Ich hab mal ne Frage

Warum wird nicht über die nationalistische Politik in Deutschland, in der Zeit zwischen 1928 und 1945 analysiert?

Ich glaube, das Deutschland in einer Zeit der AFD im Bundestag und 90 Mitglieder das AFD im Bundestag, wieder sehr aktuell ins Thema rückt.
Ich kann mich an Mitglieder erinnern die bei einem Treffen in Köln gesagt haben, das Sie die DiB gegen die AFD gegründet haben. Oder sind die Leute alle gegangen(?).
Die AFD mit ihren alternativen Fackten, wikelt DE um ihren Finger. Wenn die AFD nix weiter erklärt.

Wenn wir die AFD nicht entlarven, dann wird sie im Bundestag sein! Und entlarven kann mensch die AFD nur indem mensch die Nazis analysiert.
Die Nazis waren schon mal da. Die dürfen nie wieder kommen!

Wehret den Anfängen!

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Was hat es damit zu tun sich gegen rechtsradikales Gedankengut zu engagieren, wenn man völlig hirnrissige Vergleiche zwischen einer Werbekampagne für DiB und Goebbels herstellt?

Das war doch der Aufhänger, warum du hier nochmal die Diskussion suchst.

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Nein
mit Menschen - Vernichtung im “industriellen Masstab” macht mensch keine Scherze. Die Menschen die am meisten jetzt abstimmen sind die Menschen zwischen 50 und 75 Jahren. Kenne dein Publikum. Oder besser, kenne die Wähler.
(Wenn die Entnazifizierung nicht stattgefunden hat, Aussage eines Schulpfarrers; dann wählen jetzt die Leute die in Nazigedanken erzogen wurden.)

Hirnrissig ist eher, wenn mensch KEINE Vergleiche macht bei der Deutschen Politik wo die Links-orientierten Parteien (gerade vor dem Hintergrund das Merkel mit Hakenkreuz in grichischer Zeitung symbolisiert wurde) ein bmdt mit Propaganda - Ministerium vergleicht.

Wie wirkt das denn nach aussen?

Merkel noch mit Hackenkreuz symbolisiert -
Und auf der anderen Seite wünscht sie DiB ein Propaganda Ministerium -

Und das in einer Zeit wo die Deutsche Regierung keine Regierungsbildung hinbekommt,- und dabei gegen die AFD arbeitet.

@Ingenieur die grundlegende Besorgnis über die Inhalte und Aussagen einiger Parteien und Popularität der einen davon kann ich nachvollziehen. Und auch mir ist es wichtig, daß es nie wieder zu einem Ssytemwechsel in diese Richtung kommt.
Es hilft aber nicht zu unterstellen, und so lese ich Deinen post im Zusammenhang mit dem anderen, daß DiB hier irgendwie absichtlich etwas unterlassen oder unterdrücken würde. Alle Werte dieser Partei stehen diesen kruden Äußerungen, z.B. der AfD, ohnehin schon diametral entgegen.
Eine „Analyse“, wie du sie forderst findet seit Jahrzehnten unter Historikern, Sprachforschern, Soziologen, Psychiatern etc. statt, wenn wir uns da als Partei einklinken wollten, bräuchten wir erheblichen wissenschaftlichen Sachverstand, den wir - soweit ich das bisher überblicke - überhaupt nicht haben. Seit meiner Schulzeit ist es eines meiner Haupt-Lesegebiete: wie konnte es dazu kommen? Und jetzt kommt dazu: Wie kann es sein, daß sich manche ernsthaft diese Zeit zurückwünschen? Das befähigt mich aber noch lange nicht, eine ernsthafte Analyse zu versuchen.

Dein Eingang als „Ich hab da mal ne Frage“ ist angesichts des Vorwurfs, den du erhebst, unangemessen flapsig und in der Teeküche auch deplatziert.

Wenn du konkrete Mechanismen aufzeigen willst, aktuelle Entwicklungen o.ä., dann ist das sicher nicht verkehrt, allerdings erwarte ich dann auch eine sachgerechte und tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Stand der Wissenschaft dazu und nicht nur problematische Videozitate und inzwischen ziemlich aggressive Formulierungen oder fahrlässig schiefe Vergleiche. Damit erreichst du nichts außer Widerspruch und Meldungen, wie du es erfahren hast.

Es ist immer eine heikle Gratwanderung, in dem Bezug Vergleiche zu ziehen, entweder relativierst du das Geschehene oder aber du beschuldigst andere einer ähnlich üblen Vorgehensweise, beides geht gar nicht. Deswegen eignet sich weder ein Goebbels noch ein Freisler oder sonst wer dazu, als Vergleich für irgendetwas zu dienen.

Und alles auch und schon gar nicht aus Wut oder Unverständnis. Das wird dem, was war, nicht gerecht und kann keine Wirkung für das haben, was sein wird.

Ich würde dich deshalb bitten wollen, die Moderation zu bitten, Deinen Thread zu schließen, bevor es hier zu Duellen kommt die keiner will, die nichts bringen und nur destruktiv sind.

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Ich hab jetzt mal einen Vorschlag: Wir beruhigen uns erstmal alle!
Weder will hier irgendwer ein Propagandaministerium, noch will jemand DiB schaden.
Der Begriff Demokratie- und Transparenzministerium ist tatsächlich unglücklich gewählt, hinter dieser Kampagne steckt aber keinerlei böse Absicht. Der Hintergedanke war nur das Aufmerksam-Machen auf uns und das Thema, was ich jetzt mal grob mit Politik.Anders.Machen bezeichne. Insofern ist Kritik am Mittel berechtigt, an der Intention auf keinen Fall.

Ich finde, es sollte eine Konsensierung oder eine Abstimmung geben, inwieweit die Kampagne angepasst oder beendet werden sollte.

Meine persönliche Meinung: Ich war am Anfang positiv eingestellt, weil ich das Gefühl hatte, dass der Fokus der öffentlichen Wahrnehmung einfach auf dem Thema Demokratie und Transparenz an sich liegt. Nun muss ich aber nach längerem Nachdenken sagen, dass das benutzte Inhaltetransportmittel doch Fokus bekommt und einige negative Aspekte hat. Denn die Seite selbst ist ein Fake und somit das Gegenteil von Transparenz und der Begriff Demokratieministerium klingt in vielen, auch in meinen, Ohren nach Faschismus.

Beste Grüße und eine große Bitte: Ja wir schäumen manchmal vor Wut und jeder Mensch macht auch Fehler, wo einem manchmal die Haare zu Berge stehen. Aber das Wichtige ist und nach unseren Kommunikationsregeln ist das auch ein Punkt, der zum Kern von DiB gehört: Behaltet den Blick auf das Gute im Menschen, diese Kampagne war bestimmt nicht böse gemeint! Wir müssen jetzt analysieren, unsere Schlüsse ziehen und dann es besser machen!

Samuel

Es ging um eine Kampagne anhand eines fiktiven Ministeriums, welches es nicht gibt und welches es nicht geben wird. Das mit der Propaganda zur NS zu vergleichen ist nicht nur hirnrissig sondern eine Frechheit gegenüber denen, die sich im Rahmen unserer Teamstruktur Gedanken darüber gemacht haben, wie Demokratie in Bewegung mehr Aufmerksamkeit erreichen könnte.

Man kann sicherlich offen darüber diskutieren, wie wir mit der AfD umgehen wollen und was man gegen rechtsradikales Gedankengut in Deutschland tun kann. Aber ein unverschämter Angriff auf Leute, die sich bei uns in Teams engagieren, mit einem absolut haltlosen Vergleich zu Praktiken in der NS-Zeit ist keine offene Diskussion über Nationalsozialismus und rechtsradikales Gedankengut.

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Die Moderation wartet auf eine Stellungnahme des Threaderstellers bevor die Diskussion hier weitergehen kann. :heart: