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Für alle Trekkies: Yanis im dissens Podcast!

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#1

@Sabine @NCC-1701-D @Surfista @Sofian

Jeder, der von seinen Ideen zu sehr überzeugt ist, der ist ein Fanatiker und ein Dummkopf.

Und lassen Sie uns niemals vergessen, dass die Linke massive Verbrechen gegen die Menschheit und gegen sich selbst begangen hat. Der Gulag wurde erfunden, um Kommunisten verschwinden zu lassen. Wir müssen an der Linken zweifeln, als Linke. Das wollen viele Linke nicht hören. Aber schon die Anarchisten im spanischen Bürgerkrieg haben gesagt: Wir brauchen nicht nur die rote Fahne, sondern auch die schwarze. Rot steht für Revolution, Herzblut und Leidenschaft. Und schwarz für die Abgründe in jedem von uns.

:stllap: :zukunftsorientierung::luv:


#2

Großartig ist auch dieser Satz:

Man muss in seinem Denken inkonsistent sein. Jeder, der von seinen Ideen zu sehr überzeugt ist, der ist ein Fanatiker und ein Dummkopf.


#3

Danke für den Hinweis! Leider nicht sonderlich gut übersetzt…


#4

Nur kleine Korrektur…

Trekkie oder besser und richtiger Trekker

Nicht Treckie.


#5

Trekker - echt? Ich hab mal Trekkies draus gemacht ;-)!


#6

Wenn du selbst kein Fan bist kannst du Trekkie verwenden.
Innerhalb der Szene heißt es Trekker.


#7

Um zunächst die eingangs angeführten Abgründe aufzugreifen: Nicht die Partei (oder der Staat) sollte den Einzelnen kontrollieren, sondern der Einzelne die Partei (oder den Staat). Denn der Grundgedanke demokratischer Mitwirkung besteht darin, dass die Mehrheit der Einzelnen weniger für Irrtümer anfällig ist als eine Führungspersönlichkeit oder eine sich als Elite verstehende kleine Gruppe.

Der von Varoufakis angeführte Gegensatz von progressiver und autoritärer Politik ist mir etwas zu simpel. Nicht alles, was als “progressiv” bejubelt wird, muss letztlich gut sein. Ich erinnere nur einmal an die in Ost und West gleichermaßen als Zukunftsenergie gefeierte Atomkraft. Der Unterschied bestand hauptsächlich darin, dass man im Westen seine Ablehnung und seine Zweifel offen artikulieren konnte.

Andererseits waren die Preußenkönige Friedrich Wilhelm I. und Friedrich II. , die die Glaubensfreiheit in ihrem Land festschrieben, durchaus autorit5äre Regenten.

Das Hauptübel des kapitalistischen Systems ist seine jedes rationale Maß überschreitende Bereicherungssucht. Der “Horror vor der Abwesenheit von Profit” - wie es Marx formulierte. Das Haben-Wollen als Selbstzweck. Um das echte Genießen des Reichtums geht es längst schon nicht mehr.

“keine gemeinsame Sprache” - Das ist zwar nicht gerade optimal für ein einiges Europa oder für gesamteuropäische Bewegungen, ist aber kein echtes Hindernis.

"dieser Flügel ist für eine Einschränkung der Migration und der Zahl der Geflüchteten, die nach Deutschland kommen können. " - Dem kann man doch nur ein mutiges “Das schaffen wir!” entgegensetzen. Oder? Wenn ich hier und dort höre oder lese, dass ein Großteil der Afrikaner damit liebäugelt, sein Glück in Europa - und eben auch in Deutschland - zu suchen, wird mir doch etwas flau in der Magengegend. Eine Migration von ein paar Millionen - damit kann man irgendwie noch leben.

Aber so ganz ohne Limit?Gemäß dem alten Toyota-Slogan “Nichts ist unmöööglich”? Es gibt nur eine wirklich praktikable Lösung: Man muss so manchen Kujonen, Kleptokraten und Absahnern schmerzhaft auf die Füße treten, um den Menschen das Verbleiben in ihrer jeweiligen Heimat zu ermöglichen. Machen wir uns nichts vor: Die bis zum (Er-)Brechen vollen Supermarktregale wären ohne die Ausbeutung anderer Kontinente nicht vorstellbar.

“genauso wie 1929 haben die Regierungen an der Macht die Last der Verluste vom Finanzsektor auf die Steuerzahler geschoben, vor allem auf die Schwächsten, die ArbeiterInnenklasse.” - So ist es.

"Der Unterschied zu den 1930er Jahren ist, dass damals das Industriekapital die Faschisten finanziell unterstützt hat, das ist heute in Europa noch nicht passiert. " - Warum auch? Dem Großkapital ist die Farbe der Parteibücher seiner Lakaien herzlich egal. Hauptsache, sie tanzen nach dessen Pfeife. Bei den Etablierten gint es genug willige Gefolgsleut5e, die den Bossen der Konzerne und Banken jeden Wunsch von den Augen ablesen. Warum soll man sich da um die unsicheren Kantonisten vom rechten Rand bemühen?

“Ich mag Star Wars, weil es nicht eine Art Feudalismus mit Technologie beschreibt.” - So wäre dieser Satz besser formuliert.

“Star Trek ist (nicht nur) der Inbegriff von einem Kommunismus unter Bedingungen des Überflusses”, (sondern auch des vernünftigen Umganges damit). - So würde ich es ergänzen.

Viel Erfolg, Yanis Varoufakis!


#8

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