Ich bin für getrennte Redner*innenlisten auf dem MP -- wie es die Satzung vorsieht

Heyah,

beim Ablick auf die Teilnahme an der 1/4 Paritäts-Debatte ist mir wieder eingefallen, dass wir hier auf dem Marktplatz in der Umsetzung eines relevanten Aspekts der Satzung bisher nicht nach gekommen sind. Im Paragraph 16. Vielfaltsförderung sagt diese unter Punkt 3 (Hervorhebung durch mich):

In allen Versammlungen und Gremien der Partei sprechen, unter der Voraussetzung
entsprechender Wortmeldungen, Frauen und Männer abwechselnd. Redelisten werden
getrennt geführt.

Das war bisher nicht so einfach machar, aber dank des neuen Moderation-Plus-Plus-Plugin, könnten wir dies nun tun.

Ich stelle diese Beitrag hier in #partei ein - und nochnicht im #weiter-entwicklung-plenum-marktplatz:marktplatz-funktion-vorschlagen - weil es die Frage aufwirft, ob wir als Partei den Marktplatz als eine Versammlung im Sinne der Satzung einordnen oder nicht. Dabei muss dieser Versammlung nicht unbedingt die selben Befugnisse haben, wie der Parteitag (hat diese auch ganz sicher nicht). Betrachten wir den MP als Versammlung, wenngleich eine Informelle, so muss eigentlich der Satzung entsprochen werden.

Ich behaupte, wir haben hier mit dem MP eine informelle Versammlung der Partei. Damit müssen Beiträge, laut unserer Satzung, grundsätzlich quotiert werden.

Bezüglich der Umsetzung schlage ich eine freiwilligen Selbstauskunft vor: eine Checkbox-Feld „Ich bin Nicht-Mann“ auf dem Profil-Einstellungen zu erlauben, welches nur einmal im halben Jahr geändert werden darf und anhand dessen die „Parität“ erstellt wird. Auf jeden Beitrag einer Person ohne diese Markierung muss zunächste ein Beitrag einer Person mit Markierung statt finden und anders herum.

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Na ja, in der Satzung wird der Begriff "Versammlung" sonst nur für "Mitgliederversammlung" oder "Delegiertenversammlung" verwendet, also Parteitage. Ich denke, nur manche Juristen würden ein Online-Forum zu einer solchen "Versammlung" im Sinne dieser Satzung erklären.

Aber braucht es so einen formalen Hintergrund? Wenn der Bundesvorstand es beschließt, kann der Marktplatz doch verändert oder gar geschlossen werden, oder? Die bisherigen Änderungen z.B. zur maximalen Postingzahl konnten doch auch einfach umgesetzt werden, auf Beschluss der Moderation (?).

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Dabei würde aber ein Run auf die männlichen Beiträge entstehen, die in Sekundenschnelle ihre Kommentarlücke nutzen.
Vorformuliert würden diese augenblicklich gepostet, wenn die Technik den Weg dazu freigibt.
Ein „Wettbewerb“, den wir nicht brauchen, mein spontaner Gedanke dazu.

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ist aber strenger als


Ich fände es trotzdem super gut, unabhängig davon ob ich den Marktplatz als Versammlung im Sinne unserer Satzung sehe. Darüber muss ich erst noch mal nachdenken :slight_smile:

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Ich mag die Vorstellung nicht, dass hier Schreiber blockiert werden mit dem Hinweis, sie seien das eine oder andere. Das wird für viel Unverständnis sorgen.

Auch fehlt mir der Zusammenhang mit der Rednerliste, die man bei einem realen Treffen vorher erstellen kann und die aufgrund der Zeitkomponente durchaus Sinn macht. Auf dem Marktplatz ist diese jedoch nicht so wichtig.

Auch stelle ich mir bei bestimmten Themen die Diskussion schwer vor, zum Beispiel bei den Themen der Frauengruppe, endet das dort dann nach einen Beitrag?

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Nunja, das ist wieder so eine Änderung, bei der wir schauen müssten, welche Unterkategorien hier überhaupt denselben Charakter haben wie eine „Versammlung“ nach der Satzung.

Die Ankündigungsforen erfüllen eher den Zweck eines Schwarzen Bretts, weniger den einer Versammlung. Hier käme maximal das Unterforum Blog dem noch nahe.

Die Initiativenforen sind da schon eher dran, aber dann auch wieder nicht… Hier soll gearbeitet werden, an Initiativen, daher ist hier weniger die Schaffung eines paritätischen Meinungsbildes nötig, mehr das Arbeiten von drei oder mehr Personen.

Die Themenkreise sind wieder Arbeitsforen, wo eine solche Regelung die Arbeit behindern würde- die Foren werden jetzt schon kaum genutzt, wofür sie eigentlich da sind, die Arbeit der TKs findet hinter geschlossenen Türen statt.

Die Austauschforen muss man differenziert betrachten. Die allgemeinen politischen Diskussionsforen erfüllen am ehesten den Zweck, für den man die paritätische Redeliste braucht, ebenso das SK Forum. Die Teeküche dagegen ist eher wie das Foyer oder die Pause bei so einer Versammlung- alle reden wild durcheinander über Nonsense, da braucht es keine Redelisten.

Die Parteiforen sind wieder eher für den Informationsaustausch und die Organisationsarbeit, da würde eine solche Regelung wieder nur behindern.

Die Teamforen sind ebenfalls wieder Arbeits- und Organisationsmodule, keine Versammlungen im eigentlichen Sinne.

Hinzu kommt: Wenn wir die Satzung da wörtlich nehmen, muss die Möglichkeit bestehen, die Sperrung zu umgehen, wenn es keine Wortmeldung eines Nichtmannes gibt.

Alles in allem: Es ist ein nettes Feature, dass wir aber nur dann umsetzen sollten, wenn wir es a) auf einzelne Foren oder gar Threads beschränken könnten und b) wenn es eine Möglichkeit gibt, dass, wenn beispielsweise 90min kein Nichtmann geantwortet hat, die Regelung solange ausgesetzt wird, bis wieder ein Nichtmann dort etwas schreibt (Was die Regel wieder aktivieren könnte). Große Teile des Marktplatzes sind eben keine Versammlung, sondern ein Organisations- und Arbeitstool.
Was ich mir aber vorstellen könnte, wäre folgendes: Wenn es einen Thread gibt, der den Zweck einer Versammlung erfüllt (also das Finden und Treffen einer Entscheidung), dann könnte man ihn a)entweder in ein entsprechend reglementiertes Unterforum packen oder b)wenn möglich, könnte die Moderation das als Tool dort dann manuell im Thread aktiveren.

EDIT: Ich spinne jetzt mal ein bisschen rum: Eine solche Regelung könnten wir, unabhängig davon, ob die entsprechenden Threads auch dem Zweck einer Versammlung dienen, auch per Forenregeln/Moderationsbeschluss für Diskussionen über Quoten und Parität verpflichtend machen. :wink:

Aktuell ist ja eher das Plenum die Plattform, die einer Versammlung am nächsten kommt. Dort könnten wir derartige Redelisten eigentlich sofort einführen, wenn technisch möglich.

LG Sofian
- nicht als Moderator -

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Da stimme ich dir voll zu, @Sabine, aber: was ist denn eine „Wortmeldung“ auf einem Forum?


Au contrair! 1. Geht es dabei _nicht nur um eine Zeitkomponente, sondern eben auch um die Repräsentanz - anderer Stimmen, Blickwinkel, Lebenserfahrungen; 2. Ist „die Zeitkomponente“ nur verschoben zur Konsumentin, die alle Beiträge lesen muss - wenn davon 90% von Männern sind, heißt es auch, dass Männer 90% der Lesezeit bekommen/in Anspruch nehmen. Und 3. Ist es gerade hier sehr wichtig, denn hier findet viel mehr Kommunikation statt, als auf jedem BPT und Nicht-Männer-Stimmen sind hier mega unterrepräsentiert.

Dir fehlt Verständniss dafür unsere Satzungsregelungen anzuwenden :thinking:? Insbesondere welche, die sich in der Praxis bewährt (siehe Parteitag bei uns oder den Grünen) und dessen Wirksamkeit durch Studien belegt sind? Dafür fehlt mir das Verständnis…

Ich denke den Autor*innen dieses Absatz, wie auch den Mitgliedern war und ist dieses Risiko vollkommen bewusst schließlich wird es immer wieder als erstes genannt. Also kann, dass sie dennoch dafür gestimmt haben, ja nur so interpretiert werden, dass ihnen die Frauenförderungen - durch eben solche Maßnahmen - wichtiger ist… :woman_shrugging:

Du meinst mit „Foren“ Kategorien, gelle? Ja, das sollte je Kat gelten - können wir - macht ja z.B. im Frauenbereich null Sinn…

Hmm, :thinking:, ja, ich glaube da hast du recht. Ich betrachte es vor allem so, dass wir hier eigentlich sogar die Pflicht haben dem nach zu kommen.

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Eine Wortmeldung in dem Sinne gibt es technisch wohl nicht. Ich könnte mir zB aber vorstellen, dass wen nach einem Zeitraum x kein Nicht-Mann antwortet, dann wieder 1 Beitrag für Männer freigegeben wird. Analog zu dem, dass bei Versammlungen noch einmal in die Runde geschaut/gefragt wird, ob nicht doch noch eine Frau/Nicht-Mann eine Wortmeldung hat…

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Genau. Ich bin seit über 13 Jahren phpbb, wbb etc. gewohnt, da gibt es das „Kategorien“ als oberste Organisationsstufe, dann „Oberforen“ als erste (Bei Discourse „Kategorie“), in der geschrieben werden kann, „Foren“ (Bei Discourse „Unterkategorie“) und als letzte „Unterforen“ (Leider (noch?) nicht vorhanden in Discourse). Die Worte kriege ich einfach nicht raus. :wink:

Wir könnten ja, wenn wir es von Anfang an als Kat- spezifisch definieren, eine kleinen Test anleiern, ob das funktioniert und die Arbeit hier nicht behindert :wink:
Geht ja irgendwie um eine Schnittmenge zwischen Forenregeln (MP- Mod) und Technik (Team Tech) sowie auch Frauen* :slight_smile:

Ich würde spontan sagen, dass wir, wenn die Frauen* das wollen, als Technik und Mods gemeinsam schauen, wie und wo wir das in die Regeln implementieren. Schritt 1 wäre eine kleine Umfrage im geschlossenen Frauenchannel, möglichst allgemein, ob das gewollt ist. Wenn die positiv ausfällt, könnten wir uns Gedanken machen, wo es sinnvoll ist :slight_smile:

Lieben Gruß,
Sebastian
- nicht als Moderator -

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Ja @ben,
ich finde Deinen Vorschlag überlegenswert.
Meine Frage, die ich insgeheim oft stelle, was der DiB-Wahlspruch „Politik.Anders.Machen“ bedeutet, könnte damit eine Antwort finden.

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Also ich will Mal etwas berichten. 1990 habe ich an einer Diskussion mit AStA- Mitgliedern an der GHK (Heute Uni Kassel) teilgenommen. Die Redeliste war ‚Frauenquotiert‘. = Wenn nach einem Mann keine Frau weiter diskutieren wollte, war die Debatte beendet. Diese Diskussionsform hat sich nicht durchgesetzt. Heute in 2018 gibt es diese Diskussionsform für Parteitreffen(?). Drehen wir uns im Kreis? Oder sind wir mit dem Ergebnis von damals noch nicht fertig?

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Mich würde ja auch mal die Meinung anderer Frauen interessieren.

Bisher sind hier 2 von den 11 Teilnehmer*innen weiblich. HINT HINT

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@ulfinger, ich denke, ich verstehe, was Du meinst.
Jedoch den Teilsatz

kann ich genauso andersherum lesen:
im Sinne von: bitte Politik.nur ein bissl Anders.Machen:
um die geneigten Interessierten nicht zu verprellen,
um nichts zu verkomplizieren (was ist am MP unkompliziert ? :wink:),
… um nichts falsch zu machen.

Es gibt einen Spruch (sinngemäß): Neues beginnt aber der vierten Variante. (meint: üblicherweise fallen uns schnell drei Varianten, meist im bekannten Muster, ein)

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Inwiefern haben wir denn mehr solcher Blickwinkel, wenn wir Menschen das schreiben verbieten? In einer Diskussion ist es doch wichtig eine Repräsentanz von Meinungen zu haben und nicht nur eine Repräsentanz von Biologien.

Die Zeitkomponente ist insofern interessant, weil eine echte Versammlung irgendwann mal vorbei ist, und dann ein Cut gemacht wird, bis zu dem eine Rednerliste möglichst repräsentativ sein sollte. Die Themen hier können theoretisch endlos weitergehen, jeder kann mal seine Meinung schreiben, dass ist doch das eigentliche Ziel.

Ja, aber dafür haben 100% der Frauen und Männer die Möglichkeit sich einzubringen.

Wie freiwillig ist das denn, wenn man dadurch Nach- oder Vorteile hat? Allein die Idee, dass diese Angabe einer Partei wichtig sein könnte, für den Meinungsaustausch, wirkt nicht gerade fair. Was machen wir wenn jemand falsche Angaben macht oder einfach keine Stellung dazu nehmen will?

Man stellt sich vor, wir hätten die Regel jetzt aktiv. Wären es dann mehr Frauen oder einfach nur weniger Männer?

Wenn man jetzt schon nachvollziehen kann, dass die derzeitige Frauenquote für Parteiposten, unter Umständen verletzend sein kann, für denjenigen der deswegen nicht gewählt wird, dann stelle man sich vor, wie verletzend es sein muss, wegen einer Frauenquote hier nicht mal schreiben zu dürfen.

Ich finde das Gedankenexperiment um diese Frage interessant, aber in meiner Vorstellung überwiegen die Nachteile die Vorteile.

Ein anderes Thema stellt sich mir da aber noch:
Ein Zoom Call kommt so einer Versammlung schon wesentlich näher, müssen wir da ab jetzt Rednerlisten führen und auf sowas achten, oder ggf. protokollieren, dass die abwechselnde Rednerliste ausgesetzt wird?

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Aus praktischer Sicht.
Ich habe 1993 die Hochschule gewechselt und das Thema mitgenommen. In der 2. Hochschule, einer FH, wurde ich schnell zum Referent für Hochschulpolitik gewählt und habe diesbezüglich in der Hochschulzeitung zu meinem Referat eine Umfrage gestartet. Eines Abends, in der Mensa, habe ich eine Frau mit dem Thema angesprochen, die mich schnell für irgendeinen Idioten hielt, was sich der AStA da ausgedacht hatte.
Will sagen: Es gab damals wohl solche und andere Frauen, die das Thema unterschiedlich gesehen haben. Symptomatisch kam mir die Erfahrung an der FH, im Gegensatz zur Uni, mit der Frage zur ‚Frauenquotierten‘ Redeliste ziemlich nah. Vielleicht sollte mensch Mal mehr Frauen zu dem Thema fragen, Heute, und dabei den Wohnort ihrer Sozialisation berücksichtigen.
Oder ist das hier zu ‚Off Topic‘ ?

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Um es mit @Renaldo s Worten zu sagen: ein interessantes Gedankenexperiment.

Als dieser Thread gestern entstand, war mein erster Impuls: „Oh ein verspäteter Aprilscherz“. Aber inzwischen wird ja doch sehr ernsthaft darüber diskutiert und auch eine Nacht darüber schlafen, brachte mir keine neuen Gedanken.

Rednerlisten für analoge Treffen sind ggf. sinnvoll, das wurde mehrfach ausgeführt.
Hier nicht!

Ich bin zig mal täglich, immer zwischen zwei (beruflichen) Projekten oder beim Warten in einer Telefonschleife, hier. Ich beginne eine Antwort auf einen Post (wie diesen hier), unterbreche zum Weiterarbeiten, schreibe später weiter.
Wenn ich dann meinen Post absetzen will, kann es sein dass eine andere Person gleichen Geschlechts geantwortet hat mit anderem Inhalt. Jetzt soll ich warten bis irgendwann ein anderes Geschlecht antwortet.

Ne, wenn ich meine Wortbeiträge nun neben allem Inhalt und aller achtsamen Sprache nun auch noch terminieren oder beim Schreiben hasten muss, wird es mir hier den Spass nehmen.

Meistens interessieren mich die Meinungen, Lebenserfahrungen der Menschen, nicht der Geschlechterrollen.

Also, in kurz: Ich finde den Vorschlag :-1:

+++ nicht als Moderator +++

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Es gibt schon einen Unterschied zwischen zwei Redelisten auf einem Parteitag und in einem Forum. Auf einem Parteitag kommt die zeitliche Komponenten dazu, jedes Geschlecht kommt abwechselnd dran und wird auch gehört, aber auch nur in diesem einem Moment. Dadurch kommt die Vielfalt der Meinungen bei den Zuhörer*innen auch zeitnah an. In einem Forum können beliebig viele Postings zugleich abgesetzt werden und auch die Historie dauerhaft nachverfolgt werden, da stehen ja sogar die ältesten Postings zuerst auf der Liste.

Diese Funktion erzwingt ja nicht mehr (Frauen-)Postings, sie beschränkt ja nur (Männer-)Postings.

Ich möchte auch mal den Vorstand in Schutz nehmen gegen den Vorwurf, er dulde seit einem Jahr eine satzungswidrige Versammlung. Wie ich schon schrieb, halte ich dieses Konstrukt für weit hergeholt.

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Na, da hast du ja - wie ich es mir gestern Abend beim Lesen der Info-Mail zu diesem neuen Thread gedacht habe - bis jetzt schon viele Antworten hier erhalten.

Auch mich hast du damit „gekitzelt“, deshalb kurz meine Anmerkungen:

Auf dem Marktplatz werden keine Reden gehalten, die für sich alleine stehen könnten (wie in Versammlungen der Fall), sondern es wird immer/meistens diskutiert. So eine Regulierung würde aber die Diskussionen abwürgen.
Ein Wettkampf um die schnellste Antwort würde entstehen, der 1. frustriert (wegen des Wartens auf den nächsten Slot) und 2. dafür sorgt, dass gute Beiträge nicht durchkommen (bzw. ausbleiben, weil wegen 1. die Lust irgendwann weg ist).
Dass das ein Mittel ist, dass mehr Frauen sich dann an Diskussionen beteiligen, sehe ich nicht. Es wird mE genau andersrum sein: die Diskussion verschleppt oder verliert sich, wegen der wenigen aktiven Nicht-Männer.

Ich fände es gut, wenn man pro Kategorie oder Thread einstellen könnte, wie viele Beiträge ein einzelner geben darf (manchmal will man ja keine Diskussion, sondern nur Argumente sammeln).

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Dies ist mein 2. Post in diesem Thread, wohlwissend, dass ich damit die Statistik, auf welche dieses Thema fusst, damit meine Meinung betreffend, negativ beeinflusse. :rofl:



Das ist der Punkt. Ist der MP wirklich ein Versammlungsort? Für mich nicht, es sei denn, man erklärt das gesamte Universum zum „Ort“.
Ich habe die neue Warp-Flat von Vodatel und kann aus jedem galaktischen Nebel heraus hier lesen und schreiben.

Für mich ist der MP eine Plattform um „echte“ Versammlungen vorzubereiten: Parteitage, Vorstandssitzungen, DiB-Tische, Demos, Calls, Biergartenbesuche, Arbeitstreffen, …
Dort, aus zigfach angeführten Gründen, bei Bedarf mit Rednerlisten zu arbeiten, finde ich o.k.

Wir brauchen also zunächst eine Definition des MPs. Sollte die Mehrheit entscheiden, der MP ist ein „Ort“, dann füge ich mich selbstverständlich diesem Beschluss.
Die Folge wird sein, dass sich neben mir Viele zurückziehen und nur noch wenige Menschen den MP frequentieren werden. Das ist ja auch gewollt. :wink:
Aber das Problem (was für mich keines ist), ist nicht fort, sondern verlagert. Es wird sich ein anderes Medium als ungezwungene Austauschplattform etablieren.

+++ nicht als Moderator +++

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Wie wäre es, wenn der/diejenige, welche*r den Thread eröffnet, entsprechende Regelungen vorgeben könnte?

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