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Grundwerte für Bildung: Die DiB-Werte für eine progressive Schulbildung

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#61

Das ist so, weil viele Menschen einfach keine Wahl haben. Oder - Obacht, persönliches Umfeld, nicht repräsentativ - manche Menschen einfach wahnsinnig werden, wenn sie intellektuell nicht ausreichend gefordert werden.

Und besonders für die Kinder, deren Eltern nicht zuhause sein können oder wollen, ist doch die Schule da.

@bibi, wie wäre es mit einem kompletten Paradigmenwechsel? Weniger “Stoff”, mehr freies Spielen, mehr gezielte Förderung in Kleingruppen, wo Grundlagen fehlen. Wer das Schreiben beherrscht, darf Fußball spielen oder auf Bäume klettern. Um die Nachzüglers kümmern sich die Pädagogis.

Was meinst du?


#62

Ich habe versucht im Arbeitsthread zum TK Bildung mitzulesen und in diesem Diskussionsstrang finde eine ähnliche Beitragsfolge.

Barnie schreibt, dass die Eltern wieder die Rolle übernehmen müssen, Bibi bedauert, dass bei voller Berufstätigkeit der Eltern mentale Defizite festzustellen sind, Sabine schreibt dann sogleich, dass kein Plädoyer für die alte Arbeitsteilung gehalten werden soll. Harry möchte weniger Stoff und mehr freies Spielen. Wer schreiben kann, kann gehen und auf Bäume klettern.

Interessant fand ich die Stellungnahme von dat, dass konstruktives Lernen von der Empathie zwischen Schüler und Lehrer abhängt.

Und Harry ich gebe Dir recht, unser derzeitiges Schulsystem, taugt noch nicht einmal dazu verantwortungsbewußte, selbst denkende und intelligente Soldaten und Fabrikarbeiter auszubilden. Ich finde, dass hast Du anders gemeinte als Du es geschrieben hast. So empfinde ich es.

Aus meiner Schulzeit, und die ist schon etwas her, kann ich nur berichten, auch Hüther vertritt in etwa die folgende Ansicht, dass Gruppenlernen unser Erfolgsrezept war. Schwächere wurden in der Gruppe von der Gruppe mitgezogen. Ein Erfolgserlebnis für beide Seiten. Wir hatten eine Mischung aus Frontalunterricht und Gruppenarbeiten. Kein Schüler war allein gelassen auch im Verhältnis zum Lehrer nicht. Lehrer und Schüler bilden eine Gruppe, eine Gemeinschaft, denn sie können nur gemeinsam erfolgreich sein. Es genügt nicht nur Grundwissen anzueignen. Die erfolgreiche Umsetzung ergibt das Erfolgserlebnis und den Spaß am „Lernen“ und „Lehren“.

Des Weiteren bilden Eltern und Lehrer eine Gruppe. Nur gemeinsam kann eine konstruktive Erziehung zu einem selbst denkenden jungen Menschen erreicht werden.

Sicherlich ist die Informationsflut und die virtuelle Welt hinderlich für das Erlernen motorischer und sozial-emotionalen Fertigkeiten. Aber man kann dies auch geschickt nutzen.


#63

Mir wird gerade wieder bewusst, wie komplex das Thema Bildung mit der Gesellschaft verwoben ist.

Eines vorweg, ich bin nicht dafür, wieder zur Einverdiener-Familie zurück zu kehren. Ganz bewusst: Beide Elternteile müssen die Möglichkeit haben berufstätig zu sein. Alles andere führt in Abhängigkeiten, die für Niemanden gut sind.

Was die kindliche Entwicklung angeht: Kinder müssen sich viel bewegen können, gerne auch draußen. Wer mit den Kindern raus geht ist egal, dass können Eltern, Tageseltern oder Erzieher*innen in der KiTa sein. Und die Zeit die Abends bleibt, sollten die Familien nutzen (können), um sich miteinander zu beschäftigen, zu spielen oder was auch immer. Hausaufgaben bzw. Übungsaufgaben sollen in der Schule erledigt werden.


#64

Eigentlich habe ich nur Fragen gestellt, aber offensichtlich ist meine Absicht dahinter deutlich geworden. Dennoch kann ich es nicht lassen jetzt ein richtiges Plädoyer zu halten. Viel Spaß :wink:


Erst mal etwas zum Thema Schulreife, Vorschule usw:

Schulreife ist ein Begriff, der einer naturalistischen Annahme entspringt und auf Phasenmodellen basiert, bei denen davon ausgegangen wird, dass Entwicklung in Phasen vollzogen wird und ein bestimmter Entwicklungsstand über eine längere Zeit stabil bleibt, sich dann weiter entwickelt und dann wieder einige Zeit stabil bleibt. Solche Annahmen basieren immer auch auf der Annahme eine biologischen Determinismus und wurden zum Beispiel von Siegmund Freud, Piaget, und Charlotte Bühler vertreten.
Aus Oswald Krohs Wekt “Psychologie des Grundschulkindes” (1928), der sich an einer Zusammenfassung der veschiedenen Theorien versuchte, folgerte dann der Schluss, das mit dem vollendeten 6. Lebenjahr die meisten Kinder “schulreif seien”, woraus die Stichtage (30.06./30.09. je nachdem) folgten.

In der wissenschaftlichen Diskussion wird Schulreife u.a. definiert als die Fähigkeit sich in der Gemeinschaft Gleichaltriger durch planmäßige Arbeit Kulturgüter anzueignen (Hetzer, 1935), er unterteilte dann noch mal in 4 verschiedene Bereiche wie körperliche, geistige, soziale und Werkreife.

Arthur Kern versuche sich dann später (ab 1951) an einem Test zur Schulreife und überredete Eltern, deren Kinder laut diesem Test “schulunreif” waren, dazu ihre Kinder noch nicht zur Schule zu schicken. Er beobachtete, dass die “schulunreif” eingeschulten Kinder oft versagten, von den Kindern, die dann erst später eingeschult werden haben 2/3 dann das Schulziel erreicht (1/3 blieb aber weiterhin unerfolgreich, upsi).

In anderen Experimenten wurde mit zurückgestellten Kindern eine Art “Schulreife-Training” gemacht, und nach 6 Wochen waren diese, eigentlich für ein Jahr zurückgestellten, Kinder in der Lage den “Schulreife”-Test zu bestehen, in einer anderen Studie zeigte sich, dass zurückgestellte Kinder nach entsprechendem Training sogar schon nach 4 Wochen in der Lage waren den “Schulreife”-Test zu bestehen, die Kinder aus Schulkindergarten (=Vorschule) jedoch nicht.

Alles in allem schloß die Fachwelt darauf, dass das Konzept des Zurückstellen nicht haltbar sein, weil es eben nicht um “Reife” ging, sondern um lernbare Fähigkeiten, sprich: bei angemessenen Lernerfahrungen waren die Kinder ohne Probleme in der Lage die Anforderungen zu erwerben, die sie für die Schule brauchten.

Deswegen wurde dann der Begriff der “Schulreife” verworfen und in den 70er-Jahren übergegangen zum Begriff Schulfähigkeit.

Es wurden dann in Deutschland auch weitere Studien durchgeführt und die Erkenntnisse dann (jetzt höre ich meine Professorin in meinem Kopf seufzen) nicht umgesetzt. Laut ihr übrigens (Stichwort Subsidiaritätsprinzip), weil der Staat erst eingreift wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, anstatt frühzeitig zu fördern

Seit den 80er Jahren gibt es übrigens auch das Konzept der Schulbereitschaft, das geht über die reine Schulfähigkeit heraus, fasst noch sozial-emotionale Fähigkeiten mit ein, wie zum Beispiel Emotionskontrolle.

Jetzt habe ich viel geschrieben, eigentlich wollte ich dazu gar nicht so viel schreiben, aber wir hatten das Thema letztens in Pädagogischer Psychologie, deswegen musste ich jetzt mal kurz was aus meinen Vorlesungsnotizen zum besten geben :wink:


Jetzt aber zum eigentlichen:

Ganz offen: Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, aber ich versuche es mal.

Ich möchte später einmal Kinder haben. Ich hoffe, dass ich meine Kinder in einger gefestigten Partnerschaft groß ziehen kann. Ich würde aber weder von mir selber noch von eine*r mögliche*n Partner*in erwarten, dass er/sie/*/ich bis zumindest in den ersten Schuljahren zuhause bleibt.
Im Gegenteil, das ist für mich eine komplett schreckliche und lebensferne Vorstellung.
Es mag Einzelfälle geben, die das wollen, und wenn diese Personen sich das leisten können, dann sollen sie das auch gerne tun, aber für mich persönlich wäre das absolut nichts und ich weigere mich gegen die implizite Aussage, dass das schlecht wäre.

Und das tue ich nicht nur, weil es meine persönliche Meinung ist, sondern einfach aktueller Forschungsstand. Wer genaueres nachlesen will, dem empfehle ich zum Einstieg einen guten Artikel meiner Professorin für Pädagogische Psychologie: https://www.researchgate.net/publication/287621547_Wie_viel_Mutter_braucht_das_Kind_-_Zur_Situation_berufstatiger_Mutter_und_ihrer_Kinder

Aber hier einmal das wichtigste:

  • wichtigster Erklärungsfaktor für die Entwicklung des Kindes ist die die Sensitivität der primären Bezugsperson (meist die Mütter)

  • eine sichere Mutter-Kind-Beziehung wird durch einen Krippen- und Kindergartenbesuch
    nicht beeinträchtigt

  • wichtig ist viel mehr die Qualität und Kontinuität der sog. “außerfamiliären Betreuung”

  • Kinder profitieren von einer frühen institutionellen Betreuung profitieren, in Deutschland insbesondere
    diejenigen aus eher bildungsfernen Elternhäusern

  • mütterliche Berufstätigkeit (bzw die der primären Bezugsperson) hat positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder (auch die Schulleistungen leiden nicht darunter)

„Ob bei Müttern mit und ohne Hochschulreife, ob
bei Alleinerziehenden oder Frauen aus Kernfamilien – bei jeder dieser Untergruppen
ist die Gymnasialquote der Kinder massiv höher, wenn die Mütter Vollzeit berufstätig
sind” (Tillmann & Meier 2003, 387)

Im Gegenteil, was sich negativ auf die Kinder auswirken kann, ist wenn den arbeitenden Müttern (oder primären Bezugspersonen) ein schlechtes Gewissen deswegen eingeredet wird, also ganz ehrlich: lasst den scheiß. I’m out.


#65

Sabine, ich habe nur die verschiedenen Aussagen von Bibi und Dir gegenübergestellt.

Wenn bibi aus ihrer Erfahrung heraus die mentalen Defizite an ihrer Grundschule festgestellt, steht das im gewissen Gegensatz zu den Erhebungen, welche Euch an der Uni vorgelegt werden.
Es gilt die Ursachen dieser mentalen Defizite festzustellen.

Ich bin auch Deiner Meinung, reines Bauchgefühl, dass diese Defizite weniger der Berufstätigkeit beider Elternteile geschuldet sind, als dem jeweiligen Umfeld.
Es kann eine Vielzahl von Gründen zu Entwicklungsauffälligkeiten bei Kleinkindern, Kindern führen.

Für mich ist das Miteinander von Bildungseinrichtung und Elternhaus von entscheidender Bedeutung.

Es sollte den Lehrkräften ermöglicht werden mit überschaubaren Klassen/Gruppengrößen zu "arbeiten".
Wir haben früher von einer Klassengemeinschaft gesprochen.

Einschulungsuntersuchungen, nicht Einschulungstests, sind auf die körperlichen, mentalen und motorischen Merkmale zu beschränken.


#66

Ach und dann ist das Fakt?

Ich habe noch ein paar Jahre vor mir, in der ich meine Erfahrungen weiter ausbauen und sie dann mit dem aktuellen Forschungsstand im Jahre 2018 vergleichen kann. Reicht mir, muss da nicht dogmatisch werden. Ich bin dann hiermit out…


#67

Liebe Bildungsinteressierte,

bitte erinnert euch an unsere Grundwerte und die Forumsregeln. Diskurs ist gut, aber bitte sachlich bleiben.

Wenn ich mal zusammenfassen darf, wollen wir, dass Kinder die bestmögliche Förderung erhalten. Aber wir müssen anerkennen, dass es Kinder gibt, bei denen das nicht möglich ist oder bei denen die Eltern sich nicht voll der Erziehung hingeben wollen oder können. Weiterhin ist nicht klar, unter welchen Gesichtspunkten das förderlich oder eher schädlich sein könnte.

Mir fällt da ein Zitat ein: “Mit allem, was wir Kindern beibringen, nehmen wir ihnen die Möglichkeit, es selbst zu erlernen.”

Nochmals meine Bitte, konstruktiv am Thema zu arbeiten. Bitte lest euch unter den hier eingebrachten Aspekten die Grundwerte nochmals durch: https://docs.google.com/document/d/1sVJHc4bW9e-0BYz5aRIaW3S7i51XC1dQlEJhEXEj840/edit#

Fehlt noch etwas? Sollte etwas klarer formuliert oder geändert werden? Bitte im Text kommentieren / vorschlagen.


#68

Naja eher als eine Meinung die aus einer subjektiven Wahrnehmung heraus entstanden ist…

Mich würde immer noch folgendes interessieren:


#69

Ich hatte vorgestern einen Kundentermin.
Aussage: “Wir hätten gerne noch ein zweites Kind, denken aber, dass wir das finanziell nicht gestemmt bekommen. Siehst Du das anders?”
Ich: “Nein, das sehe ich genauso. Ihr müsstet euren Lebensstandard erheblich runterfahren und euren Wunsch nach Eigentum könnt Ihr dann zunächst mal in die Tonne hauen.”
Er ist Angestellter im öffentlichen Dienst mit beamtenähnlichem Status, sie ist seit Jahren mit Zeitverträgen in der Justiz beschäftigt.

Auch in meiner eigenen Familie ist es so: wir verdienen zu wenig um angemessen Vorsorge für später zu tätigen, Kultur und Urlaub wie Kinderlose zu geniessen, aber zu viel um Förderungen zu erhalten. Seit Februar haben wir für Klassenfahrten, Schulprojekte, Schulbücher, Mediathek, etc. für zwei Kids 964,- € ausgeben “müssen”. Da sind Sport- oder Musikförderung noch nicht mit drin.
Tochter macht mit ihrer Clique einen Tanzkurs, Sohn möchte mit der Freundin oder den Kumpels mal ins Kino oder zum Konzert. Da kommen im Monat schnell mal 50-150,- € zusammen. Kann man nicht stemmen, wenn an anderer Stelle nicht eingespart wird.

Familien die sich ihrer Kindes- und Bildungsverantwortung bewusst sind, zahlen einen hohen Preis. Das kann oder will nicht jeder.
Wir haben uns bewusst für Kinder entschieden und wir zahlen den Preis. Für keine Hürde oder Schwierigkeit würde ich meine Kids wieder eintauschen wollen. Aber es ist zunehmend schwieriger geworden, Kinder mindestens so zu fördern und zu betreuen wie man es selbst genossen hat.

Privat, aber besonders in meinem Beruf erkenne ich seit 20 Jahren, dass der Mittelstand, die Mittelschicht wegbricht - 2/3 fallen nach unten, ⅓ steigt auf. Familien gehören meist zu Ersteren.

+++ nicht als Moderator +++


#70

Gerald,
du sprichst von Mittelschicht. Wie ist die Mittelschicht definiert?
Du bist qua Defnition der Medien und der PolitikerInnen in der Mittelschicht einsortiert.
Jetzt möchte ich euch die Frage stellen warum wir im TK ein BGE fordern, für Alle, auch Kinder in vollem Umfang wollen. Wir machen das nicht um ein Paradies zu schaffen. Sondern wir machen das, um solche Situationen zu vermeiden, wie Du sie geschildert hast und millionenfach erlebt werden.
Die Bürger müssen sich eingestehen, dass sie nicht in der Mittelschicht leben, sondern in der Plebs-Sphäre.
Genug zum Leben, aber welches Leben.
Du schreibst was die Kinder kosten. Ich begreife Deine “Frustration” und die Deines Kunden -Zeitvertrag-.
Nur die “öffentliche Hand” geht mit schlechtem Beispiel voran. Aber grundsätzlich möchte ich bemerken, dass Kinder kein Kostenfaktor sind und nicht sein dürfen.
Eine persönliche Frage: Wann wart Ihr das letzte mal als Familie zusammen essen? Wann wart Ihr als Ehepaar im Theater, im Konzert?


#71

Nun, da gibt es unterschiedlich Definitionen und man muss, denke ich, das jetzt auch nicht im Detail aufdröseln um meine Aussage zu verstehen.
Zumal es auch noch Unterscheidungen zwischen finanziell, sozial, gebildet, etc. gibt. Ich sprach ausschliesslich vom finanziellen Faktor.
Also sinnbildlich vielleicht so: Unterschicht kämpft jeden Monat darum die Miete zahlen zu können und genug auf dem Teller zu haben, Oberschicht lebt sehr gut und Geld spielt im Alltag keine Rolle, Mittelschicht dazwischen.

Korrekt, ich bin ein Verfechter des BGE.
Dieses Wochenende eine Diskussion mit einem Freund gehabt:
Er: “BGE finde ich scheisse. Man kann doch den Leuten nicht einfach Geld schenken, ich muss schliesslich auch arbeiten. Wo bleibe ich denn da?”
Ich: “Wieso, Du bekommst das doch auch. Dein Wohlstand würde sich bei gleichem Einsatz also noch erhöhen. Die alleinerziehende Mutter käme aber vom Überleben ins Leben. Ausserdem zahlst Du ja über deine Steuern heute auch schon das Hartz IV der anderen.”
Er: “Ach, das bekommen alle?”
Da muss noch viel Aufklärungsarbeit passieren.

Doch, Kinder sind definitiv ein Kostenfaktor, sogar ein sehr erheblicher. Ich bräuchte keinen Kombi um zu den Grosseltern zu fahren, könnte ausser der Saison die Ferienwohnung buchen, bräuchte keinen Taschenrechner für 87,- € der weniger kann als ein Aldi-Smartphone für 49,- €.
Recht hast Du damit, dass Kids kein Kostenfaktor sein dürften.

Wir essen jeden Tag gemeinsam zu Hause, ausserhalb eher selten. Kultur, schrieb ich ja schon oben, ist rar geworden, aber machen wir gelegentlich. Waren meine Frau und ich, bevor wir Kids hatten, 3-4 x monatlich im Kino, Theater, auf Ausstellungen usw., ist es heute so 3-4 x jährlich. Ein Kinobesuch mit der Familie kommt auch 1-2 x jährlich vor. Auch wenn das dann mit Popcorn 60,- € kostet, liegt es heute auch daran, dass unsere Filmgeschmäcker auseinander gehen.

+++ nicht als Moderator +++


#72

Gerald für Deine offenen Worte.

wir, meine Frau und ich haben, als die Kinder noch zu Hause waren, meistens nur zum Wochenende gemeinsam gegessen. Aber, die Essen waren immer nur kurz und nach dem Essen verschwanden alle, drei Kinder, in ihren Zimmern. Die Eltern machten die Hausarbeit. Wir haben uns aber damals entschlossen, dass wir mind. einmal monatlich auswärts essen gehen. Wir saßen dann immer eine längere Zeit zusammen. Es wurden Dinge angesprochen und gemeinsamt besprochen, für die zu Hause nie Zeit war.
Dort aber war man zeitlich ungebunden. Es waren sehr fruchtbare Gespräche während und nach dem Essen.
Und schon wären wir wieder beim Umfeld, bei gefühlten emotionalen Defiziten bei Kindern, Lehrern und Eltern. Es fehlt die Zeit zur konstrutiven Kommunikation.


#73

Liebe Diskutierende,

es tut mir sehr leid, aber darf ich kurz darauf hinweisen, dass das hier sehr OT abdriftet? Die Diskussion finde ich wichtig und vielleicht könntet ihr das in einen eigenen Thread verschieben? Wir sind hier schon bei > 70…

Hier geht es um die inhaltliche Diskussion der Gundwerte (siehe Titel :wink: )

Herzlichen Dank schon mal! :luv:


#74

Ich habe meine Kommentare wie gewünscht direkt ins Dokument eingetragen. Bitte schaut doch alle mal, ob es noch weitere Ideen gibt, die dort mit einfließen können:


#75

Hallo Olaf,

danke ich habe das eingebaut, bzw. entsprechend kommentiert.


#76

Ich habe die Ini jetzt ins Plenum gestellt:

Schaut ihr bitte mal? Leider gehen da teilweise die Formate verloren… :frowning:


#77

Gefällt mir super, ich bin auf alle Fälle als Erstunterstützer dabei.
Habe lediglich einige wenige Zeichenfehler gefunden - alles gut.

+++ nicht als Moderator +++


#78

Ich habe noch ein paar kleine Änderungsvorschläge als Kommentare geschrieben.


#79

Hab ich eingebaut (in die Ini, nicht ins Doc).

Redaktionsschluss sollte eigentlich nächstes Wochenende sein. Aber ich bin der Meinung, wir haben alles diskutiert und können einreichen.

Es sei denn, heute kommt noch ein Veto.

@megaera, @miri, könnt ihr bitte die Ini bestätigen? Dann reiche ich sie morgen ein.


#80

Hallo Harry,

ich habe zwei kleine Veränderungen vorgenommen, die erste unter Problembeschreibung unter dem 9.* Kinder sollen Bildung selbst erreichen können und die zweite unter Arbeitsweise Was ist denn echte Bildung genau?

Als Letztes habe ich noch eine Frage: Ebenfalls unter Arbeitsweise unter: Stress und Druck sind doch wichtig! Kommen 2 &-Zeichen in Wörtern vor, die ich nicht verstehe, könntest du das noch ändern oder erklären, was damit gemeint ist?

Ich hoffe meine Änderungen sind für dich in Ordnung.

@Gerald und @megaera ihr müsstet dann auch noch gegenzeichnen.

Liebe Grüße miri