Landtagswahl Baden-Württemberg - Klimaliste und DiB

hier wird die neue Partei unseres ehemaligen Landesvorstands Alexander Grevel @Grevee kritisch betrachtet. Wir als DiB werden immerhin auch namentlich in der Liste der anderen kleinen Parteien erwähnt. Die Klimaliste wird in 67 der 70 Wahlkreisen antreten.

Wir als DiB werden allerdings zur Landtagswahl mangels Parteimitgliedern leider nur in drei Wahlkreisen zur Wahl antreten. DiB wird man in den folgenden drei Wahlkreise wählen können:

Wahlkreis 9 Nürtingen
Wahlkreis 14 Bietigheim-Bissingen
Wahlkreis 62 Tübingen

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weitere Artikel zur Landtagswahl, in denen DiB erwähnt wird:

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Der Artikel geht in die Richtung, bloß das Wahlergebnis der Grünen nicht zu gefährden und damit eine CDU-Führerschaft möglich zu machen., also bloß keine kleinen Parteien wählen. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass die grünen Autofreunde in BW viele Anhänger bei FFF haben. Aber die Klimaliste hat Artikel, in Spiegel, Zeit usw… DAS könnte was ausmachen.

In den Umfragen sieht es noch gut aus für die Grünen, aber es ist ja noch etwas hin:

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„Die Partei mit rund 300 Mitgliedern in Baden-Württemberg . . .“
Besten Dank an die STIMME :rofl:

Schade, dass uns die Bietigheimer Zeitung wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt: „Die Kleinpartei mit derzeit 43 Mitgliedern landesweit . . .“ (Immerhin!)

DiB einzige Partei, für die keine Kandidaten aufgeführt sind – noch nicht bestimmt worden oder „pfui, Schwarzwälder Bote“?

Gibt es eigentlich schon Wahlwerbematerial für BaWü? Mir fällt dabei gerade wieder ein, dass mir der Slogan „Politik.Anders.Machen“ immer leichtes Unbehagen bereitet, weil er sich so nach kategorischer Aufforderung an den Leser anhört und ich aus Erfahrung weiß, dass das nicht selten spontane Reaktanz (Widerstand) hervorruft.

Im Hinblick auf Alternativen denke ich immer eher an positive Bekundungen seitens DiB. Zur Verdeutlichung, wie ich das meine:
Auf einem Flyer oder Plakat zu einer oder mehreren Forderung(en) von DiB (z. B. mehr soziale Gerechtigkeit, BGE, Bürgerbeteiligung o. ä.) steht darunter (angelehnt an „Wir schaffen das“):
Wir.Machen.Das.
Dazu / darunter idealerweise etwas wie: Dazu brauchen wir Deine Stimme!

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Wir gründen eine Partei, treten zu Wahlen an und bestimmen zukünftig die Politik…

Wenn das so einfach wäre, säße DiB schon längst in den Parlamenten! :wink:

Wir haben schon die Erfahrung machen müssen, dass dem nicht so ist.

Die Klimalisten werden diese Erfahrung aller Wahrscheinlichkeit nach jetzt machen müssen.

Erst kommt die Euphorie, dann die Ernüchterung. Schade nur, dass die Kleinparteien sich gegenseitig die Stimmen klauen.

Und immer wieder die versteckte Warnung in der Presse, die Stimme nicht an die Kleinparteien zu „verschwenden.“

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Hast Du so etwas tatsächlich schon eimal in der Presse gelesen? Ich war bisher davon ausgegangen, dass das persönliche Befürchtungen von Wählenden sind (schlimmstenfalls Darstellungen von großen Parteien im eigenen Interesse).

Es ist indirekt, zum Beispiel in dem Artikel den @Guido im Eingangspost verlinkt hat.

Immer wieder der Hinweis, dass Stimmen für die Klimaliste zu Lasten der Grünen gehen und die Klimaliste kaum eine Chance hat in den Landtag einzuziehen.

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Ich sehe in dem Artikel in erster Linie eine realistische Betrachtung der den Kleinparteien generell gegenüber stehenden Hürden, die Du bestätigst mit

Es ist richtig, dass es schade ist, wenn Kleinparteien sich gegenseitig Stimmen klauen, wobei die Grünen allerdings in dem Fall nicht mehr als „beklaute“ Kleinpartei zu betrachten wären :wink:.

Gerade wegen des steinigen und langwierigen Wegs neuer Parteien, bis sie - mag ihr Programm auch noch so unterstützenswert sein (siehe DiB) - wenigstens auf regionaler Ebene die Chance bekommen, im politischen System etwas zu bewirken, sollten meiner Ansicht nach Leute, die die Gründung einer neuen Partei in Betracht ziehen, vorher sorgfältig prüfen, ob es nicht schon eine gibt, die ihre Ziele verfolgt. Falls sie in einem solchen Fall nicht auch absolute Ausschlusskriterien entdecken sollten, wäre eine Bündelung von Ressourcen sinnvoller, als eine weitere Zersplitterung der demokrarischen Kräfte, wodurch immer mehr personelles, finanzielles und kreatives Potential verpuffen würde, ohne dass sich im Großen und Ganzen erwas ändert.

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Leider scheinen neue Parteien oft von Menschen gründet zu werden, die wenig kompromissbereit sind. Das führt dazu, dass sie sich einerseits nicht in vorhandene Parteien eingliedern wollen und andererseits, dass sie nicht viele Anhänger finden, die ihren Maßstäben entsprechen. Auch hier auf dem Marktplatz tauchten ja schon öfter Vertreter*innen von Parteien mit einstelliger Mitgliederzahl auf.

Eine weitere Folge ist die Schwierigkeit, solche Parteien / Menschen in Parteieinbündnisse integriert zu bekommen.

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ich nenne es ’ intelektuelles Narzismus’.
Sorry, nicht ganz so schlimm.

Es ist letztlich Ausdruch sehr spezieller Welt-/Wertsicht .
Und einer ’ Rebellion gegen d. Mainstream’.
Die Berechtigung/Ermächtigung hierfür leben wir hier auch aus.

Die entscheidende Frage ist aber ist: geht’s um romantische Donquichoterie, mentale Opposition, oder Konsens-/Kooperationsfähigkeit mit dem Ziel eine (mit-)Gestaltungsmacht auf zu stellen?

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