Gesunde Ernährung von Beginn an

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Inhaltliche Diskussion erwünscht?: Ja
Eine Initiative von: Kristin Bürkle
Bearbeitungsstatus: Idee
Redaktionsschluss: 8. April

Einleitung:
Gesunde Ernährung ist die Grundlage für ein gesundes Leben. Leider fehlt schon vielen Kindern der Zugang dazu. Um Chancengleichheit auch in der Gesundheit zu gewährleisten, müssen wir bei den jüngsten Anfangen.

Problembeschreibung:
Das RKI schreibt, dass sich die Übergewichts- und Adipositasprävalenzen bei Heranwachsenden in Deutschland auf hohem Niveau stabilisiert haben. Die Daten aus der zweiten Folgeerhebung der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle2, 2014–2017) besagt, dass der Anteil von Kindern und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren mit Übergewicht 15,4% beträgt und für Adipositas 5,9%.[1] Das ist eindeutig zu viel.
Ein weiteres Problem ist, dass die herkömmliche Landwirtschaft in großem Maßstab Pestizide einsetzt. Das Bundesamt für Umwelt schreibt: „Wirkstoffe der Pflanzenschutzmittel sind vielfach für Mensch und Umwelt giftig. Die Wirkstoffe und die Pflanzenschutzmittel werden auf ihre Giftigkeit und ihr Risiko geprüft.“[2] Auch wenn Pestizide geprüft und Grenzwerte festgelegt werden, stellen Rückstände dieser Mittel auf unseren Lebensmitteln eine schwer einzuschätzende Gefahr dar.
Das dritte Problem ist die fleischlastige Ernährung. In den Küchen der Kitas, Schulen und Universitäten werden überwiegend Fleischgerichte angeboten. Studien belegen, „…dass eine hohe Zufuhr von rotem Fleisch und insbesondere von Fleischerzeugnissen das Risiko für viele Krankheiten erhöht (z. B. bestimmte Krebsarten) und hohe Anteile an ballaststoffreichen Getreideprodukten sowie Gemüse und Obst viele Krankheitsrisiken senken (z. B. Herz-Kreis-lauf-Krankheiten, Diabetes mellitus Typ 2).“ [3]

Forderungen

  1. In den Küchen der Kitas, Schulen und Universitäten sollen die Lebensmittel zu mindestens 90% aus biologischer Erzeugung stammen. Dieser Anteil soll über maximal vier Jahre gestaffelt erreicht werden.
  2. Es soll höchstens zweimal die Woche ein Fisch- oder Fleischgericht zur Auswahl stehen. Vegetarisches Essen muss Standard werden.
  3. Es werden kostenlose Forbildungen von Ernährungsexperten zur Verfügung gestellt, sodass alle Köch*innen in Kitas, Schulen, Universitäten und Caterern die diese Einrichtungen beliefern, lernen, wie vollwertig, gesund und trotzdem günstig gekocht werden kann.
  4. Kochkurse in denen gesunde Ernährung praktisch beigebracht wird, soll in jeder Klassenstufe auf dem Lehrplan stehen. Gesunde Ernährung darf keine Frage der Bildung der Eltern sein.

Mit der Umsetzung dieser Forderungen würden wir nicht nur die Gesundheit unserer Bevölkerung verbessern, sondern nebenbei auch der Umwelt einen großen Dienst erweisen!

Quellen
[1] https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsJ/FactSheets/JoHM_01_2018_Adipositas_KiGGS-Welle2.pdf?__blob=publicationFile
[2] Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf Mensch und Umwelt
[3] https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/pdfs/pdf_2016/04_16/EU04_2016_M220-M230_korr.pdf

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Das ist nur ein Entwurf. Bin für jede Anregung offen und freue mich über Mitstreiter*innen!

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  • In den Küchen der Kitas, Schulen und Universitäten sollen die Lebensmittel zu mindestens 90% aus biologischer Erzeugung stammen.

Hy

  1. Biologisches Erzeugnis sagt nichts darüber aus, ob die Ernährungsweise gut oder schlecht ist. Auchg Bio-BingBanmpf ist BingBampf. Ich bin z.B. Vegetarier, aber ich verwende weiter hochverarbeitete Produkte, da macht es ernährungstechnisch keinen Unterschied aus welchen Quellen die Zutaten stammen

zu 2)

  • Es soll höchstens zweimal die Woche ein Fisch- oder Fleischgericht zur Auswahl stehen. Vegetarisches Essen muss Standard werden.

Sehe ich kritisch. Das nimmt Wahlfreiheit. HIER sehe ich mehr als zu 1) die Notwendigkeit einer regionalen, nachhaltig erwirtschaftenen Herkunft der Gerichte. HIER ist es entscheidend, woher die Tiere kommen und wie sie gelebt haben und welche Wege alles was auf den Teller kommt genommen hat.

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Sehe ich anders. Kann man z.b. auch über den Preis argumentieren, Fleisch aus artgerechter und ökologischer Haltung ist eben teuer und gibt es eben dann nur 2 mal die Woche. Wahlfreiheit ist hier für mich nur bedingt ein Argument und meiner Meinung nach noch ein wenig der ‚alten Denke‘ geschuldet.

Wieso muss ich die Wahl haben, jeden Tag Fleisch essen zu können? Abgesehen davon, dass das nicht gut für unseren Planeten ist, wenn alle Menschen jeden Tag Fleisch essen: Genauso gut könnte ich fordern, dass ich jeden Tag Grünkohl oder Lachs oder Pfannkuchen mit Nutella wählen können muss, damit Wahlfreiheit gewährleistet ist, zugegebenermaßen etwas überspitzt formuliert.
Jeden Tag Fleisch gab es selbst bei meinen Eltern nicht, die garantiert nichts mit vegetarischer oder gar veganer Ernährung am Hut hatten.

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Geht’s hier nur um Schulessen ???
(pädagogische Vorarbeit für next genegation)
Mir fehlt hier das in Haftung-nehmen des LbM-Produzenten-Komplexes.
Regulierung,
Verbraucherschutz, etc.
(für Unsereins)

Wenn man über den Preis argumentiert wird man schnell drauf kommen das gescheit produziertes vegetarisches Essen auch nicht billiger ist.

Sieht der Plan das Angebot genau EINES Menüs vor?

Was ist BingBampf? Willst du darauf hinaus dass Chicken Nuggets keine gute Ernährung sind, auch wenn sie Bio sind? Oder dass Lidl-Bio meist schlechter ist als nicht Bio Lebensmittel vom Markt? Das alles weiß ich, nur muss man ja irgendwo ansetzen. Bio ist nunmal das einzige Nachhaltigkeitssiegel das wir aktuell haben, oder? Zumal es ja viele unterschiedliche Bio-Siegel gibt, aber für den Anfang sollten alle herhalten.

In Kitas gibt es meines Wissens nur ein Essen, sonst wären die Kinder ja überfordert. In der Schule weiß ich es nicht. In der Uni gibt es mehrere Gerichte. Evtl könnte man da die Vorgabe machen, das höchstens ein Gericht nicht vegetarisch sein darf. Aber dann wählt der Großteil vermutlich wieder das Fleischgericht aus. Habe ich zu Unizeiten auch öfter gemacht weil das vegetarische oft nicht geschmeckt hat. Vielleicht müsste man das ganze mit einer Weiterbildung für die Köche verbinden. So nach dem Motto: wie bereite ich Gemüse zu damit es auch schmeckt?! :wink:

Nachhaltig ja, das soll ja mit den Bio-Produkten gewährleistet werden. Es gibt eine interessante Doku zur Agrarwende die zeigt wie konventionelle Landwirtschaft unseren Boden, unser Trinkwasser usw verunreinigt. Deshalb auch mein Wunsch nach Bio Produkten, neben dem gesundheitlichen Aspekt der Pflanzenschutzmittel und Medikamente in den Nutztierhaltung. Die Regionalität können wir auch noch gerne in die Ini packen, hat allerdings nichts mit unserer Gesundheit zu tun und gehört für mich eher in eine Agrarwende-Ini.

Wenn dir das Bio-Siegel dafür nicht reicht musst du ein neues Siegel erfinden - oder bestehende verbessern. Hast du dich denn Mal mit den Bio-Vorgaben befasst? Weißt du was dahinter steckt?

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Ich habe mich sehr intensiv mit dem Thema Bio befasst und weiß daher dass die Formel Bio = Gut nichts taugt und dass auch die Aussage „Konventionell = Schlecht“ so pauschal nicht stimmt. Das wäre aber glaube ich eine andere Diskussion (die ich an anderer Stelle bei Bedarf führen würde)

„Gesunde Ernährung“ definiert sich aus meiner Sicht nicht über Bio vs. Nicht Bio sondern über die Zusammensetzung. Bio-Zucker ist auch Zucker. an dem ist rein von der Ernährung her nichts besser oder schlechter als Non-Bio-Zucker.

Beim Fleisch sieht es natürlich anders aus. Prophylaktische Massenverabreichung von Antibiotika ist für mich ein No-Go. Solche Missstände (derer gibt es ja viele) zu beheben wäre aber ebenfalls eine übergeordnete Ebene. Wenn dieser beseitigt ist, bricht sich das automatisch nach unten durch.

Nachhaltig beinhaltet für mich halt auch: Die Zutaten müssen aus der Region kommen und dort auch verarbeitet werden. Wenn ich die Sachen dreimal durch die EU schaffe ist die Ökobilanz verheerend. Hier könnte ich das Schul/Kita-Essen als Vorreiter einbringen, Das wird allerdings teurer werden dadurch. Das muss wierderum für finanziell Schwache abgefedert werden.

Definition Bing-Bampf (sorry das war ich schuldig geblieben): Hochverarbeitete Produkte im Sinne von Fertigpackungen. Packung aufreißen und Bampf ist mein Essen fertig. Das gibt es auch mit Bio-Siegel, ist dadurch aber nicht gesünder als das NonBio. Hier wird viel Augenwischerei betrieben.

Wenn nur ein Essen abgeboten wird dann sehe ich es kritisch Per Gesetz/Verordnung den Caterern voruzuschreiben was er anbieten soll. Das wird massiv auf Widerstand treffen. Die Grünen haben das schonmal zu spüren bekommen. . Eher dass über den Preis ein Anreiz geschaffen wird, weil richtig produziertes Fleisch VERMUTLICH (hier bin ich kein Experte) eh teurer in der Beschaffung ist und daher das Busghet des Caterers sprengen wird. Dadurch regelt sich das Angebot von alleine.

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Sorry aber nur regional ist mir zu wenig. Ob die Paprika nun mit 10 verschiedenen Pestiziden in Deutschland oder in Italien behandelt wurde, sie ist immer noch wahnsinnig gespritzt.
Das Fertiggerichte und viel Zucker auch in Bio nicht gesund sind ist mir klar. Mir fehlt bei deinen Ausführungen allerdings die Alternative. Ich kann ja schlecht einem Koch vorschreiben wieviel Zucker er in einer Mahlzeit verarbeiten darf…

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Ich kann ja schlecht einem Koch vorschreiben wieviel Zucker er in einer Mahlzeit verarbeiten darf…

Ich vermute, das geht sogar besser als ihm vorzuschreiben WAS er anbieten darf.

Unter „Gesunde Ernährung“ verstehe ich halt einen größeren Ansatz als Bio/vegetarisch, daher geht mir der Eingangstext an einigen Stellen zu weit, an anderen nicht weit genug :slight_smile:

Das versuche ich auszudrücken.

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Normalerweise schüttet man Zucker ja nicht einfach ins Essen rein, sondern er ist in vielen Lebensmitteln schon enthalten. Man müsste also genau wissen zu welchem Anteil und diese Anteile dann zusammen rechnen. Stelle ich mir etwas kompliziert vor. Du kannst ja mal konkrete Ideen und Forderungen formulieren, wie es deiner Meinung nach umgesetzt werden sollte.

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Verstehe was Du meinst. Es wird halt aber doch Zucker und anderes reingeschüttet, z T indirekt: Weil ist zuammen mit Fett Geschmacksträger, geldsparend. Zitat des Kochs der Kantine, die meine frühere Firma belieferte. Der sagte auch, die Qualität seines Essens hängt vom Budget ab das er hat.

Um auf Deine Forderungen einzugehen:Ich formuliere mal um:

In den Küchen der Kitas, Schulen und Universitäten sollen die Lebensmittel bevorzugt aus biologischer und regionaler Erzeugung stammen.

Das lässt Spielraum und bringt das Regionalprinzip ein. Zu überegen ist, ob diese Bevorzuugung finanziell gefördert wird, aber da sehe ich die Gefahr eines Bürokratiemonsters,

Ich überlege mir noch eine Formulierung wegen des anderen

Ins Unreine geschrieben:

Vor Ort zubereitete Speisen sollen einen Gesamtzuckergehalt von XXX und einen Gesamtfettgehalt von XXX nicht überschreiten

XXX weil zu klären wäre, welcher Wert hier sinnvoll ist. Das möchte ich einem Ernährungsexperten überlassen

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Im Hinblick auf die Klima-Bilanz - wegen des Transports - aber von Bedeutung.

sehe ich nicht, wenn eine schlichte CO2-St
weite Transporte sinnvoll reduziert.

Gesundes Essen ist nicht nur gesundes essen, sondern auch ‚gesunde soziale Struktur u. Praxis‘.
z.B. klassenweise zusammen köcheln u. tafeln.
(mit Rezepttipps erarbeitet von Experten im Auftrag konstruktiv, ergebnisorientiert zusammen-arbeitender Ministerien für Bildung u. Ernährung).
;- )
Letzteres ist kaum zu haben wenn ‚polit.Posten‘ verteilt werden.
In Resorts braucht’s Leut mit Grips u. Herzblut.

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Abgesehen von der Einschränkung der individuellen Wahlfreiheit:
Ich erinnere mich, mehrfach gelesen zu haben, dass ausschließlich vegetarische Ernährung (oder nur vegane? Diesbezüglich bin ich nicht sicher.) mit dem Risiko der Unterversorgung mit lebenswichtigen Nahrungsbestandteilen, die nur ein Fleisch- und Fischprodukten enthalten sind, einhergeht und zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel erforderlich machen würden. - Ob das stimmt, müssste eventuell noch verifiziert werden.

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Ich habe leider die Quelle nicht mehr zur Hand, aber meiner Erinnerung nach ist rein vegane Ernährung bei Säuglingen und Kleinkindern sogar gefährlich und man sagt, dass das menschliche Hirn nur deswegen auf dem heutigen Entwicklungsstand sei, weil gewisse tierieche Eiweise in der Entwicklung wichtig waren.

Wenn ich mal mehr Zeit habe, suche ich die Quellen wieder raus. Ist ein paar Jahre her dass ich das gelesen habe.

Zentraler ist im Zusammenhang mit dieser Ini die Wahlfreiheit, die ich für ein sehr hohes Gut halte. Mit MUSS erreicht man in solch persönlichen Bereichen wie Essen meiner Meinung nach eher Widerstand und keine Überzeugungsarbeit.

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eine gesunde Ernährung bedeutet für mich persönlich keine rein vegetarische oder gar vegane Ernährung, sondern eine ausgewogene Ernährung. Ich glaube es ist unbestritten, dass wir in den letzten 40 Jahren unseren Fleischkonsum massiv erhöht haben. Wir müssen dort meines Erachtens zurück zu einer Ernährung, wo Fleisch nur ab und zu mal dazu gehört. Im Grunde genommen war es so in vielen Familien bis in die 70 Jahre des letzten Jahrhunderts, dass Fleisch nicht zur täglichen Ernährung gehörte.

Erst danach ist dann der Fleischkonsum nach und nach angestiegen und die Massentierhaltung mit allen negativen Nebeneffekten hat begonnen, was dazu geführt hat, dass Fleisch immer billiger wurde und die Nachfrage damit noch weiter gesteigert wurde.
Diese Entwicklung gilt es wieder zurück zu drehen, also zu wenig aber qualitativ hochwertigem Fleisch und bei Beachtung des Tierwohles mit Auslauf der Tiere etc.

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Sehe ich genauso, wie auch alles andere, was Du geschrieben hast, meinen Ansichten entspricht.
Ich erinnere mich übrigens noch gut daran, mich über viele Jahre wegen des Fleischanteils auf das Sonntagsessen gefreut zu haben :wink: (auch der einzige Tag, an dem es ein 3-Gang-Menue gab), und der Begriff „Sonntagsbraten“ dürfte darauf zurückzuführen sein, dass es anderen ebenso ging.

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Fundstücke dazu:

Tipps für eine ausgewogene vegetarische Ernährung

Ohne Fleisch ist die Kombination verschiedener Eiweiße wichtig. Pflanzliches Eiweiß aus Brot, Getreideflocken, Gemüse, Hülsenfrüchte oder Kartoffeln kombiniert mit tierischem Eiweiß aus Milch oder Eiern ist für unseren Körper besonders wertvoll.

Defitzite bei veganer Ernährung im Hinblick auf notwendige Ergänzung zu beachten:

  • Eisenmangel (bei Verzicht auf Fleisch)
  • Calciummangel (bei Verzicht auf Milch und Milchprodukte)
  • Mangel an Jod und Omega-3-Fettsäuren (Verzicht auf Fisch)
  • Mangel an Zink und B-Vitaminen
  • vor allem Vitamin B12 ist nur in tierischen Lebensmitteln enthalten

https://www.netdoktor.de/ernaehrung/vegetarische-ernaehrung/
Vor- und Nachteile vegetartischer Ernährung

Eine Studie der Universität Hildesheim ergab, dass Vegetarier häufiger an Depressionen, Angststörungen und psychosomatischen Beschwerden litten, wobei die Ernährungsform eher Folge als Auslöser der Krankheit zu sein scheint.

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/projekt-klartext-nem/vegane-ernaehrung-welche-nahrungsergaenzung-ist-sinnvoll-13323
Auch ohne tierische Lebensmittel kann man sich gesund ernähren. Allerdings gilt es, einige wichtige Empfehlungen für die Nährstoffversorgung zu beachten. Das Wichtigste in Kürze:

  • Vitamin B12 ist in ausreichender Menge nur in tierischen Lebensmitteln enthalten und muss daher unbedingt ergänzt werden.
  • Weiteres Sorgenkind ist die Jod-Versorgung, daher jodiertes Kochsalz verwenden.
  • Mit einer gut geplanten Lebensmittelauswahl lässt sich der Bedarf an weiteren kritischen Nährstoffen wie Eisen, Calcium oder Omega-3-Fettsäuren decken.
  • Kombinationsprodukte, die Vitamine, Mineralstoffe und andere Zutaten nach dem „Gießkannenprinzip“ enthalten, sind unnötig.