Sterbehilfe V - Anhörung beim Bundesverfassungsgericht

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Britische Ärzte geben Widerstand gegen Assistierten Suizid auf

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Zitat:
“Der Wille des Mannes war also unklar. Der Arzt traf die Entscheidung, ihn künstlich zu ernähren.”

Was ich hierbei nicht verstehe: Wieso hat derjenige, der die Betreuung für diesen Menschen übernommen hat (offensichtlich der Anwalt des Sohnes) nicht einfach den Arzt gewechselt?


Ich hätte den Arzt sofort wegen fortdauernder Körperverletzung angezeigt.

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#7

ein Urteil gegen den Kläger, der der Auffassung war, die Lebens-verlängernden Maßnahmen seien “Schaden” für seinen Vater gewesen. Betrachtet man den Fall, kann mensch denke ich gut verstehen, wie der Sohnemann zu den Gedanken kam.

Aber bei Lebens- verlängernden Maßnahmen Schadens-Ersatz einzuklagen … dem hat der BGH einen gewaltigen Riegel vorgeschoben.

WEITER%20LEBEN

(aus der Anmoderation des über meinen Beitrag stehen Beitrags von Kuki…; aus dem heute journal von gestern Abend, https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal )

kein leichtes Feld, man höre was die ‘Stakeholder’ dazu sagen, vA aber, was sagt der Experte (der letztegenannte)

  • Dr. Marc Bodenstein, Leitender Oberarzt Anästhesiologie
  • Sprecherin des BGH
  • Anwalt der Familie
  • vA Prof. Jens Prütting, Medizinrechtler

eine klare Schlussfolgerung aus dem Thema - rechtzeitig mit dem Thema beschäftigen und Patientenverfügungen etc aufsetzen, tausendmal lieber zu früh als zu spät

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/der-deutsche-ethikrat-und-dib/28662?u=v2kosmo
(damit dieser Artikel unter dem Thread zum Ethikrat als Querverweis erscheint)

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#8

Ich konnte mich diesem Thema leider nicht entziehen . Ich bin immer noch unentschlossen , ob wir das Recht auf Sterbehilfe fordern sollten .
Aber im vorliegenden Fall bin ich relativ klar , wenn auch nicht , ob die Ärzte den Mann hätten sterben lassen müssen . Ich frage mich und den Sohn , warum er kein Mitleid mit seinem Vater hatte . Okay , er lebt in den USA , aber für den Prozess konnte er kommen , nicht aber um seinem Vater des Sterben zu erleichtern/beenden . Wer beging hier die “Körperverletzung” , wenn es denn rechtlich gesehen Eine gegeben hätte ; der Arzt , der sich an bestehende Gesetze hielt oder der Sohn , der seine Entscheidung delegieren wollte ?

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#10

Zitat aus dem Artikel zum Sterbefasten:
“Der freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken scheint mir am humansten und würdevollsten. Meist dauert es 6-15 Tage, bis der Patient durch den Tod erlöst wird. Ich finde den Gedanken, mich auf diese Weise vom Leben verabschieden zu können, ungemein tröstlich.”

Find ich auch genial. Mein Großvater hats genauso gemacht. Die natürlichste Sache der Welt.

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#11

Liebe*r Leser*in,

damit das BverfG nicht aus allen Nähten platzt. Der Besucherservice teilt mit, dass derzeit für den 16.4. und 17.4. zur Anhörung “Sterbehilfe” eine Überbuchung von 70 Personen besteht. Also seht bitte von einer Anfrage diesbezüglich ab!

Besten Dank & liebe Grüße!
Tobi

P.S. Ich habe leider auch keinen Platz mehr bekommen :frowning:

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Uwe-Christian Arnold ist tot!

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Petition auf change.org:
Rechtsanspruch auf professionelle #Sterbehilfe!

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bzw

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#18

Bundesverfassungsgericht: Streitfall aktive Sterbehilfe
Deutschlandfunk Nova - Hielscher oder Hase

Das Bundesverfassungsgericht befasst sich mit der Klage gegen das Sterbehilfe-Verbot. Einige Kläger wollen, dass Sterbehilfe generell in Deutschland erlaubt wird. Vor allem Palliativ-Mediziner aber klagen, damit das Gesetz eindeutiger formuliert wird.


“Die Sterbehilfe muss neu geregelt werden”
Verena Gonsch meint, die gesetzliche Neuregelung aus dem Jahr 2015 habe zu Rechtsunsicherheit bei der Sterbehilfe geführt.

Sterbehilfe - (Un)Barmherzige Brüder


Von Michael Hollenbach

Dass Mediziner Hilfe zur Selbsttötung als ärztliche Leistung anbieten, ist in Deutschland verboten. Anders in Belgien. Dort erfüllt sogar ein katholischer Orden in Ausnahmefällen psychisch Kranken ihren Todeswunsch - gegen den Willen des Vatikans.

und vorerst zu guter Letzt

“So funktioniert Sterbehilfe in der Schweiz”, Autor: Bräuer, Jan, Studio 9

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#20

BVerfG: Vorbericht 2. Verhandlungstag Sterbehilfe BmE, Autor: Wolf, Bernd

Sterbehilfe - Gröhe (CDU): “Nicht an ein Versorgungsangebot gewöhnen” Hermann Gröhe im Gespräch mit Silvia Engels

Gian D. Borasio im Gespräch mit Christine Heuer

WDR 5 Morgenecho - Interview 17.04.2019 06:23 Min.

Aus dem Alltag: Pro und Kontra Sterbehilfe
Das Sterbehilfe-Gesetz steht auf dem Prüfstand. Gibt es ein Recht auf ein selbstbestimmtes Lebensende? Ein Palliativ-Pfleger und eine Hospiz-Mitarbeiterin berichten aus ihrem Alltag.

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#22
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