Unser Glanzstück

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Diese Argumentation klingt für mich (!) sehr AfD-like: „Wir sind das Opfer!“
Hier werden doch Sachverhalte und Regeln verdreht.

Wer sich nicht explizit als Vielfalt oder Frau zu erkennen gibt, fällt auch nicht unter die Quote.
Heisst, wenn der Einarmige nicht als „behindert“ gelten möchte, kann er „ganz normal“ als Mann kandidieren.
Ebenso ist es mit Frauen. Niemand zwingt eine Frau unter der Quote zu kandidieren. Sie könnte auf der Männerliste antreten und (sich) so beweisen, dass sie ihre Stimmen wegen ihres Könnens, Charismas, Aussehens, Geldes, Humors, … erhalten hat und nicht wegen ihres Geschlechts.

Die Quote ist ein Recht, keine Pflicht.

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Das Angebot wird genutzt.
Es gibt Frauen die gleichzeitig für die Frauen und die Vielfalt kandidieren.

Worin siehst Du da das Problem? Etwa darin, dass eine gehandicapte Frau zwei Chancen hat ein „weisser, alter Mann“ nur eine?

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Es geht darum das eine gesunde Frau, die schon eine Quote von 50 % hat, jetzt auch noch in den Bereich eindringt, der für eine gehandicapte Frau geschaffen wurde und Ihr so den Platz wegnimmt.

Was möchtest Du denn jetzt mit dem „alten weißen Mann“?

Der hat gar keine Quote.

Du wirfst mir AfD-like vor und kommst mir dann mit radikalfeministischer Argumentation. Immer schön vom tatsächlichen Thema ablenken und den weißen Mann, der Angst um seine Macht hat in den Vordergrund stellen.

Hier geht es aber nicht um den weißen Mann. Hier geht es um die Vielfalt und was daraus gemacht wurde.

Wenn hier jetzt wieder ein Drama um den weißen alten Mann angeregt werden soll und die Frauen wieder nur die armen Opfer sind, brauchen wir hier nicht mehr weiter machen.

Die Menschenrechte, die hier verletzt werden, sind anscheinend nicht nur nebensächlich, sondern uninteressant.

Das verstehe ich leider nicht. Du hast das im Eingangspost ja auch schon gesagt. Aber „gesunde Frauen“ kandidieren in der Regel nicht auf der VQ. Ebenso „gesunde Männer“.

Ansonsten: Es sitzt aktuell eine Frau im BuVo, die nicht auf der FQ kandidiert hatte.

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Ähm nein, weder noch - zumindest noch nicht.
Zunächst mal schrieb ich eindeutig:

Das (!) sollte dies nochmals betonen. Also keinerlei Vorwurf.

Desweiteren erkenne ich keine radikalfeministische Argumentation. In meinem 1. Post habe ich den StatusQuo bei DiB in Kurzform erklärt und in meinem 2. Post eine Verständnisfrage gestellt.


Gerne verdeutliche ich nochmals meine Irritation.
Wo siehst Du das Problem? Ich erkenne keins. Bei DiB können 50% minus 1 Person als männlicher Kandidat antreten. Stört Dich diese „minus 1 Person“?

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Ja ist klar, dass ist Passiv-aggressiv und mit feinstem Populismus garniert.

Wo ist denn da jetzt die Vielfaltquote?
25 % für die Vielfalt? Oder sind Vielfalt alles Männer?

Oh man… da habe ich keine Worte mehr für… und Vielfalt bedeutet auch nicht „ungesund“…

Und ganz ehrlich: Wem die Quote nicht passt, weil er seine jahrhunderte alten patriarchalen Privilegien in Gefahr sieht, der Suche sich doch einfach eine andere politische Heimat, in der weiterhin 80% alte weiße Männer die Politik vorgeben. WIR machen es eben anders…

Nach der sehr fruchtbaren Diskussion zu „links und feministisch“ hat das hier gerade noch gefehlt, um auch die letzten progressiven Kräfte zu vertreiben… well done.

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Anders wäre ja super. Aber es sollte schon Gesetzeskonform sein. Und niemand diskriminieren.

Hier geraten ein paar Dinge durcheinander, finde ich. Wenn bei der Gesetzgebung mit Verbänden von Betroffenen geredet wird, heißt das nicht automatisch, dass das ein gutes Vorgehen war. Das Feld ist sehr divers und die haben nicht alle die gleiche Meinung. Und aus anderen Gesetzesinitiativen wissen wir, dass eine solche Befragung nicht zwingend ausreichend ist. @Alina kann ein Lied davon singen.

Die Betitelung als „divers“ ist sicher nicht für alle Betroffenen gut. Ich denke, sie ist das, worauf sich die nicht betroffenen Politiker*innen am ehesten einigen konnten.

Daher halte ich dein Argument, dass unsere VQ diese Menschen ihrer Identität beraubt, für nicht zutreffend. Es wird eher so sein, dass die Kategorie „divers“ als erster winziger Schritt zu einer wirklichen Anerkennung der Individuen gesehen wird. Denn „divers“ ist eine Eimerkategorie ohne Aussagekraft.

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Aber Männer können doch auch dort kandidieren. Amputierte Männer, Männer mit Asperger und so weiter. Die VQ ist ja nicht für Frauen reserviert.

Beim letzten BPT ist Clemens vor der Wahl zu den Kandidierenden gegangen und hat alle gefragt, ob sie auf Quote kandidieren wollen. Das ist ja ne freie Entscheidung. Nur ne Männerquote gibts halt nicht. Aber das ist ja im Einklang mit den Menschenrechten, nehme ich an.

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In deiner Rechnung hattest du jetzt Menschen mit Behinderung nicht drin. Und PoC auch nicht. Die 25% waren immer nur eine Schätzung, weil es keine genauen Zahlen gibt. Aber bisher sind wir davon ausgegangen, dass die Zahl schon ganz gut passt.

Übrigens können auch nichtweiße Männer auf der VQ kandidieren.

Edit: Weil Drakon geliked hat: Auch weiße migrierte Männer können auf der VQ kandidieren.

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guy*s, cool bleiben :slight_smile:
radical inclusion ist der Ansatz :wink: mit in erster Linie symbolischen Wert auf unserer Quote widerspiegelt…

keep it in love :heart:

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/von-dib-unterstuetzte-organisationen-auf-der-web-seite-verlinken/31321/9

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Es ist nun mal so das es Menschen gibt die dafür gekämpft haben das es diese Option überhaupt gibt. Und die möchte so genannt werden.
Ob andere, die auch davon betroffen sind, es gut finden ist nicht relevant.
Es gab dazu eine Kampange. Jeder hätte sich beteiligen können und mitmachen können. Aber die Gruppe hat sich diesen Namen erkämpft und es steht niemandem zu jetzt zu sagen "wir finden den Namen blöd, ab jetzt heist ihr …)
Sowohl das BVG als auch das Bundeskabinett ist dem Antragsteller gefolgt!

nicht genau,
gedacht bisher war es - wenn ich mich recht erinnere - daß diskriminierte Kandidaten berücksichtigt werden

ich gehöre gefühlt zu den Höchstpriviligierten auf Erden :wink:

ps. aber was ersthaft in DiB noch fehlt ist ein* e Beauftragte*r für Tier**-rechte, was gar nicht lustig ist, für eine +grüne Partei ! :dragon:

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Das ist richtig.
Weil jemand der eine Behinderung hat, aus meiner Sicht deshalb noch lange nicht den Status Frau oder Mann verliert.
Andersrum. Wenn eine Frau, oder ein Mann in einem Rollstuhl sitzt, sind sie für mich immer noch Frau und Mann und nicht irgendeine Vielfalt.

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Ist mir bekannt, ich gehöre dieser Gruppe an.

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Ah jetzt verstehe ich besser. Dann könnten wir über den gelöschten Vorschlag reden, dass man nur auf einer Quote kandidieren dürfen sollte.

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In @Tazza Ausgangspost geraten so einige Dinge durcheinander: Eine geradezu hetzerische Tirade gegen unsere Quoten + Aussagen, die schon fast an Diffamierung grenzen wie

Bevor ich länglich ausschweife, schließe ich mich @MGomes an:

Niemand wird gezwungen, Beweger*in oder Mitglied bei DiB zu sein. Wären unsere Quoten so diskriminierend oder undemokratisch, wären sie sicher vom Bundeswahlleiter längst kassiert worden. Denn schließlich wurde unsere Satzung vom Büro des Bundeswahlleiters geprüft, bevor DiB in dessen Unterlagenliste aufgenommen wurde.

Wer der ernsthaften Überzeugung ist, DiB sei diskriminierend oder undemokratisch, dem steht der Rechtsweg doch offen. Aber dieses „mimimi“-artige Wettern gegen unsere Satzung nervt. Wer sich bei / für DiB engagieren möchte, hat gewisse Werte unterzeichnet, zu denen uA auch unsere Quoten zählen. Unsere Quoten sind - wenn man es so nimmt - Bestandteil unserer AGBs.


Was @llkruegro meinte mit:

Das ist richtig. Rechtlich gesehen, sind „Transsexualität“ und „Transsexualismus“ offizielle Bezeichnungen für transgeschlechtliche / transidente Menschen. Dennoch lehnt die überwiegende Mehrheit der Community diese Begriffe ab (aus Gründen, die hier zum Thema nichts beitragen).

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