Sterbehilfe V - Anhörung beim Bundesverfassungsgericht

Bereits am Montag - 01.07.19

Ärzte erwarten Grundsatzentscheidung zu Sterbebegleitung

02.07.19 1739 Uhr

03.07.19 10:04 Uhr -

03.07.19 1633 Uhr

03.07.19 17:55 Uhr

03.07.19 1801 Uhr

03.07.19 1827 Uhr
BGH spricht Grundsatzurteil zur Sterbehilfe
Autor: Schwartz, Kolja

Mittwoch 1842 Uhr

MIttwoch, 19:01 Uhr
BGH-Urteil zur Sterbehilfe: Ärzte sehen neue Probleme
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat das Sterbehilfe-Urteil des Bundesgerichtshofs kritisiert. Vorsitzender Henke sagte, die Entscheidung löse keine Probleme, sondern schaffe neue. Es gebe einen deutlichen Widerspruch zu den berufsrechtlichen Grundsätzen der Mediziner. Sterbebegleitung dürfe keine Hilfe zur Selbsttötung sein. Das Mitglied des Ethikrates, Bormann, sagte MDR AKTUELL, der BGH habe eine strafrechtliche Bewertung vorgenommen. Die moralische Betrachtung sei davon unabhängig. Die Karlsruher Richter hatten die Freisprüche von zwei Ärzten bestätigt, die sterbewillige Patienten bis in den Tod begleiteten und keine lebensrettenden Maßnahmen ergriffen.
Meldung von mdr-Aktuell gestern Abend ~ 20:01 Uhr

04.07.2019 05:34:42
CHEMNITZ (dpa-AFX) - “Freie Presse” zum Sterbehilfeurteil:
"Vielleicht mutet es paradox an, doch wie gut ein Arzt - aus welchen Gründen auch immer - lebensmüde Menschen begleiten kann, hängt in großem Maß davon ab, wie frei er sich fühlt. Recht und Gesetz sollten einen schützenden Rahmen bieten - dem Arzt ebenso wie dem Patienten. So kann im besten Fall auch Leben gerettet werden./ra/DP/he

04.07.19 11 Uhr
Sterbehilfe: Menschenrecht auf selbstbestimmtes Sterben wurde gestärkt – Der Umgang mit Sterbewilligen bleibt skandalös
ein kurzer aber echt guter Artikel auf den Nachdenkseiten

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Hinterbliebene erzählen - Wenn die Eltern den eigenen Tod planen


07:25 min hören

67 % der Bundesbürger für aktive Sterbehilfe
Ärzteblatt-Text
und

5min. hören

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daraus:

Die Chronik des Falles

September 2008: Bei einem Autounfall erleidet der 32 Jahre alte Krankenpfleger Vincent Lambert schwere Kopfverletzungen. Er ist querschnittsgelähmt und befindet sich seitdem in einem vegetativen Zustand - in einer Art Wachkoma.

April 2013: Die Uniklinik Reims stoppt erstmals die künstliche Ernährung. Lamberts Frau Rachel und Teile der Familie haben angegeben, dass er keine lebenserhaltenden Maßnahmen wünschte - eine schriftliche Verfügung von ihm gibt es allerdings nicht.

Mai 2013: Ein von den streng katholischen Eltern und anderen Familienmitgliedern angerufenes Gericht ordnet die Wiederaufnahme der künstlichen Ernährung an.

Januar 2014: Die Ärzte in Reims wollen die Maßnahmen erneut beenden, die sie als “unverhältnismäßig” bezeichnen. Wenige Tage später gibt ein Gericht den Eltern Recht und ordnet die Fortsetzung der künstlichen Ernährung an.

Juni 2014: Der Pariser Staatsrat als oberstes französisches Verwaltungsgericht gibt einer Klage von Lamberts Frau und den Ärzten statt und macht den Weg für ein Ende der künstlichen Ernährung frei.

Juni 2015: Das europäische Menschenrechtsgericht in Straßburg bestätigt diese Entscheidung.

Juli 2015: Die Uniklinik Reims kündigt erneut das Ende der künstlichen Ernährung an. Sie nimmt dann aber doch wieder davon Abstand.

April 2018: Die Ärzte sprechen sich erneut für ein Ende der lebenserhaltenden Maßnahmen aus. Ein von den Eltern angerufenes Verwaltungsgericht ordnet eine neue Expertise an.

November 2018: Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass Lamberts Zustand “nicht mehr rückgängig zu machen” ist.

Januar 2019: Das Verwaltungsgericht in Châlons-en-Champagne billigt das Ende der künstlichen Ernährung. Der Staatsrat und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg bestätigen diese Entscheidung.

Mai 2019: Die Ärzte beenden erneut die künstliche Ernährung Lamberts. Das Pariser Berufungsgericht ordnet jedoch überraschend an, dass die lebenserhaltenden Maßnahmen wieder aufgenommen werden müssen.

Juni 2019: Der Kassationshof als oberste französische Instanz annulliert das Urteil des Berufungsgerichts und macht endgültig den Weg für das Ende der künstlichen Ernährung frei.

2. Juli 2019: Die Ärzte der Uniklinik Reims beenden die Behandlung - zum dritten Mal seit 2013.

11. Juli: Lambert stirbt im Alter von 42 Jahren.

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Euthanasie könnte in Luxemburg bald nicht mehr als Suizid gelten

https://chat.bewegung.jetzt/bewegung/channels/town-square

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Ärztlicher Sterbehilfe in den USA: Krebserkrankungen der häufigste Auslöser

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Leider ohne Zugang nicht lesbar. :pensive:

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das ist natürlich jetzt doof, kann ich aber nix machen; wundert mich auch öfter, dass manche Artikel erst lesbar sind, dann aber 'ne Schranke drüber gelegt wird_ oder auch_ je nach Browser etc es bei manchen geht, bei andren wieder nicht…

wie ist es hiermit ? -->

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