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Tierw√ľrde ūüźē : Lebewesen statt Sache

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#61

Ich auch nicht denn ich m√∂chte mich nicht selbst zum Verbrecher abstempeln . Ich habe durchaus Verst√§ndnis , wenn jemand kein Fleisch essen m√∂chte . Aber ich habe kein Verst√§ndnis f√ľr die Argumente vieler militanter Veganer/innen und Vegetarier/innen . Sie bezeichnen h√§ufig Fleisch-essen als unmenschlich und negieren dabei v√∂llig , dass es keine Menschen geben w√ľrde , wenn unsere Urahnen in grauer Vorzeit kein Fleisch gegessen h√§tten . Dass wir heute nicht mehr ann√§hernd so viel tierisches Eiwei√ü brauchen , wie unsere Vorfahren und dass die Entwicklung m√∂glicherweise zu fleischfreier Ern√§hrung hingeht , mag stimmen ; ich wei√ü es nicht . Aber ich werde keinesfalls ein aktiver Teil dieser Entwicklung werden .


#62

Diese Argumentation habe ich nicht gelesen. Ich kann die Begr√ľndung dazu nicht √∂ffnen. Es w√ľrde mir nie in den Sinn kommen Menschen, die Fleisch essen zu verurteilen. Dann m√∂chte ich mich offiziell daf√ľr entschuldigen, diese Petition hier eingestellt zu haben. LG Cheeny


#63

Bliebe die Frage, ob es nicht friedlicher zuginge unter den Menschen heute, wenn sie kein Fleisch gegessen h√§tten und deshalb auch keine (Jagd-)Waffen h√§tten erfinden m√ľssen.


Ich mu√ü gestehen, wenn ich die Wahl gehabt h√§tte - angesichts dessen, was sich in der Menschheitsgeschichte an Gewalt abgezeichnet hat - w√ľrde ich es vorgezogen haben, weiter auf B√§umen zu leben. Dann doch lieber leben wie die Bonobos.


#64

Nun ja , lieber @birdy2000 , ich vermute mal , dass Du Dein Argument mit einem leichten Augenzwinkern meinst und bin geneigt , Dir Recht zu geben . Aber da dieses anthropologische Entwicklung unabhängig von uns Menschen stattgefunden hat , stellt sich diese Frage nicht wirklich , zumal es auch bei den Bonobos durchaus zu Aggressionen kommt .

Wer weiß , vielleicht wäre die Fruchtfliege auch lieber eine gemeine Stubenfliege , die ja auch eher zu tierischem Eiweiß neigt , wenn sie denn die Wahl hätte . :wink:


#65

Nö, lieber Raba, da war kein Augenzwinkern dabei. Und ich liebe Bäume.


#66

Hallo Uwe,

unsere Vorfahren damals hatten keine andere Wahl, ihre Umwelt hatte sich verändert, es fiel weniger Regen und es gab weniger Bäume.

So mussten sie die B√§ume verlassen und √ľber weite Strecken laufen. Wenn sie sich nicht Tiere als Nahrungsquelle erschlossen h√§tten, w√§ren sie verhungert und ausgestorben.

Es war keine bewusste Entscheidung, sondern eine Notwendigkeit.

Um zum eigentlichen Thema zur√ľck zu kommen, ich denke nicht, dass es die Tierw√ľrde verletzt, wenn man sie t√∂tet um sie zu essen. Wichtig ist, dass man ihnen keine Schmerzen zuf√ľgt.


#67

… mir geht es ähnlich,
ich hab es nicht tiefergehender in mir reflektiert… …

Auch das geht mir auch so.

Vielleicht entwickeln wir uns eines Tages dahin, menschheitlich kein Fleisch mehr zu essen… …
und es wäre sicher, wie ichs empfinde, eine gute Entwicklung… …

Es hat sich aber menschheitsgeschichtlich zunächst einmal so entwickelt,
ist insofern auch kein Verbrechen … ich selber bin auch, jedenfalls bislang, (noch) kein vegetarier oder Veganer.

Ein Verbrechen gegen das Leben ist f√ľr mein Empfinden, wie zB auch @miri schreibt, alles das Schmerz zuf√ľgen, Leid zuf√ľgen, misshandeln und missbrauchen, nicht ihrer Art entsprechend mit Tieren umgehen, all das‚Ķ ‚Ķ
was jeder, der in sich hineinsp√ľren w√ľrde ‚ÄĒ auch sp√ľren k√∂nnte, wenn er es denn t√§te.

Ich empfinde jetzt auch, dass diese Petition zu undifferenziert ausgedr√ľckt ist.


#68

Und ein ebenso großes Verbrechen ist es , dass wir täglich etwa 24-25 Tausend Menschen verhungern lassen und ihnen den Zugang zu Nahrung verweigern .


#69

ein Gedanke :thinking:
wie w√§re es denn, wenn wir eine andere, stimmigere Petition initiieren w√ľrden,

die einfach erst einmal das Ziel hat, mit der Schweiz und Luxemburg gleichzugehen !?

… ich bin noch auf eine gestoßen:


die vielleicht auch nicht gen√ľgend Stimmigkeit hat,

eine Petition mit dem Ziel, mit Luxemburg und der Schweiz gleichzugehen,
h√§tte ein verwirklichbares Ziel, w√ľrde viele Menschen ansprechen ‚Ķ und k√∂nnte auch DiB dadurch bekannter werden lassen‚Ķ ‚Ķ

einfach ein nächtlicher Gedanke :night_with_stars: nachdem ich aus dem Kino komme… …


#70

Ich hab heute ein Interview gelesen ‚ÄĒ

Drei Fragen an Margot Michel
wie Tierrechten in der Gesellschaft mehr Geltung verschafft werden können. :horse::hatching_chick::lion::unicorn:
http://www.tierethik.net/resources/TE_2_17_drei_Fragen.pdf

Sie ist Mitbegr√ľnderin der ‚ÄěEducational Group for Animal Law Studies‚Äú (EGALS), eines Zusammenschlusses von an verschiedenen europ√§ischen Universit√§ten t√§tigen Juristinnen und Juristen zur F√∂rderung von Animal Law an europ√§ischen Universit√§ten.
Sie beleuchtet das Thema ziemlich realistisch‚Ķ auch, dass Tierrechte sich nicht durchsetzen lassen, wenn nicht gleichzeitig auch Ver√§nderung im Bewusstsein der B√ľrger stattfindet ‚Ķ stellt Tierrechtsreform auch in einen Zusammenhang mit gesellschaftlicher Reform‚Ķ Sozialreform ‚Ķ

@birdy2000 hat ja schon einiges von den Schweizern dazu gebracht :grinning:
hier noch etwas:
Die Tierw√ľrde im schweizerischen Recht


#71

In fr√ľherer MEnschheitsgeschichte gab es Regionen, da waren Menschen auf Fleisch und Pflanzen angewiesen. So wie es Regionen gab, v.a. in den Tropen, wo sie sich fast ausschlie√ülich auf Pflanzliches beschr√§nken konnten oder die Inuit in der Arktis, die sich zu 90% auf Fleisch beschr√§nken mussten und auch den Mageninhalt von Pflanzenfressern a√üen um ein paar pflanzliches Stoffe zu erhalten.

In der heutigen Zeit, mit den heutigen Anbaumethoden und dem heutigen Wissen k√∂nnten sehr viele Menschen auf der Welt, vor allem in den √ľberindustrialisierten und fehlentwickelten L√§ndern dieser Erde (auch in D) auf Tierisches verzichten. Dieser hohe Fleischkonsum ist ja eine Erfindung des letzten Jahrhunderts.

Ja, ich weiß, dass im Deutschen Kaiserreich und davor viele Menschen an Hunger litten. Aber nicht weil sie wenig Fleisch hatten, sondern weil sie durch die Industrialisierung zu Arbeitnehmer.innen degradiert wurden, kaum noch Land besaßen, auf dem sie einen Nutzgarten betreiben konnten etc.

Ern√§hrungstechnisch w√ľrde es den meisten Menschen gen√ľgen, wenn sie max. einmal die Woche Tierisches essen w√ľrden. Wenn dadurch die Qualit√§t der Tiere steigen w√ľrde, dann k√∂nnte sich jeder dies auch leisten und h√§tte stattdessen gutes Fleisch statt Pseudofleisch aus Tieren, die ihr Leben lang gequ√§lt wurden.


#72

https://www.phoenix.de/sendungen/dokumentationen/schweinerei-im-schlachthof-a-125023.html

Das kann es aber nicht sein, oder?


#73

Solange Veterin√§r√§mter eine √Ąnderung aus wirtschaftlichen Gr√ľnden ablehnen, m√ľssen Tiere so leiden.
Interessant auch die Schlachtung auf der Weide.
Welche W√ľrde hat das Tier, 3,50 je kg Fleisch?
Solange die Verbraucher ihr Einkaufsverhalten nicht ändern, wird sich auch bei uns nichts ändern.