[Kandidatur LaVo] Oliver Fontolan

Hallo ihr lieben,
Manche kennen mich ja bereits aus dem Vorstellungsmeeting, allen anderen möchte ich mich gerne vorstellen, da ich ebenfalls für den Landesvorstand NRW kandidieren möchte.

Ein paar Eckdaten zu mir.
Mein Name ist Oliver Fontolan, ich bin 41 Jahre alt und lebe im Rhein-Sieg Kreis.
Als gelernter Kaufmann im Einzelhandel bin ich aktuell bei einem großen Hersteller für Wild- und Überwachungskameras im technischen Support angestellt.
Seit langem habe ich den Wunsch wieder politisch aktiv zu werden, war dahingehend auch lange auf der Suche nach einer neuen Heimat, wo ich mich auch aktiv einbringen kann.
Nun bin ich hier und freue mich auf die gemeinsame Arbeit.

Wofür stehe ich menschlich?
Ich stehe politisch für Transparenz, Ehrlichkeit und Vertrauen.
Viele Menschen haben das Vertrauen in die Politik verloren, weil oft von oben herab regiert wird, die Politik einfach nicht mehr nahe am Bürger arbeitet. Dem möchte ich mich entgegenstellen und Politik vom Bürger für den Bürger machen.
Als Vorbild dient mir hier seit längerem Gitta Connemann, leider in der falschen Partei wo ich auch tatsächlich nicht alle Punkte teile, aber lokalpolitisch mit einer vorbildlichen Arbeit, da sie nach wie vor regelmäßig Arbeit in ihrer Heimat vor Ort macht.
Genau das möchte ich ebenfalls tun.
Ich möchte mit den Menschen vor Ort interagieren, wissen was die Menschen bewegt.

Ein paar gute Charakterzüge alleine machen aber leider noch keine gute Politik aus, daher komme ich zu dem Punkt, wofür stehe ich politisch?

  1. Wir brauchen mehr Förderung im Bereich Digitalisierung für Schulen!
    Nichts ist wichtiger als die Bildung der Kinder und Jugendlichen. Diese sind unsere Zukunft die wir aktiv fördern müssen!

  2. Wir brauchen dringend eine Überarbeitung der Lohnnebenkosten.
    Ein großes Problem ist, das die Menschen wieder mehr Netto vom Brutto haben müssen, Geld das durch stärkeren Konsum wieder proaktiv in die Wirtschaft und damit auch in den Staat fliest.

  3. Ein mir persönlich sehr wichtiger Punkt.
    Es ist essentiell, das Alleinerziehende mehr Förderung benötigen und diese auch erhalten müssen.
    Als Sohn einer alleinerziehenden Mutter weiß ich, wie schwierig es im Alltag und im Beruf ist, Erziehung und Job unter einen Hut zu bringen.
    Hier ist die Politik definitiv gefragt!

Natürlich gibt es noch mehr Punkte für die Ich mich gerne einsetzen möchte.
Es kann durchaus sein, das man auch dort innerparteilich nicht immer zu 100% übereinstimmt, aber Politik lebt in meinen Augen von Kommunikation, Diskussion und Kompromissbereitschaft!

Wir müssen in Deutschland wieder mehr miteinander statt übereinander reden!

Bei Fragen ist jeder herzlich eingeladen mir eine Nachricht zu hinterlassen.
Ich danke euch und freue mich, euch am 01.05. persönlich kennenzulernen.

Herzliche Grüße

Oliver Fontolan

14 Like

Lieber Oliver,

vielen Dank für Deine Kandidatur und damit herzlich willkommen bei DiB! Schön, dass Du da bist :slight_smile:

Wie erklärst Du Dir, dass Du noch nie im NRW Call warst, um Dich dort mal vorzustellen. Immerhin kandidierst Du ja immerhin schon für den Vorstand.

Ich würde mich freuen, wenn Du einen Besuch dort - immer Dienstags ab 19 Uhr in DiB 2 - realisieren könntest, damit auch andere Mitglieder die Chance haben, sich mit Dir zu unterhalten und Dich kennen zu lernen!

Einloggen kannst Du Dich dort einfach über den folgenden Link:

Ich freu mich auf Dich!

Merci & liebe Grüße!

:dib_spirit:

Tobi

3 Like

Hallo Tobi,

Vielen Dank für die nette Begrüßung und die Einladung.
Ich wusste bisher gar nicht, das es einen NRW Call gibt muss ich gestehen.
Ich werde aber gerne mal reinschauen.
Diesen Dienstag wird das eng, weil ich um 18:15 noch einen Zahnarzt Termin habe.
Darauf die Woche bin ich aber sehr gerne dabei.
Gibt es noch andere Treffen wo man reinschauen kann, also speziell für die NRWler?:blush:

Lieben Gruß

Olli

2 Like

Direkt für NRWler jetzt nicht, aber wir haben zufällig nächsten Donnerstag unseren Plenums-Call, der offen für alle ist und ca. alle 4 Wochen stattfindet. Dort gibt es aktuelles Infos von DiB und jeder kann eigene Fragen stellen. Wie viele, hängt immer von der Teilnehmerzahl ab.

Dann gibt es noch jeden Samstag ab 16 Uhr den Offenen Runden Tisch. Hier ist auch jeder herzlich eingeladen und es wird über alle möglichen Dinge auch außerhalb von DiB ‚gequatscht‘. Wir haben schon mal bis kurz nach 22 Uhr zusammen gesessen :wink:

Ja und schließlich hätten wir da noch speziell zum Thema Bundestagswahl 2021 montags um 19:30 Uhr einen Call, wo das Onboarding neuer Mitglieder und die BTW im Vordergrund stehen.

Zahnarzt ist ja nicht so schön - aber ich bin sicher, Du schaffst das! :slight_smile:

Liebe Grüße aus Köln!

:dib_spirit:

Tobi

3 Like

Hallo Oliver, ich habe deine Bewerbung gelesen. Ich bewerbe mich auch für den Landesvorstand. Ich bin ein Mensch mit Handycap. Ich mache schon lange Zeit Politik,
bin in der Selbstbestimmt Bewegung. Ich würde gerne mit Dir einen Termin machen, weil du ja morgen nicht dabei sein kannst. Vielleicht finden wir ja zusammen einen Calltermin, damit wir uns näher kennenlernen können, da wir ja wahrscheinlich im Vorstand hoffentlich zusammen arbeiten werden. Grüße Alfonso

3 Like

Hallo Alfonso,
Vielen Dank für deine Nachricht.:blush:
Ja, morgen habe ich leider einen Zahnarzttermin.
Wir können ja gerne auch sonst mal telefonieren oder uns per WhatsApp Video oder so verabreden.
Würde mich freuen, wenn wir uns mal unterhalten und vorab kennenlernen können.
Lieben Gruß

Auch wenn ich nicht aus NRW bin würde mich interessieren was du mit:

Meinst?

2 Like

Hallo Kristin,
Vielen Dank für deine Nachfrage.
Damit meine ich, das die Senkung der Lohnnebenkosten zweierlei Vorteile hat.
Zum einen ist es für Arbeitgeber attraktiver Arbeitnehmer fest einzustellen, da für den Arbeitgeber geringere Kosten anfallen.
Dies fördert in meinen Augen langfristig die Schaffung von Arbeitsplätzen, zum anderen haben auch Arbeitnehmer die bereits in einer Beschäftigung sind mehr Netto vom Brutto.
Dieses Geld was dem Staat in dem Moment fehlt, würde aber durch mehr Konsummöglichkeiten wieder in Form von Mehrwertsteuer an den Staat zurückfließen.
Das wäre dann quasi eine Win-Win Situation.
Es fördert also die Schaffung von Arbeitsplätzen, sorgt für zufriedenere Arbeitnehmer, schafft mehr finanzielle Möglichkeiten gerade für Geringverdiener und kostet den Staat am Ende wenig Geld, im besten Fall sogar gar nichts.:blush:
Gerne stehe ich dir hier weiter für Fragen zur Verfügung.:blush:

Hallo Oliver,
diese Argumentation klingt irgendwie mehr nach FDP als nach DiB. :wink:

Statt Menschen mehr Geld für Konsum zu geben, wäre eine Entlastung an anderer Stelle mehr DiB-like. ÖPNV soll kostenfrei werden und ein BGE soll eingeführt werden um nur mal zwei Beispiele zu nennen.
Konsumgeld treibt lediglich die Klimakrise voran, weil man sein Auto nicht acht, sondern nur drei Jahre fährt und alle fünf Jahre einen neuen Flatscreen kauft, weil 1.000 Zoll einfach grösser sind als 450, usw.

Auch müssten nicht unbedingt der Mittelstand entlastet werden, sondern die grossen Konzerne im gleichen Masse Steuern zahlen müssen, eine Digitalsteuer soll eingeführt werden um gerechten Wettbewerb herzustellen, etc.

Das sind ja auch teils alles bereits Forderungen von DiB. Also deine Argumentation, bliebe sie so stehen, passt irgendwie nicht dazu oder habe ich Dich falsch verstanden?

4 Like

Ich glaube da reden wir gerade aneinander vorbei.:blush:
Die Entlastung wäre nun ja nicht so hoch, das sich jeder alle drei Jahre ein neues Auto leisten kann, um bei dem Beispiel zu nennen.
Die Entlastung wäre in dem finanziellen Bereich, um sich z.B. nicht das Billigfleisch vom Discounter kaufen zu müssen, oder die importierten Erdbeeren aus Andalusien, sondern um sich z.B. regionale Lebensmittel kaufen zu können die gesundheitlich und geschmacklich da natürlich von den Lebensmitteln aus Massentierhaltung oder durch Import unterschiedlich sind.
Auch dies fördert dahingehend den Klimaschutz, wenn die Leute durch mehr Geld im Portemonnaie auch regionale Lebensmittel kaufen können.
Erst gestern habe ich wieder gesehen, 1KG Erdbeeren aus Andalusien für 3,49€ um hier ein Beispiel zu nennen.
Hiervon sollte man Abstand nehmen.
Und da reden wir ja über keine Entlastung im Tausenderbereich, sondern monatliche Entlastungen im Bereich von 100-200€.
So fördert man mehr regionale Einkäufe.
In vielen Gesprächen in meinem Umfeld und in meiner damaligen Arbeit als Kaufmann im Einzelhandel mit Kunden habe ich oft raushören können, wenn die Leute mehr Geld haben, würden sie auch eher auf regionale Produkte zurückgreifen statt auf günstigeres, was aber importiert ist und dem Klima dadurch noch mehr schadet.
Daher sehe ich meinen Vorschlag schon als Weg das Klima zu schützen und regionale Landwirte zu fördern.

Im übrigen bin ich bei dem Thema ÖPNV und BGE natürlich zu 100% deiner Meinung.
Die Kombination aus allen drei Punkten (Senkung der Lohnnebenkosten/BGE/ÖPNV) wäre meiner Meinung nach ein Schritt der das Klima auf verschiedene Art und Weisen schützt.
Weniger Belastung durch Autos, weniger Import von Obst, mehr Förderung der regionalen Landwirte.
Das ist denke ich schon im Sinne der DiB, oder?:blush:

Ich merke, ich bin hier richtig, genau diesen konstruktiven Austausch hat man in anderen Parteien nämlich nicht.:blush:

1 Like

Einfach die Lohnnebenkosten zu senken wäre da für mich aber der falsche Weg. Ein Großteil der Menschen kann auch schon heute gutes Essen leisten. Wir müssen also bei der ärmeren Bevölkerung ansetzen und die Reichen mehr zur Kasse bitten. Das würden wir z.b. durch ein BGE mit dem von DiB vorgeschlagenen Finanzierungskonzept erreichen :blush: kennst du schon unsere Initiative zum BGE?

1 Like

Die von dir angesprochenen Punkte unterstütze ich auch ebenso.
Das Konzept ist mir bekannt und ich empfinde es als sehr, sehr gut.
Das eine schließt für mich das andere da aber nicht aus.
Arbeitnehmer haben halt einfach mehr Geld übrig und können sich somit mehr leisten. Daran sehe ich tatsächlich nichts negatives.
Es mag sein, das sich viele Lebensmittel leisten können, aber gerade Geringverdiener sind auf Lebensmittel aus Massentierhaltung oder auf importiertes Obst und Gemüse angewiesen.
Wenn diese jeden Monat nur 50-100€ mehr zur Verfügung haben, können diese sich halt auch mal andere Dinge leisten, wie z.B. regionale Lebensmittel.
Außerdem fördert es in meinen Augen die Schaffung von langfristigen Arbeitsplätzen die nicht auf 450€ Basis angesetzt sind.
Die Arbeitgeber sparen auch hier Geld, wo es sich aktuell für einige Arbeitgeber mehr lohnt günstige 450€ Kräfte einzustellen, die weniger Kündigungsschutz haben als jemand der unbefristet eingestellt ist.
Also auch und vor allem gerade die ärmere Bevölkerung, die keinen Job hat wo man ausreichendes Gehalt für hochwertigere Lebensmittel verdient, würde in meinen Augen davon profitieren.
Mein Ansatz ist die Kombination aus allen von uns beiden angesprochenen Punkten.

Welche Lohnnebenkosten sollen konkret gesenkt werden?

Das Absenken der Sozialkosten (Kranken-, Pflege-,Arbeitslosen-und Rentenversichung) sehe ich kontraproduktiv.

Dies müsse natürlich im Detail geprüft werden welche Auswirkungen dies hätte.
Im Grunde ist es erstmal ein Gedanke.
Was vor allem wichtig wäre, ist eine Senkung der Lohnsteuer.

@Oliver.Fontolan, vielleicht schaust du dir doch nochmal das Finanzierungsmodell zum BGE von DiB an. Denn genau das was du erreichen willst, dass die, die heute wenig haben, dann mehr haben im Vergleich zu jetzt, wird erreicht.
Desweiteren sinkt auch die Höhe der Sozialabgaben insgesamt, da wir fordern, dass in KV/PV und RV alle einzahlen.

5 Like

Hier bitte nur Fragen, Leute :slight_smile:

3 Like

Es gibt Geringverdiener die zahlen keine oder sehr wenig Steuern - aber Sozialbeiträge.
Denen ist aus meiner Sicht eher mit dem Entfall der Sozialbeiträge geholfen .
Und für alle die Steuern zahlen - auf einen Grundfreibetrag zahlt man auch bei einem regelmäßigen
Gehalt keine Steuern. Dieser Grundfreibetrag liegt zur Zeit bei 9.744 Euro Euro.
Den einfach mal auf 24.000 oder mehr erhöhen - und schon haben die Geringverdiener wirklich mehr -
vor allem wenn Steuerfreibetrag und Sozialabgaben zusammen geändert werden.

2 Like