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Mit Volt Europa Kooperation?


#1

Liebe Europäer * innen,

Ich denke von Volt können wir gerade sehr viel lernen: sie haben eine super Website (mit alle möglichen Sprachen), Newsletter auf englisch und konzentrieren sich aktuell ausschließlich (zumindest nach außen) komplett mit dem Europawahl.

Die sind uns SEHR ähnlich was Werte und Methoden angeht.
Entweder schließen wir uns sie an (oder sie uns) oder wir lernen von ihnen.

Liebe Grüße,
Sara Gomes


Update zur Zusammenarbeit mit DiEM25 bei der Europawahl
#2

@claudia ist schon in Kontakt mit Volt. Treffen kommt demnächst und es wird berichtet werden. Kandidat für die Progressive Plattform


#3

Was die Aussendarstellung betrifft sind sie wirklich besser: moderner und jünger. Das muss ich neidlos anerkennen, aber wie ich gestern Marco schon schrieb: Eine sehr homogene Gruppe. Wenig Divergenzen - weniger Vielfältig. Noch keine Entscheidungsprozesse standardisiert - und dadurch weniger konkrete Inhalte. Ob das mit DIEM25 passt muss man auch sehen!
Wir sind auf jeden Fall im Gespräch finden uns sympatisch! Und wenn ihr bei euch vor Ort Gruppen habt dann trefft die doch auch…!
Je größer die progressiven Kräfte werden desto besser.

Alles liebe :heart:
Claudia


#4

Optisch ja, aber technisch sind sie kein bischen besser. Barrierefrei ist die Seite gar nicht. Ich finde, das geht einfach nicht mehr. Mit nicht standardkonformen Webseiten schliesst man mindestens 15% der Bevölkerung von der Nutzung aus. Und es ist eine Aussage wenn es um das Thema Vielfalt geht, keine gute. Leider.


#5

wie sieht es Ini-Prinzip-mäßig aus und wie in sachen direkt-basisdemokratische Gestaltung?


#6

Ich bin auch schon in Kontant mit einem von denen Damian Boselager, sehr sympathisch. Kommt auch zum DiB B-Day nach Berlin. Auf jeden Fall ein potentieller Kooperationspartner.


#7

Hier sei noch einmal abschließend vermerkt, weil ich das versäumt habe zu berichten: Wir hatten vom BuVo ein Gespräch mit den VOLTERN im Juni. Sehr sympathische Truppe. Für sie aber kommt eine Kooperation mit DiEM25 oder ein Anschluss an den European Spring nicht in Frage, weil sie insbesondere im Bereich Wirtschaftspolitik zu unterschiedliche Ansätze sehen. Für uns waren die Unterschiede nicht so ganz nachvollziehbar, da wir mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes sehen. Aber wir sind natürlich auch nicht im Detail drin. Eine Kooperation wäre des Weiteren für VOLT grundsätzlich nur in Frage gekommen, wenn zur Europa-Wahl unter dem Dach, Logo und Namen von VOLT angetreten wird. Dies hielten wir als Ausgangsbasis für eine Kooperation nicht ausreichend. Wir stehen nun zwar in freundlichem losen Kontakt, aber ohne ein konkretes gemeinsames Projekt. Was nicht heißt, dass sich das in Zukunft noch einmal was ergeben könnte und dass es auf der Ebene der Aktiven von VOLT, DIB und DiEM hoffentlich viele Berührungspunkte gibt.


#9

den Eindruck hatte ich auch, wenn ich mir deren Videos von Mitgliederversammlungen etc. angeschaut hatte.
Macht auf mich auch den Eindruck, dass dort locker 2/3 oder mehr junge Akademiker*innen sind und sichtbare Vielfalt nur in Bezug auf Menschen anderen Nationalitäten und ethnischer Herkunft.


#11

Akademiker bin ich auch (Wenig akkurat allerdings). Muss also nix heissen.
Frage lautet: Verteidigen sie den (EU-) Status Quo, oder sind bereit Reformen anzupacken?


#13

Glaub mir, heutzutage sind Akademiker auch extrem diversifiziert.
Meine Wenigkeit: Dipl.Ing. macht gerade auf Hausmeister. Und bin nicht der einzige, der sich ´ins Pöbel´ mischen muss.Im Grunde könnte ich eine EinMannPartei gründen, die völlig repräsentativ wäre. ;- )


#14

huh, das ist ja eine interessante Sichtweise, also, wir können gern auch die SPD entern :wink: _mit und ohne :ironie:


#15

Die Ansicht teile ich! Ich habe mich kürzlich bei VOLT registriert - da gab es eine Option “ich möchte nur informiert werden” (im Gegensatz zu: "ich möchte mich engagieren). Bin dann auch einer VOLT-Facebookgruppe beigetreten, um einen Eindruck zu gewinnen.

Ich muss sagen, die VOLTER wirken auf mich persönlich sehr von sich überzeugt. Für mich wirkt es zudem sehr “intellektuell”, wenn nicht sogar fast “elitär”. Auf jeden Fall aber Akademiker-lastig.

Nicht, dass ich als zweifach Studierte Akademiker schlecht finde (@rojko :wink:) , aber ich fühle mich in einem diversen und vielfältigen Haufen durchaus wohler.

Und im Hinblick auf die Wahlen denke ich, dass wir näher an den Menschen sind. Das gefällt mir an DiB. :_:


#16

Deswegen bin ich auch hier.
Aber paar kluge Freunde zu haben (wenn sie denn nicht zu hochnäsig sind) ist immer gut.
Erst recht wenn man an ´einer breiten Front für ein pol. Wechsel´ bastellt.


#17

Man kann doch einer kleinen Partei keinen Vorwurf daraus machen, wer da Mitglied ist. Wenn die ein Netzwerk an Unis haben, ist das doch gut. DiB schafft es auch nicht, im erhofften Maß Vielfalt anzuziehen.

Lernen wir doch voneinander! Eine Zusammenarbeit im Bereich Online könnte für DiB und VOLT bereichernd sein.


#18

Volt steht mit uns bezüglich online Beteiligung im Kontakt - Sie haben sich auch ein Klon unserer open-source plenums-software geholt.


#19

:luv:!

So geht progressiv!


#20

Zumindest haben alle nicht etablierten Parteien doch ein gemeinsames Ziel: Die Bevölkerung überhaupt dafür zu sensibilisieren, dass man auch was anderes wählen könnte als die schon im Parlament vertretenen Parteien. In Deutschland kommt da noch erschwerend die 5%-Hürde dazu und die Überlegung, dass die Stimme quasi verloren ist wenn die gewählte Partei die Hürde nicht schafft. Zumindest eine gewisse Zusammenarbeit im Wahlkampf der Kleinen gegen die Großen, um den Politikverdrossenen neue Hoffnung zu geben, könnte durchaus sinnvoll sein. Jeder, der den selbstherrlichen Schlachtschiffen aus dem Bundestag seine Stimme entzieht ist doch ein Gewinn, wenn er sie denn einer kleinen demokratischen Partei zugute kommen lässt. Vielleicht könnte man einen lockeren Zusammenschluss von Parteien und Wahlbündnissen organisieren, eine gemeinsame Webseite einrichten auf der sich jede Partei vorstellt und im Wahlkampf auf diese als Informationsquelle dann hinweisen. Denn für jede kleine Partei wird der Wahlkampf sicher schwer zu stemmen. Wähler, die anfangen sich mit den Parteiprogrammen jenseits des Mainstreams auseinanderzusetzen haben schon den ersten Schritt raus aus der Haltung des Politikkonsumenten getan. Die Überschneidungen könnten dafür viel geringer sein als bei einer gemeinsamen Liste.


#21

Ich finde das eine großartige Idee! Warum nicht eine gemeinsame Kampagne, die einfach die Aufmerksamkeit darauf lenkt, dass es wählbare, progressive, neue Parteien gibt? Aus dem vorhandenen “Angebot” - DiB/DiEM auf der einen Seite und Volt auf der anderen - kann sich der/*die Wähler/*in dann immer noch das Programm aussuchen, dass ihm/*ihr am meisten zusagt.


#22

Dazu läuft schon relativ lange eine Diskussion. Viele Threads, viele Posts, viel Diskurs. Ich weiß nicht, ob ihr das lesen könnt, weil die teilweise in geschützten Bereichen liegen. Ich versuche mal eine Zusammenfassung:

Ein Zusammenschluss aller kleinen demokratischen Parteien (“Zweckbündnis”) wurde in Karlsruhe ausgeschlossen. In Kassel wurde aber doch wieder beschlossen, das zu verfolgen. Da geht es genau darum, überhaupt mal einen Fuß in ein Parlament zu bekommen.

Zusätzlich gibt es die Bestrebung, nur die progressiven Parteien zu vereinigen. Dazu lief ja schon die “ProKo” Aktion.

Für Europa kooperieren wir mit DiEM, das ist (noch) klar. Aber es gibt 2019 auch Kommunalwahlen. Da könnte eine Kooperation spannend sein. Wir müssen aber aufpassen, denn das Parteiengesetz erlaubt nicht alle Formen. Wie das klappen kann, ist aktuell in Arbeit.

Aber schön, dass euch die Idee gefällt, denn nur wenn wir im Kleinen kooperieren können, dürfen wir den Großen vorwerfen, dass sie es nicht schaffen. :slight_smile:


#23

Die Kooperationsvereinbarung mit DiEM25 sieht auch vor, dass DiEM DiB auf kommunaler Ebene unterstützt und Kandidierende unter DiB antreten. Insofern kooperieren wir auch zu den Kommunalwahlen.
Kooperationsvereinbarung

Im Übrigen meinte ich mit meinem Post weiter oben keinen Zusammenschluss im Sinne eines weiteren Bündnisses, sondern wirklich eine offene Kampagne, mit allen progressiven Parteien auf europäischer Ebene, die eben nicht gemeinsam antreten, sondern nur in einer gemeinsamen Kampagne informieren über Alternativen zu den etablierten Parteien.

Gleiches könnte man natürlich auch für Kleinpartei überlegen (gemeinsame Kampagne zu den Kommunalwahlen, die dazu motiviert, eine Kleinpartei zu wählen).