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Pro/Contra: Gründung von Kreis- und Ortsverbänden


#21

Hallo Michael, das Thema Haftung bleibt auch vor Ort aktuell unabhängig vom Status der Unterstützer, Beweger, Parteigründer. Ich teile deine Einschätzung, das in der Ruhe auch die Kraft liegt. Lieben Gruss Frank


#22

Vielleicht kann ich zur Erhellung beitragen. §31 BGB findet bei Parteien keine Anwendung, da es sich um einen nicht rechtsfähigen Verein handelt.
Auf Grund des §37 PartG sind Parteivorstände defacto von der Haftung gegenüber Dritten bei Rechtsgeschäften im Namen und im Auftrag der Partei befreit.


#23

Zurück zum Thema “Verankerung vorort”: Wer an einen Erfolg der Partei ohne analoge Verankerung glaubt,ist naiv.

Wir hier in Brandenburg sind so wenige, dass nicht einmal der Landesverband besetzt werden kann, geschweige denn paritätisch. Weder bin ich bereit, eine Geschlechtsumwandlung vornehmen, noch mir Körperteile amputieren zu lassen.

Ist das ein Problem oder sehe ich nur die Lösung nicht?


#24

Aber Ihr habt mit 50% Frauenanteil eine der besten Quoten , oder habt inzwischen schon mehr Frauen ? :unicorn::wink::heart:
Aber ich höre schon deutlich Deine berechtigte Traurigkeit über die geringe Begeisterung für DiB in Brandenburg . Die Lösung (?) : Beweger/innen werben . Ich versuche ja auch schon , Euch aus dem “großen Dorf” heraus bei meinen brandenburger Verwandten , Freunden und Kollegen zu unterstützen - aber die wählen lieber ganz links oder rechts - unzufrieden mit den Etablierten sind sie Alle . Daher weiß ich , wie schwer es ist Menschen für uns zu gewinnen . Tut mir leid , dass ich nicht besser helfen kann .


#25

Hallo RABA, danke für Deine Anteilnahme.

Ich habe keine Statistik und nur neulich gelesen, dass es 4 Mitglieder sind, davon allerdings wohl tatsächlich zwei Frauen. Eine davon zieht wohl demnächst nach Berlin. Bei dieser Datenlage ist die Frauenquote wohl recht fragil.
Nach einigem Gezerre haben es Donnerstag 4 Leute (davon eine Frau) geschafft, sich zu treffen. Keines der Mitglieder war zugegen. Der Vorteil: Es wird besser werden.

Was ist überhaupt links? Mir ist links manchmal zu konservativ.


#26

Kann ich nur unterschreiben. Bei uns in Freiburg besteht zur Zeit auch recht reges Interesse. Und die meisten/ fast alle haben den Wunsch geäußert auch regional aktiv zu werden, und DiB konstant in die Öffentlichkeit zu tragen. Ich glaube dass es unglaublich wichtig ist dafür Strukturen zu schaffen und regional aktiv zu werden, bevor die Begeisterung sich wieder verläuft. Mit Sicherheit muss das nicht in Form eines Kreisverbands sein, aber ich glaube dass es stark zur Identivfizierung beitragen kann einen offiziellen Status zu haben.


#27

Kurz meine Meinung zur Thematik:
Ich finde es wichtig, sobald es eine angemessene Anzahl an Mitgliedern in einem Kreis gibt, auch einen Kreisverband zu gründen. Die DiB ist aktuell fast ausschließlich auf netzaffine Menschen ausgerichtet. Wenn wir aber unsere Zielgruppen und unseren Bekanntheitsgrad auch erweitern möchten, dann scheint mir Regional- und Lokalpolitik ein wichtiger Baustein zu sein.


#28

23 Beiträge wurden in ein neues Thema verschoben: Schon wieder Quotendiskussion


#32

Ein Beitrag wurde in ein neues Thema verschoben: Mehr Frauen sind von Vorteil


#33

Ein Beitrag wurde in ein neues Thema verschoben: Mehr Frauen sind von Vorteil


#34

Äääähhhmmm…

Habt ihr mal eure Wahlzettel in den letzten Jahren angeschaut und gemerkt, daß DiB nicht der Nabel der Politischen Welt ist?

Beispiel Köln… denn Köln ist extrem wichtig.

Seit graumer Zeit gibt es hier “Deine Freunde” und die sind seit Jahren im Stadtrat und Bezirksverwaltungen. Böse gesagt: Da braucht keiner eine DiB und mit arrogantem Auftreten kommt ihr da nicht weiter.

Deine Freunde gibt es seit 90/1 als hochschulpolitische Gruppe, die sich erst später als Liste zur K-Wähl angemeldet hat.

Ich würde euch sehr dazu raten, denen anzubieten der KV- Köln mitzugründeh - gegen die schafft ihr es nicht… DAS sind Profis!

Ich hätte auch jemanden im Rhein-Erft-Kreis, der den aufbau drauf hat und politisch aus der Basisdemokratischen Ecke kommt… Andreas Kreimendahl.
Kontakt kann ich vermitteln, wenn ihr etwas ausgereifter seid.


#35

Ich verstehe den Bezug deiner Ausführungen zu meinem Beitrag nicht. Kannst du ihn bitte erläutern.


#36

Auf “kein Grund zum Aktionismus”.

Es dauert Jahre, die Struktur aufzubauen und bestehende lokale Gruppen können fix und fertige KVs sein… man muß nur anfangen, kontakt aufzunehmen.


#37

Nun ist schon wieder viel zeit vergangen, seit hier diskutiert wurde. Viele neue Erfahrungen sind gemacht worden. Auch ich habe meine Meinung vielleicht geändert.

Daher meine Frage: gibt es Leute, die hier was interessantes neues beizutragen haben?

Ich Frage mich immernoch und momentan intensiver als damals, ob wir nicht tatsächlich lokalstrukturen brauchen, um Leute zu gewinnen. Am Anfang dieses threads wurde das gesagt u.a. durch Jörg, der jetzt anonym ist.


#38

Was verstehst du unter “Strukturen”?
Aus den Aufnahmegesprächen kann ich bestätigen, dass die lokalen Anlaufstellen für neue Mitglieder wichtig sind. Aber damit sind eher Veranstaltungen gemeint. Dafür braucht man keinen Vorstand usw.
Davon unberührt bleiben natürlich die Voraussetzungen, die für einen Antritt bei Kommunalwahlen rechtlich vorhanden sein müssen.


#39

Mit “Strukturen” würde ich erstmal feste Leute meinen, die ansprechbar sind und offiziell anschreibbar. Das rechtliche lasse ich da momentan außen vor, weil offenbar KVs vielerorts nicht notwendig sind für die Durchführung der Kommunalwahl.


#40

Notwendig vielleicht nicht , aber sicher hilfreich — die Grünen haben ja auch in der Regionalpolitik begonnen , nachdem sie von der Bewegung zur Partei geworden sind . Und je mehr sie sich bundespolitisch engagierten , desto weiter entfernten sie sich von den Zielen ihrer Basis . Da könnten starke Kreisverbände und Regionalverbände gegensteuern , aber vor allem die Verbindung zwischen Basis und Vorständen herstellen .


#41

Son bisschen waren folgendes meine Gedanken. Unter anderem.

Ich nehme momentan an, dass feste vorhandene Strukturen auf Kreisebene sowohl intern für mehr Aktivität sorgen als auch extern mehr Leute ansprechen könnte. Es schafft u.a. mehr Sichtbarkeit. Klar, man braucht dafür keinen KV, DiB-Tische o.ä. würden reichen.

Aber passiert das? Werden regelmäßige DiB-Tische von Beweger*innen organisiert? Ich glaube, wir brauchen feste Leute, die sich kümmern, die Vorgaben machen, die vordenken, die die Sachen in die Hand nehmen. Sowas könnte man vielleicht durch formale Strukturen auch einleiten, anregen, stabilisieren.


#42

"Strukturen" heißt nicht unbedingt "formeller Kreisverband". Dieser erfordert diverse Formalien und Bürokratie (Schatzmeister*in, Jahresabschluss, …), was nur Zeit und Energie kostet.

Vorschlag: DiB definiert "Gruppen", z.B. "DiB-Gruppe Kreis Kleckersdorf", mit eigener Online-Heimat, Mitgliederlisten (minimale Formalien, z.B. Marktplatz-Gruppe) und trotzdem lokalem Auftreten: "Die DiB-Gruppe Kreis Kleckersdorf veranstaltet einen DiB-Tisch in Groß-Kleckersdorf".

Was braucht man mehr?


Dib-Strukturen in Bayern
#43

:heart::heart::heart:
Super Vorschlag. Sowas wie ne Vorstufe zum KV. Weniger als ein KV aber mehr als … naja, als nix halt. Aber definiert, teilweise formalisiert, nur ohne die große Bürokratie, die an einem KV dran hängt. Fände ich super.