Kandidatur - Landesvorsitzender - Jörn Gühl

Liebe Demokratie in Bewegung,

ja richtig, ich spreche euch heute einmal ganz bewusst anders an…

Egal welche politische oder gesellschaftliche Rolle ihr einnehmt, ihr seid das Herz von DIB und damit ist die Anrede völlig angemessen.

Leider leidet DIB an einer Herz-Krankheit, die sich nur heilen lässt, wenn wir endlich lernen zusammen Politik zu machen.

Da ihr euch alle hier freiwillig und ehrenamtlich engagiert, kann es doch nicht sein, dass man sich wegen unterschiedlicher Meinungen/Ansichten gegenseitig das Leben schwer macht.

Gebt euch die Hände, krempelt die Ärmel hoch und ab ans Werkzeug… entweder wir bauen gemeinsam eine schöne DIB-Burg oder jeder schaufelt weiter für sich am DIB-Grab.

Ich habe mich gedanklich lange gegen meine Kandidatur gesträubt… vor allem, weil ich noch nie unbeschwert vor anderen Menschen reden konnte.

Vielleicht lerne ich das jetzt und höre gar nicht mehr auf damit? Wer weiß das schon…

Warum ich nun doch kandidiere ist schnell gesagt:

Zum ersten bin ich im Mai 2017 zu DIB gekommen, weil ich Verantwortung für die Welt unserer Kinder übernehmen wollte.

Zum zweiten höre ich Greta aus dem Mund meiner Tochter sprechen. Ihr „How dare you!“ ist für mich allgegenwärtig.

Ich war von ihrer sehr provokanten Rede begeistert und muss mir aktuell einmal mehr an die eigene Nase fassen.

Ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen und müsste mich vor meinen Kindern schämen, denn ich wäre nicht besser als all die Menschen, die sich im Sessel zurücklehnen und auf die Politik schimpfen.

Wer soll ein neues Denken in die Politik bringen, wenn wir jetzt aufgeben?

Ich vertrete eine bunte Mischung aus konservativen und modernen Ansichten, sofern ich sie als zeitgemäß und zielführend erachte.

Warum bitte, soll nicht ein Paar selbst entscheiden, wer die Kinder Zuhause großzieht? Es muss jedem Partner grundsätzlich möglich sein, die Familie auch mal allein zu ernähren… dass die Realität in der Regel anders aussieht, ist einer der Gründe, warum wir Politik anders machen wollen.

Aber beim Wollen darf es nicht bleiben, wir müssen das auch leben.

Wie üblich hat die Sache auch einen Haken, ich bringe an dieser Stelle zwei Bedingungen auf den Tisch:

  1. Ich kandidiere ausschließlich für 2 Jahre… weniger ist Unsinn.

  2. Es kandidieren ausreichend viele von euch mit und streben Ämter an, damit überhaupt ein Landesvorstand und auch ein Schiedsgericht zustande kommen kann.

Ich werde im März 46 Jahre jung, bin zum 2. Mal verheiratet, habe 2 Kinder und wohne in Bad Honnef bei Bonn.

Bis zum anstehenden Landesparteitag bin ich einer der beiden Kassenprüfer des LV NRW.

Meine mittelfristige Strategie für DIB ist, keine riskante Herz-OP durchzuführen, sondern ein gemeinsames Besinnen auf unsere Stärken.

Wir können aus finanziellen Gründen ja nicht mit der Brechstange an die Öffentlichkeit drängen aber vielleicht gelingt es uns, eine sehr wichtige Zielgruppe der Zukunft auf uns aufmerksam zu machen… die Jugend.

Mir schwebt dafür eine Kampagne vor: „Innerfamiliärer Austausch zu den Hintergründen, Wünschen und Erwartungen in Zeiten von Fridays-for-Future bzw. der 68er-Bewegung…“

Ich möchte die Jugend dazu bewegen, sich ganz gezielt mit ihren Eltern/Großeltern auszutauschen und dabei von uns zu berichten.

Wie ich es in allen Lebenslagen anbiete… wer Fragen hat, soll sich melden… ich versuche alles zu beantworten.

Vielen Dank und Grüße
Jörn Gühl

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