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Gleichstellung / Gleichberechtigung ALLER Minderheiten

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#1

Aufruf: Mitstreiter gesucht / Experten oder Prüfer gesucht / eure Ideen /Gedanken/ Erfahrungen sind erwünscht
Kontaktart: Kommentar unter Beitrag / persönliche Nachricht (PN)
Inhaltliche Diskussion öffentlich erwünscht?: Ja
Eine Initiative von: Shane
Bearbeitungsstatus: Entwurf / Anregungen / Idee
Redaktionsschluss: ?

Hallo, ich habe mir inzwischen schon einiges hier auf dem Marktplatz der Ideen durchgelesen und bin mir sicher, das auch mein Thema sicherlich schon irgendwo dabei sein wird. So seht es mir bitte nach, falls dies so ist. (oder wird das dann irgendwie zusammengefasst? Wie wird es hier bei gleichen Ideen gehandhabt, auch damit es nicht irgendwann verwirrend wird oder zu eben Doppelaufnahmen? Dankeschön)
Ps. ich finde es super, das wir alle hier mitteilen können, was uns stört - warum und somit wir alle aktiv etwas dagegen unternehmen können, statt nur (wie manche) sich immer nur drüber zu ärgern!:blush:

JEDER MENSCH, EGAL WELCHE NATIONALITÄT, WELCHES GESCHLECHT, OB ALT / JUNG, KÖRPERLICH / SEELISCH / GEISTIG KRANK /BEHINDERT SOLLTE DAS GLEICHE RECHT AUF LEBEN, ARBEIT, FRIEDE, GLÜCK …HABEN! und darüber sollte eigentlich nicht extra diskutiert werden müssen, sondern selbstverständlich sein.

Ich werde hier in diesem Beitrag auf mehrere Minderheiten eingehen die nicht gleich / fair behandelt werden. --> weiter unten ein paar Lösungsansätze /Ideen von mir.

Mir geht es darum, das zum einen Homosexuelle genauso das Recht haben sollten, ganz normal heiraten zu dürfen und wer das will, sogar auch Kirchlich. Das es sich dann auch Eheschließung nennt und die selben Rechte / und Pflichten beinhaltet und nicht wie es eben derzeit ist. Ich finde es schlimm, das so viele Länder mit der Zeit gehen, doch Deutschland stehen bleibt! Das es zwar die eingetragene Lebenspartnerschaft gibt, aber mit kaum Rechten, aber dafür den normalen Verpflichtungen. was bitte soll das? Oder das der Wunsch der Eheschließung von gleichgeschlechtlichen noch immer so diskriminiert wird, das die 5 freien Kirchen in Deutschland, die sich einer “Homo-Ehe” (klingt echt nett) nicht mehr verschließen wollen, zumindest eine Segnung durchführen. Es gab ein Verbot es Hochzeit oder dergleichen zu nennen, da viele Katholiken damit drohten, die Kirche zu verlassen!

Die Unterschiede, die Diskriminierungen müssen aufhören. Frauen sollten die gleichen Jobs machen dürfen und genauso dafür bezahlt werden wie Männer und ebenso auch umgedreht.

Behinderte Menschen sollten ein Anrecht darauf haben, ordentlich und fair von Ärzten, Ämtern, Firmen usw. behandelt zu werden. Das man ihnen weitestgehend ein Menschenwürdiges Leben ermöglicht, sie zumindest dabei unterstützt. (Wie viel Menschen sind körperlich oder auch geistig Behindert, aufgrund eines Ärztefehlers? - Fehler passieren - doch muss dafür gerade gestanden werden) Ganz gleich bei welcher Behinderung, es entstehen immer Folgeprobleme und auch Folgeschäden die dieser Mensch ertragen muss. Die einfachsten Dinge fallen schwer, bspw. kann es zu Problemen kommen beim: Auto, wohnen - kaum EG Wohnungen oder Barrierefrei, Zug, Freizeitgestaltungen, Gesundheitsbetten, sonstiges bei schwerwiegenden Fehlbildungen / Behinderungen und somit Dauerpflegefall. Zuwenig Hilfen, aber zu hohe Kosten für die Personen die Pflegefälle haben.

Das Schubladen denken muss aufhören und darf nicht noch weiter gefördert werden. Zu oft werden Behinderte Menschen in der Gesellschaft bloßgestellt und ausgeschlossen. Viele Dinge die für körperlich/seelisch gesunde selbstverständlich sind, sind jedoch Riesen Hindernisse für die Menschen mit solch Leiden. Menschen mit psychischen Erkrankungen trauen sich nicht dazu zu stehen, oder dazu zu stehen, das sie eine Therapie machen, (wobei heutzutage glaub fasst jeder dritte eine Therapie macht) aus Angst vor der Abgrenzung, aus Angst dann den neuen Wunsch-Job nicht zu bekommen, in der Gesellschaft nicht anerkannt zu sein usw.

Hierzu zähle ich nun noch eine weitere Gruppe. Es geht mir zudem auch um die Künstler. Viele wissen gar nicht, wie es um Künstler steht, was die Rechte /Pflichten angeht Künstler müssen sich bspw. freiwillig Krankenversichern oder können in der Künstlerkasse eintreten. es geht beim Künstler immer nur um Ausgaben. Er muss seine Kunst vor finanzieren. nehmen wir mal einen Musiker, er muss wenn er etwas aufnehmen / veröffentlichen / vermarkten will einiges investieren. Bspw. den Produzenten, das Studio zahlen, solch Aufnahmen sind wirklich sehr teuer. pro Song um die 500,- aufwärts, dann gehts um die Lizenz, ohne die darf nichts veröffentlicht / vermarktet werden, dann der CD Druck, Cover, das einstellen auf diversen Plattformen - für alles entstehen Kosten. Auch muss es Gema eingetragen werden und hier wird zudem auch erst eine Gebühr verlangt um Gema-Mitglied zu werden. Dann muss angegeben werden, wer der Texter, Produzent und jeder Mitwirkende ist - auf diese werden dann die eventuellen Gewinne die irgendwann kommen, aufgeteilt. Auch bei Auftritten ist die Gema involviert, es gibt auch Situationen, wo du als Künstler sogar selbst Anteile an die Gema zahlst, damit du bspw. auftreten kannst oder Eigenwerbung betreibst usw. Auch kann es sein, das wenn du in Radiosendern deine Songs gespielt haben willst, das du dann eine Gema-Abtrittserklärung unterzeichnen musst, weil manche kleinen Sender nur Gema freie Songs spielen, da sonst die Radiosender Gebühren entrichten müssen. Somit arbeitet und arbeitet der Künstler, aber vom Verdienst ist nichts zu sehen. Somit freuen sich immer viel Künstler über Live-Gigs wo sie wenigstens ein paar Euro erhalten (denn auch hier wird sehr abgezockt und von einem normalen Stundenlohn ist hier nicht zu sprechen) Deswegen muss auch hier etwas getan werden, wenn wir weiter wollen das die Kunst- welche Kunstart auch immer- erhalten bleibt, so sollten wir die Künstler unterstützen. Vielleicht für faire Zahlungen bei Auftritten sorgen, oder etwas gegen die utopischen Vorauszahlungen…

Herzlichen Dank

Meine Ansatz / Ideen:

Was ich mir wünsche wäre ein Umdenken der Menschen. Das wird leider für eine Partei etwas schwierig zu realisieren. Somit sollte man vielmehr aufklären, Viele Menschen können nicht verstehen, wo die Probleme liegen oder was so verkehrt an ihrem Denken und Handeln ist, wenn sie es nicht selbst erleben. Somit die Idee, bei solch Aufklärungen eben mal die Menschen in die Rollen derer schlüpfen zu lassen, die sie abwertend / diskriminierend behandeln usw. “diverse öffentliche Aufklärungen zu allen Minderheiten - Rollenspiele” Bspw. spielerisch in Kita´s, an Schulen, bei Behörden, Firmen/-Mitarbeitertraining zum besseren Umgang mit den Minderheiten, bei Ärzten…"

Frauen und Männer sollen jeweils die selben Jobs ausüben können und das auch zu den selben Löhnen

Ärzte sollen die älteren und kranken genauso fair behandeln wie gesunde Arbeitstüchtige. Die alten / kranken, haben zuvor genauso ihre Leistung erbracht (oder sind eben so krank, das sie immer der pflege bedürfen, können da aber ja nichts dafür) wieso sind sie nun weniger Wert? Zumal auch die Ärzte für Rentner ein ganz anders Budget haben, sprich es ist ja daher nicht so, das sie den Ärzten zu viel kosten. Wiederum gehen genug andere nie zum Arzt, das gleicht es aus.
“Es müßte eine bessere / adäquate Versorgung geben und das auch mit den Hilfsmitteln. Auch sollte überdacht werden, ob die Auswahl der Pflegemittel (welche man bei einem Pflegegrad bei der Apotheke im Wert von 40,- bekommt) ausreichend / sinnvoll ist. Hier sollten auch andere Dinge im Katalog mit angeboten werden, zumal es ja die unterschiedlichsten Krankheiten / Gründe für eine Pflegestufe gibt.”
Bessere Unterstützung für Pflegende, mehr Hilfskräfte oder geeignete Hilfsmittel ohne langem Kampf mit der Krankenkasse, ihnen sollte je nach Art der Pflege auch immer ein Altags / Sozialarbeiter zur Verfügung gestellt werden usw.

Thema Ärztefehler. Es darf nicht mehr zu Jahre / Jahrzehntelangen Anwaltskämpfen kommen, wenn in einer Klinik ein Behandlungsfehler passierte. Das kann passieren, zumal die Ärzte überfordert sind, doch sind alle versichert und sollten dann eben dazu stehen, die Personen zumindest etwas entschädigen, statt sie noch weiter über sehr lange Zeit hin zuhalten, weitere unzählige Gutachten machen zu lassen, Anwaltskosten zu steigern (beidseits) und die Nerven weiter zu strapazieren. " Einsicht - Entschuldigung - Entschädigung"

Gelder müßten dazu eingesetzt werden, das eben auch die Menschen, die nicht mehr sooft an kulturellen (alleine) teilnehmen können, das sie mehr die Chance dazu erhalten.
Die Sicherstellung von mehr Barrierefreiheit - vor allem bei Bahnhöfen und das die Fahrstühle auch gehen, sowie notfalls zusätzliche befahrbare Wege für Rollstühle / Kinderwägen usw.

Gleiche Rechte für Homosexuelle wie für jeden, also auch Ehe mit allen Rechten und auch Adoptionsmöglichkeiten. Kinder brauchen Liebe, die bekommen sie auch von gleichgeschlechtlichen und müssen dann nicht in Heimen “versauern”

Punkto Künstler: faire Entlohnung für ihre Arbeiten! ggf.finanzielle Unterstützungen damit eben nicht der Künstler 1000de von Euro´s erst einmal vorstrecken muss. Bei Auftritten sollen Künstler nicht mehr so abgespeist werden, die Statistiken sind erschreckend was viele an Gage erhalten für große Auftritte.

Das einmal im groben…


#3

Als ich die Überschrift gelesen habe, da dachte ich: Gott bewahre mich. Multi-Kulti ist gescheitert, das weiß doch mittlerweile jeder. Es lebe die Individualitä (und das Weltbürgertum). Ich bin Berliner, aber nicht wie Herbert von nebenan. Wir sind nicht alles Männer und nicht alles Frauen, nicht alle Kinder, nicht alle Senioren. Lass die alten Begriffe fallen, mach etwas Neues, das weitestgehend allen gerecht wird.


#4

was schlägst du denn vor Raimar?


#5

Das Ding ist das Menschen wahrgenommen werden wollen. Viele wollen vielleicht garnichts neues sondern wollen einfach nur ein normales Leben leben und so behandelt werden wie alle anderen auch. Viele haben diesen Wunsch ganz tief drinnen verankert. Da wird es nichts helfen etwas ganz neues zu erschaffen, die Narben werden bleiben bis diese abheilen, durch Anerkennung, durch Akzeptanz, durch Inklusion, durch Wahrnehmung im hier und jetzt. Nicht irgendwo in der Zukunft!


#6

vor allem, es ist das normalste überhaupt, das ein jeder genauso gesehen und behandelt werden will, wie eben jeder andere. Oder nicht? Weißt du, auf mich treffen all die oben genannten Punkte zu. Ich (w) lebe mit einer Partnerin (da hatte ich noch nie Probleme mit und lebe dies auch offen, wem es nicht passt - bitte schön, das stört mich nicht) aber meine Partnerin ist psychisch krank und hier erlebe ich eben schon ganz viel, dann habe ich auf Grund ner simplen OP die schief ging das ges. linke Bein gelähmt und erlebe daher seit 5Jahren selbst wie es ist, wenn die einfachsten Dinge nun eben nicht mehr so selbstverständlich / einfach sind wie früher. Ganz einfaches Beispiel, der Stress beginnt schon beim Schuhe kaufen. ich brauch li. eigentlich 41 und rechts 39 wo geht das? Nirgends, Orthesenschuhe sind hässlich und noch teuer dazu! Ich erlebe die Schwierigkeit mit den Fahrstühlen oder auch den Zügen, wenn der Fahrstuhl (wie meißt der fall) nicht geht, muss ich mich die Treppen hoch und runter quälen, ich kann nur auf 4er Plätzen, die sind meißt besetzt von eizelnen, jedoch komm ich aber in die engen 2er nicht rein. Das sind jetzt mal nur ganz einfache Bsp.Aber ich erlebe es eben auch, das ich von Ärzten immer wieder abgelehnt werde, ich bin zu teuer zu komplex, ich werde wie eine aussässige behandelt und kann nichts dafür das ich nen seltenen Gen-defekt habe und nun eben diese Beinlähmung, wo ich auf Hilfmittel angewiesen bin.Zum Arzt geh ich daher mehr als ungern und nur um was abzuholen oder wenn ich 40 Fieber hab, sonst nicht, weil ich ja eh nur kosten verursache und “störe” ich musste sogar arbeiten vom Arzt übernehmen wie Gutachten mit meinen Diagnosen schreiben und er kassierte aber das Geld usw. (hab dazu gestern was veröffentlicht - hab die Orthese mal vorgestellet und wie sie unterwegs kaputt ging, die Schraube raus fiel und ich somit nichts mehr machen konnte - sowie die Reaktion der Krankenkasse, auch hab ich was zur “Homo-Ehe” veröffentlicht usw.) Tja und selbst die Krankenkasse kann ich nicht wechseln, nicht einmal die teure AOK würde mich aufnehmen. Ist doch dann schon nett! Auch entstehen enorme Kosten und noch mehr, durch weitere Gesundheitsstörungen/Einschränkungen, die dadurch entstehen.Nur das interessiert nicht. Wo trifft denn dann bei all dem das Grundrecht / Grundgesetz zur Würde des Menschen usw. zu? So und es gibt Menschen die sind da ja noch weit schlimmer dran (hab es ja oben im Haupttext angedeutet), ich kann mich ja wenigstens noch Bewegen. Kann mich auch noch Kulturell einbringen / was erleben - auch wenn eben mit vielen Schwierigkeiten, aber viele andere können das eben nicht so einfach, man wird ausgeschlossen und eben noch diskrimminiert.Ich finde es nicht in Ordnung und ja, auch nicht fair, das Menschen, die irgendwie anders sind, anders / schlechter behandelt werden. Nur wehe, Person xy die es jetzt als “ach, stellt euch nicht so an…usw.” ansieht betrifft es einmal selbst! Und ja, zum Thema Kunst könnt ich hier auch genug erzählen. Für manche ist es genauso ein Job wie für den Mechaniker, Lehrer usw. oder gar dem Fußballer der millionen bekommt, doch als Künstler, darfst du selbst drauflegen und sollst Dankbar sein, das man deien Kunst sehen oder hören will. Wovon soll dann der Künstler seine Miete / Lebensmittel usw.zahlen? (Ich rede logo nicht von den “Stars” die haben wiederum zuviel. :o) Nur Leider ist das eben eher eine Einstellungssache von den jeweiligen Menschen, ihr Denken und handeln. Wenn jeder schon allein etwas einfühlsamer wäre, würde sich schon dadurch vieles von allein ändern. Nur unsere Gesellschaft wird leider eben mehr Narzisstischer und die Kinder der Heutigen Zeit werden ja schon so erzogen. Hey, ihr wißt nicht, was ihr diesen Kindern damit antut! Jetzt mag es schön sein, aber ich erlebe die Auswirkung einer solchen Erziehung haut Nah und diese Personen leiden sehr stark, wenn sie einmal angefangen haben zu begreifen, das es eben nicht in Ordnung ist für den eigenen nutzen zu lügen, missbrauchen, benutzen, verläumden, die Opferrolle zu spielen, alles zu verweigern und somit hohe defiziete zu haben usw. Aber gut, nun bin ich abgescheift. :relaxed:


#8

Vielleicht klingt das jetzt etwas paradox, was ich sage: Einerseits stimme ich deinen Worten vollumfänglich zu, anderseits auch wieder nicht. “Die Menschen wollen ein ganz normales Leben führen”, sagst du. Richtig. Das Problem daran ist, dass das “ganz Nomale” in vielen Fällen die Ursache für Leid und Krankheit ist.


#9

Eine Diskussion zu dem, was du hier schreibst, finde ich zu privat. Ich gehe an dieser Stelle deshalb nicht weiter darauf ein. Nur so viel: Ich möchte nicht genauso gesehen und behandelt werden, wie alle Anderen. Ich mag Unterschiede, das Individuelle. Manche Menschen mögen mich, manche nicht, den Dritten bin ich vielleicht egal. Für wichtig halte ich: Wertschätzung, Akzeptanz, Wohlwollen …


#10

Ich hab da noch keine gute Idee.


#12

Die Überschrift lockt und der Text verwirrt. Viele Themen, viel Baustellen. Das Grundproblem scheint mir das fehlen und nicht vorhandensein von Diversität (mir gefällt ja das Wort “Otherness” deutlich besser) in unserem Land. Vielfach herbei geredet aber nicht gelebt. “Andersein” setzt Normative voraus - Normen und impliziert die Akzeptanz der Normen durch alle anderen, aber kaum das hinterfragen der Normen. Sicher sind diese wichtig, aber nicht das “Allheilmittel”. Um es mal ketzerisch zu formulieren: “Ohne sogenannte Norme im sozialen Bereich gebe es kein “Diversitätsproblem” da “Anderssein” dann normales gesellschaftliches Leben wäre. Mann + Frau (normal), Frau +Frau (normal), X+X (normal), Mensch mit Einschränkungen - normal, zwei unterschiedliche Füße - normal.” DAS setzt aber ein hohe soziale Kompetenz der Gesellschaft voraus und das funktionieren des Gemeinwesens.
Das Thema Künstler ist dabei eher ein anderes und hat damit wenig zu tun und sollte in eine Extrainitiative. Das verknüpfen mit dem Thema Behandlungsfehler machte es nicht einfacher und auch das sollte in die “Reform des Gesundheitswesen einfliessen” (dafür gibt es eine Ini).


#13

mir ging es darum, die Gruppen auf zu zählen, die eben nicht gerecht / gleich behandelt werden und das trifft auf die genannten zu. Das es etwas viel und dadurch vielelicht auch alles verwirrend klingt, leuchtet mir ein. Daher bat ich auch um Ideen. Ich weiß nicht, ob man immer alles trennen kann und eben auch sollte.

Was ich mir wünsche wäre ein Umdenken der Menschen. Das wird leider für eine Partei etwas schierig. Somit sollte man vielmehr aufklären, Viele Menschen können nicht verstehen wo die Probleme liegen oder was so verkehrt an ihrem Denken und Handeln ist, wenn sie es nicht selbst erleben. Somit die Idee, bei solch Aufklärungen eben mal die Menschen in die Rollen derer schlüpfen zu lassen die sie abwertend / diskrimminierend behandeln usw.

Zudem eben das sich dringend etwas an der gesundheitsreform ändern muss. Ärzte sollen die älteren und kranken genauso fair behandeln wie gesunde arbeitstüchtige. Die alten / kranken, haben zuvor genauso ihre Leistung erbracht (oder sind eben so krank, das sie immer der pflege bedürfen, können da aber ja nichts dafür) wieso sind sie nun weniger Wert? Zumal auch die Ärzte für Rentner ein ganz anders Budget haben, sprich es ist ja daher nicht so, das sie den Ärzten zuviel kosten. Wiederum gehen genug andere nie zum Arzt, das gleicht es aus.
Es müßte eine bessere / adequate Versorgung geben und das auch mit den Hilfsmitteln.

Gelder müßten dazu eingesetzt werden, das eben auch die Menschen, die nicht mehr sooft an kulturrellen (alleine) teilnehmen können, das sie mehr die Chance dazu erhalten.
Die Sicherstellung von mehr Barrierefreiheit - vor allem bei Bahnhöfen und das die Fahrstühle auch gehen, sowie notfalls zusätzliche befahrbare Wege für Rollstühle / Kinderwägen usw.

Gleiche Rechte für Homosexuelle wie für jeden, also auch Ehe mit allen Rechten und auch Adoptionsmöglichkeiten. Kinder brauchen Liebe, die bekommen sie auch von gleichgeschlechtlichen und müssen dann nicht in Heimen “versauern”

Punkto Künstler: faire Entlohnung für ihre Arbeiten! ggf.finanzielle Unterstützungen damit eben nicht der Künstler 1000de von Euro´s erst einmal vorstrecken muss. Bei Auftritten sollen Künstler nicht mehr so abgespeißt werden, die Statistiken sind erschreckend was viele an Gage erhalten für große Auftritte.

Das einmal im groben…


#14

Ganz ehrlich? Ich handhabe es schon immer lieber so, das ich nur von mir rede, als wenn ich fremde oder halbe Sachen anbringe. Was ich von mir weiß, das kann ich somit auch im vollen Umfang erklären, berichten. Ich halte nicht viel davon über dritte, fünfte usw. zu erzählen oder gar darüber was mir erzählt wurde. So entstehen dann sehr schnell Gerüchte usw. Hier weiß ich, das es stimmt und das ich niemanden irgendwo rein ziehe und ich stehe zu mir und meinem Leben! Zu deinem “ganz normal” so sehe ich es nicht, denn wäre es “normal” - was auch immer normal wirklich ist - ist ja ne Definitions-Sache eines jeden- aber wäre es alles so normal, würden diese ganzen Menschengruppen ja wohl kaum anders behandelt werden, oder? Es sollte alles normal sein, ist es aber in den Köpfen der Leute nicht!


#15

Hallo, Shane!

Normal ist, was der/die Machthaber als Norm festlegt bzw. festlegen. Das ist/sind: die Mutter/der Vater, der/die Lehrer, Arbeitgeber, Wissenschaftler, Politiker u. A. Wenn wir die Macht verteilen, so dass sie auf mehrerenund verschiedenen Schultern lastet, dann entsteht ein veränderter Normalitätsbegriff, das was DiB ja will. Dadurch erhalten Minderheiten mehr Chancen.


#16

Ja, du hast Recht, es ist etwas verwirrend gewesen. Die Überschrift musste ich leider wieder abändern, wobei es nun auch eine “Standard-Überschrift” nur noch ist. Auch gebe ich dir Recht was deinen “nomen-Punkt” betrifft, bezüglich Akzeptanz, Wichtigkeit usw. Nur leider definiert “normal- sein” jeder anders, es weiß doch kaum jemand was wirklich normal ist! Jeder der "Standard"lebt- meint er sei und lebe “normal” ist das so? Was die Toleranz angeht, das ist es ja gerade, wir Menschen lassen uns soooo schnell beeinflussen. wir lassen uns etwas einreden und wird dies paar Mal wdh und das sogar vielleicht noch von wichtigen Personen oder eben durch die Presse gejagt, dann wird das wohl so sein, dann glauben das die Menschen. Leider. Zum umdenken ist es somit wichtig, das die Menschen mehr informiert werden un das immer und immer wieder, bis das in den Köpfen drin ist, sie es wirklich verstehen und dann akzeptieren / tollerieren.
Zum Thema Künstler, ok, also wenn du meinst besser extra schreiben, ok. Bin ja gern für Tipps offen, wie ich oben schrieb :wink: wegen Behandlungsfehler, hättest du zufällig den Link für mich? Dankeschön, lg


#17

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/neuausrichtung-unseres-gesundheitswesens-auf-der-grundlage-von-selbstbestimmung-demokratie-und-solidaritaet/244?u=thomask

Hier am ehesten denke.


#18

@anon50756271 und andere. Es geht doch hier prinzipiell um Akzeptanz und Respekt des “anderssein” und das wird aktuell teilweise über Gesetze und Verordnung realisiert, ist aber kein verankertes Gut in der Gesellschaft und Politik. Jede Individuum hat das recht auf die Wertschätzung der eigenen lebenswelt egal wie andere Menschen das empfinden. Die Grenzen sind durch Grundgesetz und Co. Gesichert, auch wen es da sicher nachhole bedarf gibt. Diversität, Vielfalt und gegenseitiger Respekt sind die Werte uber die wir reden müssen und die unser Handeln leiten müssen. Immer.


#19

Grüß dich, ThomasK!
Im Großen und Ganzen stimme ich dir zu. Ein Problem wird dabei häufig übersehen, wie ich den Eindruck habe: Das Problem, dass derjenige, der anders ist, sich nicht akzeptiert. Er will auch normal sein.


#20

Irgendwie erinnert mich das sehr an Diskussionen von vor 25 Jahren und länger.

Für das was hier anscheinend gesucht wird gibt es mittlerweile sogar einen eigenen wissenschaftlichen Begriff:

INTERSEKTIONALITÄT

… ich bevorzuge allerdings “Multiple Oppression” in Anlehnung an das hervorgehen aus der Theorie der “Tripple Oppression”

Ich wüßte jetzt aber nicht, wie DiB hier irgendwie konkret werden könnte - außer im Manifest den Bezug aufzunehmen.

P.S. Berufsgruppen, gehören ganz bewußt nicht dazu, weil es immer eine individuelle Ansicht ist, welcher Lohn angemessen ist… auch und gerade für “Künstler”!


#21

Ich selber bin nicht nur politisch aktiv, sondern ein Archäologe, der leider eine Muskelschwäche hat, jetzt zeitweise einen Rolli braucht und von Grundsicherung nach SGB XII plus Pflegegeld des Pflegegrades 2 lebt.

Ich versuche mich im Bereich Gamedesign für Brett-, Strategie- und Rollenspiele… also auch freischaffender Künstler und verstehe mich aber nicht als Künstler diskriminiert, wenn meine “Werke” anderen Menschen nicht gefallen oder sie weniger zahlen, als ich gerne hätte… da ist der Markt noch frei und niemand muß mich lieb haben, weil ich im Rolli sitze!


#22

Lieb haben nicht und schon gar nicht nur weil man ein Handicap hat oder “anders” lebt, aber respektiert werden, das willst auch du sicherlich. Oder nicht? Und nichts anderes meinte ich damit. Mir selbst ist´s egal wer mich mag und wer nicht und ich verbiege mich auch nicht, nur damit man gemocht wird. Nein, ich stehe zu dem wer ich bin und zu dem was ich sage, dennoch wünscht man sich Respekt. Wie gesagt, ich habe es bei so vielen leider erlebt, nur weil sie auf irgend eine Art “anders” sind, anders denken werden sie gemieden, verurteilt oder gar schlimmeres und das darf einfach nicht sein! Was den Punkt Künstler angeht, so geht es auch hier nicht darum ob die Kunst jemanden gefällt oder nicht, und weniger zahlen als du selbst gern hättest, doch viele bekommen gar keine Entlohnung, Investieren Tausende um ihre Künste erst einmal zu vollenden, egal ob ein Song /Album oder ein Buch und dann heißt es seiht doch stolz das es gelesen oder gehört wird. Wovon soll der Künstler aber seien Miete zahlen? Lebensmittel usw.? Der Bäcker will auch seinen Lohn oder heißt es da, sei doch froh, das dein Brot so gut schmeckt und die Leute es immer weider "umsonst"haben wollen… verstehst du was ich meine?


#23

Hallo, Shane!

Zwei Anmerkungen:
Ich finde es schade, dass du sagst, dass es dir egal ist, wer dich mag oder auch nicht. Wenn ich jemand mag, derjenige aber keinen positiven Draht zu mir entwickeln kann, dann finde ich das schade (bedauerlich), auch wenn es kein Weltuntergang ist,
Ich habe sechs Bücher auf den Markt gebracht, selbst vorfinanziert. Alle haben sie ökonomisch gesehen gefloppt. Wem sollte ich deshalb böse sein? Niemandem, nicht einmal mir selbst. Die Kunst in der Kunst ist, Menschen zu erreichen und dann abzuwarten, was geschieht. Der Erfolg kann Jahre auf sich warten lassen, und kommt dann eventuell durch eine andere Tür als der, vor der man steht.

'n lieben Gruß von
raimar