Die konstituierende Notwendigkeit des Marktplatzes der Ideen für DiBs politischen Beitrag

Wie man in anderen Threads liest, gibt es momentan keine einheitliche Beurteilung für die Bedeutung des „Marktplatz der Ideen“-Angebotes von DiB, was vllt nachvollziehbar ist…

_ Eins ist hoffentlich noch Allen klar:

Der Marktplatz der Ideen hatte für DiB als Tool konstituierende Bedeutung und stellte eine Notwendigkeit dar,
nicht, weil es Leute abdecken sollte, die keine LUST auf Parteiarbeit haben (wie jmd anderswo schreibt), sondern
um Leuten zu dienen, die Parteiarbeit aus der Nähe / also physisch nicht begleiten KÖNNTEN, entweder weil sie keine ZEIT dafür haben, oder die MITTEL und WEGE dazu nicht haben, also = nicht VERMÖGEN die Parteiarbeit (immer) aus der Nähe / also physisch zu begleiten,
insbesondere bei PTen und sogar BPTen, die nicht mal, für jedes Mitglied vor Ort stattfinden.
Insofern, anders als bei anderen Parteien, war der Diskussionspart auf BPTs eher nur auf Notfälle oder formell unabkömmlich Notwendiges zu reduzieren,
der Normalbedarf aber an Diskussionen, sollte im Voraus auf dem MP stattfinden.
Entsprechend gab es auch die Maxime bei Gründung, alle Diskussionen über alle Punkte DiB betreffend, auf dem MP vorbereitend durchgegangen zu sein.

Und warum ist das Alles als so wichtig angesehen worden damals?
Weil DiB ein besonderes Angebot für Vielfalt darstellen und realisieren wollte, und Vielfalt bezieht sich u.A. auf Leute mit Behinderung, für die ist die Funktion des Marktplatzes von fundamentaler Bedeutung für eine aktive politische Teilnahme,
für die wurde vom Anfang an versucht möglichst viel an Barrierefreiheit einzurichten und ebenso, möglichst Alles auf dem MP zu widerspiegeln.

Ich denke ich muss diesen Punkt nicht weiter ausführen!
Wer an den MP sägt, sägt an den Grundsätzen von DiB.

Denn zusätzlich zu obigen Punkten,
der MP sollte
_ ein Ort der TRANSPARENZ-Demonstration über die interne und externe Aktivitäten von DiB werden und bleiben,
_ein Ort für die Kommunikationsöffnung der Partei nach außen, auch in Richtung Kooperationen,
_ ein Ort für den Austausch über alle politische und gesellschaftliche Themen und
darauf basierend auch
_ der Ort für die erste Darstellung und Diskussion aller Initiativen werden, die Positionen ins DiB-Programm bringen würden.
edit: nicht zu vergessen:
_ der Ort wo Rechenschaft veröffentlicht werden sollte, über die Arbeit in DiB, der Teams und der Gremien,
_insbesondere der Ort wo, die Fürsprecher für die Vertretung von DiB und der Initiativen des DiB-Programmes, über ihre Arbeit aus den öffentlichen Mandaten Bericht erstatten, um die Partizipation der Beweger zu ermöglichen…
_ …(tbc)

Davon ist Einiges in verschiedener Graduierung realisiert, Manches sollte noch

Eins ist dabei sicher: Der Marktplatz der Ideen ist unersetzbar und sollte weiter ausgebaut und verbessert werden.

_ ._ ._ _ ._ ._ _ ._ ._ _ ._ ._ _ ._ ._

edit: ps.
Oben sind sozusagen (aus meiner Perspektive) Ziele des MP formuliert (im Sinne eines „WAS“ (ist zu tun)).
@Liv hat weiter richtigerweise unten angemerkt, dass
in den zum MP auch das Vorhandensein einer wohlwollenden Arbeits-/Diskussions-Atmosphäre gehört (was ich eher unter das „WIE“ (ist WAS zu tun) kategorisieren würde),
entsprechend ergänze ich das hier im Eingangsposting schon zur Vervollständigung eines Übersichtsbildes vom MP:
Es gibt auch eine Reihe von „WIE“ die man sich vorstellen kann.
…(tbc)

In diesem Zusammenhang wäre auch zu nennen, daß
die Herstellung einer wohlwollenden Arbeits-/Diskussions-Atmosphäre innerhalb des MP (als ein „WAS“) zu den Aufgaben aller User, bzw. zumindest Jener*, die den MP weiter aufbauen und entwickeln wollen, gehört. Dabei kann insbesondere die Moderation eine unterstützende! positive Rolle spielen, indem sie eben die Herstellung einer wohlwollenden Arbeits-/Diskussions-Atmosphäre, als ihre Zielsetzung ansieht.

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Ich habe eigentlich keine „Lust“ hier zu antworten.
Begriffserklärung, weil ich vermute, dass ich das Wort anders benuzte, als du vlt: Ich habe nicht besonders viel Energie für soziale Interaktionen und achte daher darauf, wo ich sie ausgebe. Das hier erscheint mir eigentlich wie kein sehr geeigneter Ort, ich glaube, dass es sinnvoller ist, diese Energie noch zu sparen, falls ich sie heute wo anders noch brauche. Aber leider schwirrt das jetzt in meinem Kopf rum, klaut daher durchgehend dennoch Energie, also was soll‘s.

Ja. Darum haben wir unseren Verhaltens-Kodex und eine Moderation, die aus meiner Sicht unmenschliches leistet, um dessen Einhaltung soweit es ihnen möglich ist zu gewährleisten. Und viele Mitglieder, die ihr dabei helfen und sehr dankbar sind. Es gibt auch andere Behinderungen als solche, die Menschen daran hindern, an physischen Orten quer durch Deutschland am Politik-Machen teilzuhaben.

Wenn du also willst, dass mehr Menschen aktiv auf dem Marktplatz ihre Ideen teilen, vielleicht sogar ihre Anträge vorstellen etc - dann sorg doch bitte aktiv durch dein Verhalten dafür, dass der Marktplatz ein willkommender Ort ist. Ein Ort, an dem man sich wohl fühlt, die eigenen Ideen und vlt sogar kontroversen Anträge vorzustellen. Ein Ort, an dem eine wohlwollende, entspannte Atmosphäre stattfindet. So etwas gehört auch zu Barrierefreiheit.

Ich würde sehr gerne aktiver auf dem Markplatz sein, aber ich habe absolut keine „Lust“ mehr dazu. Mit anderen Worten: Keine Energie dafür übrig. Es kostet zu viel, mir fehlt dann tatsächlich einfach Energie in anderen Situationen im Alltag, die wichtiger sind - und sei es so „banaler“ Kram wie Einkaufen oder Kochen.

Dieses Forum als wichtig zu kennzeichnen und zugleich teils einfach toxische Muster schulterzuckend zuzulassen - das funktioniert nicht, das ist aktiv kontraproduktiv und das Gegenteil von Barrierefreiheit.

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Einfach mal: DANKE. So treffend und gleichzeitig ruhig hätte ich es nicht ausdrücken können. Du bringst auf den Punkt, warum ich - mittlerweile auch aus gesundheitlichen Gründen - hier kaum noch mitdiskutiere.

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Die Frage nach der Notwendigkeit des Marktplatzes, die in diesem Thread das Thema wäre - und nicht speziell die Moderation des MP -
war ursprünglich am Anfange von DiB, gar nicht die Frage nach der Notwendigkeit einer Moderation.
Die Moderation sollte ein Hilfswerkzeug sein, den MP so wie wir uns ihn vorgestellt haben, zu realisieren.
Eine Moderation war dennoch damals schon dem MP-Team wichtig, aus Erfahrungen anderswo auf Foren, das war auch der Grund für die Wahl der bestimmten Software, die wir hier heute noch benutzen.
Am Anfang lief es auch ziemlich gut,
ab einem bestimmten Zeitpunkt wurde die Moderation zum Haupt-Problem und teils auch -Thema selbst…

Ab diesen Zeitpunkt, hatte nicht nur die Moderation an sich versagt, ganz DiB hat ebenfalls mit-versagt, weil ihr Hauptwerkzeug, der MP, nicht mehr gut genug funktionieren konnte, um ein guter Ort für all die obigen Aufgaben zu sein.

Genau, ich habe dabei einige erzählen sehen, wie wichtig der MP ist und auch einige, die eher das Gegenteil meinten und meinen.

Wer aber ist in erster Linie in der Pflicht den MP zu schützen?
Womöglich nicht die Moderation?
Nun,
ich hoffe man erwartet von den Bewegern-Usern des Marktplatzes nicht, es sich als Pflicht anzusehen, die Moderation zu überprüfen, so wie ich es als Mitglied gesehen und gemacht habe… soweit es ging, all die Jahre…

Ich habe mein Urteil schon mal geschrieben, über die Zeit bisher insgesamt (wo sicher mal bessere Zeiten, mal schwierigere Zeiten gegeben hat),
die Frage ist hier und bleibt weiterhin,
nicht nur,
.1. _ wer schützt „uns“ vor Usern die evtl. Grenzen überschreiten, sondern auch,

.2._ wer schützt „uns“ vor der Moderation…

und dabei ist das die Frage nach der generellen Gerechtigkeit in einem gesellschaftlichen Zusammenhang, das ist keine DiB-spezifische Frage.

Die Moderation hat es nicht geschafft, den MP zu einem Ort zu machen

und dabei haben viele andere, nicht nur ich, gesagt was sie falsch macht, nun, die meisten sind längst weg, indem sie eine Verbesserung seitens der Modeartion als aussichtslos eingeschätzt haben…

Es hätte vor Jahren schon das richtige Einschreiten des BuVo geben müssen, das ist ausgeblieben.

Und somit ist der Marktplatz der Ideen und somit auch DiB insgesamt, weiterhin in Gefahr, nicht mehr zu genesen.

Ich bin es ehrlich gesagt leid, dass ein sehr kleiner Personenkreis ständig immer dieselbe These - die meiner Einschätzung nach falsch ist und komplett an unseren Problemen vorbeigeht - wiederholt. Zufällig derselbe Personenkreis, dessen Agieren auf dem MP häufig als Ursache dafür genannt wurde, dass Leute entnervt aus dem Moderationsteam ausgestiegen sind. Der permanente Versuch, einen Sündenbock für die destruktive Atmosphäre zu bestimmen, zu der man selbst massivst beigetragen hat, wird zu einer Nabelschau einiger Weniger, die Zeit und Kräfte bindet und verhindert, dass wir als Partei endlich weiterkommen und miteinander konstruktiv die Aufgaben anpacken, die vor uns liegen.

Können wir bitte mal nach vorne schauen?

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Das ist doch genau der Punkt. Wir werden weniger, wir können uns an immer weniger Wahlen beteiligen. Wir bekommen immer weniger Stimmen.
Und wir sollen weiter machen wie bisher? Was macht uns den besonders? Was zeichnet uns aus, das nicht auch andere vertreten?

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Nein, eben genau das nicht.

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Lieber Drakon,

Posts wie deinen wird es zu verdanken sein, wenn der Marktplatz demnächst komplett geschlossen wird. Ganz einfach. Wenn das mit den ständigen haltlosen Anschuldigungen und dem Rummeckern nicht aufhört, wird’s demnächst schlichtweg keine Mods mehr geben. Dann hat sich das Problem elegant von selbst gelöst …

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Wer entscheidet diese „elegante Lösung“, du etwa?
Wie viele Überschreitungen von Kompetenzen habt ihr denn noch vor?

@moderatoren
ab dem zweiten Post oben, ist eigentlich alles off-topic,
wie oben erwähnt

also, bitte, die Diskussion über die Moderation die jmd anders als ich wieder mal angezettelt hier,
irgendwo anders zu verlegen unter einem entsprechenden Titel

daß diese Problematik ein Leid ist, habe ich vor Jahren schon gesagt,
@Bundesvorstand liegt die Verantwortung ungenügend auf die Meldungen über die Moderation durch mehrere Leute reagiert zu haben

Es gibt keine Sündenbock bezogen auf die Moderation, es gibt darin Initiatoren und Verursacher

aber ja, das ist alles teilweise unterschiedlich Sichtweise,
und tatsächlich sollten wir

Nun, ebenso sollte irgendwo nach all den Jahren verstanden worden sein, daß bei bestimmten Leuten weiterhin in irgendeine Moderationsverantwortung, das nicht möglich sein wird, denn man sieht weiterhin aufs Neue die gleiche Problematik immer wieder auftauchen, der Überschreitung von Kompetenzen, u.A. usw.

Wer Probleme nicht löst, trifft diese erneut auf dem Weg, oft noch größer als davor

Es tut mir Leid, dass du aus meinem Beitrag (nehme ich Mal an?) geschlossen hast, dass ich über die Moderation diskutieren wollte. Das war nicht der Fall. Ich hatte die Moderation in einem Satz erwähnt, in dem es primär um den Verhaltens-Kodex ging, weil ich nicht missverstanden werden wollte…

Ich bezog mich in meinem Beitrag auf deinen Eröffnungsbeitrag, in welchem du dich auf Menschen mit Behinderungen bezogst, um zu betonen, wie wichtig der Marktplatz ist, dass er zur Barrierefreiheit der Partei gehöre. Ich wollte meine Perspektive dazu geben, aus welcher der MP gerade eben nicht Barrierefreiheit fördert. Dabei geht es mir um die Atmosphäre hier, um die Diskussionskultur, das Verhalten.
Du meintest, dass der MP mit den Grundsätzen von DiB verwoben sei und ich hatte versucht, meine Meinung dazu zu äußern, dass er das nicht ist, in der Art und Weise, in der er momentan besteht.

Es tut mir Leid, dass du mich (erscheint mir zumindest so) missverstanden hast. Das war keine Absicht.

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Jetzt musst du noch die anderen beiden Fragen beantworten, @Kai.Dorra :
Was macht uns denn besonders? Was zeichnet uns aus, das nicht auch andere vertreten?

Für @drakon ist das ein virtueller Markplatz der Ideen, auf dem auch mal gestritten wird. Politische Meinungsbildung eben, die Aufgabe einer Partei. @Bine löst Meinungsunterschiede mal wieder mit Basta und @Liv hätt’s gerne niedlich. Na Prost. Da haben wir die aktuellen Antworten auf die beiden Fragen!

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dann ist DiB innerlich tot. Ohne ‚Abgleich‘ / Diskussion über die der eingebrachten Ideen - sei es im MP selbst, sei es erst an den ‚Tischen‘ - keine Feedbacks, keine Lerneffekte, kein Wissenstandabgleich, ergo: keine Vitalkraft.

All das bedeutet aber auch Differenzen, Oposition zu ‚vorherrschenden‘ Meinung.

Verträgt man/frau die Oposition, die Dissidenten nicht, entledigt sicht gar dieser, ist die Demokratie tot.

Ach, @Bine, Bine. Wo wir doch bessere Demokraten sein wollen.

Es ist nicht so, dass ich mir ausgesucht habe, der Vorunckel am A… vom DiB zu sein,. Ich verstehe halt unter ‚Politik anders machen‘ doch ein Stück was anders.

Punkt

Beim Eingangsbeitrag geht es um eine Notwendigkeit des MP als ein WAS, als Ziele die dadurch erreicht werden

Beim Verhaltens-Kodex geht es um ein WIE …

Wolltest du das dazu haben ? weil es dazu gehört ? ja, ich finde auch, daß es selbstverständlich dazu gehört,
es war trotzdem nicht das Thema dieses Threads, deswegen habe ich gesagt, man fängt dadurch wieder die Diskussion über die Moderation an…

Sagen wir es so:
Wenn man ein Problem hat, was Unklarheiten auch bedeutet, versucht man es zu analysieren, teils Erkenntnisse daraus evtl. zu ziehen, dann zu synthetisieren um zu irgendein Lösungskonzept zu kommen, usw.

Im Eingangsposting geht es um das WAS
in einem anderen Thread könnte es um das WIE gehen
in diesen beiden Threads gäbe es evtl. Erkenntnisse
in einem dritten Thread könnte man versuchen das WAS und das WIE zusammen zu bringen und zu analysieren ob und inwiefern diese zueinander passen…
und dann könnte man weiter zu einem Syntheseversuch übergehen im Sinne eines Lösungskonzeptes bzw. Vorgehensplans

die DiB-Mitgliedschaft hat in vielen Punkten eine einheitliche Meinung, hat aber auch verschiedene Meinungspositionen in sich, über das WAS, und verschiedene über das WIE, teils mit einer hohen emotionalen Besetzung, jeweils

das heißt nicht, daß das WAS und das WIE in DiB nie zusammenpassen würden
das heißt auch nicht, daß man WAS-Fragen nicht mit WIE-Fragen oder -Antworten entgegnen kann
aber es ist meistens hilfreich bei Problemlösungsversuchen, nicht alles gleichzeitig durcheinander zu werfen

Irgendwann schafft man vllt auch, das WAS mit dem WIE so zusammen zu begreifen, daß sie als eine Einheit wirken
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Punkt

Barrierefreiheit als ein WAS …
Barrierefreiheit als ein WIE …

hatten wir schon mal als Diskussionspunkt :
Projekt Phönix - DiB 2.0 - #61 von drakon _ ff.

das öffentliche Leben ist ein mitunter oft bis meist „lauter“ Ort,
ein Forum widerspiegelt dieses,
durch den Verhaltenskodex versucht DiB insbesondere Rücksichtnahme auf die „leisen“ Teilnehmer herzustellen,

theoretisch finden alle diesen Ansatz (erstmal) gut
jedoch,
die diesbezügliche Erwartungen haben sich in der Praxis als sehr bis manchmal zu hoch erwiesen,

so daß bzw. während, in bestimmten Fällen, die Moderation die das Ganze handhaben sollte, irgendwann (bei der Umsetzung ihrer Richtlinien und Ziele) damit nicht mehr konstruktiv / mediativ / empathisch genug, sondern nur noch autoritär umgehen vermochte,
und selbst ein „sehr bis zu lautes“ Teil des Problems wurde,
evtl. (?) Selbstreflexionsversuche haben nicht ausgereicht,
das Vertrauen (an die Moderation, oder an DiB - als Organisation oder Idee oder Konzept -, oder an den MP, oder an die anderen Mitglieder, oder an eine Lösung, oder/und…) ist bei vielen Teilnehmern verschwunden, viele sind weggegangen,
Fraktionen um dieses Thema haben sich gebildet …
und es geht bis heute so weiter - seit Jahren jetzt

Ja, nun, das passt aber eben dann auch gut zu der Haltung der Moderation, könnte man meinen, oder? …
Dabei sollte sie das Vorbild sein…
(Beispiel gibt es viele, aktuellstes:
Neue Marktplatzordnung für DiB - Antrag BPT2021 - Modalitäten - ! und nicht mehr "Text hier zur Diskussion" - ! dieses siehe neuen Thread - #28 von drakon)

Was tun nun ?
vermutlich müsste man an den Ursprung des Problems, also hier der Konzeption gehen und alles überprüfen: Begriffe erneut analysieren usw. bis hin zum Synthetisieren,
wodurch evtl. ein erweiterter oder korrigierter Verhaltenskodex entstehen würde, und/oder eine andere MPO, etc.
Aber solange auch das blockiert wir, eben von der Moderation selbst (siehe Bsp. oben), und das toleriert wird von der übergeordneten Entscheidungsebene, die der BuVo darstellt, gibt es auch kaum Fortschritt …

Doch eine DiB die sich regenerieren will, muss ihre Vergangenheit bewältigen, sonst tritt sie auf der Stelle

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Wenn der Wunsch nach Barrierefreiheit, damit sich möglichst viele marginalisierte Personen hier wohl fühlen und aktiv dazu beitragen wollen, unsere Politik bunt und divers zu machen, niedlich ist - JA! Wer nicht?
Auch, wenn ich diese Verkindlichung von Bedürfnissen unangenehm finde :slight_smile:

Man kann diskutieren, ohne sich laut werdend zu streiten. Man kann Politik machen, und gleichzeitig darauf achten, dass eine wohlwollende Atmosphäre stattfindet.

Ach so. Ich verstehe nicht, wie man was WAS ohne das WIE besprechen könnte. Wie ich bereits meinte, wenn das WIE nicht funktioniert oder toxisch ist, kann das WAS meiner Meinung nach seine Bedeutung verlieren :slight_smile:
Somit ist es für mich Teil des WAS - denn einfach nur den Marktplatz zu dessen Selbstzweck ist nicht das WAS, das ich unterstützen würde. Sobald man darüber nachdenkt, was der Marktplatz sein soll, was er beinhalten soll, für welche Menschen er attraktiv sein soll, braucht es ein WIE. Ansonsten bewegen wir uns auf einer Ebene, die sich vollkommen losgelöst von der Realität nur im Rahmen der Theorie bewegt. Mehr „sich um sich selbst drehen“ geht doch kaum, oder verstehe ich etwas falsch?
Und selbst, wenn das gewollt wäre, verstehe ich teils nicht so ganz, wo die Grenze ist. Für mich gehört „eine wohlwollende Atmosphäre“ ganz klar zum WAS.

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Ich denke, das Problem ist folgendes:

  • Alle wollen einen schönen, lebendigen, konstruktiven Marktplatz. OK, aber was das konkret bedeutet da gehen die Meinungen schon wieder auseinander

Ich denke, wir sind uns im Wesentlichen einig, dass der MP derzeit (und schon seit Jahren) diesem Ideal nicht entspricht. Warum das so ist, da könnten die Meinungen kaum weiter auseinander gehen.

Die einen wollen Ruhe, das heißt, sie wollen, dass bestimmte Leute schweigen, das bestimmte Themen verschwinden. Die anderen hingegen (auch die, die schweigen sollen) sehen ein echtes oder vermeintliches Problem. Ruhe bedeutet für sie der Frieden, der erst entstehen kann, wenn das Problem gelöst ist, nicht, wenn es verdrängt wurde.

Einige wollen Ruhe um jeden Preis, auch um die komplette Abschaffung des Marktplatzes. Für andere hingegen ist der Marktplatz aus unterschiedlichen Gründen so zentral, dass sie sich DiB ohne den MP nicht vorstellen können.

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Hier will niemand, dass bestimmte Leute schweigen, niemand das bestimmte Themen verschwinden. Die MEHRHEIT will nur, dass sich alle an die akzeptierten Regeln halten… Und wer sich in seine/r Wortwahl eingeschränkt fühlt, mag gerne auf demokratischen Weg für Änderungen werben.

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A) für einen externen nur zufällig gerade interessierten „DiB-fremden“ User,

  1. _ der MP wäre ein Ort der Äußerung und der Diskussion über verschiedene gesellschaftliche Themen (das wäre ein WAS)
    2._indem man sich in einer evtl. wohlwollenden - oder auch nicht - Atmosphäre untereinander austauscht… (das wäre ein WIE)

B) für einen internen DiB User der den MP zusammen mit anderen auch mitaufbauen will,
wäre

  1. _ der MP ein Ort des Austausches innerhalb der DiB-Gemeinschaft über verschiedene Möglichkeiten, um wichtige (u.a.) gesellschaftliche Themen in einem Diskussionsmittelpunkt in die Gesellschaft hinein zu forcieren (das wäre ein WAS (Ziel))

2._indem man sich in einer wohlwollenden Atmosphäre untereinander austauscht… (das wäre ein WIE (Form / - insbesondere gemäß Ethik-/Verhaltenskodex von Dib) und

3.eine wohlwollenden Atmosphäre für alle User anbietet (wäre ein WAS (Ziel) (gemäß Werten und Grundsätzen von DiB - inkl. Barrierefreiheit für Vielfalt))
(
- was, nebenbei bemerkt, eigentlich insofern die Aufgabe eines/einer Jeden* wäre :wink: (und der MP so, einer Moderation nicht bedürfte… im Sinne eines „jeder ist ein Moderator“))

Ein Forum, wie der MP, widerspiegelt die Gesellschaft,
darin sind (noch) nicht alle DiBler :wink: (B),
sondern vielmehr User die, als unter Option A) anzunehmen wären
Diese User haben B3 nicht unbedingt als Ziel, da bedarf es, im Zweifelsfall (nur), einer Moderation, um eben B3 als Ziel von DiB zu gewährleisten

Das wäre ein komprimierter Überblick (ohne Gewähr auf Vollständigkeit)
Deckt dieser Überblick unsere interne MP-Problematik ab?
Nein,
denn auch unter B3 = DiBler-User, gibt es Unstimmigkeiten über die Form (das WIE) und das Ziel (WAS) einer wohlwollenden Atmosphäre…
evtl. auch über das WARUM überhaupt, einer wohlwollenden Atmosphäre…

mit anderen Worten, die Konventionen worauf die DiB- und die MP-Gemeinschaft fußen sollte, sind nicht einvernehmlich geklärt
Da ist eine Aufgabe noch offen…
Deshalb meinte ich anderswo auch, es bedarf inzwischen erneut einer Grundsatzdiskussion in DiB

z.B. über die Frage wie man

versteht und wie diese in dem MP zu realisieren sei …
(unter Berücksichtigung von A) und B) )

s.a.o. unter

_weitere Vorschläge immer willkommen :pray:

ps.
habe in diesem Sinne beim Eingangsposting eine Version der Anmerkung von @Liv integriert, Danke :pray:

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Ich habe mich wirklich bemüht, die Situation so neutral analytisch darzustellen, wie es mir möglich war. Dass ich eine Meinung dazu habe und welche dürfte wohl bekannt sein, tut aber hier nicht viel zur Sache. Deinen Reflex, den Schein zu verteidigen und die Ehre der Moderation zu retten in allen Ehren, aber findest du wirklich, dass du die Situation richtig beschreibst? Und wenn du sie wahrnimmst, wie du sie beschreibst, wovon ich erst mal ausgehe, was könntest du übersehen haben das andere so aufregt?

Also, wenn deine Aussage stimmen würde würde das doch bedeuten:

  • Niemand wäre froh, wenn Harry hier verschwinden würde und nie wieder was posten würde. In meiner Wahrnehmung und in persönlichen Aussagen von MP-Usern stellt sich das anders dar. Und Ellen wurde aktiv entfernt, also wollten doch offenbar einige (aus welchen Gründen auch immer) dass sie schweigt. (ohne das jetzt werten zu wollen)
  • Niemand würde es begrüßen, wenn das Thema Parteilichkeit der Moderation nie wieder angesprochen würde? Ich habe eher den Eindruck, dass du selbst es auch begrüßen würdest, wenn das hier kein Thema mehr wäre.
  • Niemand würde es begrüßen, wenn das Thema Kooperation nicht mehr zur Sprache käme
  • Niemand wäre froh, wenn hier nicht mehr nach dem Moderationshandbuch gefragt würde. Gut, das Thema ist ja inzwischen tatsächlich gelöst worden, ob zur Zufriedenheit aller wird sich zeigen, aber hier sind deutliche Fortschritte zu sehen.
  • Zweifel an der Genialität des parlamentarischen Systems sind jederzeit willkommen, ebenso wie Zweifel an der Zuverlässigkeit der Wissenschaft, der Wirksamkeit von Impfungen etc. Wenn das so sein sollte, warum habe ich dann als Zweiflerin anderes erfahren?
  • Niemand würde es begrüßen, wenn Kritik an BuVo-Entscheidungen, Fragen nach den Befugnissen gewählter und nicht gewählter Gremien in einer basisdemokratischen Partei und ähnliches hier nicht mehr gestellt würden.
  • Die Liste ließe sich verlängern

Es ist vollkommen normal, das sich Einzelne freuen würden, wenn bestimmte Personen oder Themen verschwinden. Ich gebe offen zu, dass ich da auch Leute nennen könnte, deren Abwesenheit ich eher als Gewinn auffassen würde. Und Themen auch. Die Frage ist, ob diese für mich angenehme Lösung tatsächlich die Probleme der Partei lösen würde.

Was hingegen die Glaubwürdigkeit sonstiger Beteuerungen nicht gerade steigert ist die Leugnung so offensichtlicher Dinge wie das Missfallen Einzelner bestimmten anderen Einzelnen gegenüber.

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Wenn du auf Grund deiner „neutral analytischen“ Beobachtungen zu einem anderen Schluss kommst, mag das so sein. Ich habe es auch nicht nötig irgendetwas zu verteidigen. Schon gar nicht die Ehre der Moderation. Letztendlich, so meine Wahrnehmung, bläst du auf subtile Art und Weise „ins gleiche Horn“

Es spielt auch keine Rolle, was der/die, du/ich begrüßen würde oder nicht begrüßen würde. Das kann und darf jede/r für sich selbst ausmachen. Das ist Teil des politischen Diskurses. Würden sich ALLE an die vereinbarten Regeln halten, wäre wohl so manche/r überrascht, wen er/sie irgendwann erfahren würde, dass es hier tatsächlich eine Moderation gibt, weil diese praktisch nie in Erscheinung tritt.

Und mir ist absolut klar, dass mein Beitrag hier nichts bewirkt, dazu wurde schon zu viel Öl ins Feuer geschüttet. Und dieses Feuer wird fleißig am Leben erhalten. Deine Aussagen sind der Beweis dafür.

Der Zustand des Marktplatzes ist das Ergebnis des Verhaltens der Teilnehmer*innen

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tut mir leid lieber Robert, aber ich werde mich hier wiederholen müssen :
Seit dem 7.November - heute also 10 tage lang - ist trotz Meldung der Versuch einer demokratischen Diskussion über die MarktPlatzOrdnung (MPO) blockiert, vom ebenso lieben @Sofian (ebenso Moderation - wie du)
und das im Vorfeld eines BundesParteiTages, wo diese MPO u.a. in Diskussion stehen würde…
siehe

es ist also offensichtlich, daß es nicht ganz stimmt, was du da behauptest, von wegen

und jene DiB-Mehrheit, die von Relevanz in dieser Hinsicht wäre, und von der ich gern sprechen würde, ist längst nicht auf dem MP

  • ok, zugegebenermaßen nicht nur aufgrund der Entwicklung des MP, sondern auch aufgrund von strukturellen Defiziten (mMn) der Parteistrukturen und interner Prozesse
    (aber das kann gern weiter unter
    Projekt Phönix - DiB 2.0 - Teil 2
    diskutiert werden )

samt Moderation !! :wink:
_ und nicht zu vergessen (der Vollständigkeit halber) :
unter der Verantwortung des BuVo !
@Bundesvorstand