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Initiative CO2 Steuer

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#1

Hier der Link zur kompletten Initiative: https://docs.google.com/document/d/19fKid9FkCE-pFzWsc9sP1aZj7tdTmg31c9tq_UNkAZA/edit#heading=h.bxxwct7julrg

Aufruf: Experten gesucht
Kontaktart: Kommentar unter Beitrag / persönliche Nachricht (PN)
Inhaltliche Diskussion öffentlich erwünscht?: Ja
Eine Initiative von:
1.Daniel Hautmann, Journalist
2. Bente Faust, Musikschaffender
3. Donald Houwer, Filmemacher, Umweltaktivist
4. Simon Filser, Physiker
Bearbeitungsstatus: fundierter Entwurf
Redaktionsschluss: (voraussichtliches) Ende Juni


Verbot von innerdeutschen FlĂĽgen + Alternative
Luftreinhalteplan Hamburg
#2

Liebe Initiatoren,
ich muss noch lernen und weiß nicht, ob diese Frage eine wird, die eigentlich an den “Küchentisch” gehört. Ich probiere es mal.
Wenn die CO2 Steuer erhoben werden soll (womit ich einig gehe), gibt es dann Steuer-Entlastung fĂĽr umweltschonendere Produkte?
Angenommen, ich besitze beruflich bedingt 2 Dieselfahrzeuge. Kleinunternehmer z.B. Auf mich kommt eine neue Steuer zu nach dieser Initiative. Kann ich diese Fahrzeuge durch klimaschonendere ersetzen, bekomme ich Hilfe fĂĽr die Umstellung?

Euer KlimasĂĽnder Thomas


#3

…eine ´grüne Abwrackprämie´…


#4

Deal!
Mal sehen, was die Initiatoren ansagen.


#7

Hallo Daniel,
sorry war als Inseiderwitz für 50+Generation gedacht - als Erwiderung an Thomas…
Aber warum eigentlich nicht!
Damals sind Millionen geflossen zu StĂĽtzung der einbrechenden Verkaufszahlen der Deutschen Automobilindustrie.
Was man für TRICKSER (Dieselskandal) ausgeben kann, könnte man erst recht für GUTE SACHE tun!


#8

Es gibt doch den ´CO2-Ablass´ (CO2-Zertifikaten-Handel). Das ist auch eine Form von Monetarisierung.
Manche ´Luthern` dagegen, aber ganz blöd ist die Idee nicht - NUR viel zu lasch gehandhabt!!!


#9

Lieber Daniel,
es ist bei mir genauso. Da ich beruflich und gelegentlich privat lange Strecken fahre (je 15.000km+), habe ich mir Dieselfahrzeuge angeschafft. Kommt die CO2 Steuer extra drauf, soll ich ja zu einer Situationsveränderung “bewegt” werden, damit meine Auswirkungen per KFZ auf den Klimawandel gemindert werden.
Zahle ich also in jedem Fall drauf? Oder bekomme ich zum ideologischen Anreiz, auch eine wirtschaftliche Hilfe?
Der Aspekt gehört möglicherweise in Euer Thema?
Herzlich
Thomas


#10

Thomas, man muss nicht gleich die Karre wegwerfen (Nachhaltigkeit ist Frage der Effizienz und nicht MĂĽll/Schrottberge zu generieren).
Gebraucht wird Abgasfilter/Katalisator, die die Trickser (Deutschlands ´heilige Kuh´) nicht nachliefern wollen - nicht freiwillig, nicht in Deutschland - und mit Dobrint haben die quasi freienen Willen.
Langfristig (und die Erzählung läuft schon fast 2 Jahrzehnte) muss man weg vom Verbrennermotor.
Knackpunkt: Man braucht noch mehr Kupfer u. noch mehr Litium.
Wie man sich dreht und wendet, man braucht cleveres Recycling-System. (Aber das ist eine andere Story).


#11

Als Mensch ohne ein einzigen Tropfen Benzin im Blut kenne ich mich nicht mit den Motoren.
Kann man eigentlich Diesel zum Benziner umrĂĽsten?


#12

Zurück zum Thema: …“Schließlich stellt die globale Erwärmung eine der größten globalen Bedrohungen für unseren Planeten dar: Das Ansteigen der Meere, Dürren, Ausbreitung von Wüsten, Unwetter und die Änderung des Klimas sind Folgen, die Milliarden Menschenleben bedrohen”…

Ich mach gern mit, falls gewĂĽnscht


#13

Ich wĂĽrde bei dem Thema auch gerne mitarbeiten.
Ausbildung: Physiker mit Promotion in Nukleartechnik, seit Jahren im Fokus Energiesysteme unterwegs.

Mein Gedanke zur CO2 Steuer: Der Gedanke die EEG Finanzierung damit zu ersetzen finde ich hervorragend, da ich den wirtschaftlichen Aspekt des EEG zu einem der unsozialsten Umverteilungsgesetzen Deutschlands zähle. Außerdem halte ich es für wichtig, neben CO2 auch Methan mit einzubeziehen und nicht nur in Richtung Energie zu schauen. Eine Konsequente Klimagassteuer betrifft ebenso andere Wirtschaftszweige wie zum Beispiel die Massenviehzucht oder die Zementerzeugung.


#14

Dabei @OliverSchitthelm


#15

Hallo Zusammen,
ich finde es toll, dass sich schon so viele konstruktive Gedanken zu der Initiative gemacht werden! Großartig! In 2-4 Wochen soll das Online Tool für Initiativen fertig sein. Ich würde vorschlagen, dass jeder seine Gedanken und Punkte bis dahin sammelt und wir dann gemeinsam in der „Diskussionsphase“ die Punkte öffentlich erörtern und die Initiative weiter entwickeln. Wir könnten auch einen Call Termin über Talky oder Skype verabreden um uns auszutauschen? Grüße!


#16

Ich würde gerne einen Schritt weiter gehen, was die Berechnung angeht. Ausgehend von aktuell 6.9ct EEG-Umlage pro kWh und 600 Mrd. kWh Gesamtstromverbrauch ergäben sich ca. 40 Mrd € abzgl. 5 Mrd. € für priviligierte Unternehmen (https://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz#Erneuerbare-Energien-Gesetz_.282016.29). Das ergibt etwas mehr als den tatsächlich eingenommenen Betrag; ich weiß nicht, wo die Differenz herkommt, aber wenn wir mit einem etwas höheren Bedarf rechnen
Dem stehen 900 Mio. t an CO2 gegenüber. Wenn man also mit der CO2-Steuer auf diese Einnahmen (oder etwas mehr) kommen will, müsste man anfänglich ca. 40€/t verlangen. Wenn man 559g pro kWh ansetzt, kommt man auf 2.24ct pro kWh Strom (das könnte man gut verkaufen. Auf der anderen Seite werden die Heizkosten steigen). Diesen Betrag könnte man dann sukzessive steigen lassen.


#17

Ich habe die Initiative jetzt mal in das allgemeine Format eingebaut und um meine Vorschläge ergänzt. Wichtigste Änderung ist, dass ich jetzt 40€/t angesetzt hätte, was dann aber die EEG-Umlage ersetzen und nicht zu zusätzlich verteilbaren Einkünften führen würde. Was haltet ihr davon?


#18

Finde ich eine sehr GUTE Initiative!!!


#20

@alle: wie wäre es, wenn wir Ende nächster Woche einen gemeinsamen Call zum Thema CO2 Steuer vereinbaren? Ich würde einen Doodle aufsetzten um einen Termin zu finden. Es sind viele gute Ideen im Haus, die wir besprechen (und erklären) müssen… Grüße


#21

Obwohl ich im Umweltschutz aktiv bin, habe ich von der Idee noch nie gehört. Habe zwar auch erst die Nase gerümpft über das Republikanische, aber nach dem ersten Überfliegen bin ich von der Idee sehr angetan!
Mit diesem Prinzip einer CO²-Steuer würde man glaube ich zwei Probleme lösen, 1. die Tatsache, dass normale Steuern Niedrigverdiener immer übermäßig belasten, die eben nicht so leicht zu neuen energiesparenden Produkten wechseln können und auch einen größeren Teil ihres Einkommens verkonsumieren und 2. reduziert man vermutlich gesellschaftlichen Widerstand, insbesondere der eher konservativeren und der niedrig-verdienenden Menschen.

Könnte mir sehr gut vorstellen, dass die Auszahlung solch einer Dividende (sofern sie an alle Bürger gleichmäßig ausgezahlt wird) einen großen Motivationsschub geben würde die Energiewende politisch zu unterstützen, man wird plötzlich vom Beobachter zum Mitwirkenden und Profiteur. Die Dividende könnte auch an ein mögliches Grundeinkommen angedockt werden, als zusätzlicher Betrag obendrauf (“Weihnachtsgeld”).
Ggbf. könnte sie sogar teilweise als genossenschaftlicher Anteil an Solaranlagen oder so ausgezahlt werden… denn generell gibt es ja das Problem, dass in der Regel nur besser-Verdienende z.B. in Photovoltaik investieren können.


#24

@EpicMovement
Hallo Fabian,
genau Dein Gedanke ist auch in Meinen.
Die wirtschaftlich Kleinsten BĂĽrger fahren die Autos mit der schwarzen Wolke hintendran. Nicht freiwillig wohlgemerkt.
Und bezogen auf Wirtschaftsbetriebe als auch Privathaushalte ist es wohl ähnlich.
Kann man es nicht “Emissions-Steuer” nennen?
Und diese Steuer an das Einkommen koppeln? Da ja einer unserer Ansätze die Gerechtigkeit ist?


#25

Es dauert nicht mehr lang (voraussichtlich diese Woche noch!?), dann wird das offizielle Initiativprinzip bei DiB eröffnet! Ich finde es total spannend wie viele konstruktive Beiträge sich bei dem Thema CO2 Steuer hier sammeln.
Die Diskussion und Ausarbeitung (z.B. ob es evt besser ist die Initiative „Emissionssteuer oder Abgabe zu nennen) erfolgt im offiziellen Initiativprinzip.
Nach unserem erfolgreichen Aufruf „Experten gesucht“, würde ich gern mit den gefunden Experten und Initiatoren die Ausarbeitung der Initiative im zeitlichen Rahmen der Abstimmungsordnung für Initiativen vornehmen und nicht vorher, da ansonsten zu viel vorweg genommen wird. (ich würde vorschlagen unseren ersten Call auch dann erst zu veranstalten) Mehr zur Abstimmungsordnung und wie ihr Beweger werdet, um an der Initiative offiziell mitzuarbeiten, hier in dem Post von Ben: 🎉 Beweger/in werden: Verifikationssystem für Abstimmungstool online 🎉