Projekt Phönix - DiB 2.0

Was macht MP aus?

MP ist ein weitgehend ergebnissoffenes Forum für ‚offene‘ Angerungen, Beobachtungen, Analysen, Diskussionen darüber, etc . Austausch eben.
Das Entree ist „allg. politische Diskussion“ o ä.
Ein Muss.
Hier entstehen Ideen für INIs, oder wer was beinah Fertiges im Kopf hat, wird hier vorgestellt, vorab durchdekliniert, auf Unterstützung abgeklopft.
Ein Muss.
Auch Innerparteiliches Kommunikationsmittel - mit der Möglichkeit für Rückfragen.
Ein Muss.
Auch Ort für Raports der Teams, der LaVos, der BuVo.
Ein Muss.

Entsprechende Kategorisierung sortiert das Alles.
Es funktioniert ganz gut.
Das eine wird intensiv beackert, das andere eher nur zu Kenntnis genommen, geliked.
Das is OK.

Ist was an INIs so weit unausgegoren geht es in die Abstimmung. Ende. Plattformwechsel. (aber warum eigentlich? MP hat doch auch Abstimmungswerkzeuge)
Wieso soll ausgerechnet dahin auch noch die entscheidende Diskussion ausgelagert werden?
Weil da sich weniger ‚Störfeinde‘ befunden?
Es geht (sollte) da nur um Feinschliff gehen.
Letzte Unstimmigkeiten ausbügeln und ab zur Abstimmung mit der finalen Version.

Hat ein Team Aufwendig Thema aufbereitet, dann ist Agora der denkbar schlechtester Ort und Zeitpunkt alles wieder in Frage zu stellen.
Weichenstellung, Zustimmung muss auf MP passieren, sonst macht’s kein Zweck.

??? Woher die Sehnsucht die zentrale Säule der Meinungsbildung und Kommunikation einzudämmen?

Was auch ärgerlich ist, dass irgendwer - mit nicht nachvollziehbaren Begründung (ausser für MODs) Handbremse zieht.
Hier und da verstehe ich den Wunsch Gemüter abzukühlen.
Aber Transparenz geht anders.
Der obligatorischer Spruch über ‚mehrere Meldungen‘ ist so Nichts sagend…

edit II
https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/regieren-oder-regiert-werden-wie-war-das-mit-den-absichten-von-dib/35232/38

edit I
Und was Raports der Teams, LaVos u. BuVo betrift: Offensichtliche Mängel provozieren Menge Zoff. Das muss besser.
Wer was profesionalisieren will, soll Ablaufstandards definieren.

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Ein Detail: Neben den drei Gruppen Mitglied, Beweger*in und Gast (laut Wiki) gibt es ja noch die Besucher ohne Login zum MP, die noch weniger sehen. Für letztere sollte das sichtbare Angebot weise selektiert werden. Leider sehen wir in dieser Foren-Software nicht einfach, welcher Bereich welche Sichtbarkeit hat.

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Finde ich super! Man könnte das durch eine Farbgebung des Hintergrundes kennzeichnen.

Vielversprechend fände ich auch eine Integration von Discourse mit Consul oder Pol.Is.

Leider investiert DiB noch in die Weiterentwicklung proprietärer Lösungen. Mittlerweile wird Consul schon in München und weiteren Städten eingesetzt. Eine verpasste Chance.

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Lehre aus Berlin und anderen LV:

Der Strukturapparat sollte schlank gehalten werden. Wenn man die Macht der Vorstände begrenzt, kann man sie auch losen. Klar muss auch eine ordentliche Wahl erfolgen, aber das kann wie beim Ini-Prinzip en bloc passieren.

Der Vorstand sollte auch sehr groß sein. Alle, die Lust haben und nicht mehr Nein als Ja bekommen, bzw. über der Passiv-Lösung liegen, sind drin. Dann verteilt sich die Arbeit auf mehrere Schultern. Und die Aktiven können einen Sprechi wählen.

Man müsste aber per Satzung eine nachträgliche Ermächtigung wie z.B. bei DiB 1.0 geplant, verhindern.

Disclaimer: Dies soll keine Kritik am Vorstand sein. Disclaimer zum Disclaimer: Der Disclaimer soll keine etwaigen Verstöße rechtfertigen oder legalisieren. Er soll auch keine Drohung oder Unterstellung sein. Er dient lediglich der Klarstellung der Bedeutung, die von der Moderation leider öffentlich anders unterstellt wurde. Disclaimer zum Disclaimer zum Disclaimer: Dies soll keine Kritik an der Moderation oder deren Äußerungen sein, sondern nur auf den Grund der Norwendigkeit hinweisen.

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ich denke rückblickend insgesamt,
DiB hatte nicht so viel Probleme mit zu viel Macht von Vorständen, sondern hat eher daran gelitten,
daß aufgrund begrenzter Ressourcen aller Art, auch in zeitlicher Hinsicht, insbesondere bezogen auf die aufwendige Zielsetzung die früh festgelegt wurde,
Transparenz, Diskussion und demokratische Mitbestimmung nicht ausreichend praktiziert wurden (u./o. werden konnten) - nicht nur oder speziell seitens der Vorstände, sondern auch seitens der Teams oder einzelner Verantwortlicher.

Die Mitglieder befanden sich oft gegenüber vor-entschiedener Vorgaben, im Endeffekt auch schwer zu folgen, weil die "Eingewöhnung"smöglichkeit fehlte.

Das wurde so richtig auch selbstreflektiert seitens des neuesten Diskussionspapiers drei der Initiatoren.

Dieses Manko sollte jetzt aufgehoben werden.

Theoretisch Ja, alle die Interesse dran haben, könnten im Vorstand mitwirken
Die Frage ist dennoch - wozu ? Der Vorstand sollte hauptsächlich Koordinationsfunktion haben (und die Erfüllung formeller Angelegenheiten abdecken).
Sprecher für die Partei könnten extra bestrimmt werden, ebenso über eine Team-Lösung.

Dabei ist für ausreichende Transparenz, Diskussion und demokratische Mitbestimmung die Berichterstattung über die Arbeit aller Verantwortlichen unerlässlich, sowie der Evaluierung, zum Lernen aus den Resultaten und für die immer weitere Verbesserung der Vorgänge.

was genau ist damit gemeint?

solange in DiB solche Aktionen nötig sind, um Bewußtsein über den Zustand der Funktionalitäten innerhalb der Partei anzuregen, ist DiB noch nicht reif für seriöse politische Arbeit in Begegnung mit den Bürgern

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So nehme ich DiB schon lange wahr. Und ich meine auch seine Genesis verfolgt zu haben.
Inzwischen handelt es sich bei diesem Umfeld um ein in sich intern widerspiegelndes Verhältnis von Re-Aktionen mit längerer Geschichte.

Habe was dazu anderswo geschrieben, vllt bringt das hier auch was:

…als jmd der sich vom MP-Anfang an bemüht hat, die Moderationsvorgänge relativ kontinuierlich qualitativ zu überprüfen, muss ich sagen, daß
ein Experiment das dabei versucht wurde, nicht zufriedenstellende Ergebnisse für den praktischen Umgang mit bestimmten Problemen gebracht hat und für die Umsetzung mancher Ziele :
Wir wollten Vielfalt schützen und dafür haben wir gesagt, wir priorisieren schon mal dafür die Bedürfnisse der „Leisen“ und „Scheuen“ etc. auf dem MP, sozusagen, als einen Schutz gegenüber und zu Gunsten der „Schwachen“ in der Gesellschaft generell, dann werden die Bedürfnisse der Vielfalt auch mit abgedeckt.

Gut, nun, es wurde jedoch im Laufe der Weiterentwicklung übersehen dabei, daß das Reaktionsbild vieler Vertreter oder Beschützer dieser „Gruppe der Leisen“, ein ziemlich weites und subjektives Spektrum abdeckt und Bereiche erreicht, wo die Kommunikation überhaupt und per se schwierig wird, wenn man ihm absolut entsprechen möchte.

Denn in der Auseinandersetzung mit Sachverhalten, haben wir es nicht nur mit Systemschwächen und -fehlern zu tun, sondern gleichzeitig auch mit Personen, die eine Verantwortung für diese Fehler tragen.
Wenn dann Kritik auf ein System aufkommt, mit dem sich aber Leute (aus irgendwelchen Gründen) identifizieren und dabei nicht mitbekommen,
daß Kritik die geäußert wird, nicht direkt, sondern nur mittelbar, an sie gerichtet wird (oder an sie sogar eher gar nicht) und sie es nicht persönlich nehmen sollten, ist deren Reaktion oft übermäßig.

Das eröffnet eine Spirale von Un- und Missverständnissen, die teils unterschwelig teils auch offen ausgedruckt werden.

Der Schutz jedoch dieser übermäßigen Reaktionen durch die Moderation gegenüber den normal- oder stärker Lauten, lässt ein demokratisches Vakuum entstehen, daß nur per „Klärung und Aufklärung“ bzw. teils per „Mediation“ aufzufüllen ist.
Auf jeden Fall und mangels dieser zusätzlichen Lösungswege im Repertoire der Moderation, führte das „harte“ Moderieren immer wieder zu Ausfällen (über den Streit hinaus haben Leute lager-übergreifend (Leisen/Normalen/Lauten) die MP-Diskussionen oder auch die Partei verlassen)…

Wir haben dann auch gesehen, daß auch Vertreter der Gruppe „Leisen“ irgendwann zu Handlungen übergehen, die nicht mehr „leise“ sind. Man kann das teils als einen Emanzipationsprozess interpretieren, verstehen und annehmen, doch das Bild und die Zuordnung von Reaktion (und dann auch deren Begegnung) wurden immer schwieriger.
Daß irgendwann Hilfslosigkeit auch unter guten Moderatoren aufgekommen ist, wie Pelle, hat mMn also mit den eigenen Erwartungen an ein überschätztes Mittel zum Ziel für den Schutz der Schwächeren seinen Ursprung.
Die Moderation war zu „steif“/rigide /autoritär ausgelegt um auf so ein breites Spektrum von Erscheinungen und Qualitäten adäquat und konstruktiv zu reagieren.

Ich hatte damals gesagt, daß ein Emazipationsprozeß weniger „Bemuttern“ braucht und eher Resistenzentwicklung für das Überleben da draußen fördern soll.
Stattdessen kam irgendwann eine Reihe von Leuten die glaubten sie würden als Moderatoren gleich das Heil in die Welt bringen, was zwar in dem innewohnenden Idealismus gutgeheißen werden sollte,
doch auf der reellen Ebene wo es aber nur um die kleine abgeschirmte Welt des MP ging, die Regel die aufoktroyiert wurden, fern der Realität waren in der normale Leute jeden Tag kommunizieren, insofern auch fern der Realität einer weit grösseren Mehrheit.

Der MP ist zu einer Sonderumgebung geworden, die theoretisch zwar allen Bedürfnissen gerecht werden wollte, in Wirklichkeit aber eine sterile Umgebung von Kommunikationsregeln vorgewiesen hat, wo Kreativität und Debatte kaum gedeihen konnten.
Und das ist doch nicht (und war es ursprünglich bei DiB auch nicht) die ursprüngliche Zielsetzung für das Forum einer Partei die politisches-Bewußtsein- Entwicklung im Sinne hat.
Folgerichtig hat der MP seine Attraktivität verloren, den die resultierte Atmosphäre passte nicht mehr zu den „bewegenden“ Grundprinzipien der Partei.

Im länger dauernden Fall von Harry versus Sofian z.B. , haben wir einen Konflikt zwischen zwei Verhaltens- und Mindsets, die bestimmte Inkompatibilitäten aus der oben beschriebenen MP-Problematik widerspiegeln.
Es wäre überaus wichtig für DiB, sich mit diesem Konflikt ausreichend intensiv auseinanderzusetzen und daraufhin auch den Modereaktionsvorgang zu analysieren, zu reparieren und zu verbessern.

Seitens des BuVo ist mir klar, daß es nicht unbedingt in der ToDo Liste gestanden hat, einen solchen Aufwand für die Moderationsthematik aufzubringen.
Doch ich glaube, ohne einen guten MP wird DiB peripher und bedeutungslos bleiben. Ich glaube das ist unser Herzstück und Basis für alles andere im Sinne von Alleinstellungsmerkmalen, wir sind ansonsten austauschbar als politischer Ansatz.
Also müssen wir an den MP grundsätzlich Zeit und Ressourcen prioritär investieren.

Im Moment ist es so, daß wir gleichzeitig eine teils respektlose Umgebung vorweisen und eine sterile dazu. Und aufgrund dieses offensichtlichen mehrseitigen Scheiterns, kann man nicht einzelne Leute nur dafür verantwortlich machen, sondern muss die Systematik überprüft werden.
Wer diese Systematik weiterhin kritiklos und aussichtlos für Weiterentwicklung aufbewahrt, ist mit-schuldig für das Andauern des Scheiterns.

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Eben. Das MUSS laufen, sonst gibt es keine Partei. Wer sich also bereit erklärt, dabei zu helfen, stellt sich zur Wahl. Wer drin ist und wer nicht, wird konsensiert. So hat man viele Menschen, die bei den administrativen Aufgaben helfen können. Das lässt allen mehr Zeit für inhaltliche und strategische Arbeit.

Der: https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/antrag-zur-satzungsaenderung-8-1/34962

Ich habe die ERFAHRUNG gemacht, dass sie nötig sind.

Das respektlose Miteinander besteht nach meinem Eindruck aus solchen Aussagen. Hier halten sich alle an ein Mindestmaß an Regeln. Und niemand fordert, alle Regeln abzuschaffen. Das wird ständig postuliert, aber es gibt keine Belege dafür. Trotzdem scheinen „nicht wenige“ auf dieses Narrativ anzuspringen.

Für DiB 2.0 muss man die Meinungsfreiheit festschreiben. Das hat DiB 1.0 nicht, da es eine Selbstverständlichkeit ist. Letztendlich soll es mal eine politische Partei werden und die muss sich der Realität stellen. Fast keine der Sperrungen, die hier verhängt wurden, hätte vor einem ordentlichen Gericht Bestand. Im Gegenteil würde man den Status als Partei riskieren, wenn wirklich mal jemand klagt. Die Argumentation mit dem Telemediengesetz ergibt vielleicht in manchen Köpfen und Blasen Sinn, aber hier draußen nicht.

Freiheit muss man aushalten können. Alle gut funktionierenden Demokratien legen viel Wert auf Meinungsfreiheit. Und ein gewisses Maß an Rückgrat und Frustrationstoleranz ist extrem wichtig. Leider wird dies in Schulen nicht immer vermittelt.

Daher braucht DiB 2.0 einen sicheren Ort, wo leise Menschen motiviert und beraten werden, wo sie Wünsche, Probleme und Meinungen formulieren und wo sie darin unterstützt werden, diese zu formulieren. Am Ende müssen sich aber alle Ideen dem offenen aber wertschätzenden Diskurs stellen. Das ist ja auch die Idee des „Marktplatz der Ideen“. https://en.wikipedia.org/wiki/Marketplace_of_ideas

Durch die Teilung erreicht man das Ziel und bereitet eine Idee darauf vor, auch in der Realität zu bestehen.

Ich sehe noch einen weiteren Weg, den du ja selber nennst:

Das kann in dem sicheren Bereich passieren.

Ich persönlich nehme noch andere Motivationen wahr und bin bei Platon, der schon vor über 2.000 Jahren davor gewarnt hat, dass zu viel Macht früher oder später auch den edelsten Menschen verdirbt. Daher muss unser Hauptziel die maximale Begrenzung von Macht sein, auch um Menschen vor sich selbst zu schützen.

Denn letztendlich hat sich die Hoffnung nicht erfüllt, die Leisen mögen aktiv werden. Aber die Diskussionen sind fast völlig verschwunden. (Wirklich) Leise Menschen diskutieren offensichtlich nicht gerne. Daher muss der Weg die Ermutigung und Stärkung der Schwachen sein, denn das wirkt auch über DiB hinaus.

100% Zustimmung! Die Frage ist nur, was „gut“ bedeutet. In einer Demokratie und insbesondere in einer politischen Partei muss Diskurs möglich sein. Aber ohne „Bemuttern“ und „Bevormunden“. Leise Menschen müssen mehr Resilienz lernen und laute Menschen wie ich müssen mehr GFK lernen. Wenn wir uns darin unterstützen, wird der MP zu einem sehr wertvollen Ort und die Partei zu einem sehr wertvollen Beitrag.

Disclaimer: Dies soll keine Kritik sein. Hier geht es um eine Vision für eine Weiterentwicklung. Aussagen sind nur Meinungen und keine Wertungen. Disclaimer zum Disclaimer: Der Disclaimer soll keine etwaigen Verstöße rechtfertigen oder legalisieren. Er soll auch keine Drohung oder Unterstellung sein. Er dient lediglich der Klarstellung der Bedeutung, die von der Moderation leider öffentlich anders unterstellt wurde. Disclaimer zum Disclaimer zum Disclaimer: Dies soll keine Kritik an der Moderation oder deren Äußerungen sein, sondern nur auf den Grund der Norwendigkeit hinweisen.

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sind Aktionismus der subversiv-ironischer Natur.
ganz der @anon40304920. ;- ) Teils bitterböser :- (
Aber eben nicht zielführend.
Aufwühlend.

Der Analyse/Reflexion von @drakon kann ich mich nur anschließen.

insbesondere

exakt.


Fronten verhärten sich nun mal, wenn Grundsätze in Frage (auch nur vage) gestellt werden.
Das ist erst recht demotivierend und frustrierend.
Wogen glätten hilft nicht wenn zu viel unter den Teppich gerät.

Es ist Zeit Grundsätzliches zu klären.

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Und wer würde dann den Supervisor heilen von dem posttraumatischen Syndrom?
;- )

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Diese Empfehlung gab ich intern vor ca. 5 Monaten.
Die Leistung müsste eingekauft werden, damit sie greift.

EDIT: Die Absicht war meinerseits professionelle Hilfe zu bekommen.
Einerseits zur Sensibilisierung der Moderationsarbeit duch Blickwinkelerweiterung.
Andererseits für Qualitätsbestätigungen.

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Also mMn,
wenn man nicht sofort bei jeglichem ironischen Kommentar als „beleidigte Leberwurst“ :wink: reagieren würde und
man ein bisschen üben würde, über sich selbst mehr lachen zu können / bzw es schon mal wagen würde,
wäre schon mal ganz viel gewonnen und wir könnten theoretisch uns eine externe Supervision auch sparen.

Das ist sicher jetzt kein Vorschlag für einen Freipass für Beleidigungen unter den Deckmantel einer angeblichen Ironie und für irgend-einen Verfall der Sitten :wink: .
Aber diese Kommunikations-Un-Kultur die sich durch die oft un-nachvollziehbare Melde- und Sanktionsmanierlichkeit seitens mancher Genossen und Mods hier etabliert hat und die keiner zivilisierten und demokratischen Partei mehr würdig ist,
würde sich mMn spürbar entkrampfen.

Ein Ironie-Emoji existiert bei uns schon lange : :ironie2:
um einen vorsorgemäßigen Gebrauch davon zu machen und die Leser vorzuwarnen…

und wenn jemand den Verdacht hat, daß dieser mal vergessen wurde, kann man auch mal nachfragen, ohne gleich alles was nicht wie eine Katze aussieht, als Maus melden zu müssen :wink:

Also, mehr „verstehen Sie Spaß ?“ wäre schon mal ein großer Teil der Lösung …:pray: :weltoffenheit: :luv:

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wir ‚härzen‘ hier, aber für Missbiligung git’s nur das ‚Melden‘ u. damit Menge Arbeit für MODs.

gelbe Karte - als Denkzettel,
rote Karte - als no-go-Signal

beides im Hintergrund zu begründen, Punktekartei wie in Flensburg.
???

Ja. Etwas mehr Sachlichkeit wäre nicht schlecht.

Und…
man/frau sollte vllt. sich selbst mal aufs Blattwerk tippen, ob man/frau nicht selbst eine Mimose ist.

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Es wäre für mich sehr hilfreich, dich besser zu verstehen, wenn du mir erklären könntest, was genau du mit dem Satz meinst. Für mich klingt es leider so, als würdest du „leise“ und „scheu“ teilweise mit „schwach“ in diesem Kontext gleichsetzen :see_no_evil: (Oder „schwach“ zum Teil mit Vielfalt, was aber vermutlich nur an der Formulierung liegt :slight_smile: )

Ich verstehe dieses Argument nicht…
Es ist durchaus möglich, eine Kommunikationskultur zu leben, die sich innerhalb unserer Verhaltensregeln bewegt und alle (politisch relevanten) Geschrächsthemen abdeckt.
Darum verstehe ich auch nicht was du mit „demokratischem Vakuum“ meinst :confused:

Das wäre ja sowas wie: Alle Beiträge prüfen, bevor sie freigegeben werden. Das haben wir ja nicht… Die Moderation moderiert als Folge auf Meldungen. Darum wäre es hilfreich, wenn du erklären würdest, wie denn eine „leichte“ (oder so) Moderation für dich aussähe?

Ich finde den Begriff „Bemuttern“ in diesem Kontext nicht sehr respektvoll, wie meinst du ihn?
Resistenz in dem Kontext entwickeln nicht alle gleich. Vielleicht wäre es hilfreich, möglichst alle die Menschen, die unter „scheu“ und „leise“ und eventuell mit vergleichsweise wenig Resistenz für politische Diskussion „da draußen“ fallen, zu befragen, welche Methode sie am sinnvollsten finden würden? Also was ihnen möglicherweise am meisten helfen würde? Wenn das das Ziel ist, wäre das sicherlich ein Ansatzpunkt :slight_smile:

Was meinst du mit „steril“?

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Ich… verstehe mich als Mensch, der sich gerne in der zweiren Reihe bewegt. Ich schaue mir lieber Alles erstmal gerne an bevor ich mich aus diesem Schatten bewege und loslege.
Das kann ich aber.
Dann…
Es gibt aber Menschen, die so, oder vollig anders gestrickt sind. Temperamente, Geltungsdrangt einerseits, nahezu servile Zuvorkommenheit, höfliche Zurückhaltung andersets…
Menschen s i n d nur vor Gesetz gleich.

Schön wäre diesem Deurcheinander ‚gleich‘ zu begegnen.;- )

Wer aber aus dem ‚gesetzlichen‘ Gleichheitsprinzip ein sozial-kommunikativen verbindlichen ableitet, ist nicht von diesem Planeten.
Schon vorgessen? Wir stammen von zänkischen Affen.
Ich bin noch keinem einzigen wirklich, wirklich vollkommen zivilisierten Menschen persönlich begegnet. Schade eigentlich. Und ernüchternd.

Also ist Nachdenken über niedrigschwelligen Zugang für ‚Mimosen‘ gar nicht so von der Hand zu weisen. Eben so über die Methodik zu Zähmung der Widerspenstigen. ;- )

Letztlich aber ist es so, dass ein/e Jede/r sein/ihr Teil selbst dazu beitragen muss, das Soziale, Lebendige aus eigener Kraft selbst meistern (zu wollen).
Wer ‚bewegen‘ will, muss auch (mit)mischen können.
Dem Effektivitätsprinzip wird man/frau nicht ignorieren können.
Mildern könnten wir’s schon.
Vielleicht.

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der "Vielfalt"begriff in DiB bezieht sich auf Leute mit Diskriminierungserfahrung(en), auch im generellen Sinne systemischer /struktureller Diskriminierung.
Diese zu schützen / fördern und ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen ist immer ein besonderes Anliegen von DiB, so auch für die MP-Konzeption. Der Begriff „Schwach“ ist hier übergreifend gemeint und stellvertretend u.a. für „relevant geschützt zu werden“ bezogen auf die Berücksichtigung deren Rechte und Bedürfnisse, die in gesellschaftlichen Zusammenhängen oft nicht genügend beachtet werden, da es meist um Minoritäten handelt, deren Interessen gegenüber anderen Interessen von „Starken“ Mehrheiten sich behaupten müssen.

Es ist durchaus möglich, doch der Aufwand ist teils ein besonderer und viele schaffen nicht ad hoc ihn auch zu leisten, denn die entsprechende Thematik / Problematik ist nicht allen Teilnehmern in einem Forum sofort / unmittelbar bewußt, bei vielen ist ein Kennenlernprozeß solcher „Besonderheiten“ notwendig. Wenn es nicht so wäre, hätten wir es in DiB auch nicht als Schwerpunkt :wink:
Ein „demokratisches Vakuum“ entsteht dort, wo eine Anzahl oder Mehrheit solche Besonderheiten doch nicht, oder schwer folgen kann und entsprechend sich nicht repräsentiert fühlt…

Na das entspricht nicht der ursprünglichen Idee. Denn doch, alle Beiträge werden geprüft, eben durch die Community, die wir alle sind. Die Moderation reagiert auf jeden Fall als Folge von Meldungen, doch moderiert grundsätzlich alles soweit notwendig, auch unabhängig von Meldungen.

es geht nicht um eine „leichte“ sondern um eine „weiche“ Moderation und teils wurde es schon im Text erwähnt:

nimm ihn als respektvoll an, warum sollte er nicht respektvoll gemeint sein ? :see_no_evil:
gemeint ist er als „übermäßig fürsorglich“, also in einem Maße wo der „Eigenantrieb“ der zu schützenden Person/Umgebung nicht mit-mobilisiert wird (o.nicht ausreichend mit-mobilisiert werden könnte) um mit einer Situation evtl. selbstständig zurecht zu kommen

sicher.

Ziel wäre einen Gesamtansatz für alle bzw möglichst viele der (vertretungswürdigen) Interessen zu entwickeln,
DiB hatte nicht ursprünglich vor ausschließend gegenüber bestimmte Gruppen zu wirken, bzw nur für bestimmte Gruppen ein Angebot zu machen.

ich meine damit, das Fehlen von reelen Bedingungen, wie sie in einer gewöhnlichen Situation im Alltag vorzufinden wären, Bedingungen die u.a. auch die Phantasie / Kreativität / Widerstandskraft / alternative Lösungen verhelfen würden
Sterile Bedingungen produzieren auch eher Sonderlösungen …

Ich halte es hier kurz und hoffe auf ein MP-Konzeptionsteam um Weiteres zu diskutieren, z.B. auch um evtl. Nachfragen-Bedarf abzudecken

:pray: :luv:

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Wow das sind wahnsinnig viele, sehr lange Beiträge. Ich habe immer wieder dazwischen reingelesen und muss leider sagen: dieser Thread zeigt mal wieder deutlich wie eine diskussionsfreudige Minderheit den Marktplatz beherrscht. Da ich eher pragmatisch gestrickt bin und mich nur an Diskussionen erfreue die auch ein Ziel haben, hier die Frage: was möchtet ihr mit dieser Diskussion erreichen?
Unsere Umfrage hat ergeben, dass die Mehrheit von DiB bei der BTW2021 antreten möchte. Das heißt wir müssen jetzt reinhauen und am besten alle an einem Strang ziehen! Es bleibt meiner Meinung nach keine Zeit um die Partei völlig neu zu erfinden. Kleine Änderungen könnt ihr ja für den BPT als Antrag einreichen. Vielleicht geht dies ja aber auch einfach ohne Diskussion :wink:

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Hi Kristin,
das ist nicht der richtige Thread für die BTW2021.
Es gibt andere dazu : z.B.

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/zielsetzung-zur-bundestagswahl/35109

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/auf-ein-wort-zur-btw-2021-hier-themen/35052

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/auf-ein-wort-hier-alleinstellungsmerkmal/35046/8

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/grundsatzprogramm/35187/9

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/bekanntwerden-durch-aktuelle-politische-diskussion/35288

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/ideensammlung-um-dib-weiter-bekannt-zu-machen/35291

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und btw

ich würde eher sagen, wie eine alleingang-freudige Mehrheit die Notwendigkeit demokratischer Mitteilung auf dem Markplatz nicht praktiziert,
weil sie diese evtl. nicht verstanden hat ?

ich bin gespannt zu hören wie man die BTW21 bewältigen wird.
Ich habe mich hierzu schon geäußert.
Von jener Mehrheit ist bisher wenig zu sehen.

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Sachen, die Du nicht auf dem Schirm hast (?)…

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Was von Anfang an zu DiB gehört ist der alte Stefan-Raab-Spruch: „Wir haben doch keine Zeit“. Das war 2017 so, 2019 und jetzt schon wieder? Das „Diskutiert nicht so viel, macht alle Wahlkampf“ führt eher zum Gegenteil, wie man 2019 gesehen hat.

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