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Grundwerte für Bildung: Die DiB-Werte für eine progressive Schulbildung

idee-zur-initiative

#81

Ich stehe noch mit einem Häkchen drin, nur Ihr seid weg.

+++ nicht als Moderator +++


#82

So, ich hab noch ein wenig gefeilt. Jetzt besser?


#83

Wunderbar, ich habe bestätigt. :vielfalt::+1::gerechtigkeit::zukunftsorientierung:


#84

So, die Initiative ist eingereicht. Danke an alle für coole Ini, die wir zusammen erstellt haben! Ich schreibe, sobald man diskutieren / abstimmen kann.


#85

Hallo… Hier ist nochmal der “Rebell” oder wie ihr mich wahrnehmt. Nach etwa 10 Tagen Urlaub / Weiterbildung bin ich wieder in meiner Heimat und habe den Thread nochmal komplett durchgeackert.

Meiner Meinung nach setzt ihr die falschen Prioritäten, aber das ist ja eh egal (vor allem glaube ich nicht, dass der Staat so krass in das soziale Umfeld eingreifen sollte und den Menschen Dinge “empfehlen” soll).

Um mal einen “konstruktiven” Vorschlag zu bringen: Warum muss die Bildung bei einem Kind so früh anfangen, wenn es darum geht, “Persönlichkeiten” und “selbstbestimmte Menschen” zu erziehen. Das viele “unnötige” Wissen kann rausgestrichen werden, statt aber die Schulzeit nach hinten zu verkürzen, kann man diese nach vorne verkürzen, also, dass die richtige Schulzeit erst mit z.B. mit 10 anfängt und man mit 18 in einer Schule fertig wird. Als Alternative in der vorigen Zeit (2-9 Jahre) werden nur grundlegende Dinge wie Lesen und Schreiben, einfache Mathematik sowie bereits Grundlagen zur Digitalisierung (Handynutzung, Internet blabla) beigebracht. Der Rest beschränkt sich auf soziales Lernen, z.B. Kommunikation (dazu gibt es bereits eine Ini), mit eigenen Gefühlen umgehen, Stressbewältigung, Bedeutung von Bildung.
Zeiten (willkürlich gewählt): Von anfangs 5 Wochenstunden erhöhen auf 12 Wochenstunden (Alter 10 Jahre). Dazu gehört aber auch, dass die Unterrichtsstunden länger werden (5 Stunden = 20 Stunden à 15 Minuten, 12 Wochenstunden = 16 Stunden à 45 Minuten).

Das ist vor allem bezogen auf die Stressbewältigung, wenn die kleinen Kinder nicht damit umgehen können, dann sollen sie halt nicht in die Schule gehen, sondern lernen damit umzugehen, um dann echt in die Schule zu gehen.

Tut mir Leid, dass meine Antwort erst jetzt kommt. Mir waren die Museen in Prag wichtiger als vor meinem Rechner zu sitzen.

Was noch zur Kommunikation: Ich schreibe so, wie ich schreibe, weil es zu meiner Person passt. Ihr könnt mich gerne als Asi, Rebell, Troll bezeichnen oder was auch immer, bin gern exzentrisch und fühle mich recht wohl in der Rolle des Außenseiters. Einheitsbrei braucht keiner :wink:

PS:

Kinder sollen für ihre Weiterentwicklung belohnt und gefördert werden. Hierfür wird kein Notensystem benötigt. Zum Beispiel im Sport sollen nicht absolute Leistungen bewertet werden, sondern die Begeisterung für eine Fähigkeit wird gelobt und gefördert.

Es fehlt eine Alternative, um Leistungen von Schülern bewerten zu können. Sprich für Unis oder Arbeitgeber sollten trotzdem ein Zeugnis erhalten, damit sie aus den verschiedenen Bewerbern den passendsten wählen können, oder? Noten einfach abschaffen ist ja nicht sonderlich konstruktiv.

Wenn Kinder sich für ein Thema begeistern, setzen sie auch ohne Druck ihre Energie frei.

Ich hab nochmal darüber nachgedacht, da stimme ich deutlich zu. Vor allem bei einem jungen Freund habe ich das gemerkt, der hat nix anders im Kopf als Skateboarden. Ja, aber was ist dann mit anderen Themen? Nicht jedes Kind kann sich für alles begeistern bzw. sie wenden sich immer dem zu, was sie eben am meisten begeistert. Irgendwann muss man sie wohl auch “zwingen”, sich mit bestimmten Themen auseinandersetzen zu müssen (z.B. Mathe).

cya


#86

Skateboarden ist angewandte Physik. Kommunikation ist angewandte Sprache und Psycholgie.


#87

zur Stundenreduktion: Teilweise findet das schon so statt. In den Kitas gibt es im letzten Jahr (also für die 5-jährigen) die Vorschulgruppe. Da wird schon etwas auf die Grundschule vorbereitet. Bei uns waren das etwa 5 Std./Woche. Die Stunden in der Grundschule wurden auch von Klasse 1-4 sukzessive erhöht. Das Fach Sachkunde finde ich an Grundschulen ziemlich wichtig. Es hätte naturwissenschaftlicher sein können. In dem Alter sind die Kinder sehr stark daran interessiert zu wissen, wie die Welt funktioniert. Du hast auf jeden Fall recht, dass auf soziales Lernen und Kommunikation mehr Wert gelegt werden muss. Das haben wir im Blick.

zum Thema Zeugnis: es soll natürlich weiterhin möglich sein, einen vergleichbaren Schulabschluss zu haben. Wir möchten ja auch die Möglichkeit, sein z.B. Studium auch im Ausland zu absolvieren, erhalten und stärken. Dafür braucht man aber während der Schulzeit keine Noten.

zur Begeisterungsfähigkeit: Wenn die Kinder und Jugendlichen in Modulweise unterrichtet werden, können sie natürlich erst das machen, was sie interessiert. Mit zunehmendem Alter wird erkennbar, dass man einerseits womöglich für ein Modul, das interessiert, zuvor ein anderes belegen muss, weil diese aufeinander aufbauen und andererseits kommt irgendwann die Erkenntnis, dass für den Abschluss, sei es für eine Ausbildung oder ein Studium, ja alle benötigten Module abgeschlossen werden müssen. Solange diese Erkenntnis noch nicht da ist, kann das Kind andere Dinge in der Schule machen. Sport, Kunst, Musik… Es darf mit der Entwicklung ruhig länger dauern.


#88

Hallo Dat,

willkommen zurück und herzlichen Dank für deine Rückmeldung!

Eigentlich ist es ja genau so gedacht, wie du es beschreibst. Siehst du denn irgendwo in unseren Grundwerten einen Widerspruch zu deinen Aussagen?

Noten reduzieren die Menschen auf eine Nummer. Wir wünschen uns detaillierte Rückmeldungen über Leistungen.

Beispiel:

Zum Boarden kann man Biololgie, Psychologie, Sportwissenschaft, Materialkunde, Maschinenbau, Schreinern, Lackieren, etc. durchnehmen. Da fällt einem sicher noch viel mehr ein.

Das willst du auf eine Note reduzieren?

Wenn das Projekt “Boarden” heißt, wäre eine Rückmeldung z.B. (etwas verkürzt):
Dat hat von x bis y am Projekt Boarden teilgenommen. Er hat die physikalischen Aspekte in einem Vortrag zusammengefasst und der Gruppe sehr gut vermittelt. Er hat eine Versuchsreihe durchgeführt und unterschiedliche Materialien in einer wissenschaftlich durchgeführten Versuchsreihe verglichen. Seine Ergebnisse sind in die Konstruktion eines Decks eingeflossen. usw, usw.

Dem Arbeitgeber legt man dann die Zusammenfassungen vor und kann - auf Wunsch oder bei Bedarf - zu jedem Projekt eine detaillierte Mappe vorlegen.

Das wäre doch viel cooler!

Heute hat man nur einen Stapel unnützes Papier, den fast alle nach dem Abi zu 98% in einem Freudenfeuer vernichten. Die restlichen 2% sind Bücher, die man echt mochte und Wörterbücher oder Ähnliche wirklich sinnvolle Nachschlagewerke.


#89

Liebe Bildungsinteressierte,

unsere Grundwerte sind jetzt im Plenum und suchen Unterstützung:

Wenn ihr schon da seid, wäre es nett, wenn ihr mal hier rein schaut:

Da steht in der Ini eine fixe Jahreszahl, das sollten wir ändern.

Vielen Dank und viele Grüße, Harry.


#90

Die Inis im Plenum stehen jetzt zur Abstimmung.

Links siehe oben, ran an die Urnen :wink:


#91

Liebe Interessierte,

unsere Initiative wurde angenommen! Herzlichen Dank an alle, die daran gearbeitet haben!

Weiter geht es mit