Schluss mit geplanter Obsoleszenz, Umwelt schützen und Resourcen schonen

Aufruf: Ich suche Mitstreiter*innen? Experte*innen? Prüfer*innen? ja, ja ,ja

Kontaktart: Kommentar unter Beitrag / persönliche Nachricht ? ja, ja

Inhaltliche Diskussion erwünscht: ja

Eine Initiative von: Philipp

Bearbeitungsstatus: Idee / Entwurf

Redaktionsschluss: 30.09.19

Einleitung:

Liebe Mitstreiter,

mein Antrieb, politisch aktiv zu werden, kommt aus den Erkenntnissen um die Blockchaintechnologie und ihren Möglichkeiten. Für ein besseres Verständnis und ein Gesamtbild der Möglichkeiten empfehle ich diese Initiative zu lesen:

Staatlich in DAO-Systeme investieren und die Demokratie von Kryptowährungen erhalten, EXIT FIAT!

In dieser Initiative möchte ich einen Weg vorschlagen, der unnötig hergestellten Produkten und dem Verschwendungszwang des Kapitalismus ein Ende bereiten kann. Eine relativ schmerzfreie Transformation des Kapitalismus in einen Valuismus, kann damit realisiert werden.

Problembeschreibung:

Damit der Kapitalismus dauerhaft funktioniert, werden schon seit mehr als 100 Jahren Produkte, auf ihre geplante Lebensdauer hin optimiert. Sollbruchstellen, verklebte Gehäuse und schlechtere Bauteile als nötig, sorgen für eine Wegwerfgesellschaft und verursachen vermutlich wenigstens 50% aller Umweltschäden und CO2-Emissionen weltweit.

Lösung:

Der Staat investiert in eine Produktmusterblockchain auf Open-Source-Basis. Muster aller typischen Alltagsgegenstände wie Fernseher, elektrische Zahnbürste und Handy, werden in dieser Blockchain hinterlegt. Die Muster enthalten alle Daten über Bauteile, Anordnung und Material. Jeder Interessierte auf der Welt kann sich alles ansehen. Wenn jetzt, zum Beispiel ein Elektroingenieur feststellt, dass irgend ein Muster Kondensatoren enthält, die nach zwei Jahren kaputt gehen, kann er ein weiteres Muster des selben Produktes erzeugen, in dem er die Kondensatoren durch langlebigere ersetzt. Das Gesamtprodukt wird dadurch vielleicht einen Euro teurer, lebt dann aber 10-Mal so lange.

Ein Produktdesigner kann die Gehäuseformen und Befestigungsmethoden auf Reparierbarkeit optimieren. Damit ermöglichen wir eine bessere Nutzung unserer Ressourcen.

Der Bürger hat die Möglichkeit, sich sein Produktgehäuse individuell zu gestalten. Damit kann die Vielfalt des Kapitalismus erhalten werden.

Ziel der staatlichen Entwicklung solch einer Blockchain ist, diese Blockchain an einen 3D-Drucker anzuschließen, und diese Produkte bei Bedarf auszudrucken.

Jeder Ingenieur oder wissenschaftliche Mitarbeiter aus der Forschung und Entwicklung, kann einen Beitrag leisten und dadurch zusätzliche Mittel für seine Forschungen bekommen, indem er durch die Verbesserung eines Produktes, immer bei Gebrauch des von ihm mitentwickelten Musters, eine Teillizenzgebühr erhält.

Forderungen:

Schluss mit geplanter Obsoleszenz und den Verbrechen an die Zukunft der Menschheit!

Quellen: www.ccn.com

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Wichtiger und richtiger Ansatz . Aber da wir schon einen beschlossene Initiative zum Thema Ressourcenschutz haben , möchte ich fragen , ob das hier eine Änderungs-Ini werden soll , oder ob sie die beschlossene Ini ersetzen soll .

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Zunächst mal herzlich willkommen und danke für deine Beiträge!

Etwas in der Richtung haben wir schon:

plus s.o.

Hast du die gelesen? Was denkst du darüber?

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Den Ini zum Ressourcenschutz und Reparierbarkeit, hatte ich noch gar nicht wahrgenommen. Danke für die Hinweise. Nun ja, mein Ansatz benötigt etwas mehr Zeit, bis alles umsetzbar scheint. Erst Mal sind diese Muster ja grundsätzlich vom Urheberrecht geschützt, und richtig geht das Konzept erst mit Fortschritten im 3D-Druck auf.
Was ihr schon beschlossen habt finde ich auch gut, zwar bürokratischer und klassische Ansätze aber Teile von den gefassten Beschlüssen, habe ich in meinem Konzept gar nicht erfasst. Die Konzepte ergänzen sich und sollten alle drei Bestand haben oder zu einem vereint werden.
Meine Idee scheint eher auf eine Verwirklichung ab in 10 Jahren hinaus zu laufen. Und könnte als Langzeitlösung aufgenommen werden. Die vorhandenen Vorschläge machen Sinn für mich und sollten übergangsweise umgesetzt werden. Meine Lösung, erscheint mir dafür unbürokratischer, effizienter und von Natur aus beständiger. Da Gesetze und Verordnungen immer unterlaufen werden können. Es braucht immer jemand der sie kontrolliert und wie will man nachweisen, ob das Teil jetzt einfach schlecht gewählt oder geplant schlecht gemacht wurde (ohne leak). Das gibt ewige Gerichtsverfahren. Wichtig ist aber, dass Das Thema in der öffentlichen Meinung den richtigen Platz einnimmt.

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finde ich gut. Wir brauchen eine Idee, wo wir langfristig hin wollen.

Wir könnten zum “Recht auf Reparatur” noch ein “Recht auf alternative Ersatzteile” einführen.

Das würde erlauben, dass sich eine Dienstleistungs-Industrie entwickelt, die bessere Ersatzteile für Produkte bereitstellt.

Das könnte ab dem Ende der “Garantie” (ich meine die aktuell 6 Monate) gelten. Einerseits würden Hersteller dann vielleicht freiwillig die Garantie verlängern. Andererseits würde man “alte” Produkte aufwerten.

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Vielleicht sollte man die beiden alten und die neue Erweiterungs-Ini gleich zusammenfassen.

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Ja Recht auf Ersatzteile finde ich auch klasse!:+1:

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Angesichts dieser Selbstauskunft stelle ich mal deine Quelle infrage und das von dort deine Ideen herkommen.

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Darüber hinaus werden derzeit Kryptowährungen als unsicher bewertet, weil Sie in den seltensten Fällen irgendwelchen Regularien unterliegen. Darüber hinaus bezweifle ich stark, dass eine “Blockchain-Datenbank” und 3D-Drucker das Allheilmittel der Welt sind.

Weil es mir gerade auffält:

  1. Sollbruchstellen erfüllen in der Regel eine Sicherheitsfunktion

  2. Ja sicher, es gibt viel Luft nach oben was die Lebensdauer angeht, aber Betrug wurde noch keiner Firma nachgewiesen. Darüber hinaus werden die meisten Produkte kostenoptimiert produziert. Von daher ist es selbstverständlicher einfacher z.B. zu verkleben statt zu verschrauben.

Manipuliren Hersteller Ihre Produkte?

Stiftung Warentest

Es gibt deutlich mehr Quellen zu dem Thema. Die beiden geben aber sehr gut den Tenor wieder.

Was mich zu 3. führt.

  1. Deine Lösung löst nicht das Problem, denn dass hängt davon ab, dass sich alle Hersteller in die Karten schauen lassen. Ich bezweifle, dass auf absehbare Zeit Star Trek ähnliche Wirtschaftsverhältnisse eintreten werden.
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hatte ich auch im Ohr. Aber just kürzlich habe ich eine Schilderung von jemandem gehört, der bei einem großen Hersteller die Sollbruchstellen einbauen musste. Metall wurde gegen Plaste ersetzt, Materialstärken wurden reduziert, etc. sodass es Stellen gibt, die definitiv nach ein paar Jahren kaputt gehen.

Nur weil test da keine Anhaltspunkte gefunden hat, heißt das nicht, dass es nicht trotzdem so ist.

Ich persönlich habe mal eine Spülmaschine gehabt, die definitiv eine Sollbruchstelle hatte. Ein Kanal in der Wassertasche, der sich nach einer Zeit zusetzen MUSSTE.

Aber ich bin auch skeptisch bei der Blockchain. Besser wäre es, wenn die Hersteller gleichartiger Produkte sich auf untereinander kompatible Schnittstellen einigen müssten.

So könnte man sich eine Waschmaschine aus Modulen zusammenstellen. Hochleistungsmotor für viel Wäsche, Dampfoption nur falls gewünscht. Chassis nach Aussehen (Mods für Waschmaschinen-Gehäuse - Nerdy :rofl: ). So wie man sich heute einen PC zusammenstellt, könnte man dann alle Geräte modular selbst zusammenstellen und Teile pimpen oder bei Defekt leicht austauschen.

Elektronik kaputt? Kauf eine neue, die hat dann WLAN, falls man will.

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Hallo Uwe,
leider werden Kryptowährungen immer noch missverstanden und hierzulande in einem schlechten Licht dargestellt. Aber woher kommen deine Informationen? Ganz ehrlich ich stelle deine Quelle in Frage! Überzeuge dich selbst, und lies ein paar Wochen lange einige Artikel. Bilde dich weiter und lerne, dass da gerade eine weltverändernde Revolution im Gange ist! Wir sollen davon halt nichts wissen und darum macht man uns Angst durch die Medien. In Wahrheit sind die Banken es, die den Bitcoin fürchten müssen, denn er macht sie überflüssig und genau das schlage ich vor, der Staat soll von Anfang an auf den Sieger setzen.
Ja Kryptowährungen bergen Gefahren, nämlich wenn wir sie denen überlassen, die sie uns vorenthalten wollen. Ja da kann Geld verloren gehen. Aber deshalb hedged man halt und dann ist es das sicherste Investment der Welt!
Weil: Wie willst du die denn wieder weg bekommen? Der Bitcoin ist da, solange das Internet da ist. Dezentrale Exchanges ersetzen die Börsen, dann kann man die Token direkt auf der Blockchain tauschen, das ist dann nur noch eine App. Wie kann man das Austauschen dann noch unterbinden? genau, garnicht!

Regularien? Das deutsche Volk soll einfach durch die Investition in diese demokratisch gesteuerte Technologie ein Mitbestimmungsrecht erhalten. Kriegt man ja eh nicht mehr weg :crazy_face:.
Allheilmittel habe ich nicht gesagt, aber mein Konzept funktioniert, davon bin ich überzeugt und löst das Problem der geplanten Obsoleszenz. Verschwendung durch künstlich erhöhte Produktionsraten.

Okay, da habe ich den Begriff Sollbruchstellen, wohl falsch verwendet, Danke für den Hinweis.

Aber Sicher doch! Irgendwann um 1910 oder ein anderes Jahr, da war die Glühbirne recht neu. Die Hersteller stellten bessere und bessere Glühbirnen her.
10.000h Haltbarkeit 1920, dann kam das Glühbirnenkartell 1930
1.000h Haltbarkeit, Glühbirnenkartell zerschlagen 1940,
1.000h Haltbarkeit Glühbirne 1990, Haha
In den 50ern wurden die Nylonstrumpfhosen zu gut und Kartell hört man immer wieder, die deutsche Finanzaufsicht BaFin gehört in Teilen einem an, vermute ich.

Sorry, das klingt wirklich ein bischen so, ist aber falsch bei dir angekommen. Ich denke das alle Werte früher oder später durch eine Blockchain dargestellt werden. So können wir den wahren Wert eines Produkts immer sehen, weil der Transport, die Herstellung, Befüllung usw. von anderen Blockchains eingepreist worden ist. Ein faires, freies und effizientes System, Das lässt es nach Star Trek klingen.

Aktuell scheint mir das gerechtfertigt angesichts folgender Sachlage:

https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/illegale-aktiviaeten-bitcoin-phishing-schwarzmaerkte-im-darknet-7383624

Hedged?!? Versteh ich nicht. Ansonsten, griechische Staatsanleihen oder Aktien von Lehmann Brothers etc. waren auch mal sicher. Wenn man etwas im letzten Jahrzehnt lernen konnte, dann das im Finanzwesen, Kryptowährungen zähle ich dazu, leider nichts sicher ist.

Ach ja, das Glühbirnen-Kartell. Nein, ich bezweifle nicht, dass es das geben hat. Viel mehr hat sich anhand der Geschichte gezeigt, dass man gar nicht sich absprechen muss und auch als Unternehmen nicht Lügen muss. Denn durch die kostenoptimierte Produktion, sprich ersetzen von teuren, qualitativen Materialien durch billigere, schlechtere Materialien, ergibt sich das frühere Ableben eines Produkts als Nebeneffekt. Lässt sich wunderbar begründen. Den Aktionären gefällt’s. Anderes Beispiel: Taufe es Standard und mach dein Anliegen öffentlich, wenn sich genügend Personen finden, braucht man kein Kartell mehr. Ist alles legal. Das sind die Schattenseiten.

Auf der anderen Seite schaffen Standards Produktkompatibilität und man weiß als Endkunde was man erwarten kann, wenn es mehrere Hersteller zu einem Produkt gibt. Und kann man einen Unternehmen vorwerfen, verwerflich zu handeln, wenn es Kosten einsparen möchte? Ist es verwerflich, wenn ich statt 100€ nur 50€ für eine Kaffeemaschine ausgebe, weil mir die Qualität der 50€ Maschine gut genug ist?
Ist es legitim, jemanden zum Kauf einer qualitativ hochwertigen Produkts zu zwingen, trotz günstigere alternative mit guter Qualität?

Zu diesem Dilemma liefert die CBC-Technologie selbst keine Lösung. Eine staatlich Regulierung kann hier das Problem Teillösen, aber die muss unabhängig zur Technologie sein, weil sonst die Regulierung legal umgangen werden kann.

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Da benutzt du den Begriff “Qualität” falsch. Qualität in unserem Sinne ist Reparierbarkeit. Wir zwingen die Menschen, Produkte zu kaufen, die reparierbar sind. Die AirPods von Apple sind beispielsweise Wegwerfartikel. Nicht reparierbar, Akku nicht tauschbar. Muss das ein? Zum Vergleich: Hörgeräte sind gut reparierbar und da kann man die Batterien tauschen.

Die Diskussion ist also nicht ehrlich.

Und wenn wir vorschreiben, dass Teile, die häufig kaputt gehen auch standardisiert und gut austauschbar sein müssen, schützen wir langfristig Ressourcen und damit sparen auch die Verbrauchers langfristig.

Also ja, es ist legitim.

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Qualität ist eine Anzahl von Eigenschaften, die individuell festgelegt werden und ein Produkt erfüllt. Den Begriff Qualität exklusive nur für eine Produkteigenschaft zu verwenden und damit entgegen des allgemeinen Verständnisses, ergibt keinen Sinn. Deine Unterstellung sei dir Verziehen.

  1. Habe ich bereits darauf hingewiesen und zugestimmt, dass hier viel Luft nach oben ist und auch durchsetzbar

  2. Zwang zum Kauf eines bestimmten Produktes wird auch in Zukunft eine illegale Einschränkung der individuellen Freiheit sein. Jedoch kann die Herstellung und Verbreitung derartiger Produkte reguliert werden, so dass ich nicht die individuelle Freiheit einschränken muss und zum selben Ergebnis komme.

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Hedgeen bedeutet Risiko streuen, im Falle von Kryptowährungen immer auf mehrere setzen.

Das ist immer falsch wenn es um DAO-Kryptowährungen geht!

Haha

Ja Richtig, und das macht dann bei einem 1.000€ Fernseher 0,10€ unterschied.

Mein System kann nicht mehr umgangen werden, da jedes Produkt offen einsehbar ist. Man kann allerdings immer noch ein schlechteres Produkt promoten. Allerdings hat jetzt jeder die Möglichkeit, gute von schlechten Produkten zu unterscheiden.

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Eine sehr spannende Idee! Ich bin allerdings auch skeptisch.

Wie soll denn verhindert werden, dass eine Firma den optimierten Bauplan verwendet, aber trotzdem Teile minderer Qualität verbaut?
Ich bin insbesondere skeptisch, dass sich alles einfach so im 3D-Drucker zu Hause drucken lässt (wenn ich das richtig verstanden habe). Das mag für Kunststoffteile aller Art gelten und sicher in Zukunft auch für einige Sachen, die jetzt noch nicht möglich sind. Bei Elektronik halte ich das aber für sehr unwahrscheinlich. Es hat schon Gründe, warum eine moderne Halbleiterfabrik mehrere Mrd. € kostet. Außerdem sind in einem Smartphone unglaublich viele verschiedene Materialien verbaut. Im Endeffekt wird es darauf rauslaufen, dass komplexere Geräte auf absehbare Zeit von Firmen hergestellt werden und der*die Einzelne nur schwer überprüfen kann, welche Komponenten verbaut sind.

Außerdem glaube ich, wird es schwierig werden, die Industrie davon zu überzeugen, dass sie so viele Entwicklungsdetails öffentlich macht. Mit deiner Idee wird es ja deutlich einfacher, Produkte billiger nachzubauen (ist das eigentlich so gewünscht?) und besonders High-Tech-Firmen würden deutlich mehr Konkurrenz bekommen.

@Philipp: Ich hoffe, es schreckt dich nicht gleich wieder ab, so viel Gegenwind zu bekommen. Deinen Ansatz finde ich nämlich sehr wichtig! Nur über die Umsetzung müssen wir wohl noch ein bisschen diskutieren.

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Hallo Simon,

Im Prinzip eliminiert die Blockchain wieder den Mittelsmann. Also die Firma zwischen der Musterentwicklung im Labor an der Uni, weil die Studenten gerade Bock drauf hatten irgend ein Bauteil zu verbessern z. B., natürlich können auch kommerziell motivierte Firmen Muster in die Blockchain stellen. Das könnte sich lohnen, denn als Erschaffer der Inhalte darfst du über den Preis beim Drucken bestimmen, der bei jedem Druck automatisch in deinem Wallet landet.

Ja ich auch. Aber wenn ich ein Gerät kaufen will, gehe ich ja auch in den Laden. Nur gehe ich jetzt halt immer in das 3D Druck Kaffee um die Ecke und komme mit meinem Handy, Tablet etc. wieder raus.

Es gibt bereits Flugzeugteile aus Metall die damit gefertigt werden. Ob damit wirklich schon Flugzeuge fliegen, weiß ich leider nicht. Eine funktionstüchtige Waffe wurde damit auch schon gedruckt. Aber es stimmt schon, dass es noch etwas dauern wird bis diese Dinge wirklich in unseren Alltag Einzug erhalten.

Ja genau! Deshalb fordere ich, dass der Staat in diese Technologie investieren soll und unsere freien staatlichen Forscher, können in Ihrem Fachgebiet Details an den Produkten verbessern bis sie auf den kleinsten ökologischen Fußabdruck optimiert sind.

Danke für die aufmunternden Worte

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Ob sich ein Teil drucken lässt oder nicht ist je nach Produkt ganz unterschiedlich: Metall- und Kunststoffteile bzw. mechanische Geräte (z.B. auch Waffen) gehen jetzt auch schon teilweise zu drucken.
Was auch auf lange Sicht Probleme machen dürfte sind:

  • Elektronik (v.a. Mikrochips müssen mit Nanometer-Genauigkeit mit ganz wenigen Defekten hergestellt werden. Das ist unglaublich anspruchsvoll!). Gehäuse und einige andere Komponenten müssten schon druckbar sein. Außerdem müsste man eine Möglichkeit finden, die elektronischen Komponenten ordentlich zu verlöten. Wenn das nicht ordentlich gemacht hat, gehen die Geräte noch viel schneller kaputt als heutzutage…
  • Größe: Jedes gedruckte Teil muss in den Drucker passen. Das ist kein prinzipielles Problem, aber z.B. gedruckte Möbel stelle ich mir sehr teuer vor (auch langfristig).
  • Materialien: Da geht zwar immer mehr, aber sicher nicht alle Materialien. Wenn es darum geht, hochwertige, langlebige Produkte zu bekommen, dann muss man auch hochwertige Materialien verarbeiten. Diese werden sich nur teilweise drucken lassen.

Unabhängig von den technischen Aspekten: Vielen Verbraucher*innen ist es egal, ob ihr Handy länger als 2 Jahre überlebt, weil sie sich eh bis dahin ein neues gekauft haben. MMn müsste man hier am Konsumverhalten ansetzen. Hier könnte die Werbung eine wichtige Rolle spielen. Wenn man die Menschen nicht dazu drängt, immer mehr zu kaufen, sondern lieber auf Langlebigkeit zu setzen, kann man wirklich etwas erreichen - auch schon mit heutigen Mitteln.

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Also, ich sehe das etwas anders.
Wenn mensch sich ein neues Handy kauft, wie kommen dann die Apps und die Telefon- und Kundendaten auf das neue Handy? Klar, mittlerweile gibt es von Google Play einen Dienst. Da läd Google alle Daten in das Internet hoch und verschiebt die dann auf das neue Handy, wenn das denn geht. Und dann wahren alle Telefondaten im Internet zwischen gespeichert. Auch die Kundendaten meiner Kundenfirmen. Und wer noch Zugriff auf den Google- Zwischenspeicher hat, hat dann auch Zugriff auf meine Kundendaten?
Und wie ist das mit Apps. Ich weiss nicht ob die Apps, die ich bei Android 4.4.4 hatte, auch alle unter Android 9 laufen. Mein Bibelprogramm läuft da nicht. Die ganzen Bibelapps muss ich mir neu kaufen.
Insofern bin ich dafür, ein möglichst fortschrittliches Handy zu kaufen und es dann sehr lange zu nutzen.

Tschuldige Simon. Aber ich musste einfach antworten, auch wenn es nur am Rande zum Thema passt.

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Ja, denke ich auch, dass wir Mikrochips zuletzt drucken werden. Die kann man ja dann auch noch hinterher einsetzen.

Aber wenn man das Produkt aus einem Stück designt braucht man nicht mehr löten, für die Chips gibt es dann Steckplätze, fertig

Warum sollten sich hochwertige Materialien nicht drucken lassen?

Wer drängt denn die Unternehmen, solche Werbung zu machen? Der wirtschaftliche Druck des Kapitalismus. Wer nicht mit macht wird scheitern. Viele Hersteller mit nachhaltigen Produkten, sind mit zu teuren Produkten bereits gescheitert. Das Problem sollte grundsätzlich gelöst werden.

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