Die Kraft des Wassers lässt Kohle in der Erde

Das Hauptproblem dürfte darin liegen, dass nicht mehr Energie raus zu holen ist, als drin ist. Hier:


… werden ein paar mehr Hintergründe erläutert und dargelegt, dass die Energie mit den Indium-Teflonfolie/Aluelektroden nur gesammelt wird aber ursprünglich aus der kinetischen Energie der fallenden Tropfen stammt. Die Energie, die drin ist, stammt also aus der Erdbeschleunigung, die über 15 cm auf einen Tropfen wirkt. Höher Fallhöhe bringt auch nix, weil der Luftwiderstand die weitere Energie auffrist.

Beim Wirkungsgrad moderner Turbinen von 94% frage ich mich allerdings, warum man nach anderen Möglichkeiten sucht, die kinetische Energie von Regen zu nutzen. Das ganze scheint mir eher ein Beleg dafür, 1.) wie effizient 100 Led-Lämpchen heute sind und wie wenig das ins Bewusstsein eingedrungen ist und 2.) wie sensationsgeil auf Technik geschaut wird statt sich an Glühwürmchen zu freuen, die das auch ganz ohne heißen Hintern schaffen.

6 Like

Warum geht das in anderen europäischen Ländern besser als in Deutschland?

1 Like

Weil da die Entscheide*innen weniger geschmiert werden. :wink:

Na ja, es ist schon etwas komplexer, unsere Groß- und Schwerindustrie regenerativ zu betreiben als Tomaten-Plantagen. Das darf in die Bewertung einfließen, da ist der Vergleich nicht so ganz fair.

1 Like

Mit ein bisschen gutem Willen ließ sich von einem hochtenisierten Industrieland sicher bessere Wasserkraftpotentiale entwickeln.
Ob es doch so ist, wie Gerald vermutet?
Nein? Dann lasst uns weiter Forste roden, Ortschaften umsiedeln oder Naturschutzgebiete umkrempeln und Kohle bis 2038 verbrennen.

Von heute morgen und der TU München:

6 Like

Es wäre gut, wenn die Regierung solche Projekte fördern würde, statt den großen Konzernen das Geld in den Rachen zu werfen.

2 Like

Es gibt interessante Fortschritte in der H2-Technologie.
Deutsche Stahlindustrie (einiges ist noch übrig) will anfangen auf H2-Verhüttungsverfahren umstellen.
Hoffentlich ‚grünes H2‘.

(da H2 per Elektrolyse aus H2O gewonnen wird, gehört das irgendwie hierher ;- ) )

2 Like

Also, es geht doch! In unserem flachen Brandenburg spielt die Wasserkraft zwar eine weniger bedeutende Rolle, aber auch hier gibt es Potentiale, die man nutzen sollte. Wasserkraft ist eine wichtige Ergänzung zu Wind- und Solarenergie. Aber auch bestehende Wasserkraftwerke könnte man durch ausreichend große Schutzsiebe, (die ihre Wirkung bereits in Bereichen mit geringer Strömungsgeschwindigkeit entfalten) fischverträglich umgestalten.

rojko

1d

Es gibt interessante Fortschritte in der H2-Technologie.

Auf jeden Fall gehört diese in ein zukunftstaugliches Gesamtenergiekonzept mit einbezogen, sei es, um den Strom für Dunkelflauten zu speichern, H2 als Fahrzeugkraftstoff oder für solche technologischen Prozesse zu nutzen.

3 Like

Wir sollten dem gutem Kenntnisstandes nach
hier bald den Sack zumachen und eine saubere Ini formulieren.
Wer hätte Interesse an einem sachbezogenen Call in den kommenden 14 Tagen?
Im Anschluss sammeln wir noch Mitinitiator*innen ein und ab ins Plenum.

Noch ein toller Artikel:

2 Like

Ich möchte mitarbeiten, auf jeden Fall. Das Wasserkraftwerk mit dem Schachtbetrieb und den Möglichkeiten der Schonung der Fische hat mir sehr imponiert.

2 Like

Ich mache auch mit als Mitinitiator. Endlich ein Thema, das mich fachlich wieder fordert.
Sollen sich doch die andern Politiker Gedanken machen um das „politische“ (das ich möglicherweise nur falsch verstehe).
Ich stürze mich lieber auf Energiewende und CO2 Verhinderung.

3 Like

Der Beitrag ist zwar schon älter, aber mich würde interessieren wie das funktioniert? Wasser ist in einem Brennstoffzellen-Fahrzeug ja das „Abfallprodukt“ und nicht der Kraftstoff…

Ich hätte auf jeden Fall auch Lust mitzuarbeiten und wäre bei einem Call dabei!

2 Like

Das würde mich auch interessieren. Mir ist noch nichts bekannt, wo Autos mit Wasser betankt werden und damit angetrieben werden können. Wäre doch nur lösbar, wenn die Energie für die Wasserelektrolyse - unter Idealbedingungen etwa 285 kJ/mol, entspricht etwa 145 kJ / Gramm Wasserstoff - z.B. über eine Photovoltaikanlage gewonnen würde. Da die Realität jedoch alle Idealbedingungen konterkariert, müssen die Verluste über die Wirkungsgrade der Umsetzung auch berücksichtigt werden. Wir benötigen also mehr als 145 kJ/g Wasserstoff.

In die andere Richtung ist es dann das gleiche Spiel: es würden unter Idealbedingungen 145 kJ/g Wasserstoff frei bzw. in andere Energieformen umgewandelt. Aufgrund von Wirkungsgraden kommt dann weniger Energie in Form von elektrischer Energie ‚heraus‘.

Wenn die Solarzellen auf dem Auto während der üblichen ‚Standzeit‘ von 7-8 Stunden auf dem Parkplatz bei der Arbeit in der Sonne (statt im Schatten) Elektrolyse betreiben könnten, dann müssten sie mindestens soviel Energie produzieren, dass wenigstens einmal nachhause und wieder zur Arbeit und vielleicht noch eine Einkaufstour ‚herausspringen‘.

Wenn ich die Angaben auf Wikipedia für den Toyota Mirai anwende, und mal 100 km Reichweite pro Tag ansetze, dann würden für dieses Auto 500 Gramm Wasserstoff pro Tag benötigt. 500 Gramm H bei Normaldruck und 21°C entsprächen etwa 5,6 l H. Für 5,6 l H benötige ich etwa 24 - 27,4 Wh elektrische Energie für die Wasserelektrolyse. Hört sich nicht nach viel an.

Sono Motors hat so etwas schon in die Tat umgesetzt: mit Sion haben sie einen Wagen entwickelt, der vollgepflastert ist mit Solarzellen. Sie erzeugen bis zu 34 km Reichweite. Allerdings wird die elektrische Energie nicht zur Wasserstofferzeugung genutzt sondern direkt in die Batterie gespeist. Was deutlich effizienter ist, als erst Wasserstoff zu erzeugen und diesen dann in einer Brennstoffzelle wieder zu ‚verbrauchen‘.

Was aber viel spannender ist, sind die alternativen Entwicklungen z.B. in Israel:

NanoFlowcell:

Oder Metall-Luft-Batterien:

Allerdings haben diese Lösungen wenig oder nichts mit Wasser’kraft’ zu tun.

2 Like

vllt. ist das gemeint:
https://www.nanoflowcell.com/de/what-we-do/innovation-research/bi-ion/

1 Like

Ich habe zur Zeit viel in meinem Job zu tun, keine große Recherchezeit übrig.

Ich habe das im Zusammenhang mit einem Video über Wasserstoff Fahrzeuge und Wasserstoff Tankstellen gesehen.
Wasser ist H20. Mittels Elektrolyse kann Mensch H2 daraus abspalten. Dazu braucht es aber Strom aus der „Lichtmaschine“ oder aus Solarzellen.

Ich habe das dann nur Mal „weitergedacht“, wie das funktionieren müsste.
Mehr dazu, wenn ich mehr Zeit habe.

Uns hatte man in der Schule erzählt, wir würden künftig nicht mehr mit unserem Auto an die Tankstelle müssen, sondern nur noch ab und zu etwas Wasser nachschütten. Man dachte da an die ungeahnten Möglichkeiten der Kernfusion. Doch bis die Sache soweit gediehen ist, werden wir sowohl unseren Lappen wie auch unseren Löffel abgeben müssen. :laughing:

Ingenieur

Kristin

9h

Wasser ist H20. Mittels Elektrolyse kann Mensch H2 daraus abspalten. Dazu braucht es aber Strom aus der „Lichtmaschine“ oder aus Solarzellen.

Warum erst der Umweg über das Wasser? Warum leitet man den Strom, der entweder irgendwie mitgeschleppt werden muss, über Oberleitungen abgezapft oder durch Solarzellen gewonnen wird, nicht direkt auf den Motor?

@BuergerJochen:
Das sind zwar einige interessante Möglichkeiten, doch was sie letztlich taugen, kann eigentlich nur ein Praxistest im kleineren Maßstab zeigen. Der ganz große Wurf ist das wohl nicht.

Mein Bruder erzählte gestern von einem TV-Beitrag über den Kobalt-Abbau im Kongo und über die grausigen Arbeitsbedingungen. Er denke daher vorläufig nicht daran, sich ein E.Mobil zu kaufen.

Eine echte Chance sehe ich jedoch hier:

2 Like

Liebe Freund*innen der Wasserkraft,
bitte seid so frei einen oder mehrere Wahltermine für einen Call zu markieren. Ich werde mich mühen einen digitalen Raum zu bekommen:

  • Dienstag, 11.08.2020 zwischen 18-21Uhr
  • Donnerstag, 14.08.2020 zwischen 18-21Uhr
  • Samstag, 16.08.2020 zwischen 15-18Uhr
  • Lieber an einem späteren Termin

0 Teilnehmer

2 Like

Lieber @Thomas, die Daten für Donnerstag stimmen nicht. Entweder Donnerstag der 13. oder meinst du Freitag den 14.?

Samstag ebenfalls, entweder 15. oder Sonntag 16.?

1 Like

Die Pandemie hält Kalenderblätter fest - so’n Mist :sweat_smile:
Du hast Recht @miri.
Gemeint sind tatsächlich
Dienstag 11.08
Donnerstag 13.08
Samstag 15.08
Bitte nutzt diese Korrekturen in der obigen Auswahl.

2 Like

Ich kann auch an einem späteren Termin, konnte aber nachträglich nicht mehr abstimmen. Wenn der Termin genau definiert ist und rechtzeitig angekündigt ist, geht das.

1 Like