Projekt Phönix - DiB 2.0

hatten wir uns nicht darauf geeinigt, uns nicht mehr gegenseitig zu sagen, unsere Beiträge seinen überflüssig? Du hast ausgeführt, dass dich das demotiviert und so geht es auch anderen. Eigentlich hatte ich den Eindruck, dass du den Vorschlag angenommen hast.

Das wird nicht möglich sein. Demokratische Teilhabe ist ein Grundrecht von Mitgliedern. Wir können Beteiligung zur Bedingung machen und wer dem nicht nachkommt, verliert den Mitgliedsstatus. Wird also praktisch zum Bewegi. Ob wir das wollen…?

Das Konzept ist ähnlich, wie das von den Wahlkreisparlamenten von @G.Ziethoff, wo man Stimmrechte durch Anwesenheit erwirbt.

Weitere Frage: Was lernen wir aus der Sache mit Berlin? Was nehmen wir für DiB 2.0 mit?

Der Prozess der Gründung und Auflösung muss klar geregelt sein. Auch wenn es blöd ist, über Auflösung nachzudenken, ist es ein normaler Prozess. Eine Neugründung ist jederzeit möglich, also warum nicht?

Es sollte für nicht vorher sauber kommunizierte Beschlüsse ein Vetorecht geben.

Idealerweise werden alle Beschlüsse vorher im Forum diskutiert und in der Agora abgestimmt. Das schafft Zeit zum Nachdenken und Verhandeln. Die Beschlüsse sollten wie das Programm en bloc abgestimmt werden und das Herauslösen einzelner Beschlüsse zwecks erneuter Diskussion sollte die Ausnahme sein.

Parteitage müssen aufgezeichnet werden. zoom bietet eine einfache Möglichkeit dazu an.

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Die Auflösungen von LaVos zeigt ein mangelndes Zusammenhalten an gemeinsamen Zielen.
Leute entkoppeln sich von Gemeinsamkeiten, und damit erklären sie Andere.

Mich entsetzt dabei das wir einem liberalen BuVo eine negative Antwort geben.

Hier wird eine historische Chance vertan.

Edit: Dafür.werden sich Federführende verantworten müssen.

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Ja, das ist mehr oder weniger das Gleiche,
Anwesenheit ist ein Kriterium für Partizipation,
Partizipation ist ein Kriterium für Stimmrechte.
Die Frage ist welche „Art“ von Partizipation resultiert zu welchen Stimmrechten.

Man könnte den Status „Unterstützendes Mitglied“ auch „Fördermitglied“ nennen.
Formell handelt es sich um zwei Organisationen:
Die mit Status „Aktiven Mitglieder“ sind Mitglied in der Partei, die „Fördermitglieder“ sind Mitglied in einem Förderverein für die Partei.

Liebe Sabine,
faktisch gesehen haben wir schon immer eine Einteilung unserer Mitglieder in Gruppen und zwar, in Parteimitglieder und Beweger. (Ich werde dein gewähltes Wort „Schublade“ dafür nicht verwenden.)
Mein Vorschlag definiert praktisch gesehen nur andere Kriterien für die gleiche Unterteilung, womit eine Umordnung stattfindet, das ist alles.

Bisher wollten die „Teams“ ihre Angelegenheiten unabhängig entscheiden von den sonstigen Mitgliedern und
weniger Berichterstattung und demokratische Mitbestimmung für Team-Externe Mitglieder zulassen.
Also befinden wir uns bisher in einem Zustand mangelnder interner Transparenz und Demokratie.
Das war bisher das grösste interne Problem mMn in DiB.
Wenn das nicht effektiv gelöst wird, wird der Streitherd auch nicht verschwinden.

Die Teams sagen bisher, alle Team-externen Mitglieder der Partei sind nicht ausreichend befasst mit den Teamangelegenheiten, sie bleiben fern von den Entscheidungen. Das Kriterium also ist bisher die Teamangehörigkeit. Das entscheidende Gremium ist das Team. Alle anderen Mitglieder sind ausgeschlossen.
Im Vergleich dazu,
der Vorschlag sagt, alle Aktiven Mitglieder sind das entscheidende Organ / Gremium, also sobald ein Mitglied zu den Aktiven Mitgliedern gehört, entscheidet es mit für alle Angelegenheiten.
Das heißt, im Vergleich bekommen die Mitglieder praktisch laut Vorschlag mehr Entscheidungsmacht innerhalb der Partei als bisher.

es geht selbstverständlich nicht um eine Unterscheidung in „wertvoller“ oder nicht,
es geht um einer Zuordnung von Kompetenzen zugehörig zu der Übernahme von Aufgaben

Die Unterscheidung für mich ist angesiedelt bei der Erledigung von Aufgaben.
Zu der Erledigung einer Aufgabe gehört die Berichterstattung darüber dazu.
Anhand dieser Berichterstattung haben alle anderen Mitglieder auch die Möglichkeit mit-zu-entscheiden, was ebenso eine Aufgabe der Mitglieder ist ( : das Mit-entscheiden).

Nun, die Berichterstattung findet auf dem Marktplatz statt (da war beim Punkt Eins des Vorschlags erklärt warum). Deshalb ist die Beteiligung am MP wichtig.
Der Vorschlag sagt auch nicht, daß Leute die z.B. auf dem MP sich in Diskussionen nur beteiligen, dadurch zu den Aktiven Mitgliedern gehören.
Nein, die Übernahme von Aufgaben ist das Eingangskriterium für den Status „Aktives Mitglied“. Aber, die „Aktiven Mitglieder“ sind berichterstattungspflichtig - und das auf dem Marktplatz - weil der MP eben der Ort ist wo alle Arten von Mitgliedern und Bewegern ihr Recht auf Information wahrnehmen können, also auch gegenüber den „Aktiven Mitgliedern“ die das Stimmrecht über die interne Angelegenheiten der Partei haben.

Ich denke wir werden hierzu eine vernünftige Regelung finden, die Teams können evtl. die Zugehörigkeit über die sowieso stattfindende Berichterstattung aktuell halten, das ist eher eine Managementfrage.

Das ist ja weiterhin ohnehin der Fall.

Selbstverständlich, diese ist eine passende Beschreibung für ein Unterstützendes oder Förderendes Mitglied, klar brauchen wir sie und sie haben auch die entsprechende Rede- und Mitbestimmungsrechte - s.o.

das wäre sehr schön wenn diese Diskussion überflüssig wäre, aber wie wir gesehen haben, es konnte bisher keine zufriedenstellende inner-demokratische Systematik gefunden werden.

Da mein Vorschlag aus dem Projektmanagement stammt, bin ich sicher, daß es bessere Resultate haben wird, als die bisherige Situation.

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Die Einflussnahme ist dann aber eher kleiner, denn die nicht parteiintern aktive sondern passive Förderer, entscheiden nicht mehr mit, über die Köpfe der Aktiven hinweg.

Die Hauptkritik die es bisher gab, z.B. beim Fall Kooperationsverhandlungen mit DiEM, war,
dass die große Menge der nicht-aktiven Mitgliedern mitentschieden hat (für die Kooperation), aber seitens der Aktiven - die eigentlich von dieser Entscheidung „aktiv“ betroffenen waren, ein sehr großer Teil anderer Meinung war.
Es hat bei der Umsetzung dieser Entscheidung in Folge auch nicht funktioniert. Es haben zu wenig Leute mitgemacht - weil die Aktiven sich eben nicht so viel beteiligt haben.
Also man kann nicht eine Partei am laufenden halten, wenn die Aktiven nicht mitmachen. Insofern, was das angeht, müsste das Stimmrecht angepasst werden.

Es wird auch mal (wieder) der fall kommen, wo die Aktiven einer anderen Meinung sein werden als die nichtaktiven - und evtl. dadurch als die Gesamtmitgliedschaft.
Solche Fälle sollten im Voraus analysiert werden und die Möglichkeiten von vornherein für alle klar sein.
Am Beispiel von Vorständen z.B. die nicht einverstanden sind mit Entscheidungen der Mitgliederversammlung, haben wir ein ähnliches Beispiel.
Jeder in einem Vorstand muss dann selbst entscheiden, ob und wie weitergemacht wird.

Im Endeffekt ist die allgemeine Frage näher zu präzisieren:
Wer ist die jeweilige Basis in einem basisdemokratischen Zusammenhang?

Wenn wir die Basis in „Aktive“ und „Fördernde“ teilen, mit entsprechenden Stimmrechten, wie im obigen Vorschlag, entledigen wir uns eher der ständigen Kritik über die interne Entscheidungen durch nicht aktiv involvierte Beteiligte.
Kritik wird es sicher weiterhin geben, aber es wird einfacher zu handhaben sein, auch in Richtung bessere (zufriedenstellendere) Lösungen.

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Habt ihr das Disskussionspapier unserer Gründer - vor meiner Zeit :innocent: - gelesen. Das solltet ihr und euch mit den Argumenten auseinander setzen. Sie halten das Modell der Beweger/Mitglieder\innen für gescheitert, gescheitert daran, das es den homo politicus nicht gibt. Ein quasi naturgesetzlich unvermeidliches Scheitern. Danach müssen wir das Verhältnis der Partei zur Öffentlichkeit und dem Vorhof der Sympatisanten und zur Mitarbeit eingeladenen Beweger*innen und der Rolle des MP in diesem Zusammenhang grundsätzlicher überdenken.

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Die Idee finde ich richtig gut!

Wir sind eine politische Partei und keine Selbsthilfegruppe. Zu Politik gehört Diskurs, sonst hast du eine Diktatur. Und Moderation muss Regeln gehorchen. Wer entscheidet, kann Meinung machen.

Natürlich brauchen wir ein Aushängeschild, also eine Art Empfangshalle, wo Leute Fragen stellen und diskutieren können. Das gerne hart moderiert.

Wir brauchen auch einen Safe Space, wo Menschen in einem geschützten Raum miteinander reden können. Das gerne extrem hart moderiert.

Aber wir brauchen eben auch einen Bereich der offenen Worte, wo man mal Dinge aussprechen darf. Den können gerne alle meiden, die das nicht mögen. Gerne auch nur offen für Mitglieder und Bewegers, die länger und regelmäßig dabei sind. Wer länger nicht aktiv war, darf nur lesen. Wer länger liest, darf dann auch schreiben. Moderiert nur nach NetzDG.

EDIT:

Und genau da folge ich ihnen nicht. Also ja: Die meisten Menschen interessieren sich nicht.

Aber: Man kann Menschen interessieren und bei der Transformation unterstützen. DiB hat mich unterstützt, also geht das auch mit anderen.

Bewegis ist sozusagen ein niedrigschwelliges Angebot. Wir müssen nur darauf achten, dass sie einbezogen werden, statt sie auszuschießen und alle Macht „Menschen mit den entsprechenden Kompetenzen anstelle einer größtenteils kompetenzunspezifischen Masse“ zu geben.

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Dem kann ich folgen, aber folgerichtig müssen sich die Parteimitglieder alle als politische Elite verstehen und dazu stehen [edit: und diese ungeliebte Rolle nicht auf einen Vorstand abschieben.]. Politik.anders.machen setzt dann nicht an diesem Selbstverständnis an - darin wären wir ganz traditionell - sondern an der Art des Umgangs miteinander - innerparteiliche Kommunikation und Entscheidungsfindung - und der selbstbewussten Adressierung von Themen nach außen, die nicht auf twitter-Wellen reitet um Bandbreite zu nutzen, sondern grundsätzliche Relevanz für die Runderneuerung der Demokratie besitzen. Eliten dürfen das.

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Niemand hat behauptet, dass wir eine Selbsthilfegruppe seien. Diskurs ist auch möglich in einem hart moderierten Umfeld. Harte Moderation ist nicht gleichbedeutend mit Diktatur.

Ich verstehe nicht, was du damit meinst, tut mir Leid.

Meiner Auffassung nach kann hier bereits alles ausgesprochen werden, was sich im Rahmen unserer Verhaltensregeln befindet. Und alles andere muss hier nicht ausgesprochen werden dürfen, denn es wäre meiner Meinung nach gleichbedeutend mich:

  • Dinge aussprechen dürfte, die gegen unsere Verhaltensregeln widersprechen (das wären z.B. auch sexistische, rassistische Dinge).
  • Dinge in einer Form aussprechen dürfte, die gegen unsere Verhaltensregeln widerspricht (z.B. beleidigend, nieder-schreiend).

Andere Folgen sehe ich nicht, darum wäre es durchaus hilfreich, wenn du das etwas genauer erklären könntest :slight_smile:

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Hm, irgendwie doch. Die Rolle der Likes für Beiträge im MP in der grüppchenweisen und -bildenden Selbstbestätigung ohne eine differenzierte Betrachtung der Beiträge war z.B. anlassbezogen wiederholt Gegenstand der Diskussion. Viele threads verlaufen sich, weil sie m.E. über die Nabelschau nicht hinauskommen. Entsprechend grotten-langweilig agiert der MP, wenn nicht grade diese Konflikte thematisiert werden.

Du weißt, dass Harry nicht gegen eine „harte Moderation“ - sprich: eine an unseren Marktplatzregeln ausgerichtete - freundlich aber entschieden regelnde Moderation ist - auch soweit er selbst Anlass zu solcher Moderation liefert.
Aber: Du irrst dich, wenn du Punkt 1. deiner Verbotsliste …

… aus unseren Markplatzregeln ableitest. Dort steht kein Wort über die Tabu-Themen. Aber es gibt sie und die Moderation unterliegt dem gleichen Irrtum und setzt ihre Macht zur Durchsetzung im Sinnes eines „sauberen Bildes von DiB in der Öffentlichkeit“ in der engen Auffassung durch, die sich durchaus wohlmeinend in ihrem Grüppchen zusammengefunden hat. Und natürlich ist das tötlich für einen freien Diskurs, der sich auch mal verirren können muss, wenn er wirklich Neues hervorbringen soll.

[edit] Ein kritisches Thema für ein DiB 2.0 ist also der MP als Eingangstor für die ‚unbedarfte‘ Öffentlichkeit, das offenbar einer gewissen Bereinigung um Unausgegorenes und emotional heiß Umstrittenenes, Unentschiedenes bedarf und einem Forum für den innerparteilichen Diskurs, der ebenso die Form wahren muss aber thematisch nur durch die tolerant zu interpretierenden Grundwerte begrenzt werden darf.

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Gerne. Nicht nur, dass ich andere Folgen sehe, ich erlebe sie auch. Ebenso @drakon, @anon91073810 und Weitere. Ich habe zahlreiche Meldungen gegen mich und zahlreiche Anschuldigungen der Mods zu lesen bekommen. Die von dir aufgeführten Dinge waren noch nie dabei. Häufig aber die Formulierung „man könnte es so interpretieren, dass …“ was auch schon einen Verstoß gegen unsere Verhaltensregeln darstellt, denn wir gehen ja von gutem Absichten aus und wenn jemand etwas von mir negativ interpretiert, ist das ein Verstoß.

Mehr kann ich dazu nicht schreiben, denn das wurde mir schon als Kritik an der Moderation ausgelegt und die ist ja auch verboten und daher wurde ich schon gemeldet und gesperrt, was - das muss ich hier betonen - keine Kritik an der Moderation sein soll.

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Danke Maik, konstruktiv wie immer :slight_smile:

Die Erfahrung der Praktizierung des bisherigen Modells unter der konkreten Aufteilung zu den zwei Arten vom Status (Parteimitglied und Beweger*in) ist sicher eine Wichtige, denn bestimmte Gedanken die vom Anfang an (Gründungszeit) gemacht wurden, können dadurch teils besser „belegt“ werden, auch wenn ich jetzt nicht mit einem Zahlenwerk kommen kann.
Es gab schon bei Gründung eine Anzahl von Mitglieder die, wie ich, aus der Unternehmensberatung heraus gesagt haben, wie sollten gut überlegt den Parteiaufbau vorantreiben und unter Anderem

  1. Coaching und 2. Qualitätsmanagement in die Parteiarbeit reinbringen,
    eben um die Voraussetzungen zu schaffen ein vorzeigbares und „ganzheitliches“ Modell zu entwickeln,

das immer mehr Leute in die Partei mitzumachen überzeugen würde, durch seine immer besser werdende und nachvollziehbare Qualität.
Mein Vorschlag geht also zurück auf diese Gedanken von damals und ich meine gerade, bevor man das Projekt DiB aufgibt oder weiter hin in der Bedeutungslosigkeit oder zu irgendeine negative Richtung hin abgleiten lässt, sollte man versuchen einen ordentlichen Rettungsvorschlag mit ernst zu nehmender Perspektive zu machen.

Diese oben erwähnte Ausrichtung konnte natürlich angesichts des ersten eiligen Wurfentscheidung in Richtung BTW2017 und dann EU-Wahl nicht genauer formuliert und auch nicht ausprobiert werden.
Ich erachtete damals als wichtig, die damaligen Vorstände, die als Initiatoren von DiB bestimmte Ideen und Vorgehensweisen ausprobieren wollten, in ihren Erfahrungsmöglichkeiten nicht zu bremsen durch Kritik (noch mehr) im Sinne von Qualitäts(management), denn in der Kürze des damaligen Zeithorizontes wäre es eher sinnlos, da praktisch off-topic,
Qualität braucht gewisse Zeiträume bis sie erreicht wird, die es damals eben nicht gab.

Ja, ich bin der Meinung eine politische Community braucht ein(en) ihr(en) Haus und Hof, wo sie sich unmittelbar beziehen kann und nach innen und außen Kommunikation entfalten kann, ohne sich zwischen mehreren Plattformen zu zersplittern.
Demokratie in Bewegung als Ansatz (und dessen Umsetzung in Parteiform in DiB) braucht ein lebendiges Hub, einen Community-Ort,
mit den Dimensionen und Qualitäten sozusagen eines „Öko-dorfes“, das sich zu einem größeren Netzwerk von anderen politischen Öko-dörfern weiter entwickeln kann, um dann in Kooperation auch mit externen politischen Akteuren die ökologisch-soziale transformation von Wirtschaft und Gesellschaft hin zu kriegen.

Es geht nicht so sehr darum, wo was entschieden wird, die Abstimmungsplattformen die wir schon haben sollen weiterhin benutzt werden (- eben als solche und nicht für Diskussion), dennoch weisen sie kein Leben auf, weil sie von den Möglichkeiten her ergonomisch nicht dafür designet sind.
Es kann sein das für diesen Hub, den ich meine, auch Discourse als Plattformsoftware nicht völlig ausreichend ist, das ist aber eine weiterführende Diskussion.
Für mich ist primär wichtig die Idee des Marktplatzes zu bewahren und zu einer neuen Sinnhaftigkeit (und wenn’s ginge auch Sinnes-haftigkeit :wink: ) für DiB zu verhelfen, wie sie ursprünglich angedacht war,
daher meine Aufforderung die MP-Konzeption voranzutreiben.

Auf der anderen Seite, als zentraler Kommunikationsort nach innen und außen, kann nur der MP die Funktion einer Reflexion für die Berichterstattung der Parteiarbeit genutzt werden,
ohne die, mMn, kein „Qualitätsprodukt“ DiB entwickelt werden kann.
Ein politisches Angebot kann nicht überkomplex und mehrmals verteilt die Bürger erreichen. Es braucht eine einzige „Adresse einer Ortschaft“, von der alles andere erreichbar ist. Die antike Agora. Das könnte nur ein MP anbieten.

Was die Moderation angeht habe ich mich ausreichend anderswo geäußert, Diskussionen sollen grundsätzlich nicht „härter“, sondern qualitätsvoller und hilfreicher moderiert werden. Denn nur „hart“ gleitet schnell ab hin zu ungerechtfertigt und ungerecht.

Diese Fragen nach dem konkreten Design des internen Systems sind natürlich wichtig, würden aber den Rahmen dieses Threads überschreiten und verdienen außerdem einer genaueren, detaillierteren und separaten Betrachtung, Analyse und Konzeption _ :wink:

Ebenso Fragen wie

ich denke und so auch weiter oben geschrieben, daß
die Übernahme einer Aufgabe (samt Berichterstattung über die Beschäftigung damit) das Kriterium über den Status oder nicht eines „Aktiven Mitgliedes“ sein sollte.
Blogbeiträge sind wohl eine Aufgabe, oder ? :slight_smile:

Das Absegnen von Aufgaben oder von einer Aufgabenübernahme sollte mMn möglichst selbstbestimmt seitens der engagierten Mitglieder stattfinden, wir sind alle hier hauptsächlich ehrenamtlich tätig und jeder sollte Themen verfolgen die sie/er für interessant/wichtig/notwendig erachtet (wie auch immer).
Da Ämter durch die Miglieder/MV/Vorstand definiert werden, sind dafür dann die Aufgaben auch genauer beschrieben.

Ich möchte hier nicht unerwähnt lassen, sondern betonen, daß
das Ziel der Berichterstattung über die innerparteiliche Arbeit, nicht als primären Schwerpunkt eine Bewertung der Arbeitsleistung der engagierten Mitglieder hat, sondern eine( r) gute(n) Verfolgung der Entwicklung der Partei ermöglichen und dienen soll.
Das was nicht vollständig oder nicht so gut geschafft wird bei den übernommenen Aufgaben, ist nicht das Kriterium für das Mitmachen,
das Kriterium ist die Initiative und die Übernahme von Aufgaben an sich.
Wir gehen in DiB schon immer davon aus, daß jeder in guter / bester Absicht handelt nach eigenem Ermessen und Gewissen.
Sicherlich ist auch wohlwollende Kritik überall erlaubt und am Ende haben wir immer auch die grundsätzliche Möglichkeit zwischen Ausrichtungen und Qualitätsergebnissen demokratische Meinungsbilder zu bekommen und darüber hinaus auch demokratische Entscheidungen vorzugeben, auch an Aufgabenverantwortlichen.
Doch jeder kann selbst weiterhin entscheiden, was er mitmacht und verfolgt oder nicht.

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Was macht MP aus?

MP ist ein weitgehend ergebnissoffenes Forum für ‚offene‘ Angerungen, Beobachtungen, Analysen, Diskussionen darüber, etc . Austausch eben.
Das Entree ist „allg. politische Diskussion“ o ä.
Ein Muss.
Hier entstehen Ideen für INIs, oder wer was beinah Fertiges im Kopf hat, wird hier vorgestellt, vorab durchdekliniert, auf Unterstützung abgeklopft.
Ein Muss.
Auch Innerparteiliches Kommunikationsmittel - mit der Möglichkeit für Rückfragen.
Ein Muss.
Auch Ort für Raports der Teams, der LaVos, der BuVo.
Ein Muss.

Entsprechende Kategorisierung sortiert das Alles.
Es funktioniert ganz gut.
Das eine wird intensiv beackert, das andere eher nur zu Kenntnis genommen, geliked.
Das is OK.

Ist was an INIs so weit unausgegoren geht es in die Abstimmung. Ende. Plattformwechsel. (aber warum eigentlich? MP hat doch auch Abstimmungswerkzeuge)
Wieso soll ausgerechnet dahin auch noch die entscheidende Diskussion ausgelagert werden?
Weil da sich weniger ‚Störfeinde‘ befunden?
Es geht (sollte) da nur um Feinschliff gehen.
Letzte Unstimmigkeiten ausbügeln und ab zur Abstimmung mit der finalen Version.

Hat ein Team Aufwendig Thema aufbereitet, dann ist Agora der denkbar schlechtester Ort und Zeitpunkt alles wieder in Frage zu stellen.
Weichenstellung, Zustimmung muss auf MP passieren, sonst macht’s kein Zweck.

??? Woher die Sehnsucht die zentrale Säule der Meinungsbildung und Kommunikation einzudämmen?

Was auch ärgerlich ist, dass irgendwer - mit nicht nachvollziehbaren Begründung (ausser für MODs) Handbremse zieht.
Hier und da verstehe ich den Wunsch Gemüter abzukühlen.
Aber Transparenz geht anders.
Der obligatorischer Spruch über ‚mehrere Meldungen‘ ist so Nichts sagend…

edit II
https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/regieren-oder-regiert-werden-wie-war-das-mit-den-absichten-von-dib/35232/38

edit I
Und was Raports der Teams, LaVos u. BuVo betrift: Offensichtliche Mängel provozieren Menge Zoff. Das muss besser.
Wer was profesionalisieren will, soll Ablaufstandards definieren.

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Ein Detail: Neben den drei Gruppen Mitglied, Beweger*in und Gast (laut Wiki) gibt es ja noch die Besucher ohne Login zum MP, die noch weniger sehen. Für letztere sollte das sichtbare Angebot weise selektiert werden. Leider sehen wir in dieser Foren-Software nicht einfach, welcher Bereich welche Sichtbarkeit hat.

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Finde ich super! Man könnte das durch eine Farbgebung des Hintergrundes kennzeichnen.

Vielversprechend fände ich auch eine Integration von Discourse mit Consul oder Pol.Is.

Leider investiert DiB noch in die Weiterentwicklung proprietärer Lösungen. Mittlerweile wird Consul schon in München und weiteren Städten eingesetzt. Eine verpasste Chance.

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Lehre aus Berlin und anderen LV:

Der Strukturapparat sollte schlank gehalten werden. Wenn man die Macht der Vorstände begrenzt, kann man sie auch losen. Klar muss auch eine ordentliche Wahl erfolgen, aber das kann wie beim Ini-Prinzip en bloc passieren.

Der Vorstand sollte auch sehr groß sein. Alle, die Lust haben und nicht mehr Nein als Ja bekommen, bzw. über der Passiv-Lösung liegen, sind drin. Dann verteilt sich die Arbeit auf mehrere Schultern. Und die Aktiven können einen Sprechi wählen.

Man müsste aber per Satzung eine nachträgliche Ermächtigung wie z.B. bei DiB 1.0 geplant, verhindern.

Disclaimer: Dies soll keine Kritik am Vorstand sein. Disclaimer zum Disclaimer: Der Disclaimer soll keine etwaigen Verstöße rechtfertigen oder legalisieren. Er soll auch keine Drohung oder Unterstellung sein. Er dient lediglich der Klarstellung der Bedeutung, die von der Moderation leider öffentlich anders unterstellt wurde. Disclaimer zum Disclaimer zum Disclaimer: Dies soll keine Kritik an der Moderation oder deren Äußerungen sein, sondern nur auf den Grund der Norwendigkeit hinweisen.

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ich denke rückblickend insgesamt,
DiB hatte nicht so viel Probleme mit zu viel Macht von Vorständen, sondern hat eher daran gelitten,
daß aufgrund begrenzter Ressourcen aller Art, auch in zeitlicher Hinsicht, insbesondere bezogen auf die aufwendige Zielsetzung die früh festgelegt wurde,
Transparenz, Diskussion und demokratische Mitbestimmung nicht ausreichend praktiziert wurden (u./o. werden konnten) - nicht nur oder speziell seitens der Vorstände, sondern auch seitens der Teams oder einzelner Verantwortlicher.

Die Mitglieder befanden sich oft gegenüber vor-entschiedener Vorgaben, im Endeffekt auch schwer zu folgen, weil die "Eingewöhnung"smöglichkeit fehlte.

Das wurde so richtig auch selbstreflektiert seitens des neuesten Diskussionspapiers drei der Initiatoren.

Dieses Manko sollte jetzt aufgehoben werden.

Theoretisch Ja, alle die Interesse dran haben, könnten im Vorstand mitwirken
Die Frage ist dennoch - wozu ? Der Vorstand sollte hauptsächlich Koordinationsfunktion haben (und die Erfüllung formeller Angelegenheiten abdecken).
Sprecher für die Partei könnten extra bestrimmt werden, ebenso über eine Team-Lösung.

Dabei ist für ausreichende Transparenz, Diskussion und demokratische Mitbestimmung die Berichterstattung über die Arbeit aller Verantwortlichen unerlässlich, sowie der Evaluierung, zum Lernen aus den Resultaten und für die immer weitere Verbesserung der Vorgänge.

was genau ist damit gemeint?

solange in DiB solche Aktionen nötig sind, um Bewußtsein über den Zustand der Funktionalitäten innerhalb der Partei anzuregen, ist DiB noch nicht reif für seriöse politische Arbeit in Begegnung mit den Bürgern

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So nehme ich DiB schon lange wahr. Und ich meine auch seine Genesis verfolgt zu haben.
Inzwischen handelt es sich bei diesem Umfeld um ein in sich intern widerspiegelndes Verhältnis von Re-Aktionen mit längerer Geschichte.

Habe was dazu anderswo geschrieben, vllt bringt das hier auch was:

…als jmd der sich vom MP-Anfang an bemüht hat, die Moderationsvorgänge relativ kontinuierlich qualitativ zu überprüfen, muss ich sagen, daß
ein Experiment das dabei versucht wurde, nicht zufriedenstellende Ergebnisse für den praktischen Umgang mit bestimmten Problemen gebracht hat und für die Umsetzung mancher Ziele :
Wir wollten Vielfalt schützen und dafür haben wir gesagt, wir priorisieren schon mal dafür die Bedürfnisse der „Leisen“ und „Scheuen“ etc. auf dem MP, sozusagen, als einen Schutz gegenüber und zu Gunsten der „Schwachen“ in der Gesellschaft generell, dann werden die Bedürfnisse der Vielfalt auch mit abgedeckt.

Gut, nun, es wurde jedoch im Laufe der Weiterentwicklung übersehen dabei, daß das Reaktionsbild vieler Vertreter oder Beschützer dieser „Gruppe der Leisen“, ein ziemlich weites und subjektives Spektrum abdeckt und Bereiche erreicht, wo die Kommunikation überhaupt und per se schwierig wird, wenn man ihm absolut entsprechen möchte.

Denn in der Auseinandersetzung mit Sachverhalten, haben wir es nicht nur mit Systemschwächen und -fehlern zu tun, sondern gleichzeitig auch mit Personen, die eine Verantwortung für diese Fehler tragen.
Wenn dann Kritik auf ein System aufkommt, mit dem sich aber Leute (aus irgendwelchen Gründen) identifizieren und dabei nicht mitbekommen,
daß Kritik die geäußert wird, nicht direkt, sondern nur mittelbar, an sie gerichtet wird (oder an sie sogar eher gar nicht) und sie es nicht persönlich nehmen sollten, ist deren Reaktion oft übermäßig.

Das eröffnet eine Spirale von Un- und Missverständnissen, die teils unterschwelig teils auch offen ausgedruckt werden.

Der Schutz jedoch dieser übermäßigen Reaktionen durch die Moderation gegenüber den normal- oder stärker Lauten, lässt ein demokratisches Vakuum entstehen, daß nur per „Klärung und Aufklärung“ bzw. teils per „Mediation“ aufzufüllen ist.
Auf jeden Fall und mangels dieser zusätzlichen Lösungswege im Repertoire der Moderation, führte das „harte“ Moderieren immer wieder zu Ausfällen (über den Streit hinaus haben Leute lager-übergreifend (Leisen/Normalen/Lauten) die MP-Diskussionen oder auch die Partei verlassen)…

Wir haben dann auch gesehen, daß auch Vertreter der Gruppe „Leisen“ irgendwann zu Handlungen übergehen, die nicht mehr „leise“ sind. Man kann das teils als einen Emanzipationsprozess interpretieren, verstehen und annehmen, doch das Bild und die Zuordnung von Reaktion (und dann auch deren Begegnung) wurden immer schwieriger.
Daß irgendwann Hilfslosigkeit auch unter guten Moderatoren aufgekommen ist, wie Pelle, hat mMn also mit den eigenen Erwartungen an ein überschätztes Mittel zum Ziel für den Schutz der Schwächeren seinen Ursprung.
Die Moderation war zu „steif“/rigide /autoritär ausgelegt um auf so ein breites Spektrum von Erscheinungen und Qualitäten adäquat und konstruktiv zu reagieren.

Ich hatte damals gesagt, daß ein Emazipationsprozeß weniger „Bemuttern“ braucht und eher Resistenzentwicklung für das Überleben da draußen fördern soll.
Stattdessen kam irgendwann eine Reihe von Leuten die glaubten sie würden als Moderatoren gleich das Heil in die Welt bringen, was zwar in dem innewohnenden Idealismus gutgeheißen werden sollte,
doch auf der reellen Ebene wo es aber nur um die kleine abgeschirmte Welt des MP ging, die Regel die aufoktroyiert wurden, fern der Realität waren in der normale Leute jeden Tag kommunizieren, insofern auch fern der Realität einer weit grösseren Mehrheit.

Der MP ist zu einer Sonderumgebung geworden, die theoretisch zwar allen Bedürfnissen gerecht werden wollte, in Wirklichkeit aber eine sterile Umgebung von Kommunikationsregeln vorgewiesen hat, wo Kreativität und Debatte kaum gedeihen konnten.
Und das ist doch nicht (und war es ursprünglich bei DiB auch nicht) die ursprüngliche Zielsetzung für das Forum einer Partei die politisches-Bewußtsein- Entwicklung im Sinne hat.
Folgerichtig hat der MP seine Attraktivität verloren, den die resultierte Atmosphäre passte nicht mehr zu den „bewegenden“ Grundprinzipien der Partei.

Im länger dauernden Fall von Harry versus Sofian z.B. , haben wir einen Konflikt zwischen zwei Verhaltens- und Mindsets, die bestimmte Inkompatibilitäten aus der oben beschriebenen MP-Problematik widerspiegeln.
Es wäre überaus wichtig für DiB, sich mit diesem Konflikt ausreichend intensiv auseinanderzusetzen und daraufhin auch den Modereaktionsvorgang zu analysieren, zu reparieren und zu verbessern.

Seitens des BuVo ist mir klar, daß es nicht unbedingt in der ToDo Liste gestanden hat, einen solchen Aufwand für die Moderationsthematik aufzubringen.
Doch ich glaube, ohne einen guten MP wird DiB peripher und bedeutungslos bleiben. Ich glaube das ist unser Herzstück und Basis für alles andere im Sinne von Alleinstellungsmerkmalen, wir sind ansonsten austauschbar als politischer Ansatz.
Also müssen wir an den MP grundsätzlich Zeit und Ressourcen prioritär investieren.

Im Moment ist es so, daß wir gleichzeitig eine teils respektlose Umgebung vorweisen und eine sterile dazu. Und aufgrund dieses offensichtlichen mehrseitigen Scheiterns, kann man nicht einzelne Leute nur dafür verantwortlich machen, sondern muss die Systematik überprüft werden.
Wer diese Systematik weiterhin kritiklos und aussichtlos für Weiterentwicklung aufbewahrt, ist mit-schuldig für das Andauern des Scheiterns.

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Eben. Das MUSS laufen, sonst gibt es keine Partei. Wer sich also bereit erklärt, dabei zu helfen, stellt sich zur Wahl. Wer drin ist und wer nicht, wird konsensiert. So hat man viele Menschen, die bei den administrativen Aufgaben helfen können. Das lässt allen mehr Zeit für inhaltliche und strategische Arbeit.

Der: https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/antrag-zur-satzungsaenderung-8-1/34962

Ich habe die ERFAHRUNG gemacht, dass sie nötig sind.

Das respektlose Miteinander besteht nach meinem Eindruck aus solchen Aussagen. Hier halten sich alle an ein Mindestmaß an Regeln. Und niemand fordert, alle Regeln abzuschaffen. Das wird ständig postuliert, aber es gibt keine Belege dafür. Trotzdem scheinen „nicht wenige“ auf dieses Narrativ anzuspringen.

Für DiB 2.0 muss man die Meinungsfreiheit festschreiben. Das hat DiB 1.0 nicht, da es eine Selbstverständlichkeit ist. Letztendlich soll es mal eine politische Partei werden und die muss sich der Realität stellen. Fast keine der Sperrungen, die hier verhängt wurden, hätte vor einem ordentlichen Gericht Bestand. Im Gegenteil würde man den Status als Partei riskieren, wenn wirklich mal jemand klagt. Die Argumentation mit dem Telemediengesetz ergibt vielleicht in manchen Köpfen und Blasen Sinn, aber hier draußen nicht.

Freiheit muss man aushalten können. Alle gut funktionierenden Demokratien legen viel Wert auf Meinungsfreiheit. Und ein gewisses Maß an Rückgrat und Frustrationstoleranz ist extrem wichtig. Leider wird dies in Schulen nicht immer vermittelt.

Daher braucht DiB 2.0 einen sicheren Ort, wo leise Menschen motiviert und beraten werden, wo sie Wünsche, Probleme und Meinungen formulieren und wo sie darin unterstützt werden, diese zu formulieren. Am Ende müssen sich aber alle Ideen dem offenen aber wertschätzenden Diskurs stellen. Das ist ja auch die Idee des „Marktplatz der Ideen“. https://en.wikipedia.org/wiki/Marketplace_of_ideas

Durch die Teilung erreicht man das Ziel und bereitet eine Idee darauf vor, auch in der Realität zu bestehen.

Ich sehe noch einen weiteren Weg, den du ja selber nennst:

Das kann in dem sicheren Bereich passieren.

Ich persönlich nehme noch andere Motivationen wahr und bin bei Platon, der schon vor über 2.000 Jahren davor gewarnt hat, dass zu viel Macht früher oder später auch den edelsten Menschen verdirbt. Daher muss unser Hauptziel die maximale Begrenzung von Macht sein, auch um Menschen vor sich selbst zu schützen.

Denn letztendlich hat sich die Hoffnung nicht erfüllt, die Leisen mögen aktiv werden. Aber die Diskussionen sind fast völlig verschwunden. (Wirklich) Leise Menschen diskutieren offensichtlich nicht gerne. Daher muss der Weg die Ermutigung und Stärkung der Schwachen sein, denn das wirkt auch über DiB hinaus.

100% Zustimmung! Die Frage ist nur, was „gut“ bedeutet. In einer Demokratie und insbesondere in einer politischen Partei muss Diskurs möglich sein. Aber ohne „Bemuttern“ und „Bevormunden“. Leise Menschen müssen mehr Resilienz lernen und laute Menschen wie ich müssen mehr GFK lernen. Wenn wir uns darin unterstützen, wird der MP zu einem sehr wertvollen Ort und die Partei zu einem sehr wertvollen Beitrag.

Disclaimer: Dies soll keine Kritik sein. Hier geht es um eine Vision für eine Weiterentwicklung. Aussagen sind nur Meinungen und keine Wertungen. Disclaimer zum Disclaimer: Der Disclaimer soll keine etwaigen Verstöße rechtfertigen oder legalisieren. Er soll auch keine Drohung oder Unterstellung sein. Er dient lediglich der Klarstellung der Bedeutung, die von der Moderation leider öffentlich anders unterstellt wurde. Disclaimer zum Disclaimer zum Disclaimer: Dies soll keine Kritik an der Moderation oder deren Äußerungen sein, sondern nur auf den Grund der Norwendigkeit hinweisen.

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sind Aktionismus der subversiv-ironischer Natur.
ganz der @anon40304920. ;- ) Teils bitterböser :- (
Aber eben nicht zielführend.
Aufwühlend.

Der Analyse/Reflexion von @drakon kann ich mich nur anschließen.

insbesondere

exakt.


Fronten verhärten sich nun mal, wenn Grundsätze in Frage (auch nur vage) gestellt werden.
Das ist erst recht demotivierend und frustrierend.
Wogen glätten hilft nicht wenn zu viel unter den Teppich gerät.

Es ist Zeit Grundsätzliches zu klären.

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Und wer würde dann den Supervisor heilen von dem posttraumatischen Syndrom?
;- )

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