LPT 18.01.20 I Geschäftsstelle

Liebe Menschen in NRW,

wie bereits an anderer Stelle angekündigt, kommt hier ein kleiner Abriss zur Entstehung unserer Geschäftsstelle (GS), den Aufgaben und dem Aufwand.
Es soll als Diskussionsgrundlage dienen und dem LPT und/oder dem neuen LaVo Entscheidungshilfe sein. Für Fragen stehe ich hier gerne zur Verfügung.

Liebe Grüsse, gerald



LV-NRW-Geschäftsstelle

Auf der Gründungsversammlung des Landesverbandes DiB-NRW am 14.05.2017 war es dringend erforderlich, eine Geschäftsadresse festzulegen. Es stand die Frage im Raum, hierfür separate Büroräume anzumieten oder zunächst eine private Adresse eines Mitglieds zu nutzen bis abschätzbar sei, in welchem Umfang Geschäftstätigkeiten anfallen.

Ich bot seinerzeit an, meine Anschrift und auch mein Büroequipment zur Verfügung zu stellen. Dies wurde von den Gründungsmitgliedern begrüsst und einstimmig beschlossen.

Als selbständiger Vermögensberater besitze ich neben angemieteten Büroräumen auch ein Homeoffice mit folgender Ausstattung:

  • Telefon- und Faxanschluss
  • Internetanschluss mit 70 MBit
  • Kopier- und Scangerät
  • allgemein übliche Büroausstattung vom Locher, Tacker … bis zum Aktenvernichter

Für DiB-NRW habe ich eine eigene Telefonnummer, nebst Anrufbeantworter bereit gestellt.

Der Briefkasten ist separat mit „DEMOKRATIE IN BEWEGUNG, Landesverband Nordrhein-Westfalen“ beschriftet.

Post- und Paketzustellungen klappen problemlos, da man die Boten hier noch persönlich kennt.

Die Kosten habe ich bisher komplett alleine aus meinem privaten (!) Vermögen bestritten. Es gibt keine Überschneidung mit meinem Betriebsvermögen. Eine Spendenbescheinigung oder ähnliches habe ich nie eingefordert und auch nicht erhalten.

Im Regelbetrieb sind die Arbeiten überschaubar mit ca. 20-30 min./Woche.

Lediglich zu den Wahlen, insbesondere der BTW 2017 oder der Vorbereitung des Bundesparteitages in Köln und unserer eigenen Parteitage war/ist das Arbeitsaufkommen intensiver, teils mehrere Stunden/Tag.

Zu den Aufgaben gehören unter anderem:

  • Finanzen managen (Rechnungen bezahlen, 2. Hand der Schatzmeisterin)
  • Materialien bestellen (teils inkl. grafischer Vorarbeit), einlagern und verwalten
  • Materialen an Mitglieder und andere Organisationen versenden
  • Mitglieder betreuen, z.B. Empfangsmail versenden + Registrierung nachhalten
  • dem Vorstand zuarbeiten (z.B. Skripte vorbereiten)
  • Anrufe und Mails beantworten

Da ich seit der Gründung auch Mitglied des Vorstandes war, gab es zum einen kurze Wege, zum anderen auch keine Einschränkungen hinsichtlich Datenschutz oder Verschwiegenheit bzgl. sensibler Themen.

Ich werde mit meiner Entlastung beim nächsten LPT nicht mehr als Vorstandsmitglied zur Verfügung stehen.

Für den Parteitag und einen neuen Vorstand stellen sich folgende Fragen:

  • Soll die Anschrift (dies ist der Sitz des Landesverbandes !) weiterhin an meiner Adresse verbleiben?
  • Falls JA, mit oder ohne GF-Tätigkeit?
    • bei MIT: Hier stelle ich die Bedingung, als Geschäftsführer offiziell benannt zu werden. Aus meinen Erfahrungen in anderen Vereinen und Verbänden weiss ich, dass es sonst zu viele Kommunikationsschwierigkeiten und bürokratische Hürden (Vollmachten) gibt. Eine Zuarbeit an den*die neue*n Schatzmeister*in kann ich mir auch weiterhin vorstellen. Ich würde nicht stetig, aber regelmässig und auf Verlangen des LaVo an dessen Calls und Versammlungen teilnehmen. Für die erbrachten Sachkosten (s.o.) stelle ich mir eine Pauschale von 15,- €/mtl. vor. Meine Tätigkeit bleibt zunächst ehrenamtlich.
    • bei OHNE: Hier würde ich lediglich als „Anschrift“ fungieren und eingehende Post gem. Weisung ungeöffnet weiterleiten. Alle anderen Dienste würde ich einstellen.
  • Falls NEIN: Der neue LaVo kümmert sich schleunigst um den Umzug der Anschrift mit allen erforderlichen Amtsgängen und Formalitäten.

Ich denke, dass die Arbeit des Landesverbandes, im Besonderen des Vorstandes, in den vergangenen knapp drei Jahren auch deshalb so gut und vorbildlich funktioniert hat, weil wir eine funktionierende GS hatten. Es gab bspw. auch etliche Anrufe aus anderen Bundesgebieten, weil dort niemand erreichbar war.

DiB ist mein Kind und darum liegt mir am Herzen, dass es weiter gedeihen kann. Bereits ein neuer Vorstand ist ein Umbruch und eine Herausforderung - nicht nur inhaltlich. Wenn auch noch vielfältige und notwendige Organisationsarbeiten hinzu kommen, kann das lähmen und zeitliche Ressourcen fressen, welche anderweitig fehlen.

Keinesfalls klebe ich an der Aufgabe - sie ist eher undankbar. Gerne trenne ich mich von der Geschäftsführung, wenn der LPT oder der neue LaVo dies wünschen. Auch kann ich mir eine fliessende Übergabe über einen gewissen Zeitraum an eine andere Person vorstellen.

Es stellt meinerseits lediglich ein Angebot dar.

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