 - München, BayernForum) https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/226929/

Es finden manchmal auch Veranstaltungen außerhalb Münchens statt.


#2

“The European Republic is under Construction” bringt die Debatte über die europäische Demokratie in das Herz Münchens. An diesem Abend wollen wir über die Zukunft Europas sprechen.

Europa ist gefangen in mehreren politischen Krisen - Migrationskrise, Eurokrise, Populismus und Nationalismus - und alle Krisen werden getrennt voneinander behandelt, obwohl sie zusammengehören. Einen Ansatz für die Zukunft Europas, der die Gemeinwohlsicherung aller Bürger_innen in den Mittelpunkt stellt, bietet das European Balcony Project. Die künstlerische Intervention findet am 10. November um 16 Uhr statt. Ein Manifest von Ulrike Guérot , Robert Menasse und Milo Rau wird öffentlich verlesen und ruft symbolisch die Europäische Republik aus. Unser Abend dient auch als Vorschau auf dieses Projekt.

Zusammen mit Robert Menasse , Kathrin Röggla und Michael Krüger diskutieren wir, was es bedeutet, in einem Europa der kulturellen Vielfalt zu leben, das trotzdem eine politische Einheit und mithin eine Demokratie sein möchte und warum der Begriff des europäischen Bürgers (“Citoyen”) möglicherweise mehr bedeutet als das Teilen von Werten, nämlich Rechtsgleichheit.

Kann Kultur einen Beitrag dazu leisten, das Spannungsverhältnis zwischen kulturellem und zivilem Verständnis des Bürgerbegriffes aufzulösen? Braucht es mehr als Kultur, um eine politische Einheit in Europa zu begründen? Die Europäische Republik erlaubt es uns, über den Tellerrand hinauszuschauen und eine Alternative zu aktuellen Diskursen nationaler Abgrenzung und einem zunehmend identitären Mainstream anzubieten.

The European Republic is under Construction
Im Rahmen des IETM Plenary Meeting München

Redner_innen:
Robert Menasse ,
Michael Krüger ,
Kathrin Röggla .
Mit einer Videobotschaft von Ulrike Guérot

In Kooperation mit der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und dem IETM Munich Meeting

Mit englischer Übersetzung durch eine Schriftdolmetscherin
Freitag, 02.11.18
18:30 Uhr

https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/230949/


#3

Hier ist wieder eine interessante Veranstlatung:

https://www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/235566/

Vor 100 Jahren erkämpften Frauen den Zugang zu Wahlurnen und Wahlämtern. Aktuell geht es um ihre paritätische Repräsentanz in Politik und Parlamenten. Spätestens mit dem Rückgang des Frauenanteils im Deutschen Bundestag seit 2017 auf 30,9 Prozent wurde deutlich: Wie die Geschlechtergerechtigkeit insgesamt, so ist auch die gleichberechtigte Teilhabe in der Politik keine Selbstläuferin. Im bayerischen Landtag beträgt der Anteil der weiblichen Abgeordneten sogar nur 26,8 Prozent.

Deshalb mehren sich die Forderungen nach gesetzlichen Regelungen in Form sog. “Paritätsgesetze”, die die Parteien zu einer paritätischen Aufstellung von Wahllisten bzw. Direktkandidaturen verpflichten.

Wie hat das Paritätsgesetz in Brandenburg geklappt? Was können wir außerdem von unseren europäischen Nachbar_innen lernen?

Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikator_innen aus Frauenorganisationen, Verbänden, Politik, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften und weitere Interessierte.

Mit:
Jana Belschner , Politikwissenschaftlerin, promoviert an der Universität Bergen (Norwegen) zur Umsetzung von gesetzlichen und freiwilligen Quotenregelungen in Parteien (Schwerpunkt Tunesien, Irland, Frankreich, Norwegen und Deutschland),
Dr. Uta Kletzing , Friedrich-Ebert-Stiftung, forschte für die EAF Berlin zur Repräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik, begleitete die Parité-Gesetzgebung in Brandenburg,
Simone Strohmayr, MdL , frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, setzt sich für ein Paritätsgesetz in Bayern ein

Will da jemand hin? 20. März in München.