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Kandidat*innen gesucht – aber welche?


#21

Bekommen wir im Vorfeld auch eine Übersicht darüber, wer alles für Europa von uns kandidieren will?


#22

Ja , zumindest wenn Du selbst kandidieren willst . https://umfragen.bewegung.jetzt/index.php/943315
Kandidat*innen gesucht – aber welche?
Da steht´s , dass die Kandidat/innen sich untereinander schon vorher kennenzulernen .


#23

Ich würde aber gerne wissen, wer für uns kandidieren will, ohne es selbst zu müssen ^^


#24

Ich gehe davon aus, dass die Kandidat*innen sich wieder im Voraus (vor dem BPT) hier auf dem Marktplatz vorstellen können/sollen :slight_smile:


#25

Ich würde gerne noch das (relativ eindeutige) Kriterium Sprachkenntnisse ergänzen, vermutlich v a Englisch. Schon allein diem25 ist ja sehr international unterwegs…
Das bezieht sich zumindest auf die vorderen Plätze, danach ist es vermutlich weniger entscheidend.


#26

Sprachkenntnisse sind nicht zwingend notwendig. Im Europäischen Parlament spricht jede/r in seiner Landessprache. bei gemeinsamen Fraktionssitzungen stellt die Parlamentsverwaltung auf Wunsch Übersetzer.

Siehe auch hier:


#27

Das wäre wünschenswert :slight_smile:


#28

Ich finde ja, wer sich für Europa engagiert, sollte schon auch zumindest gut Englisch sprechen.

Ansonsten haben wir noch so ein Genie:
https://www.youtube.com/watch?v=2Fjpnpumpv0

es geht auch anders:

“Die großen Lumpen muss man schwerer aufs Hirn hauen, als die kleinen Leute.”


#29

Wenn dem so ist, ist der Beweis erbracht warum sich so wenige für Europa engagieren. :wink:

Ich sehe das anders. Es ist durchaus von Vorteil fliessend Englisch zu sprechen, aber ein Hindernis ist es sicher nicht, wenn man es nicht kann - es dauert lediglich etwas länger.

+++ nicht als Moderator +++


#30

Der Alltag von EU-Abgeordneten besteht nur zum kleinen Teil aus Parlamentssitzungen oder offiziellen Ausschusssitzungen. Es gibt auch viele Gespräche mit anderen Abgeordneten, EU-Mitarbeitern, Journalisten, Fachleuten, Lobbyisten usw. Da sind dann keine Übersetzer dabei und deutsch können die oft auch nicht. Wenn man kein englisch kann, kann man darauf verzichten, vermutlich ist das aber nicht sehr effektiv im Sinne der Rolle, die man da hat und was die Partei von einem erwartet.


#31

Und gerade da sehe ich anfangs die wichtigsten Aktivitäten: Im Austausch mit anderen Parlamentariers.

Unsere Fürsprechis sind unsere “Brücke nach Europa”. Da finde ich das unabdingbar.

Falls jemand nicht Englisch spricht, fände ich einen Kurs oder ein Coaching aus der Parteikasse ok. Bzw. sollte das bei dem üppigen Gehalt im EU - Parlament drin sein.

Auch wenn wir selbst das nicht erzwingen wollen: Ich bin sicher, unsere Wählers erwarten das. Wenn unsere Fürsprechis sich nicht sicher auf Englisch ausdrücken können, werden viele enttäuscht sein. Oder schlimmer, erheitert und enttäuscht, so wie bei Oettinger.

Weiterhin ist oft eine kurzfristige Absprache erforderlich. Stellt euch mal vor, dann heißt es: “Ich konnte mich nicht mit xy abstimmen, weil gerade kein Dolmetschi verfügbar war.”

Sorry, ich finde die Idee toll, das Parlament allen Menschen zu öffnen und ich finde die Idee mit dem Losen gut. Für Deutschland sollte es keine Hürden geben, aber für Europa würde ich zumindest halbwegs flüssiges Englisch voraussetzen.


#32

Da ist noch etwas, was mir wesentlich wichtiger ist als kognitive Befähigungen.

Integrität und Authenzität.

Anderes mag auch wichtig sein, aber diese zwei Eigenschaften, bezogen auf unseren Auftrag, scheinen mir unabdingbar.


#33

Da stimme ich dir zu. Allerdings ist die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen dadurch nicht unwichtig.


#34

absolut richtig :luv:

Und auch Dir gebe ich unter Vorbehalt Recht . Warum Vorbehalt ? Weil Du immer nur eine Sprache verlangst , die nur in Malta (433300 Einwohner - weniger als 0,1 % der europäischen Bevölkerung) Amtssprache ist und in keinem Land Muttersprache ist . Das heißt , es ist für nahezu jede/n Mandatsträger/in nur eine Fremdsprache und nur sehr Wenige wissen selbst genau , was sie sagen , wie soll es dann sein Gegenüber wissen ? Das mag in der Kneipe okay sein oder auf dem Tanzboden , aber in der parlamentarischen Arbeit reicht es nicht annähernd aus , einigermaßen flüssig kommunizieren zu können . Es geht schließlich um wichtige Dinge . Minimalanforderung wäre demnach C2 (verhandlungssicher) . Ich rede da erstmal nur vom selbst-Sprechen - dazu kommt noch das Verstehen , was mindestens die gleiche Stufe fordert .

Wenn es also um eine gemeinsame europäische Sprache geht , sollte es auf keinen Fall die Sprache des Großkapitals und der Manager und Lobbyisten sein . Wenn die mit Politiker/innen sprechen wollen , dann bitte in der Sprache der Völker , nicht in ihrer Sprache . Missverständnisse gibt es schon genug innerhalb einer Mutter-Sprache , da brauchen wir nicht noch Zusätzliche durch eine ungenügende Fremdsprache .

Viel wichtiger ist der Wille , die Anderen verstehen zu wollen , sich auf Augenhöhe und gleichberechtigt zu begegnen , weder sich selbst zu überschätzen , noch die Anderen zu unterschätzen , sich selbst keine Vorteile zu verschaffen - auch nicht durch eine elitäre Sprache .


#35

Ich glaube, Harry hat nirgendwo verlangt, dass unsere Fürsprecher Maltesisch sprechen können müssen. Wenn du dich auf das Englische beziehst: Zum einen verabschiedest du damit die Iren ebenfalls in den Brexit (Wohl eher Eixit…), denn das Irische wird nur noch von ca. 70.000 täglich verwendet, zum anderen ist das nicht das wesentliche- ginge es nur um die Anzahl der Sprecher oder die Anerkennung als Amts- oder Minderheitensprache, dann müssten wir lediglich die deutschen Sprachkenntnisse abfragen- immerhin sprechen (nach dem Brexit) die mit Abstand meisten Menschen der EU Deutsch, es ist Amtssprache in 4 Staaten (Ger, Aut, Lux, Bel) sowie Minderheitensprache in zehn weiteren Staaten.

Es geht tatsächlich darum, dass Englisch die führende Sprache in Wirtschaft, in internationalen Organisationen und der Wissenschaft ist- das ändern auch ein Trump oder ein Brexit nicht. Wir sollten nicht aus irgendwelchen klassenkämpferisch- angehauchten Motiven bewusste Kommunikationshürden schaffen- wir wollen mit allen Menschen ins Gespräch kommen, also sprechen wir eine Sprache, die alle Menschen verstehen. Das ist nun einmal das Englische.

Also ja, unsere Fürsprecher sollten sich zumindest des Englischen sicher fühlen- ein Zertifikat würde ich nicht verlangen.

- nicht als Moderator -


#36

In diese Richtung wollte ich mit obigem Post auch kommentieren.
In Anbetracht, dass wir, wenn überhaupt, ein*e Kandidat*in entsenden können würde diese*r optimalerweise wohl so aussehen:
weiblich, Vielfalt, Migrationshintergrund, bereits aktiv und bekannt bei DiB, authentisch, extrovertiert, freundlich, beliebt, charismatisch, politische Erfahrung, spricht und versteht Deutsch + Englisch + Französisch fliessend, weitere Sprachen wie Spanisch + Italienisch wünschenswert, hoch motiviert, tierlieb, keine Vorstrafen, links nur einen Arm, …

Wenn solch eine Person unter uns ist, bitte vortreten. :wink:

Zunächst mal möchte ich alle Menschen ermutigen, sich über eine Kandidatur Gedanken zu machen. Denn das hiesse, sich über Europa Gedanken zu machen.
Wenn dann ein Mensch viele gute Kriterien mitbringt, aber leider nur Schulenglisch spricht, wäre das in meinen Augen kein k.o-Kriterium. Sprache ist wichtig, aber nicht das Wichtigste in diesem Fall. So klingt es jedoch für mich in euren Ausführungen.

+++ nicht als Moderator +++


#37

Danke, schön zusammengefasst :wink:

Danke! Es wäre schön, wenn sich alle dazu durchringen könnten, diese Realität anzuerkennen.

Und ich finde auch:

Da die Sprachdiskussion an sich hier ein wenig OT ist: Vielleicht habt ihr Lust, hier mitzuarbeiten:


#38

Ja, Ich vermute mal, dass auch auf den europäischen DIEM25-Treffen englisch gesprochen wurde…


#39

Zumindest wurde im Video , welches hier eingestellt wurde , nur englisch gesprochen , Vielleicht gab es deshalb praktisch keine Fragen . Könnte ja sein , dass die Anwesenden ähnlich wenig verstanden , wie wir Zuseher/innen . :wink: :smile:


#40

Wo ist Sie. Die “eierlegende Wollmilchsau” :joy::joy::joy: