Rechenspiele zur Bundestagswahl

Siehe Bundeswahlleiter

https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2021/ergebnisse/bund-99.html

hat DiB 7.291 Zweitstimmen bekommen. Das in zwei Bundesländern. Wenn man das sehr optimistisch hochrechnet und einfach mal 8 nimmt, um auf 16 Länder zu kommen, ergeben sich 58.328 Stimmen.

Das wären etwa 0,1%.

Erheblich weniger als 2017, wo man 0,3% in 10 Ländern geholt hat.

Gibt es andere Zahlenspiele?

(RLPf 0,1 + BW 0,1)/2 = 0,1der Schnitt
gültig ca. für alle anderen Ländern

wo hast Du denn diese falschen Zahlen her?
2017 waren es 0,1% mit 60.914 Stimmen

https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2017/ergebnisse/bund-99.html

als nicht erheblich weniger …

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???

???

DiEM25 ist bekanntermaßen nicht DiB. :wink:
DiB ist zur Europawahl ja nicht angetreten.

Ja, stimmt, Danke! Ich habe die BTW 2017 und die EU-Wahl 2019 verwechselt.

Also hat DiB beim Antritt alleine - hochgerechnet und angenommen, der Antritt wäre überall gelungen - gleich wenig Erfolg gehabt.

Der Antritt mit DiEM hat drei mal so viel Erfolg gebracht.

Leider ist DiB beim gemeinsamen Antritt nicht in Erscheinung getreten, weil Verfechter des „Alleine“ dies erzwungen haben. Vielleicht mögen die sich ja hier mal äußern.

zeige ja nur mögl. Quelle…

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DiB wäre zur Europawahl auch nicht angetreten. Die Unterschriften hätten wir nicht zusammen bekommen. Und wir werden sie nie zusammen bekommen.

Alle Versprechungen bezüglich des Sammelns waren absolut utopisch. Vielleicht macht man diesen Fehler ja nicht erneut.

Die 4000 Unterschriften hätten wir damals mit hoher Sicherheit zusammen bekommen, wenn wir als DiB angetreten wären, wir haben ja auch 2017 über 27000 Unterschriften zusammen bekommen.

Und wir haben ja auch jetzt zur Bundestagswahl in RLP und BW jeweils in notwendigen 500 UU zusammen bekommen, in BW waren es sogar über 650 gültige UU und dies unter Corona Bedingungen.

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Nachtrag:

witzigerweise steht hier der ´Nachklapp zu Wahlen in 2019 passend drunter in
´vorgeschlagene Themen´.

edit zu Arithmetik ;- )
(7.291/(60.000/11)) x 100 = 133,67% (immerhin spricht das doch für Macher in BW u. RLPf.

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Auch wenn es eigentlich egal ist. Aber in Ba Wü waren es noch mehr. Die letzten haben wir nicht mehr eingereicht und wir haben ja für die Direktkandidaten nochmal rund 65 Unterschriften pro Person gesammelt. Macht nochmal knapp 400 Unterschriften.
Sabine nicht für die Mods

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Naja, dafür war es bei der EU-Wahl aber ganz schön knapp mit den Unterschriften. Und die 27k sind auch nur durch bezahltes Sammeln und viel Geld für Werbung zusammen gekommen. Wir hatten viele echte Profis an Bord.

Und das sind ja auch nur die UU. Entscheidend sind die Stimmen, die ich ja schon extrem optimistisch extrapoliert habe. Und da sieht man einen klaren Trend, bzw. keine Entwicklung irgendwohin.

da haben viele DiB Mitglieder und Beweger*innen ja nichts gesammelt, weil DiB nicht selber antreten ist und viele dieses „Pseudo-Bündnis“ abgelehnt haben.

hatten wir 2017 nur in ganz wenigen Bundesländern, weder in RLP noch in BW gab es dies und das bezahlte Sammeln hat nur wenige Unterschriften eingebracht, wie hinterher in der Analyse vom damaligen BuVo gesagt wurde. Kosten und Nutzen standen da in einem sehr schlechten Verhältnis.

viele nicht, aber ja, wir hatten ein paar Profis mit an Bord, die gute Tipps zum Sammeln gegeben haben. Aber das Wichtige waren die motivierten Parteimitglieder und Beweger*innen, die den größten Anteil gesammelt haben.

das ist ja nun keine neue Erkenntnis, das ist wohl allen klar.

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Gerne. Soweit ich mich erinnern kann, wurde seitens DiB bemängelt, dass unsere Grundwerte von DIEM nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Daraufhin gab es eine Plenumsabwägung/Entscheid in dem MEHRHEITLICH beschlossen wurde, das der Name DiB im Logo der SPV nicht erscheinen soll. Von erzwungen zu sprechen, ist eine Frechheit.

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„Erzwungen“ ist keinen Frechheit sondern die Wahrnehmung der Minderheit und als solche einfach mal hinzunehmen, wenn man auf eine wertschätzende Kommunikation hinaus will. Demokratie ist nämlich nicht die Diktatur der Mehrheit.

Aber indirekt bestätigst du ja, dass die Unsichtbarkeit von DiB in diesem unglücklich verhandelten Bündnis seitens der Bündnisgegner in DiB bewirkt wurde und diese daher die Verantwortung haben.

nein, es ist kein Zwang sondern eine demokratische Mehrheitsentscheidung

nein, nicht die Bündnisgegner tragen die Verantwortung, sondern diejenigen, die überhaupt erst die Bündnisverhandlungen begonnen haben und nur zu einem für die Mehrheit nicht tragbaren Ergebnis gekommen sind. Aber diese Personen haben ja inzwischen alle die Partei verlassen …
Allerdings ist dies Schnee von gestern und wir müssen nach vorne schauen und nicht die gleichen Fehler erneut machen.

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Da das hier immer wieder thematisiert wird, hier die Abstimmungsergebnisse der Initiative und der beiden Abwägungen:

Ich kann mich im Vorfeld noch an ein Meinungsbild auf dem Marktplatz erinnern, in dem wir beschlossen haben mit DiEM 25 zu kooperieren, bzw. dem BuVo das Mandat erteilt haben die Verhandlungen mit DiEM 25 aufzunehmen.

Damals war eine große Mehrheit dafür. Nach meimer Wahrnehmung kippte die Stimmung für Kooperationen erst nach der schlechten Erfahrung mit DiEM 25 bei der Europawahl.

Von erzwungen kann keine Rede sein, die Anpassung wurde mit 81,07% angenommen.

Es ist müßig, über mögliche Fehler im Vorfeld nachzudenken.

Die Rechenbeispiele bringen uns nicht weiter, wir müssen überlegen, was wir in Zukunft besser machen können.

Ich schließe Kooperationen für die Zukunft nicht aus, aber die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass man solche Kooperationen lange vorbereiten muss.

Meine Prognose: Selbst wenn wir eine oder mehrere Parteien hätten mit denen wir kooperieren wollten, würde es kaum machbar sein, 2025 gemeinsam zur nächsten Bundestagewahl anzutreten. Denn eine oder mehrere oder alle müssten ihre bisherige Identität (den Namen) aufgeben.

Da das Thema hier Rechenspiele lautet, nur die Stimmen, die Parteien bei einer Wahl bekommen haben zusammenzuzählen und denken: wenn wir gemeinsam antreten bekommen wir die Summe dieser Stimmen der Parteien ist eine Milchmädchenrechnung.

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https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/btw-2021-vorlaeufiges-amtliches-endergebnis/38755/63?u=thomas

Richtig, die Wähler:innen lassen sich durch viele Dinge beeinflussen. Es haben mit Sicherheit 2017 Menschen für DiB gestimmt und 2021 nicht, genauso umgekehrt. Viele haben DiB bestimmt auch nicht gewählt gerade weil wir nur in zwei Bundesländer angetreten sind und somit keine Chance hatten. Hätten wir in allen 16 Bundesländer auf dem Zettel gestanden, wären die Prozente eventuell ganz anders gewesen… Nur wissen wir es eben nicht, deshalb bringt es auch nicht viel sich damit aufzuhalten.

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Ich habe auch noch ein kleines Rechenbeispiel

Volt: 165.153 Stimmen Geteilt durch 2.800 Mitglieder = 58,98 Stimmen pro Mitglied
ÖDP: 112.351 Stimmen geteilt durch 8000 Mitglieder = 14,04 Stimmen pro Mitglied
Piraten: 169.889 Stimmen geteilt durch 6.058 Mitglieder = 28,04 Stimmen pro Mitglied
DiB BaWü/RLP 7.291 Stimmen geteilt durch 56 Mitglieder = 130,20 Stimmen pro Mitglied

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