Über Losverfahren bis zu einem Bürgergutachten

https://www.badische-zeitung.de/ueber-losverfahren-bis-zu-einem-buergergutachten

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Supi, da ist ja @Dorothee :smiley:

No-Mod-Mode

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Deshalb hat sie ja auch die Vorstandstätigkeit aufgegeben. Sie hat ihre Tätigkeit bereits in einer Bundespressekonferenz vor eingien Wchen, vor dem Bundesparteitag, bekannt gegeben.

Lieber @Goldi50,
wann hast du das erste Mal den Begriff Demokratielabor vernommen?
Weisst du noch aus wessen Feder?

Genau, Jugend forscht!

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Das ganze ist in meinen Augen eine Alibi-Veranstaltung. In den bisherigen Veranstaltungen kamen Leute wie Dobrindt in München als Referenten zum Einsatz.
Streng nach dem Motto - Einen Workshop veranstalten - Meinungen auf kleinen Zettel auf ein Board kleben - Schöne Statements verabschieden - Das wars.
2018-08-21_Code_of_Conduct_der_Förderstiftung.pdf (731,1 KB)

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Also, ich war bei der Veranstaltung in Schwerin. Es waren nicht wirklich Referenten geladen, es gab allerdings reichlich Grußworte von Politikern auf die ein Großteil der Anwesenden gut und gerne hätte verzichten können. Die haben lediglich Zeit gekostet, die ziemlich knapp war.

Außerdem waren etliche Abgeordnete unter den Leuten, das fand ich auch eher ungünstig, besonders langjährige Abgeordnete sind wohl einfach zu sehr Insider.

Trotzdem: Die Atmosphäre und das konstruktive Arbeiten an den Tischen war extrem bereichernd. Versteh mich nicht falsch, @Goldi50, ich glaube nicht ernsthaft dass diese Veranstaltung irgendwas an der aktuellen Politik oder an den Institutionen ändern wird. Aber für alle diejenigen, die in den Prozess involviert waren war es eine wertvolle Erfahrung. Das sind natürlich nicht viele, aber es ist ja auch nicht die einzige Form basisnäherer Demokratie die derzeit ausprobiert wird, und irgendwann sind solche Erfahrungen hoffentlich nicht mehr einfach zu ignorieren.

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@Bianca_Schubert, natürlich sind solche Veranstaltungen wichtig. Es sind Erfahrungen, die die Beteiligten aufnehmen können. Ändern wird sich nichts oder nur an der Oberfläche etwas.
Deshalb mein Ausdruck Alibiveanstaltung. Wir haben ja etwas getan.

Von oben ist es vermutlich genau dass. Aber mich hat sehr beeindruckt, was David Graeber als Fazit aus seiner Teilnahme an verschiedenen Protestaktionen von G8 oder G20-Gipfeln bis Occupy gezogen hat: Das die horizontale Form der Entscheidungsfindung einen Virus in die Teilnehmer setzt, ein Gefühl dafür, was Demokratie sein könnte, der hochansteckend sei.

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Lieber Goldi50,
Die Schöpflin-Stiftung hat hier bei uns im Süden einen seriösen Ruf und ich glaube, dass Sie das Anliegen Bürgerräte sehr ernst nehmen und alles tun werden, um diesen den nötigen Nachdruck zu verleihen. In sofern ist Dorothee’s Ansatz schon ein Schritt in die Richtige Richtung…

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