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Grundwerte für Bildung: Die DiB-Werte für eine progressive Schulbildung

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#21
  • Je älter man wird, umso besser kommt man mit Druck und Stress klar. Dass auf kleine Kinder, bzw. Kinder in der Pubertät Druck ausgeübt wird. ist einfach nur menschenverachtend. Dem wohnt der Wunsch inne, effiziente Ameisen zu züchten.

  • Wir wollen, dass die Kinder nicht schon mit dem Glauben groß werden, Druck und Stress wären normal. Wenn sie kennen lernen, dass es auch anders geht, werden sie das mit größerer Wahrscheinlichkeit auch im Berufsleben ablehnen. Und je mehr Menschen das ablehnen, umso eher wird sich etwas ändern.

  • Vermeiden kann man Druck und Stress, indem man die “Lehrpläne” abschafft und Kinder das lernen lässt, was sie interessiert. Regelmäßig gibt es Rückmeldungen über grundsätzliche Kenntnisse und Empfehlungen über Verbesserungen.

  • In der Oberschule / Oberstufe kann das komplett anders aussehen und auch Arbeiten / Lernen unter Druck und Stress geübt werden. Aber dann ist die Motivation klar und wir reden dort auch über junge Erwachsene.


#22

Was ich meinte ist, dass eben besonders ältere Schüler auch Stressvermeidungsstrategien und Konfliktlösungsstrategien kennenlernen sollten und dass solche Probleme behandelt werden wie: Wie reagiere ich darauf, dass ich eine gestellte Aufgabe nicht bewältigen kann? Was mache ich wenn ich beleidigt oder unter Druck gesetzt werde? Wie kann ich mich zu Wehr setzen? Was ist wenn mein Gegenüber überhaupt nicht auf meine Argumente reagiert? Was mache ich wenn jemand etwas von mir verlangt was ich mir nicht zutraue? Das fände ich in höheren Klassen besonders wichtig, dass man diese Probleme behandelt und nicht ausblendet.

Besonders bei kleinen Kindern und in der Pubertät sehe ich das ganz genau so, dass wenn dort vor allem mit Druck und Strafe gearbeitet wird die Absicht ist Menschen zu formen die jetzt und später möglichst den Kopf unten halten und “wenig Scherereien” machen.

Ich finde es ist auch sehr wichtig dass Schüler wählen können in was sie sich besonders vertiefen wollen und aus einer Eigenmotivation heraus lernen. Aber ich denke es ist andererseits auch wichtig dass alle Schüler ein “Pflichtgrundgerüst” mitbekommen und etwas über wichtige Themen wie z.B. Umweltschutz und wie Demokratien funktionieren lernen damit sie - selbst wenn diese Themen sie nicht so stark interessieren wie Andere - dennoch wissen dass sie wichtig sind und später an Diskussionen darüber teilnehmen können. Wie seht ihr das? Was würdet ihr als unbedingt notwendiges Grundgerüst ansehen? Oder seid ihr der Meinung, dass das die Eltern entscheiden sollten und nicht die Schule oder das überhaupt keines notwendig ist?

Was die ändernde Wirkung von jungen Menschen angeht die ins Berufsleben eintreten, kann man denke ich schon heute einiges Positives sehen: Das zum Beispiel Auszubildende nicht akzeptieren wenn sie respektlos behandelt werden und anders als früher in so einer Situation sagen: Nein, das gefällt mir nicht, da mache ich nicht mit.


#23

Was noch zu “Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit” gehört, ist, daß auch die Bedingungen für Aufnahmeprüfungen späterer Bildungszweige nicht dem Geldbeutel der Schüler/der Studenten/der Eltern geschuldet sein dürfen.

• Siehe TOEFL / IELTS (mittlerweile auch für viele deutsche Studiengänge Voraussetzung, speziell für so genannte “Elitestudiengänge”)
• Siehe Mappenvorbereitungskurse (Kreative Studiengänge)
• Siehe irrwitzige Vorpraktika (auf dem Land oft nicht zu bewerkstelligen, dadurch teils immense Fahrt- und Unterbringungskosten)

Die geforderten Vorkenntnisse und Zertifikate müssen in der Schule erarbeitet werden können. Kostenlos. Mittlerweile muß ja selbst jemand mit einer hohen Punktzahl im Englisch-Abitur ggf. noch einmal einen TOEFL-Test durchlaufen und bezahlen, um an einer deutschen Uni studieren zu können. Wenn die Lehrinhalte unserer Schulen aber (angeblich) nicht ausreichen, um damit einen Platz in unseren (staatlichen!) Studiengängen erhalten zu können, dann läuft jedenfalls etwas ziemlich falsch.

Mindestens 100 von 120 Punkten musste Jens schaffen und ist unsicher. Ein Freund hatte 98 Punkte erreicht - zwei Punkte am Berliner Masterplatz vorbei. Deutsche holen im Schnitt 96 Punkte. Österreicher und Südafrikaner liegen mit 100 Punkten vorn; Schweizer holen 98, Norweger 92 und Türken lediglich 75 Punkte. Aber die elitäre US-Uni Harvard verlangt von ausländischen Bewerbern 105 Punkte Minimum.

15 Tage später: Die Ergebnisse sind da. Jens hat 98 Punkte. Zu wenig für den begehrten Studienplatz. Der Test darf beliebig oft wiederholt werden. Aber wie oft kann Jens 245 Dollar zahlen?

(Dazu kommen überdies entsprechende Wartezeiten)


#24

Das kann ich nachvollziehen, es zeigt, wie weit sich das Englisch Abitur von der Realität entfernt hat. Und dass dies möglich ist, halte ich für den besten Beweis dafür, wie schlecht das Bildungssystem ist.

Deine Forderung finde ich berechtigt und wir sollten das unbedingt einbauen!


#25

Würde Bezug auf das Wissenschaftsfeld der Chronobiologie nehmen. Selbst 8:30 h ist demnach für Schüler in einem bestimmten Alter noch zu früh. Und dann gibt es - wie Du schon sagst, @Surfista - auch noch die Lerchen und Eulen. Deshalb würde unser Konzept einer Modulschule ja solch individuellen Bedürfnissen sehr entgegenkommen.

Ich persönlich sehe diese Frage auch durchaus als grundsätzlich an.


#26

Ich glaube, Surfista hat dies als Grundsatz formuliert. Die Abschaffung starrer Stundenraster. Das betrifft also die Unterrichtszeiten. Aber welche Zeit genau (Miri hat genauer Zeiten geschrieben), wäre nicht mehr grundsätzlich, sondern sehr konkret. Beispielsweise würde ich konkrete Anfangs- und Endzeiten abschaffen. Aber das ist halt zu konkret um grundsätzlich zu sein. Grundsätzlich stimme ich aber der o.g. Formulierung zu, starre Stundenraster abzulehnen.


#27

Mir persönlich ist das noch zu allgemein formuliert.

Denn darunter kann jeder etwas anderes verstehen. Viele wissen ja auch leider gar nicht, daß ein Aufstehen zu unpassenden Zeiten nichts mit Fleiß oder Faulheit zu tun hat, sondern eine Gesundheitsfrage ist. Wäre dies schon so präsent in den Köpfen eingebrannt, dann dürften die Schulen ja heute schon nicht mehr um diese frühe Uhrzeit anfangen. Und auch die Abkehr von einem starren Stundenraster heißt ja leider auch noch nicht, daß morgens zwangsläufig genügend Zeit und Freiraum bleibt. Mir ist da einfach zu viel Interpretationsspielraum drin.

Wir wissen, was wir darunter verstehen - wissen es aber auch die, zu denen wir den Gedanken transportieren wollen?

Auch deshalb ja die Modulschule, weil sich der Schüler im Idealfall Lehrer und Mitschüler bis zu einem gewissen Grad selbst aussuchen kann.


#28

Was wäre dein Alternativvorschlag?


#29

Wie ich oben schon schrieb, würde ich mich durchaus konkret auf Chronobiologie beziehen. Das ist noch keine Uhrzeit, aber ist auch nicht so schwammig.

Man könnte den Satz oben um einen Zusatz ergänzen wie: “… Schule soll nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in Chronobiologie, Neurobiologie und Ergonomie neu konzipiert werden.”


#30

Um nochmal darauf einzugehen: Ich hab mich heute nochmal mit einem Skater-Freund unterhalten, der etwas jünger ist als ich (15). Er meinte auch, dass der hauptsächliche Grund, warum er ein Fach nicht leiden kann, der Lehrer ist.

Ich finde es auch schade, dass hier so viele alte Menschen über Schule reden. Viele Referendariaten, die ich die letzten 4 Jahre hatte, waren sehr beliebt in den Klassen und haben neue Möglichkeiten ausprobiert.

Ich hab für mich jetzt herauskristallisiert, dass das Hauptproblem die Schüler-Lehrer-Beziehung ist. Vielleicht sollten die Schüler den Lehrern Noten geben und die, die schlecht abschneiden, müssen Fortbildungsseminare besuchen. Als Vorschlag. Bei den anderen Sachen halte ich mich raus, offensichtlich, wissen die alten Menschen ja besser, wie die jungen Menschen lernen.


#31

Diese Kritik finde ich etwas gemein, denn immerhin gibt es Leute, die sich beruflich damit beschäftigen. Wissenschaftlich oder auch pädagogisch. Und die sind irgendwie automatisch älter als die, die z.b. in die Schule gehen.

Gleichwohl will ich deine Kritik nicht grundsätzlich abstreifen. Denn Kinder und Jugendliche werden immer bevormundet und eigentlich sollten wir dagegen etwas tun und diesen Menschen mehr zutrauen und vielleicht auch abverlangen.

Also wenn wir über Schule reden, dürfen wir die, die zur schule gehen, nicht außen vor lassen. “Nicht über uns ohne uns” gilt ja in vielen Kontexten.

Aber es darf auch nicht so sein, dass “die jüngeren” “den älteren” jetzt sowas wie ein grundsätzliches Misstrauen entgegen bringen. Dann kommt in der Politik gar nix mehr zusammen.


#32

Ich denke, dein Vorschlag ist gut. Die Schüler sollten die Lehrer und die Qualität des Unterrichts evaluieren.

Viel von uns “alten Menschen” haben aktuell Kinder, die sich durch dieses Schulsystem quälen, manche von uns arbeiten in der Eltern-/Schulpflegschaft mit. Wir sind duchaus von diesem Thema betroffen. Nur aus einer anderen Persketive als du, der aktuell mitten im Geschehen drin steckt. Und bei manchen von uns ist der Schulbesuch auch noch gar nicht so lange her…
Wir haben die Idee dazu am Dortmund DIB-Tisch entwickelt. Mein Sohn (13) war z.B. an vielen Kritikpunkten und Verbesserungsvorschlägen beteiligt; und wir haben ihn an diesem Abend (und auch später) sehr oft gefragt, wie er das als direkt betroffener Schüli sieht. Die Umkrempelung des Schulsystems war DAS Thema, was ihn dazu gebracht hat, öfter mit zum DIB-Tisch zu kommen und sich auch für politische Arbeit zu interessieren.
Es freut mich, dass du in diesem System so gut zurecht kommst und für dich die persönliche Beziehung zu Lehrenden der ausschlaggebende Punkt ist. Für eine Vielzahl der Schüler stellt sich das leider anders da.


#33

Woher willst Du das so genau wissen? Es steht überdies jedem frei, sich hier zu beteiligen.

Wunderbar, herzlich willkommen, 15-jähriger Skater-Freund. Ich freue mich, ihn bald in dieser Runde begrüßen zu dürfen.

Ich bin zwar keine 15 mehr, aber genau diese Problematik thematisiere ich ja schon von Anfang an.

Wo ist also das Problem mit uns “alten Menschen”? (Uaaaah, uralt, gerade so, daß ich nicht schon am Stock gehe…) Und vor allem ändern sich manche Dinge auch über Generationen hinweg leider nicht so schnell. Du brauchst nicht glauben, daß unsere Schulzeiten so viel anders waren als Deine.

Ich finde es jedenfalls sehr schade, daß Du mit Äußerungen wie obiger selbst einen Keil zwischen die Generationen treibst, den viele Schüler ja auch zurecht (!) bemängeln. Deshalb ist ja gerade unser großes Anliegen, jungen Menschen in Schule und Bildung mehr demokratische Beteiligung zu ermöglichen. Unabdingbare Grundlage dafür sollte jedoch gegenseitige Wertschätzung sein. Wer als Schüler mit einem “Älteren-Bashing” des Wegs kommt, der wird sich halt leider auch nicht gerade die Sympathien der älteren Entscheidungsträger einheimsen. Die könnten auf diese Weise vielmehr zu der Überzeugung kommen, daß junge Menschen eben doch strengere Zügel benötigen.


#34

Hallo Dat,

danke für deine Rückmeldung dazu.

Das ist bestimmt ein Problem, aber es gibt noch weitere.

Hast du dich mit dem Manifest der demokratischen Stimme der Jugend beschäftigt, das ich oben verlinkt habe? Das sind junge Leute, die ihre Schule gerade abgeschlossen haben und daraus ihre Schlüsse ziehen. Dort sind viele Punkte aufgeführt und gut begründet.

Wenn dich aber an unserem Konzept nicht mehr stört, als dass es von (vermeintlich) alten Leuten geschrieben wurde, dann ist es wohl ganz gut :sunglasses:

Zum Thema Alter solltest du seine Einstellung vielleicht überdenken. Wenn man das Leben auf das Skaten überträgt, wird es vielleicht klarer.

Du steckst gerade in der Halfpipe (Abitur) und versuchst, ohne Knochenbrüche die geforderten Tricks zu zeigen, um bei einer Meisterschaft (Ausbildung) antreten zu können. Die Leute hier haben nicht nur viele Meisterschaften gewonnen (Ausbildungen hinter sich), sondern sie haben sogar Profi - Verträge (bezahlte Jobs) damit bekommen und verteidigen diese seit Jahren.

Mal angenommen, ein erfahrener Skater (z.B. Titus Dittmann, sehr alt!) gibt Tipps und schlägt Verbesserungen im Skatepark vor. Teilweise an Hindernissen, die du nicht annähernd sicher beherrscht.

Seine Vorschläge sind also schlecht, weil er alt ist? Würde man nicht denken: “Mach erst mal deine Tricks sauber, bevor du Leute kritisierst, die schon auf dem Board standen, als du noch flüssig warst.”? Nur so als Anregung, mal über deinen Standpunkt nachzudenken.

:dib_spirit:

ist eingebaut.


#35

Klasse Analogie.

Ich möchte noch ergänzen, daß mit dem Alter auch die Erfahrung hinzukommt, ob sich das, was man einst in der Theorie lernte, auch in der Praxis bewährt hat.

Klassisches Beispiel: “Wer immer schön fleißig ist, bekommt eine Eins.”

Im späteren Leben jedoch wird man feststellen, daß es nicht nur auf Fleiß allein ankommt, ob man eine Gehaltserhöhung bekommt, ob man befördert wird, ob man sich Familie und Kinder leisten kann und von Arbeitslosigkeit und Armut verschont bleibt etc.

Oder ein anderes Beispiel: “Autoritäten haben immer recht. Ihren Anweisungen ist Folge zu leisten.”

Praxis: Manch autoritätsassoziierte Institutionen - vor allem systemrelevante Großunternehmen wie Versicherungen und Banken beispielsweise - machen sich diese Autoritätshörigkeit gezielt zunutze, um den Bürger mit dubiosem Vertragswerk und autoritär formulierten Bedingungen ins Bockshorn zu jagen - und auf diese Weise eine größtmögliche Gewinnmaximierung anzustreben. Und dies fängt nicht erst im Direktkontakt mit Otto Normalverbraucher an, sondern beginnt bereits viel früher - wie bspw. mit lobbybeeinflußten Studien und Gutachten oder lobbybeeinflußten Fortbildungsveranstaltungen für Studenten (!) und amtliche Entscheidungsträger (!).

Und diese Liste ließe sich noch endlos fortsetzen…

Auch dies ein Grund, weswegen es so wichtig ist, daß sich hier insbesondere auch lebenserfahrene Menschen in das Thema Schule und Bildung einbringen.

Einer der größten Freunde einer Bildungsreform ist überdies der Neurobiologe Gerald Hüther - und der ist in der Tat nun wirklich nicht mehr jung. Aber angesichts seines Alters konnte er eben auch ausreichend Forschung betreiben, um die antiquierten Ansichten “alter Leute” über Schule und Bildung wissenschaftlich fundiert in Frage zu stellen.

Ein Paradoxon?

Nein!

Denn letzten Endes geht es auch gar nicht ums Alter. Selbst in ein und derselben Altersgruppe wird man zig verschiedene Ansichten finden. Insofern geht es ausschließlich darum, die einzelnen Argumente möglichst sachlich zu analysieren, um sie dann in ein funktionierendes Ganzes zum Wohle aller zu gießen.


#36

Aber was zumindest in der jugendsoziologie zuletzt geschrieben wurde war, dass durch die “Alterung der Gesellschaft” ein sehr starker Blick auf die älteren Menschen gelegt wurde und Jugend vernachlässigt wurde. Da kann man als Jugendlicher Mensch schon auch das Gefühl haben vergessen worden zu sein.

Aber ich stimme euch ja eh allen zu. Wollte nur auch nochmal diese Perspektive anbringen. Obwohl wir gerade sowieso in diesem thread schreiben, weil wir was für Kinder und Jugendliche tun wollen.


#37

Richtig, für Jugendliche. Schön, dass ihr mir eure Meinung aufbrummen wollt :slight_smile:

Ich habe eine gespaltene Meinung zur älteren Generation (50+), viele sind total unfreundlich auf der Straße. Oder in der Schule. Lasst das Thema (Generationenkonflikt) liegen, ich fahre in den Urlaub heute und beschäftige mich danach nochmal damit.

Ihr solltet auf jeden Fall nochmal klären, ob das heutige Bildungssysten tatsächlich das Ziel einer mündigen, selbstständigen Erziehung verfehlt oder es nicht an den Lehrern liegt. Wenn man mit Beispielen kommt, kann man auch genug Belege finden, dass es funktioniert oder funktionieren kann.

Aber hey, ich war gestern und vorgestern beim goldenen Spatz. Manchmal habe ich das Gefühl, durch die Schule das Träumen verlernt zu haben…


#38

Was ich als mensch, der Soziologie studierte und unter 50, sogar unter 40 ist, sagen kann ist, dass es nie nur einen Grund für irgendwas gibt. Also nicht nur das lehrpersonal ist hier der Grund. Und selbst da kann man noch differenzieren.

Ich War im der schule ein assliger rabauke, manchen gegenüber. Ich hab es manchen schwer gemacht, anderen nicht. Manche konnten mir die Grenzen aufzeigen, andere nicht. Und die gründe waren unterschiedlich. Mal muss es die didaktische Kompetenz gewesen sein, mal die Art, also die Persönlichkeit, mal auch die Stellung (Klassenlehrerin War halt wichtiger als religionslehrer).

Auf das lehrpersonal sollten wir schon auch schauen, aber nicht nur.

Edit: viel Spaß im Urlaub.


#39

Das ist schon geklärt. Das Ergebnis ist, dass es außerordentlich ungerecht ist. Es funktioniert, wenn Kinder “Glück” haben. Das können gute Lehrers, engagierte Eltern, motivierende Freundes, ungewöhnlich viel eigene Motivation, etc. haben.

Insbesondere macht sich das bei sozial starken Familien bemerkbar. Die haben viele Möglichkeiten, gegenzusteuern.

Hat man in einem oder mehreren Aspekten kein Glück, oder gar Pech, wird es sehr schnell sehr eng mit dem Erfolg.

Ein gutes Lehri kann so ziemlich alles kompensieren. Ein schlechtes kann so ziemlich alles zunichte machen. Da bin ich voll bei @dat. Daher muss die Evaluation verbessert werden. Fragt man die Lehrers, wird ja schon total viel evaluiert. Sorry, aber Bullshit!

Solange nicht - wie auch Dat es fordert - auch die Schülis die Lehris bewerten, wird der entscheidende Teil unterdrückt. Also ist alles nur Augenwischerei.


#40

Was ist bullshit? Warum diese Wortwahl?