INSA-Wahlumfrage zur Europawahl für "Bild" (Samstagausgabe)


#1

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11 Parteien wären aktuell bei der EU Wahl drin, aber leider nicht DiE. Es gibt noch viel zu tun um die Bekanntheit zu steigern.
INSA-Wahlumfrage zur Europawahl für “Bild” (Samstagausgabe)


#2

Wir haben ja mit dem Wahlkampf überhaupt noch nicht angefangen. Bis März müssen hauptsächlich UU gesammelt werden, damit es überhaupt einen Wahlkampf gibt.

Es gibt viel zu tun, Umwelt, INT - Verträge, Lobbyismus, …

…und DiB ist im Winterschlaf :cry:


#3

also in Baden-Württemberg definitiv nicht :wink:
Am 21.2., 23.2. und 24.2. sind die Aufstellungsversammlungen in den Städten, wo wir mit DiB-Listen zur Kommunalwahl antreten und weitere DiB Kandidat*innen sind auf offenen Listen anderer Bürgerbewegungen/Parteien. Am Montag wird ein entsprechender Newsletter in Baden-Württemberg versendet werden und auch hier im Marktplatz veröffentlicht werden.


#4

Wie kommst du darauf, dass DiB im Winterschlaf ist?

Wir können und müssen nicht alles auf einmal machen. Das Wahlprogramm wird vorbereitet und UU werden gesammelt.

Das ist doch was.


#5

Naja, ich kann mich an die gute alte Zeit erinnern, als hier zu viele politische Diskussionen liefen, um überhaupt einen Überblick zu behalten. Aber ich bin bei dir: Wichtig ist auf’m Platz.


#6

Ich brauche im Moment vor allem Statements zu aktuellen Sachen, wie zB Fridays for Future, wie sie im Blog oft kommen, dass ich in Diskussionen die ungefähre Richtung von DiE und auch von uns weitergeben kann.
Interessanterweise ist aktuell offline oft die Nachfrage da "und was sagen deine Europaspinner und Andersmacher zu Thema CyAbDrölf "…
Hatte ich September 17 fast ausschließlich online über Facebookposts.
Es wird Zeit inhaltliche flyer zu haben, mein Umfeld lechzt förmlich danach von mir “beglückt” zu werden :wink: und ich habe den Eindruck die Leute warten mit ihrer Meinungsbildung nicht, bis wir den Wahlkampf starten.


#7

Ich denke (hoffe), wenn das Wahlprogramm in trockenen Tüchern ist, wird es Info-Material geben.

Sonst macht der Wahlkampf keinen Sinn, man kann das Programm nicht auswendig lernen. :wink::exploding_head:


#8

Zum Sammeln von Unterschriften hab ich mir (mangels Flyer) das hier gemacht, das genügt für eine UU oft:

Dann hab ich die Inhalte aus der “Content - Distillery” mal in ein “kurzes” Dokument kopiert: Programm-Content Distillerry.pdf (72,4 KB)

Spätestens mit dem “Distillery-Flyer” überzeugt. Wer das nicht gut findet, kann eh nicht überzeugt werden.

Dann gibt es noch die Infos auf der Website:

Und das komplette Programm, das mich aber auch überfordert. Ich hab mir mal den Teil zu Geld und Banken angesehen und finde ihn genial. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich einige Annahmen ein wenig spekulativ finde und die hauptsächliche Herausforderung in der Transformation sehe.


#9

Die Frage wer verbirgt sich hinter den sonstigen 3%?
Vermutlich noch ein bischen NPD (vermute mal so 1%). Bleiben 2% unbekannt… Davon gehen bermutlich nochmal 0.5% an irgendwelche Nano-Partien. Bleiben immer noch 1-1.5% für die mir eigentlich nur eine Partei einfällt :smiley:
Bei der Letzten Europawahl waren wir bei 8.9% sonstigen. Das heißt momentan versammeln die Kleiner 5% Parteien schon 10% auf sich. Das sind sind 1.1% mehr als bei der Wahl. Scheint als entsteht ds eine neue relavante Partei/Bewegung :smiley:


#10

Ohne mich jetzt an diesem sinnlosen Zahlenspiel beteiligen zu wollen, du (@FriedrichBohn) vergisst aber auf jeden Fall die Familienpartei, die ÖdP und LKR, die alle drei im aktuellen Europaparlament beteiligt sind. Zumal wir überhaupt nicht wissen, ob DiE überhaupt eine der Antwortmöglichkeiten war, oder wurde hier jemand befragt?

Ich teile übrigens auch die Auffassung von @guido nicht, dass die Umfrage sagt, dass aktuell 11 Parteien vertreten wären. Aus den Zahlen ergibt sich diese Schlussfolgerung jedenfalls keinesfalls. Danach sind es irgendwo zwischen 10 und 13 Parteien, mit der Einschränkung (INSA selbst prognostiziert 10), dass die Umfrage ohnehin keinen Anspruch erhebt, die Wahlergebnisse zu prognostizieren, was man an den Unentschlossenheitswerten problemlos erkennt.

Was ich eigentlich sagen will: Diese Umfragen sind für die Kleinparteien grober Unfug. Statistisch lässt sich aus einer Befragung von gut 2000 Personen dieser minimale Prozentbereich eh nicht auflösen. Der angebene Fehler der Umfrage beträgt 1,5 Prozentpunkte, das heißt bei allen Kleinparteien sagt diese Umfrage, dass sie mit sehr großer Wahrscheinlichkeit irgendwo zwischen 0 und 3 Prozent landen. Diese Vorhersage traue ich mir sogar ohne Empirie zu.

Dazu muss man die INSA-Umfragen sowieso am besten ungelesen in den Papierkorb befördern, schließlich ist der Chef von INSA gleichzeitig hochdotierter Berater der AfD. Von unabhängiger Meinungsforschung kann da wohl keine Rede sein.


#11

Ich denke auch, für Kleinparteien wie DiB taugen solche Umfragen nicht. Das ist, als wollte man mit der Lupe nach Bakterien suchen. (Die kann man nur mit dem Mikroskop finden).