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Förderung von LSBTTIQ Jugendlichen


#22

Gelder fĂŒr Jugendarbeit oder (siehe Titel) LSBTTIQ-Jugendarbeit? UnabhĂ€ngig von der Antwort: wie soll entschieden werden, wer das Geld in die Hand bekommt?

edit: DĂŒrfen alle Kinder/Jugendliche in eure Gruppen? Also: darf da z. B. auch ein Mensch teilnehmen, der selbst von sich sagen wĂŒrde, dass er/sie sich als heterosexuell und Mann/Frau im “althergebrachten” Sinne fĂŒhlt?


#23

Was genau kann man sich unter Queer vorstellen? :slight_smile: Das habe ich noch nie gehört



#24

Der Zweck unserer Gruppen ist es Jugendlichen aus der Minderheit LSBTTIQ einen Treffpunkt zu bieten. UnabhĂ€ngig von Heterosexuellen Menschen die Einfluss nehmen. Also ein “unter sich sein” in Relation haben zudem heterosexuelle jugendliche kein BedĂŒrfnis fĂŒr Jugendgruppen nur fĂŒr heterosexuelle, da diese wegen ihrer SexualitĂ€t keine Diskriminierung erfahren.
Eine andere Situation ist, wenn eine heterosexuelle Transfrau / heterosexuellen Transmann in eine Transgruppe kommt.

Wer die Gelder bekommt lĂ€sst sich “relativ” leicht entscheiden. Zu allererst ist die GemeinnĂŒtzigkeit wichtig. Queere Jugendgruppen haben ihren sitzt zum Großteil in Vereinen.
Alternativ dazu besteht die Möglichkeit die GrĂŒndung von Landesnetzwerken zu fördern um abgestimtme Forderungen in den BundeslĂ€ndern zu erwirken. Diese Landesnetzwerke könnten UnterstĂŒtzungs Vereine grĂŒnden, welche die Gelder verwalten. Die GemeinnĂŒtzigkeit eines solchen Vereins ist ausschlaggebend und zudem wĂŒrde ich beim Antrags- und Nachweisprinzip bleiben.


#26

Ausversehen abgeschickt, bevor ich fertig war :roll_eyes:

Also letzteres? (Nur um wirklich sicher zu gehen, dass wir nicht aneinander vorbeireden!)

Ergo: Nein. Das möchte ich nicht unterstĂŒtzen. Ich verstehe, dass Menschen, die eine Ausgrenzung in der Gesellschaft erfahren, oder zumindest glauben, dass sie diese erfahren (werden), einen Raum wollen, wo sie davor geschĂŒtzt sind. Soziale Inklusion erreicht man aber nicht durch den Ausschluss von anderen Personen. Wann kommt die Gesellschaft dann zu einer NormalitĂ€t, wenn die nachfolgenden Generationen nicht gemeinsam an ihrem gegenseitigen VerstĂ€ndnis arbeiten? Die Scheu vor dem “Fremden” baut ihr so nicht ab. Ihr verstĂ€rkt sie eher, wenn das ein exklusiver Verein ist.

Ach, das wĂŒrde ich so pauschal nicht sagen. Heterosexuelle, die sich eine Beziehung nach “historischem” Rollenbild wĂŒnschen, können fĂŒr ihre RĂŒckschrittigkeit genauso angeprangert werden, wie “moderne” Beziehungen, wo beide Arbeiten und sich dann somit als Rabeneltern erweisen (mutmaßlich, obwohl es vllt. gar nicht anders geht). Ich selbst habe mich schonmal sehr von einer Person, die sich selbst wohl als LSB
 zugehörig fĂŒhlt, unter Druck gesetzt gefĂŒhlt (genauer möchte ich da jetzt nicht ohne einen geschĂŒtzten Rahmen darauf eingehen, ich hoffe auf VerstĂ€ndnis).

Aber ich will mich nicht in Beispielen verrennen: jede(s) Kind/Jugendliche hat seine eigenen Probleme und die werden von der jeweiligen Person als schwerwiegend wahrgenommen. Zu sagen, dass diese Probleme “schlimmer” sind, als andere, mag im Einzelfall objektiv richtig sein “Ich bin ein reiches Kind und habe 10 Millionen Euro auf dem Konto - wofĂŒr gebe ich sie aus?” beispielsweise ist ja wohl klar ein Luxusproblem. Nein, ich rede hier von wirklich drĂŒckenden, verborgenen existenziellen Fragen. Sie alle haben Gewicht und alle sollten Gelegenheit haben, miteinander darĂŒber zu reden, nur so können sie einen guten Umgang und VerstĂ€ndnis fĂŒr- und miteinander aufbauen.


#27

Hallo Ronja,

ich denke einige Hintergrundinformationen sind fĂŒr diese EinschĂ€tzung Ă€ußerst wichtig.

Die Vereine sind durchaus offen fĂŒr heterosexuelle Mitglieder. Ein Verein der gegen Diskriminierung aufgrund von SexualitĂ€t ist, kann diese schließlich nicht wegen genau dieser ausgrenzen.

Ausschließlich die Jugendgruppen sind fĂŒr Teilnehmer welche zu LSBTTIQ sind. Grund dafĂŒr ist allem voran der der Nachfrage. Jugendliche kommen zu uns weil sie bereits negative Erfahrungen gemacht haben und keinerlei Kontakte zu gleichgesinnten haben. Diese Kontakte sind essenziell um sich selber nicht als “anders” anzusehen sondern trotz anderen Eigenschaften als Teil der Gesellschaft zu sehen.

Diese Nachfrage treibt die Teilnehmerzahlen in Bereiche von 20-60 pro Woche.

Des weiteren sind die Gruppen auf das Jugendförderalter beschrĂ€nkt und können somit nur von 16-27 Jahren Teilnehmen. Danach erwarten auch wir, dass sie selber in der Gesellschaft Fuß gefasst haben.

Wie bereits erwĂ€hnt ist ein Großteil der Teilnehmer durch Diskriminierungserfahrungen auf die Gruppen aufmerksam geworden und benötigt zum Teil Beratung und Hilfe, welche genau die Angebote sind, die ĂŒberall völlig ĂŒberlaufen sind.

Unsere Ziele sind es die Jugendlichen als gleichwertiger Teil der Gesellschaft wieder zu entlassen. Nicht diesen beizubringen eine eigene zu grĂŒnden.

Außerdem gehe ich genauso in eine schwule Jugendgruppe weil ich schwul bin, wie ich in eine Klettergruppe gehe, weil ich gerne klettere.

Unsere SchutzrĂ€ume sind nicht fĂŒr Ewigkeiten gedacht und zudem ist es dem Menschen doch selber ĂŒberlassen welche Angebote er aus welchen GrĂŒnden nutzt. Wenn es dann aber ein UnterstĂŒtzendes Angebot ist, sind meiner Meinung nach egal fĂŒr welche Minderheiten Gelder nötig um genau wie du meinst eine gesammelte Gesellschaft zu bilden in der Minderheiten als gleichwertig angesehen werden.


#28

Danke schon einmal fĂŒr die Informationen. Die sind in der Tat ziemlich hilfreich, um die Situation besser zu bewerten. Ich möchte darĂŒber nachdenken.

ZusĂ€tzlich möchte ich darum bitten, auf Fragen möglichst geziehlt einzugehen, ich habe teilweise MĂŒhe, die Antworten zwischen den Zeilen zu lesen. Konkret glaube ich nicht, dass die Frage

ausreichend geklĂ€rt wurde. Vielleicht war auch noch keine Zeit dafĂŒr. Vielleicht könntest du es als der vermeintlich grĂ¶ĂŸte Experte hier auf diesem Gebiet mit eigenen Worten versuchen zu erklĂ€ren? :slight_smile:

Ich fĂ€nde es schöner, der Jugendarbeit im Allgemeinen Fördermittel bereit zu stellen (soweit ich jetzt verstanden habe, war das nicht der Wunsch). Wenn die Ini ausschließlich Gruppen mit Geldern versorgen soll, die LSBTTIQ unterstĂŒtzen, und aufrgund des Teilnehmerkontigentes und der weiteren HintergrĂŒnde dort kein Platz fĂŒr andere Jugendliche sein kann, dann brauchen diese andere, vergleichbare RĂ€ume. Es kann fĂŒr mich trotzdem nur eine Übergangslösung sein. Wenn sich die Gesellschaft entwickelt, braucht es den exklusiven Schutzraum hoffentlich möglichst bald nicht mehr.

Mit diesem Teil der Forderung habe ich im Übrigen gar kein Problem.


#29

@Valentin_Gashi

Guten Abend, Valentin!

Welche Jugendlichen möchtest du gefördert wissen? Wenn du möglichst viele Leute ins Boot holen will, dann ist es sinnvoll ihre Sprache zu sprechen, anstatt nur die, derjenigen, die schon am Thema dran sind.


#31

@Holger

Guten Abend, Holger!

Du hast keine Schuld, also brauchst du dich auch nicht zu entschuldigen. Das ist das Eine. Das Andere ist, meiner Meinung nach: Jede Frage ist erlaubt.
Ich bin seit Ende Mai mit in der Diskussion und mir fĂ€llt auf - ich hatte das auch schon an anderer Stelle angemerkt -,dass hier oft abgekĂŒrzt wird und mit .AbkĂŒrzungen gearbeitet wird. Das trĂ€gt nicht zur guten VerstĂ€ndigung bei. Das meinte ich mit “Sprache”.
Wenn ich davon ausgehe, dass eine Sache gefördert werden soll, dann versuche ich, möglichst viele anzusprechen und nicht nur diejenigen, mit denen ich eh im GesprÀch bin.
VerstÀndlich?.


#33

@Holger

Dank fĂŒr deine MeinungsĂ€ußerung.

Wir zeigen jetzt auf, dass wir in der Falle einer Sprachverwirrung stecken.

Ich habe schon an anderen Stellen diesbezĂŒglich interveniert. Aber es ist dort nicht aufgegriffen worden. Ich habe grade eine Äußerung an @Peggy ĂŒbermittelt.

Du schreibst: “Falls du meinst 
”- .Das ist zu kompliziert." - Einfacher wĂ€re: “Ich habe deine Äußerung 
 dahingehend verstanden.”
 oder 
 Verstehe ich dich deine Meinung nach richtig?"


#34

JungsŽdas ist PM-Stoff! KlÀrt das bitte draussen.



#35

Bei solch einer komplizierten Bezeichnung kommt es meiner Meinung auf ein A auch nicht mehr an. :wink:

LSBTTIQ war mir bis dato auch gar nicht gelĂ€ufig, sondern eine kĂŒrzere Variante davon. Leider aber habe ich sebst diese wieder vergessen, weil die Buchstabenkombination einfach schwer zu merken ist. Insofern sehe ich das mit der Marke ohnehin noch nicht als hundertprozentig ideal. Einen Markennamen sollte man sich doch immerhin merken können
 :slightly_smiling_face: :upside_down_face:

Gut finde ich, daß bereits in ErwĂ€gung gezogen wurde, ein A hinzuzufĂŒgen. Schade wiederum, daß sich Asexuelle ohne das A im Wort bis dato sicherlich nicht angesprochen fĂŒhlen. Zumal es sich hier vergleichsweise um eine Sondersituation handelt, da nicht die sexuelle, sondern die asexuelle Ausrichtung im Vordergrund steht.


#36

Hier geht es um, wie weiter oben bereits deffiniert: Lesbisch Schwul Bisexuell Transsexuell Transgender Intersexuell und Queere Menschen.
In meinem Initiativvorschlag geht es im Fokus um Vereine und Organisationen, die Jugendgruppen und Beratungsangebote fĂŒr LSBTTIQ anbieten.
Ob Jugendgruppen auf Peer-to-Peer Prinzip, (Beratung unter gleichaltrigen auf Augenhöhe) oder Coming-Out-Gruppen spielt dabei wenig eine Rolle.

Ich entschuldige mich vielmals dafĂŒr mich zum Teil unverstĂ€ndlich ausgedrĂŒckt zu haben. Ich werde in Zukunft mehr drauf achten, mich verstĂ€ndlich zu formulieren.

Leider sehe ich das gerade zum Teil auch so. Danke fĂŒrs Anmerken :slight_smile:

In der Community (ein Überbegriff der fĂŒr das Netzwerk steht das sich Menschen, die aufgrund von SexualitĂ€t und Geschlecht diskriminierung erleben steht) ist AsexualitĂ€t schon lange ein Thema. Auch unter Heteros meines Wissens kein unbekannter Begriff. Das Landesnetzwerk in Baden-WĂŒrttemberg hat sich, nachdem Aktivista (https://aktivista.net) angemĂ€ngelt habe doch die Asexuellen Menschen unserer Gesellschaft auch sichtbarer machen zu wollen, darauf geeinigt AsexualitĂ€t in den Untertitel aufzunehmen.


#37

@Ronja

was hĂ€lst du von folgender Änderung?


#38

@rojko

Was ist bitte “PM-Stoff” und wo ist “draußen” - wer sind die “Jungs”?


#39

Das finde ich auf jeden Fall super! :slight_smile:

Auf eine Reaktion dazu freue ich mich zusÀtzlich :wink:


#40

Dass ich der vermeintlich grĂ¶ĂŸte Experte hier auf dem Gebiet bin, stammt von dir nicht mir. Wie in der Initiative beschrieben suche ich auch weitere Kompetenzen.

Durchaus ist es mein Wunsch der Jugendarbeit im gesamten Fördermittel bereitzustellen und die Etate zu erhöhen. Ein tolles Beispiel dafĂŒr ist die völlige Unterfinanzierung von Sportarten die nicht Fußball und Olympische Disziplinen heißen.
Keineswegs bin ich dagegen andere Jugendbereiche weiter zu fördern, ganz im Gegenteil.

Da ist die Frage wer als “vergleichbar” angesehen wird. Mit Verlaub ein heterosexueller Jugendlicher ist aufgrund seiner sexuellen Orientierung und damit verbundenen Problemen deutlich weniger in seiner Entwicklung behindert.

Freizeit- und Beratungsangebote weiterentwickeln, ausbauen und unterstĂŒtzen

Freizeit- und Beratungsangebote, die sich dezidiert an junge Lesben, Schwule, Bisexuelle,
trans* und queere Jugendliche richten, sind nicht fĂŒr alle, die sie nutzen wollen, erreichbar
(z.B. weil sie zu weit entfernt sind). Umso wichtiger ist es deshalb, dass sich allgemeine Ein-
richtungen gegenĂŒber sexueller und geschlechtlicher Vielfalt öffnen, Mitabreiter_innen sen-
sibilisieren und fortbilden und ihre Angebote anpassen, damit diese unabhÀngig von der
sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen IdentitÀt von allen Jugendlichen genutzt wer-
den können. SO kann kompetente UnterstĂŒtzung bzw. Beratung vor Ort erfolgen, auch
wenn keine spezifischen LSBT* Angebote existieren. Im Kontext von Freizeiteinrichtungen
bedeutet dies auch, die offene Haltung des TrĂ€gers sichtbar zu machen un fĂŒr entsprechen-
de Akzeptanz seitens der Besucher_innen zu sorgen (z.B. im pÀdagogischen Alltag die offe-
ne Einstellung der Einrichtung zu zeigen oder Projekte zum Thema durchzufĂŒhren). Best-
henden spezifischen Angeboten fĂŒr Jugendliche, deren sexuelle oder geschlechtliche
IdentitÀt nicht heteronormativen Erwartungen entspricht, sollte es möglich sein, weiterhin
geschĂŒtzte RĂ€ume fĂŒr diese Jugendlichen zu bieten, um auf deren individuelle Bedarfe bzw.
Themen eingehen zu können. UnterstuĂŒtzung durch niedrigschwellige ZugĂ€nge und Kontakt-
möglichkeiten (z.B. Coming-in-Angebote, Begleitung durch heterosexuelle Freund_innen
ermöglichen) sowie LSBT* Beratungsangebote fĂŒr Jugendliche (und gegebenenfalls Famili-
enmitglieder) bieten zusammen mit gemeinsamer Freizeitgestaltung und Egnagement einen
_Rahmen, in dem die Besucher_innen Empowerment erleben. _

Quelle: “Coming-out-und dann
?!” des deutschen Jugendinstituts in Zusammenarbeit mit
dem Bundesministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Bundesstiftung-
Magnus-Hirschfeld. Seite 30.

In dieser Ausarbeitung einer Umfrage des deutschen Jugendinstituts wird die Problematik in fĂŒr alle zugĂ€nglichen Jugendangeboten dargestellt. Die daraus erkennbare Situation liegt schlicht und ergreifend daran, dass LSBTTIQ Jugendarbeit bisher auf Vereine abgewĂ€lzt wurde die sich selbst verwalten mussten. Kompetenzen in den JugendhĂ€usern und Ă€hnlichem sind der Situation nicht mehr gewachsen.

Außerdem betone ich , dass nur zum Zwecke einer Gesellschaft in der alle gleich sind, die Möglichkeit sich als junger LSBTTIQ Mensch Beratung und Kontakte aus einem geschĂŒtzten Bereich, nĂ€mlich einer Jugendgruppe im LSBTTIQ Bereich, zu holen nicht aufgegeben werden sollten.
Das Angebot in Problematischen Lebenssituationen “unter sich” zu sein, ist meiner Meinung und Erfahrung nach von höchtster Wichtigkeit.

Um LSBTTIQ Vereine und Organisationen in Deutschland nicht mehr zu benötigen brĂ€uchten wir mehr als nur gesetzliche Gleichstellung. Mehr als die Homo-Ehe. DafĂŒr brĂ€uchten wir Familien die ihre Kinder akzeptieren wie sie sind. AufklĂ€rung an den Schulen, denn AufklĂ€rung ist das beste Mittel gegen Mobbing. Und vor allem eine Gesellschaft die einem Menschen auch nicht das GefĂŒhl geben kann unerwĂŒnscht zu sein - vor allem nicht der Liebe wegen.

Realistisch betrachtet, ist ein Teil davon schon nicht mit der Meinungsfreiheit vereinbar.


#41

Hallo Toobi,

ich hatte dir zwar schon vor ein paar Tagen persönlich geschrieben aber gerne gehe ich dem Wunsch von @Ronja nach und Antworte öffentlich auf deine Frage.

Um Verwirrungen durch Formulierung oder Àhnlichem vorzubeugen, erlaube ich mir hierzu eine Beschreibung zu zitieren:

Queer

Im Kontext von LSBTTIQ bezeichnen sich Menschen als „queer“, deren sexuelle Orientierung und/oder geschlechtliche IdentitĂ€t von Hetero-Normen abweicht. Queere Menschen lehnen oft definierende Zuschreibungen oder Kategorisierungen ihrer sexuellen oder geschlechtlichen IdentitĂ€t ab. Der englische Begriff „queer“ umfasst mehrere Bedeutungen, ursprĂŒnglich heißt er soviel wie „verrĂŒckt“, „seltsam“ oder „fragwĂŒrdig“. Generell diente er im englisch sprachigen Raum dazu, Menschen und Verhaltensweisen zu bezeichnen, die abgewertet und ausgegrenzt werden sollten. In den letzten Jahrzehnten eigneten Menschen sich das ursprĂŒnglich als Schimpfwort verwendete Wort an und benutzen diesen Begriff heute mit Stolz zur Selbstbeschreibung.

Quelle: http://netzwerk-lsbttiq.net/lsbttiq unter Absatz “Queer”

Unter gleichem Link können sich Interessierte gerne die weiteren Bedeutungen der LSBTTIQ Buchstaben erlesen. Diese Beschreibungen sind mit großer Mehrheit von der jeweiligen Buchstabengruppe im Landesnetzwerk LSBTTIQ Baden-WĂŒrttemberg beschlossen worden, weswegen ich sie fĂŒr sehr passend halte.


#42

Auf einer anderen Ebene, als so etwas wie Geschichts-Queery (nicht mehr Pole, und nicht wirklich Deutsche als Schlesier) - also schlicht Bastard der Geschichte - wiess ich in etwa was gemeint ist.
Neulich bin ich hier ĂŒber eine polit. korrekte ÂŽGenderdiskussionÂŽ gestolpert. Grauenhaft.
Kein Platz dazwischen.


#43

Hey Valentin, wann und wo willst du die Initiative ausarbeiten und auf die Abstimmungsplattform bringen? Ich wuerde Dich gerne unterstuetzen. Liebe Gruesse :slight_smile:


#44

Hallo Niko,

sehr gerne suche ich jemanden der mich ein bisschen unterstĂŒtzt die Initiative nachdem Dialog der hier auf der Plattform stattfand zu ĂŒberarbeiten. Sehr gerne trage ich dich dann als UnterstĂŒtzer auf der Initiativplattform ein. Eine_n weitere_n brauchen wir dann noch.

Lg. Valentin