Schulpflicht abschaffen

Aufruf: Ich suche Menschen mit Verstand oder Gewissen
Inhaltliche Diskussion erwünscht?: Ja
Bearbeitungsstatus: Idee

Einleitung:
Schon seit vielen Generationen werden in Deutschland Schulen in immer derselben Form betrieben. Fehlentwicklungen sind dort Programm, Korrekturen dieser unmöglich. Anstatt das Problem zu lösen, betreiben die Behörden Nabelschau und weigern sich, sich an die Realität anzupassen.

Problembeschreibung:
Schüler dürfen keine Menschenrechte ausüben. Sehr viele junge Menschen sind vom Alltag in den Systemschulen schwer gezeichnet und kaum in der Lage, sich (wie auch oft von Pädagogen gefordert) “zu integrieren”. Der Betrieb solcher Schulen verbietet sich von den Grundlagen her.

Forderungen

  • Alle Menschenrechte für Kinder und Jugendliche, inklusive Rechtsstaatlichkeit und Demokratie
  • Ein vernünftiges Maß an Rücksichtnahme auf das Erziehungsrecht der Eltern
  • Alternativen zu den Systemschulen
  • Die Möglichkeit, ohne bedeutenden Kontakt zu Systempädagogen und deren Unterstützern zu leben
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Kannst Du die näher erklären?

"Ohne Schulpflicht wäre

  1. auch das Schulrecht ausgehebelt werden und"

Was ist “das Schulrecht”, und inwiefern würde es “ausgehebelt werden”?

“2. die Bildung massiv eingeschränkt, wenn jedes Kind, das mal “keine Lust” hat, auch plötzlich keine Bildung mehr “braucht”.”

Tut mir leid, das verstehe ich nicht.

“Sollte ich das falsch verstanden haben, korrigier mich bitte.”

Ich kann noch nicht einmal richtig erkennen, ob Du irgend etwas verstanden hättest, geschweige denn, ob das dann richtig verstanden gewesen wäre oder falsch. Von daherein kann ich auch keine Korrektur anbringen.

Ich fürchte, dass die Abschaffung der Schulpflicht die Integration noch mehr erschweren würde.

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“Nicht mehr mit einer Pflicht verbunden” würde ich nicht fordern, ich gehe aber davon aus, dass die heutige Schulpflicht erstens verfassungswidrig ist, und zweitens, dass es ja durchaus gewisse Pflichten geben kann - nur halt nicht derart weit Gehende.

Ich denke, Du hast Schwierigkeiten, “Recht” und “Pflicht” voneinander zu unterscheiden. Würde es Dir etwas ausmachen, diesen Unterschied deutlicher herauszuarbeiten? Geht es um ein Recht, das man (wer?) in Anspruch nehmen kann, oder geht es um eine Pflicht, der jeder unterworfen gehört?

Wo bleibt denn da die Aufklärung?

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Ein wie auch immer geartetes “Recht auf Bildung” ist meines Wissens hier nie ratifiziert worden, und es dürfte auch nicht in jedem Fall alle anderen Menschenrechte (Versammlungsfreiheit verwende ich gerne als Beispiel) überwinden. Kannst Du die Verfassungsmäßigkeit der heutigen Schulgesetze begründen, oder möchtest Du einfach nur Deine Meinung wiedergeben?

Hi Basti.

Implizierst du damit nicht, dass deine Kritiker weder über “Verstand” noch “Gewissen” verfügen?

Und genau das ist der kritische Punkt. Ich persönlich denke auch, dass sich im Schulsystem einiges ändern sollte. Allerdings sollte Bildung nicht jedem selbst überlassen sein. Gute Bildung setzt du so nicht um.
Was das Lernen außerhalb von staatlichen Institutionen angeht, so wäre ich zum Beispiel für einen Kompromiss wie in Frankreich. Dort sind “Selbstlerner” erlaubt, aber sie müssen ein Mindestniveau halten, welches auch über Tests überprüft wird.
Deine Initiative ist da noch zu wenig differenziert.

Ich hatte in der Schule auch große Probleme und bin jetzt heil froh da endlich raus zu sein. Bald darf ich wegen meiner Mobbingerfahrungen sogar eine Therapie anfangen, um alles zu verarbeiten. Aus der Schule aber komplett raus zu sein, hätte mir aber auch nicht weiter geholfen. Kurzfristig schon. Aber längerfristig ist es sinnvoller neue Konzepte, Bildung zu gestalten, umzusetzen, als jedem komplett sein eigenes Schicksal zu überlassen.

Was verstehst du unter “vernünftig”?

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Nein. Ich impliziere, dass es Menschen gibt, die weder über Verstand noch über Gewissen verfügen. Ob diese mich kritisieren, oder (besser) meine Texte, wird sich meiner Meinung nach zeigen.

Ich wüsste nicht. warum man Menschen erlauben oder verbieten sollte oder könnte, nicht einmal dazu, “ein Mindestniveau” (wessen) zu bieten. Welche “Differenzierung” möchtest Du hier vorschlagen?

In diesem Zusammenhang mitunter: Rücksichtnahme auf Einwände, Menschenrecht sei umzusetzen, anstatt zu erzählen. Meine Forderungen gehen aber weiter.

Dieser Meinung bin ich nicht. Ich bin aber der (belegbaren) Meinung, dass alle anderen Menschenrechte ratifiziert wurden, z.B. die Versammlungsfreiheit. Es fällt schon auf, wenn jemand ein Recht bemüht, dass gar nicht existiert, um damit zu erklären, wie die Verfassung in 11 Millionen Fällen gebrochen werden kann.

Angefangen bei ausführlicheren Erläuterung, warum unser Schulsystem die Menschenrechte nicht achten sollte. In welchen Punkten denn genau und warum? Was gäbe es für Verbesserungen?

Zweitens gehst du nicht auf das “danach” ein. Was wäre nach einer Aufhebung der Schulpflicht? Wie würden wir dann zusammen Bildung gestalten wollen?

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Unser Schulsystem ist nicht das Gelbe vom Ei, das ist klar. Aber die Schulpflicht darf auf keinen Fall abgeschafft werden.
Erst recht nicht in Hinblick auf die gesellschaftlichen Veränderungen, die in Gange sind ( ich sag bloß, AfD im Bundestag…), da hilft nur Bildung, Bildung, noch mehr Bildung.
Und auch in Sachen Feminismus und Gleichberechtigung, die im Moment eher wieder Rückschritte zu machen scheint (vielleicht auch nur meine subjektive Wahrnehmung), brauchen wir ganz dringend die Pflicht, dass jedes Kind zur Schule zu schicken ist oder alternativ beschult werden muss. Ja, auch die Mädchen!

Das Recht auf Bildung ist übrigens Teil der UN Kinderrechtskonventionen, die von Deutschland anerkannt wurden. Dieses Recht auszuhebeln, würde auch bedeuten, dass Bildung wieder zur Ware wird, die sich nur noch wohlhabende Menschen leisten können. Was ja teilweise jetzt schon der Fall ist.

https://www.kinderrechtskonvention.info/recht-auf-bildung-recht-auf-schule-3620/

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Das ist Deine Meinung, ja. Wie steht es denn mit den Menschenrechten?

Von wegen AfD: die letzten 70 Jahre Zwangsbeschulung scheinen da nicht geholfen zu haben. Es leuchtet mir auch nicht direkt ein, wie Nazigesetze dabei helfen sollen, die Gesellschaft weniger faschistisch zu machen. Das klingt sinnwidrig.

Wurde da “ein Recht auf Bildung” anerkannt, oder wurde da die heutige Form der Schulpflicht legitimiert und ohne Kritikmöglichkeit als Maß aller Dinge anerkannt? Warum unterscheidest Du nicht zwischen beidem?

Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Bildung an; um die Verwirklichung dieses Rechts auf der Grundlage der Chancengleichheit fortschreitend zu ereichen, werden sie insbesondere

den Besuch der Grundschule für alle zur Pflicht und unentgeltlich machen;

So steht es auf der von mir verlinkten Seite. Und das macht auch Sinn, Chancengleichheit ist nicht mehr gegeben, wenn sich die Eltern aussuchen dürfen, ob ihr Kind zur Schule geht. Das Recht und die Pflicht gehen da zumindest im Grundschulbereich Hand in Hand.

Ich habe selbst ein Kind, dass mit den Rahmenbedingungen in der Schule nicht gut klar kommt, und sehe in vielen Bereichen Verbesserungsbedarf. Das Kind aus der Schule zu nehmen ist aber keine Lösung.

Ehrlich gesagt sehe ich auch nicht, wo meine Tochter in ihren Menschenrechten verletzt wird - außer dass sie sich im Unterricht nicht frei entfalten kann, weil halt nach Lehrplan unterrichtet wird, und es Verhaltensregeln gibt, an die sich zu halten sie lernen muss.

Zum Wahlerfolg der AfD: Bildung hilft, komplexe Themen leichter zu durchschauen und nicht auf die einfachen, populistischen Antworten hereinzufallen. Wer weiß, wie hoch der Sieg ohne die Schulpflicht wäre.

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Wie lange dauert denn so eine Grundschule? Und wo steht, dass die in der heute allgegenwärtigen Form stattfinden muss?

Und warum ist das ein Argument dafür, so gut wie alle anderen Grundrechte zu entziehen?

Erst einmal hat “das Kind” auch einen Namen, und dann möchte ich fragen, woher Du das weißt. Wie oft und für wie lange hast Du das ausprobiert? Bzw.: warum entscheidest Du da überhaupt, anstatt “die Meinung des Kindes” zu berücksichtigen?

Wie wäre es, sie zu fragen, anstatt irgend etwas zu “sehen” oder auch nicht? Es geht hier auch nicht um die Frage, ob es überhaupt Gesetze geben darf. Es geht um die Frage, ob der Staat Gesetze erlassen darf, die die Menschenrechte der Bürger negieren. Auf dem Papier darf er nicht, das ist klar. Aber in der Praxis tut er.

Da wurde in einem Extremfall entschieden, dass eine Geldstrafe von 150 Tagessätzen angemessen wäre. Daraus kann man nicht schließen, dass z.B. Isolationshaft der Opfer oder die hessische Schulpflicht legal wäre. Im Gegenteil, Du versuchst nur, diesen Eindruck zu erwecken.

z.B. wird das Grundrecht der Versammlungsfreiheit über die erlaubten Grenzen hinaus eingeschränkt. Es fehlt auch in den Schulgesetzen das Zitat nach Art. 19. Ich möchte anregen, dass Du in Zukunft nachfragst, wenn Du etwas nicht nachvollziehen kannst oder willst.

@basti_79
Ich finde deinen Tonfall unangemessen und unverschämt.
Ich kenne mein Kind (welches natürlich einen Namen hat, den ich hier aber nicht preisgebe) gut, wir reden jeden Tag darüber, was gewesen ist und was sie sich gewünscht hätte.
Ich bin im permanenten Austausch mit Lehrern und einer Psychologin. Deshalb UND weil mir Art.6 Abs.2 GG das Recht zuspricht, entscheide ich, dass die Schule trotz aller bestehender Mißstände das Richtige für sie ist.

Dass die Schulpflicht unbedingt in der jetzigen Form wahrgenommen werden muss, steht nirgends, und wir haben Initiativen am Start, um Verbesserungen auf den Weg zu bringen.

Stattdessen wüßte ich gern von dir, warum Schüler unbedingt zu jeder Tageszeit ein uneingeschränktes Versammlungsrecht brauchen. Dieses temporär einzuschränken, damit sie ihrer Schulpflicht nachkommen können, ist denke ich akzeptabel. Mal ganz davon abgesehen, wo treffen sie sich denn? Wo lernen sie neue Freunde kennen? Der soziale Aspekt, den die Schule mit sich bringt, ist auch nicht zu vernachlässigen.

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Woran liegt das? Ich hatte einzig die Möglichkeit eingeräumt, dass es sich anders verhalten könnte, als Du unterstellst. Diese sollte man meiner Meinung nach immer beachten. Es könnte eben sein, dass sich jemand irrt.

Hat sie die Möglichkeit, z.B. 4 Wochen auf eigenen Wunsch die Schule (und damit auch die Täter) zu vermeiden? Falls nicht, warum nicht? Und warum siehst Du das als Argument?

Worüber tauscht man sich denn da aus? Doch hoffentlich nicht darüber, was sie so wollen würde - jedenfalls nicht, ohne sie (offen, ohne Drohungen) zu fragen…

Ist es unverschämt, nachzufragen, ob und in welchem Maße sie Einfluss hatte auf diese Entscheidung, oder ob diese noch abgeändert werden kann, z.B., wenn sich neue Erkenntnisse einstellen?

Falls, was erhoffst Du Dir von diesem Gespräch?

Das ist sachlich falsch. Beispiel: §68 Hessisches Schulgesetz. Wird von den Behörden mitunter eiskalt durchgesetzt. Die reißen weinende Kinder aus den Armen ihrer Eltern. Wann werden die von Dir beworbenen “Initiativen” erfolgreich gewesen sein dabei, die Schulgesetze in Deutschland der Verfassung wenigstens anzunähern? Und warum sollte man Unrecht dulden, bis das eines fernen Tages der Fall sein würde?

Die Versammlungsfreiheit ist ein “unverletzliches und unveräußerliches Menschenrecht” (Art. 1 GG). Weder ich, noch deine Tochter, noch irgendwer sonst muss sich dafür rechtfertigen, es in Anspruch zu nehmen. Noch viel weniger steht es Dir zu, in Frage zu stellen, wozu das denn nützen würde. Das ist schlicht und einfach Sache derjenigen, die es ausüben. Wie bei den anderen Grundrechten auch.

Das denkst Du. Allerdings darf man Grundrechte nicht (auch nicht “temporär” - de Facto 13 Jahre am Stück) über die gegebenen Grenzen hinaus einschränken. Bei der Versammlungsfreiheit wären das: Staatsbürgerschaft, unter freiem Himmel durch einfaches Gesetz und Gewalt oder Waffen. Keine der drei Bedingungen trifft auf eine typische Schulsituation zu.

Wenn Dich interessiert, wie Freilerner leben, frage Tante Gu nach diesem Stichwort. Ich denke, es wäre nutzlos, hier davon zu reden.

von Rochow

Auf die spezielle Situation meines Kindes werde ich jetzt nicht weiter eingehen, das führt zu nichts und läßt mich eher unsachlich werden.

Ich räume ein, dass ich Mißstände bei der Schulleitung kritisieren kann, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten Abhilfe schaffen würde… aber diese sind doch eher gering. Vor allem die finanzielle und personelle Ausstattung hinkt.

Die Versammlungsfreiheit wird nur temporär, damit meine ich für einige Stunden am Tag eingeschränkt. Von einigen Berufsgruppen wird verlangt, dass sie für einen ähnlichen Zeitraum z.B. ihre Religionsfreiheit einschränken, dies wird auch als rechtens anerkannt. In der restlichen Zeit bestehen alle Grundrechte in vollem Umfang.
Aber mal von der Versammlungsfreiheit abgesehen, welche weiteren Grundrechte werden deiner Meinung nach eingeschränkt?

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Mein erster Reflex beim Lesen Deines Starters war : >Mist , schon wieder so Einer !< entschuldige bitte lieber @basti_79 .
Nachdem ich nun auch Deine anderen Beiträge zu diesem Streitgespräch gelesen habe , muss ich mit mir selbst meckern , weil ich wieder auf meine immer noch rudimentär vorhandene Obrigkeitshörigkeit hereingefallen bin .

@Franziska hat Recht , wenn sie Deinen rotzigen Ton kritisiert (machen wir hier nicht , auch wenn wir bisweilen so fühlen) . Aber Ansonsten sollten wir mal unabhängig von bestehenden Gesetzen oder gewohnten Handlungsmustern wenigstens darüber nachdenken , dass Du vielleicht (ich weiß es noch nicht) Recht hast .

Eins ist klar , Bildung ist ein Menschenrecht . Aber Grundlage für Lernen neu denken: Erneuerung des Bildungssystems sollte nicht die “Schulpflicht” sein , sondern das Recht auf Bildung , das es im Zweifel auch gegen den elterlichen Willen und den Widerstand des elterlichen Geldbeutel durchzusetzen gilt . Doch das muss nicht zwangsläufig in der aktuellen Schulform und dem überkommenen Bildungssystem geschehen . Soviel haben wir ja schon erkannt , also sei bitte nicht gar so ungnädig mit uns — Wir lernen ja auch noch .

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Die Moderation hat zu diesem Thread insgesamt sieben Meldungen erhalten.

Wir haben hier auf dem Markplatz der Ideen von DEMOKRATIE IN BEWEGUNG einen geltenden Verhaltenskodex, den jede*r Nutzer*in bei der Anmeldung akzeptiert. Die Moderation setzt diesen Verhaltenskodex auf dem Markplatz durch.

Derzeit lässt der Tonfall in diesem Thread teilweise sehr zu wünschen übrig. Bitte haltete kurz inne und überlegt Euch selbst, ob Ihr Euch davon angesprochen fühlen solltet. Vielleicht klappt das ja auch mal so rum…

Desweiteren möchte die Moderation darauf hinweisen, dass DEMOKRATIE IN BEWEGUNG bereits die Initiative Integration der Kinderrechte in das Grundgesetz abgestimmt und angenommen hat.
Die UN-Kinderrechtskonvention wurde 1992 vom Deutschen Bundestag ratifiziert, allerdings hat noch keine Aufnahme in das GG stattgefunden.

Außerdem fordert die Moderation alle Diskussionsteilnehmer*innen auf Belege für ihre Aussagen zu liefern, damit diese Diskussion nicht nur im Ton freundlicher, zugewandter und Dib-Spirit-würdig wird, sondern inhaltlich voran kommt: das eine ist oft Voraussetzung für das andere :wink:


Aussagen, die derzeit noch nicht mit Quellen belegt sind:


Die Moderation

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Das ist leider für einen Teil unserer Jugendlichen und sicher auch für einen kleine Teil unserer Kinder richtig , doch genau da müssen wir bei "Lernen neu denken … " ansetzen Sie dürfen Schule nicht mehr als lästigen Zwang empfinden , sondern als Bedürfnis , wie die ganz Kleinen . Also müssen wir erstmal auf Gruppendynamik setzen , um sie zu motivieren ; das wäre dann die Aufgabe der Lehrenden , ebenso wie die interessante Ausgestaltung des Lehrstoffs . Doch die Schaffung einer ausreichenden Personaldecke (auch Lehrende und/oder ihre Kinder werden mal krank) ist Aufgabe der Kommunen und die Finanzierung , sowie die Ausbildung des Lehrkörpers muss durch die Länder sichergestellt werden und zwar nicht auf Grundlage von Budgets , sondern nach tatsächlichem Bedarf .
Aber gut dass Du den ÖPNV in diesem Zusammenhang erwähnst ; Schule beginnt nämlich für viele Kinder und Jugendliche bereits beim Verlassen der elterlichen Wohnung , wenn sie dann gleich in den Schulbus steigen können und nicht erst zur öffentlichen Haltestelle und dort in überfüllte Linienbusse einsteigen müssen . Das kostet zwar etwas , doch diese Schüler sind ganz anders drauf , besonders wenn ein oder zwei Elternteile pro Fahrt sie begleiten .
Bleibt noch der bauliche Zustand der Schulgebäude und die Ausstattung mit Lehrmitteln , die sehr gerne der Bund übernehmen darf .
Über Methodik und Lernziele brauchen wir noch Input aus Unternehmen , von Lehrenden und Lernenden . dann könnte es auch etwas werden , dass die meisten Kinder und Jugendlichen gerne in eine Schule gehen die auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist . Natürlich passt nicht Jede/r zu jeder Schule ; wir brauchen also noch Sonderschulen für Sonderbegabungen , denke ich .

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