Meuthen warnt vor "Vereinigten Staaten von Europa"

Und ich warne vor Meuthen! :crazy_face::europe:

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Er kann sich sogar eine Kooperation mit der AfD vorstellen. Unfassbar. Er sollte lieber gleich in die AfD eintreten.

++nicht als Moderatorin++

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Konträrer könnten die Positionen kaum sein.

Wir wollen mehr politische Zusammenarbeit in Europa, die AfD weniger. Wir wollen die Aussengrenzen für Flüchtlinge öffnen, die AfD will eine Festung Europa.

Wir wollen die Nationalstaaten mehr oder weniger abschaffen, die AfD will die Nationalstaaten wieder stärken

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Das war eine echt gute Idee und ist es immer noch. Die entscheidende Frage ist allerdings: Wer bestimmt, wo es lang geht? Irgendwelche BĂĽrokraten und Lobbyisten oder die BĂĽrger? Ich erinnere nur an die bisherige Agrarpolitik mit ihrer unsinnigen Subventionspolitik, zahlreiche eigentlich unnĂĽtze Vorschriften usw. Und nicht zuletzt an den Euro, der nur noch durch die Niedrigzinspolitik der EZB am Leben erhalten wird. Vertrauen muss man sich mĂĽhsam erarbeiten.

“…die Aussengrenzen für Flüchtlinge öffnen” - Wenn es nur die tatsächlich Verfolgten wären. Aber allen, die sich in Europa ein besseres Leben erhoffen, Tür und Tor zu öffnen - das schaffen wir nicht! Andererseits macht es sich die AfD mit ihrer Zugbrücken-hoch-Strategie etwas zu einfach. Es gibt nur eine Lösung: Dafür zu sorgen, dass die Menschen in ihrer jeweiligen Heimat eine echte Perspektive finden. Doch diese wird ihnen oft durch international agierende Heuschrecken, heimische Tyrannen, Kleptokraten und Warlords genommen.

Im Nationalstaat sehe auch ich nicht das Non-Plus-Ultra. Allerdings hat der bisherige Status Quo bisher einigermaßen gut funktioniert. Jede Veränderung will daher sorgfältig überlegt sein.

“Mehr Europa” - das kann nur mit den Menschen funktionieren. Und indem man den Bürokraten, Bonzen und Bankern ihre Grenzen aufzeigt.

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Ich stimme dir fast zu :100: zu.

Nur bei diesem Satz gibt es natĂĽrlich Diskussionsbedarf:

Aber allen, die sich in Europa ein besseres Leben erhoffen, Tür und Tor zu öffnen - das schaffen wir nicht

Warum flüchten Menschen aus ihrer Heimat? Doch nicht weil es hier so unglaublich toll ist und die Europäer alle gute Menschen sind und es hier Arbeit gibt!
(Ich könnte hier X Gründe aufzählen, aber du kennst sie ja selbst alle: Klima, Krieg, politische Verfolgung, Seuchen, Armut…)

Und wo sollen sie sonst hin? Wieviele Menschen haben andere Staaten (in Nordafrika) bereits aufgenommen im vergleichbar Europa und im Vergleich zu ihrem eigenen Standard?

Da ist in Europa noch ganz viel Luft nach oben! Insbesondere im Norden und Osten.

Abgesehen davon, dass ich generell keine Grenzen -nirgendwo - mehr möchte!

Jede* sollte selbst entscheiden könne wo er wann leben möchte - IMMER!

Aber wir müssen Europa und die Welt dahingehend verändern, dass Menschen auch gerne da leben KÖNNEN wo sie möchten - nicht jede* will in einer stinkigen Grosstadt leben - viele worden viel lieben auf dem Land leben und arbeiten. Aber dann brauchen wir dort Jobs, Schulen und Ärzte auf dem Land! Regionle Förderung!

Deshalb brauchen wir einen https://www.gndforeurope.com/ und fĂĽr den ganzen Planeten!

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An dieser Stelle noch ein ganz dringender Buchtipp fĂĽr die Sommerferien:

Man kann nur hoffen, dass sich Geschichte nicht wiederholt…

Selbstverständlich stelle ich mir dieses Zusammenarbeiten und Zusammenrücken basisdemokratisch mit echter Mitbestimmung der Bürger vor.

Des weiteren ist es für mich unvorstellbar Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken zu lassen und Rettungsschiffe nicht in die Häfen zu lassen und den Rettungskräften zu sagen, dass sie illegal handeln.

Früher wäre das unmöglich gewesen.

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Die Welt ist nun einmal voller Grenzen. Und das sind längst nicht nur die von Menschen gemachten. Ich erinnere mal eben an die Dürre im vorige Jahr, die Brandenburg und andere Teile Deutschlands heimsuchte. Kein großes Problem, da man auch woanders einkaufen konnte. Aber unter welchen Bedingungen wird dies oftmals produziert? Es wäre doch viel sinnvoller, wenn den Menschen das, was für unsere bis zum (Er-)Brechen vollen Supermarktregale produziert würde, selbst an ort und Stelle konsumieren könnten. Wenn sie ihre kleinen Äcker selbst bestellen könnte, anstatt dass dort auf zusammengelegten riesigen Flächen gps-gesteuerte Maschinen ihre Bahnen ziehen.

Ich will wahrlich keine völligen Stopp jeder Zuwanderung. Und schon gar nicht, dass Menschen auf dem Weg hier her den Tod finden. Aber es muss für ihre Unterbringung und ihren Lebensunterhalt gesorgt werden. Und wenn nicht wieder (unsere) kleinen Leute die Zeche zahlen sollen, muss die Kohle dort locker gemacht werden, wo sie reichlich vorhanden ist.

Andererseits muss man diesen Mut auch aufbringen, um den von mir bereits genannten Absahnern und Leuteschindern empfindlich auf die FĂĽĂźe zu treten.

Jede* sollte selbst entscheiden könne wo er wann leben möchte - IMMER!

Von heut auf morgen lässt sich dies kaum umsetzen. Stell Dir vor, 50 Millionen würden z.B. in Berlin leben wollen…

Regionale Förderung!

Da rennst Du bei mir offene TĂĽren ein!

Die Vereinigten Staaten von Europa …

Das hört sich wirklich gut an. Das ist das, wo ich eigentlich hin will. Wir hier, in Europa könnten die kleinlichen Grenzkriege der Vergangenheit eigentlich hinter uns lassen,… und dem Beispiel Amerikas folgen.
Sicher gibt es noch Grenzen, der Sprache, der Völker, der Kulturen. Und die kann es auch weiterhin geben.
Werden wir ein Verbund von Natioanalstaaten in einem einigen Europa. So wie Hessen und die Bundesrepublick Deutschland.

Ich möchte hier eigentlich erst mal meine Meinung sagen und dann gerne auf einzelne Fragen eingehen.
Wir kommen aus einem Deutschland, das kein Nationalbewustsein hattte, was nicht verwunderlich ist, nach 2 verlohrenen Weltkriegen.
Während das Ziel früher ein Nationalstaat war, ist es jetzt grösser. Jetzt steuern wir auf ein “einiges Europa” zu.

“Ziel Nationalstaat” ist das Ziel der Vergangenheit von Deutschland
“Einiges Europa” ist das Ziel der Zukunft von Deutschland.
Ein gleiches Partnerland unter gleichen Partnern.

Da hab` ich den Eindruck, Meuthen und die AFD streben noch das Ziel der Vergangenheit an!

Allerdings… hätte ich gerne auch ein “freiheitlich demokratisches Europa”. Den “Schmuh” den wir in DE mit den Lobbyisten angefangen haben, sollten wir in Europa gleich ganz sein lassen. Entweder haben alle Gruppen Lobbyisten, oder keine.

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In diesem Zusammenhang sei auf die von Mehr Demokratie, Campact und foodwatch eingebrachte Verfassungsbeschwerde gegen das neue EU-Handelsabkommen mit Singapur unter dem Motto “Stop EU Only” verwiesen.

“Die EU setzt ein Ausschuss-System ein, das verbindliche Beschlüsse fassen wird – ohne parlamentarische Kontrolle und damit an den Bürgerinnen und Bürgern vorbei.”

https://www.mehr-demokratie.de/themen/stop-ttip-ceta-und-co/verfassungsbeschwerde-eu-singapur/

Aber auch, wenn das EU-Parlament um Zuge kommt, sollten die nationalen Parlamente als zweite Kontrollinstanz mitentscheiden können, analog dem Verhältnis von Bundestag und Bundesrat.

@Ingenieur: Allerdings… hätte ich gerne auch ein “freiheitlich demokratisches Europa”. Den “Schmuh” den wir in DE mit den Lobbyisten angefangen haben, sollten wir in Europa gleich ganz sein lassen. Entweder haben alle Gruppen Lobbyisten, oder keine.

Aber auf jeden Fall! Denn die Spitzbuben, die die Interessen ihrer Wähler für einen Judaslohn verkaufen und die arroganten Apparatschicks sind die wahre Bedrohung. Sie lähmen die Begeisterung für ein einiges Europa. Ohne sie wären Meuthen & Co. kein Thema.

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Du sprichst meine Gedanken aus.
Irgendwie träume ich davon, dass jeder Mensch das Recht hat zu Leben, wo er will. Das alle Menschen auf der Welt, egal welcher Hautfarbe, Religion etc. an einem Tisch sitzen und sich respektieren. Ich glaube leider, dass ich das nie erleben werde, aber träumen darf mal wohl und daran arbeiten.

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Meine Visionen gehen weiter, nicht nur ein Europa, sondern eine Welt.

Ob wir das noch erleben?

Keine Ahnung, wahrscheinlich eher nein, aber wie viele Menschen haben vom Fliegen geträumt, haben angefangen, daran zu arbeiten, sind selbst nie geflogen, bis dieser Traum Realität wurde?

Manche Träume brauchen eben länger, ehe sie wahr werden.

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