Keine Spekulation mit Lebensmitteln und Währungen

Aufruf: Unterstützer gesucht
Kontaktart: mattermost @Achim
Inhaltliche Diskussion öffentlich erwünscht?: Ja.
Eine Initiative von: Achim Ruppel,
Bearbeitungsstatus: Zur Diskussion/Kritik/Unterstützung
Redaktionsschluss: ___ vor 01.07.2017
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DiB sieht mit Sorge auf den Hunger in der Welt. Ressourcen aus der Natur sind schonend zu behandeln und müssen allen Menschen zu Gute kommen. Sie dürfen nicht länger zum Gegenstand von spekulativen Börsen-Geschäften werden, damit es einerseits einen Überfluss und andererseits einen Mangel gibt. Das betrifft auch die Stabilisierung von Währungen, insbesondere der ärmeren und von vermögenden Volkswirtschaften (noch) abhängigen Länder.

Spekulanten sehen auf die Wetterkarte, und bei Sturmwarnung kaufen sie an den Börsen Weizen, den es noch gar nicht gibt. Denn bei Sturmschäden könnte die Ernte geringer werden und die Preise steigen. So werden Monopole geschaffen und Werte einseitig verteilt. Qualität erreicht die reichen Länder, mindere Qualität die armen. Solche Spekulation betrifft auch andere Agrargüter, die als Lebensmittel der Ernährung dienen.
Tiere werden hier gezüchtet, am entfernten Ort aufgezogen und dann als Schlachtvieh durch ganz Europa gekarrt. Das Fleisch wandert zurück in den heimischen Handel. Ein Unding, das allein aus spekulativen Gründen geschieht und einen Missbrauch an der Kreatur darstellt.

Daher sind sämtliche Güter, die der Ernährung dienen sowie auch Währungen aus spekulativen Börsengeschäften herauszuhalten. Dazu muss eine modifizierte Regelung für Börsengeschäft geschaffen werden, die eindeutig und so innerhalb der EU und auch weltweit zu vermitteln ist. Hier kann Deutschland Vorreiter sein. Gegen den Hunger und die Armut in der Welt. DiB schiebt diese Initiative an und setzt sich für die Umsetzung in der Politik energisch ein.

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Liebe Frau, lieber Herr Unbekannt,
was Sie ansprechen, berührt auch mich. Ich könnte sagen, ich habe noch „manches Päckchen“ zum Schnüren. Und dann über den spitzen Grat zu balancieren, wo auf der einen Seite der Abgrund perverser und egoistischer Vermögensanhäufung droht, und auf der anderen Seite der einer staatlichen Überregulierung und Abkehr von der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Ja, manche nützen letztere bis an den letzten Kragenknopf aus, andere haben nicht einmal im Ansatz eine Chance dazu.
Also: es gibt diesbezüglich eine riesengroße Systemfrage oder auch sehr viele Themengebiete, die auch aus meiner Sicht aufzuarbeiten sind. Ich sehe mich hier veranlasst, in überschaubaren Häppchen mich vorzutasten über einzelne Initiativen, die hoffentlich und mit weiterer Unterstützung Eingang in das Parteiprogramm finden. Und vielleicht kommt ja in Kürze schon ein zweites…oder über Sie…oder über andere dazu…

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Ja, die Löhne…auch eines er wichtigen Themen…

Die Spekulation an der Börse macht die Dinge sinnlos teuer. Die Preispolitik der Supermärkte ist eine andere Sache.

Liebe Sarah,
diese Initiative löst nicht die Ungerechtigkeit in der Welt. Aber sie kann ein ersterSchritt sein. Wenn Du sie unterstützen möchtest, freue ich mich sehr, wenn ich Dich als (Mit-)Initiatorin eintragen darf!
LG Achim

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Sicher gibt es für jede Medaille zwei Seiten. Allerdings sehe ich eine Volkswirtschaft dann als gesund, wenn jeder von seiner Hände Arbeit leben und fürs Alter oder Krankheit Reserven sammeln kann und nicht nur einige, die alles haben und andere nichts.
Termingeschäfte verzerren das Ganze, indem zum Beispiel mit Lebensmittelknappheit Geschäfte gemacht werden. die Folge: wer Geld hat, kann essen, wer keines hat, verhungert. Das ist doch absolut altmodisch und ein Unding dazu! Letztlich geht es um die Haltung, dass Lebensmittel allen zustehen und eine sozialgerechte Verteilung erfolgt. Dazu sollte man das Gut Lebensmitel jeglicher Spekulation verschließen.

Und eine solche Siecherungsfunktion haben sie auch ursprünglich gehabt.
Bis die ‚Chicago Boys‘ u. Heuschrecken kamen.
Saftige Abgaben fürs Zocken mit Brot ist das Mindeste.
Faktisch zocken sie im irren Umfang mit unserem Leben!

Liebe/r „D“,
Handel und Produktion möchte ich nicht verbieten, - das wäre etwas anderes (eingeschränkter Handel als andere Initiative).
Spekulationen sind Geschäfte mit Schein-Werten bzw. Augenblicks-Bewertungen von Produkten und Gütern, die es z.T. zum Zeitpunkt dieser Bewertung noch gar nicht gibt. Mit Spekulation wird also ein „Wert“ geschaffen, der real gar nicht existiert oder sich messbar nicht begründet. Das sehe ich als Unding, wenn es um Lebensmittel oder Wähungen handelt.

@Demokratiesuche : Zocken - Forschumg (?)
Mir unverstänglicher Gedankenbogen (?)
Wir reden hier nicht über ´Alles u. Jedes´, sondern über ´Alimentetionssegment´.

Planwirtschaftlich? Ineffizient, Kaderbildend, Unzumutbar!

Such weiter!

Lizenzierung für ´Berechtigte´ u. exorbitante ´Schutzsteuer´ für ´Schatzsucher´!
Basta.

Hallo, . . . den letzten Satz : > „Suche“ - gehen Sie doch einfach nach Hause < habe ich nicht verstanden. Soll das ein verbaler Arschtritt sein ?
elG Raldino

Tut mir leid, liebe Ellen, ich muss mich selbst erstmal auf den neuesten Stand bringen. (Mehrere Initiativen-sehr schwierig die Übersicht)
Falls die Überschrift noch stimmt, dann frage ich LAUT nach Mitstreiter*innen…
Das Thema ist mir wichtig, wem auch…oder falls nicht so, wie?

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Das ist wohl wahr…doch Spekulation unterscheidet sich vom Handel darin, dass es keine konkrete Ware gibt. Z.B. schaut einer in Texas auf ein kommendes Gewitter und kauft Weizen, der erst in zwei Monaten geerntet wird, weil er davon ausgeht, dass das Gewitter einen Teil der (späteren) Ernte vernichten könnte. Der Preis wird hochgetrieben. Und so wie mit dem Weizen waren die Termingeschäfte mit Zucker oder Schweinehälften begehrte Anlageprojekte.
Eine Initiative zu starten sehe ich als Willensbekundung, die Zustimmung einer Mehrheit als Auftrag. Das bedingt dann die detaillierte Befassung mit einem Thema und die Ergründung von Lösungswegen. Einfach wird das nicht, denn die Begriffe und ihre Abgrenzung voneinander in rechtlicher Sicht gilt es zu klären, um daraus dann andere rechtliche Einschränkungen abzuleiten. Und nach der politischen Lösung am richtigen Ort kann dann eine rechtliche Weisung erfolgen (Gesetz). Die/jede Initiative sehe ich mithin als ersten Schritt von sehr vielen nachfolgenden.

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