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Die DiB-Geschichte zur Europawahl :europe:


#21

Ihr Lieben,
danke für alle die guten,konstruktiven Kritiken. Toll, dass ihr so mitdenkt und mitfühlt :dib_spirit:

Ich habe versucht eine Version 0.3 zu schreiben und dabei möglichst viele Ideen in den neuen Text mit aufzunehmen.

Ein paar kurze Worte zu den Punkten, die ich nicht übernommen habe:

Konkrete Ziele für die nächste Legislaturperiode. Ich finde der Aufruf hier sollte einen viel größeren Zeitrahmen abdecken. Ich bin mir nicht sicher, ob das explizit genannt werden soll, da Vision aus meinem Sicht weit über eine Legislaturperiode hinausreicht. Ulrike Guérot schlägt 2045 als Gründungsjahr einer Republik vor ;-).

**An manchen Stellen zu unkonkret: Die Konkretisierung sollte aus meiner Sicht über den Beteiligungsprozess stattfinden, welche gerade von den Europawalen vorbereitet wird. Hier geht es meiner Meinung nach eher darum, für diesen Prozess zu motivieren. Daraus ergeben sich dann auch konkrete Aufgaben für die nächsten Legislaturperiode(n).

Europäische Republik Mit dem Wahlprogramm für die Bundestagswahl haben wir uns bereits dafür ausgesprochen. Dieser Begriff wird gerade auch immer mehr durch Ulrike Guérot bekannt. Vielleicht ist die Erklärung im folgenden Text schon zu konkret (und ist somit ein Widerspruch zum vorherigen Punkt)?


Die EU war ein großer Erfolg des letzten Jahrhunderts und sichert seit ihrer Geburt den Frieden auf dem Kontinent. Sie ist aber den Herausforderungen des neuen Jahrhunderts – Soziale Ungerechtigkeit, Klimawandel, Migration, etc. - in ihrer jetzigen, bürgerfernen, wirtschaftsorientierten Form nicht gewachsen.

Deshalb braucht Europa eine neue Vision, erschaffen aus den Ideen und Zukunftsträumen seiner Bürger*innen: eine Europäische Republik für uns alle, welche die Vielfalt ihrer Regionen, Sprachen und Kulturen wertschätzt, einen unabhängigen Rechtstaat praktiziert, eine transparente, beteiligungsfreundliche Demokratie ist und sich am Gemeinwohl orientiert.

Nur gemeinsam können wir den digitalen Wandel sozial gestalten, Klima- und Umweltpolitik im Sinne zukünftiger Generationen entwickeln, den Frieden nach innen und außen sichern und die Menschenrechte verteidigen.

DEMOKRATIE IN BEWEGUNG ermöglicht eine kreative Gestaltung des Neuen Europa durch seine Bürger*innen und progressiven Kräfte, um ihre Ideen endlich politisch durchzusetzen.

Es kommt also auf jeden von uns an und auf das Zusammenspiel unserer vielfältigen Talente. Wir brauchen einen europäischen Frühling, ein neues Europa für eine neue Zeit
…denn…
We love Europe! Vive l`Europe! Wir, für Europa! (gerne noch mehr Sprachen)


Was meint ihr?

(@MichaelVoss, @claudia, @Gerald, @MarkusSommer, @SimonFilser, @RegineDeutsch, @Birgit, @Grevee, @ulfinger, @miri, @Surfista, @Puzzleteil)

Wie geht es jetzt weiter?

@AlexanderPlitsch, @franka.kretschmer, @Johanna, @clemensholtmann


#22

Die Version, die in der Einleitung der Einladung steckt, ist eine erste Version genau dieser Geschichte. Gerne kann ich die Formulierung dort noch mal anpassen & positiver formulieren.


#23

Top! Finde ich richtig gut geschrieben. Du hast die wichtigen (DiB-) Schagwörter eingestreut ohne dass es all zu sehr in Phrasen ausartet.

Nur zwei klitzekleine Anmerkungen:
Statt “eine transparente, beteiligungsfreundliche Demokratie ist” würde ich schreiben “eine transparente, beteiligungsfreundliche Demokratie konstituiert” o.ä.

Und ich würde “Es kommt also auf jeden von uns an und auf das Zusammenspiel unserer vielfältigen Talente.” vor “DEMOKRATIE IN BEWEGUNG…” schieben, also so:

Nur gemeinsam können wir den digitalen Wandel sozial gestalten, Klima- und Umweltpolitik im Sinne zukünftiger Generationen entwickeln, den Frieden nach innen und außen sichern und die Menschenrechte verteidigen. Es kommt also auf jeden von uns an und auf das Zusammenspiel unserer vielfältigen Talente.

DEMOKRATIE IN BEWEGUNG ermöglicht eine kreative Gestaltung des Neuen Europa durch seine Bürger*innen und progressiven Kräfte, um ihre Ideen endlich politisch durchzusetzen. Wir wollen einen europäischen Frühling, ein neues Europa für eine neue Zeit.


#24

Vielen Dank für die weiteren Anregungen und konkreten Textvorschläge!

Wir sollten den jetzigen Stand und das Feedback einmal mit in die Runde der Autor*innen und der Europawale nehmen und eine nächste Fassung entwickeln und diese hier wiederum präsentieren. Wenn jemand gerne mitformulieren möchte (@FriedrichBohn, du hast dich durch deine Vorschläge ohnehin initiativ beworben :wink: ), schreibt mir gern eine kurze PN!


Noch zwei, drei Gedanken und Hintergrundinfos von mir:

Der oben verwendete Begriff “Story/Geschichte” hat evtl. zu dem einen oder anderen Missverständnis geführt. Beim hier vorgestellten Text ging es uns noch nicht darum, dass dieser optimal für die Außenkommunikation geeignet ist, sondern dass er uns intern einen Rahmen, ein Gerüst bietet, innerhalb dessen wir alle nach außen gerichteten Geschichten, Kampagnen, Aktionen, usw. verorten können. Deshalb haben wir auch das Muster “Problem > Vision > Vorgehen/Weg” gewählt.

Vielleicht noch etwas zum Hintergrund – hier findet ihr ein Schaubild, abgeleitet aus der aktuellen Diskussion zur Theory of Change für DiB, das drei Aspekte zeigt, die DiB auf Europaebene angehen könnte:

Noch ein Hinweis zur Kritik “Einstieg zu negativ” und “Die EU ist nicht Schuld am Rechtspopulismus”:

Ich teile den Wunsch, überwiegend positiv zu kommunizieren mit DiB. Deshalb sollte auch die positive Vision eines demokratischen und sozialen Europas klar vorn stehen in meinen Augen. Aber keine erfolgreiche Wahlkampagne kann auskommen, ohne sich auch “des Gegners” bewusst zu sein. Nur vor dem Hintergrund dessen, was “schlecht” ist, kann etwas Neues zu einer überzeugenden und deshalb wählbaren Alternative werden. Wir haben zwei solche Punkte ausgemacht:

  1. Das EU-Establishment (ohne dass wir diesen blöden Begriff nutzen wollen) – also die technokratischen, wirtschaftsorientierten Institutionen und nationalen Regierungen, die in der EU das Sagen haben.
  2. Die Rechten, die das Versagen der politisch Verantwortlichen in sozialen, ökologischen und sonstigen Fragen ausnutzen, um ihre rassistische Agenda zu pushen.

Dass wir im Textentwurf einen kausalen Zusammenhang zwischen beiden hergestellt haben, muss man so natürlich nicht machen. Aber ich bin überzeugt davon, dass es so ist: Die EU in ihrer heutigen pseudodemokratischen Form sorgt genau wie z.B. die permanente GroKo in Deutschland für ein Gefühl der Alternativlosigkeit. Die folgende Unzufriedenheit mit der Politik wird von Rechts geschickt aufgegriffen, Kritik am System wird mit nationalistisch-rassistischen Tönen vermischt und populistisch artikuliert (“Wir sind das Volk”).

Wir finden aber sicher auch Formulierungen, die diese Schuld nicht allein der EU in die Schuhe schieben, um hier nicht verkürzt-undifferenziert zu wirken.


#25

Lieber Alexandrer

Da steht jetzt wieder Lobbyismus und keine Soziale Gerechtigkeit

klasse%20nicht

In der Umfrage zum Ende des Jahres wurde Soziale Gerechtigkeit als wichtigstes Thema abgestimmt

Lobbyismus war nur an 3. Stelle und Europa war an 6. Stelle der Antworten

Ich bin sehr enttäuscht das sogar nach Dikussion diese Woche da nicht von Soziale Gerechtigkeit steht


#26

Na ja, du pickst ja hier ein einzelnes Wort raus. Ohne den Kontext. Man könnte genauso picken: “Sozial” wird zweimal genannt, sowohl im linken als auch im mittleren Block, und ist damit bestens repräsentiert.

Diese Umfrage wird jetzt zum wiederholten Male aus dem Zusammenhang gerissen präsentiert. Den dahinter liegenden Vorwurf kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Bei der Schwerpunktsetzung für den Beteiligungsprozess fürs Europaprogramm setzen wir genau auf die Themen in dieser Umfrage. Und einen Fokus auf die Europawahl zu kritisieren, weil das Thema Europa nur auf Platz 6 gelandet ist, ist auch nicht nachvollziehbar: Wo lässt sich denn eine progressive Sozial- und Umweltpolitik besser entwickeln als auf europäischer Ebene? Hier wird immer wieder der “Themenkomplex” Europa mit der Europawahl als “Ereignis” durcheinandergebracht.


#27

Hallo Alexander und die anderen Europawale…

Prinzipiell finde ich das, was eure Arbeit ergeben hat solide, gut und auch ansprechend.

ABER:
Es fehlt etwas.

Es ist zwar wichtig und richtig, die Vision Europas durch die Bürger entwickeln zu wollen, doch braucht es hierfür einen klaren, eindeutigen Fingerzeig, in welcher Richtung diese Utopie liegt.

Das bedeutet, dass ein übergeordneter, weniger abstrakt gehaltener Anhaltspunkt liegen muss, um eine Orientierung anzubieten.

Eine Ideologie voran zu stellen, die hilft, das, was wir am Ende erreichen wollen, zumindest in ein bestimmtes Genre einzuordnen.

Gleichzeitig sollte diese Vision gleichzeitig inspirieren, motivieren und glaubhaft vermitteln, dass sie wirklich erreichbar ist.

Sie muss einfach zu vermitteln sein und eine so große Verbreitung haben, dass es keine großartigen Erklärungen benötigt.

Sie muss deckungsgleich mit unseren Werten und Zielen sein und Generationsübergreifend funktionieren.

Sie muss konkrete Lösungen und Gleichnisse enthalten, um sich eine Gesellschaft vorstellen zu können, die funktioniert, auch wenn die Technik das normale, gewohnte Arbeitskraftmodell ad absurdum geführt hat.

Und wenn wir schon dabei sind, wäre es extrem cool, wenn Wale darin vorkommen und sie ein so großes Alleinstellungsmerkmal dar stellt, dass wir als Kleinpartei damit ordentlich Aufmerksamkeit erregen können.

Es gibt diese Vision bereits.
Sie wird seit über 50 Jahren von hunderten von Millionen von Menschen (wenn nicht sogar Milliarden) auf dem gesamten Globus kultiviert, gelebt und vermittelt.

Star Trek bietet all’ das an.

Und noch viel mehr.

Just my 2ct.

** nicht als Moderator **

P.S.:
Falls es nicht richtig rüber kam:

Ja, ich schlage vor, dass wir ganz offiziell Star Trek als Heilige Schrift der Humanisten propagieren und werbetechnisch für unsere Vorhaben nutzen…


#28

leider sieht man hauptsächlich Technikkisten in der StarTrek-welt und ich fand nichts attraktives dran für meine …Naturphilosophie :wink:

_was hälst du übrigens vom …Pendant der StarWars-Philosophie?
its : “may the force…” :wink:


ich glaube schließlich, daß genauso wie die zwei oben genannten SF-“Zukuftsvisionen” ein Vermittlungsproblem haben,
ebenso hat es momentan auch die Visions- bis Umsetzungsfrage bei DiB und
es braucht mehr Zeit und Materialien und Methodik und Erklärungen, und aber
das alles kommt noch, wenn/wann wir es schaffen - und
umso mehr Leute beitragen, desto schneller werden wir - trotz auch grösserer Divergenzen dabei - zu zufriedenstellenden Resultaten für “alle” konvergieren können

und wie anderswo ebenso gesagt,
https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/geschlossen-vor-25-minuten-auf-wunsch-der-thread-starterin-geschlossen/21996/17

_Europa-Wahl (2019) ist ein Anlass um hauptsächlich die Schwerpunktthemen von DiB (soziale, ökologische, demokratische Frage) in einem erweiterten Rahmen zu platzieren, in einer Umgebung wo Einiges inzwischen entschieden wird
_gleichzeitig werden wir langsam bekannter durch die Beteiligung in noch einer “grösseren” Wahl (und das Bekanntwerden ist für DiB auch prioritär weiterhin)
Also: die wichtige Themen nehmen und vor der Europa-Kulisse stellen, da müssen sie auch behauptet werden

ich denke das “Autorenteam” ist auf den richtigen Weg
https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/theory-of-change-vision-mission-und-strategie-bei-dib-schaerfen/21449/38
wir sind hierbei und sonst in DiB alle zusammen noch am Anfang :rocket: :weltoffenheit:


#29

ist für unsereins (SF-Fresser) selbstverständlich, aber da draussen lungern noch so viele, denen dieses sich noch nicht offenbart hat…


#30

Entschuldigung,
aber das ist so ein Schmarrn …


#31

Tja. Und wenn nicht?
Utopien sind zugegebenermassen nur Wegweiser, keine wirkliche Orte…


#32

Oh contraire!

Vielleicht ist Dir der Umfang des kulturellen Phänomens noch nicht bewusst, aber gib mir bitte die Chance das, was dahinter steckt ein wenig zu verdeutlichen.

Star Wars ist so tiefgründig wie Bibi Blocksberg.
Star Trek eher die gesammelten Werke von Aristoteles über Shakespeare bis Kant.

Es ist ein kultureller Ausdruck einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe.
Den aufgeklärten, toleranten, wissbegierigen, optimistischen, kreativen und konstruktiven Weltverbesserern.

Der “Heldenepos” der aufgeklärten Humanisten des 21. Jahrhunderts.

Die Geschichten, die erzählt werden, sind wie in “Heiligen Schriften” eher als Gleichnisse und Beispiele zu verstehen.

Diese Form der kulturellen Kommunikation und Erkenntnisvermittlung benutzt die gleichen Mittel, die alle kulturellen Gemeinschaften teilen: Geschichten und Märchen.

Es finden sich “Trekkies” oder Sympathisanten der vermittelten Werte in allen Parteien, Organisationen und Gesellschaftsschichten.

Damit ist eine Reichweite gegeben, von der jede andere kulturell verbundene Gemeinschaft nur träumen kann.

Es ist aber alles eine Frage der Ernsthaftigkeit.

Was bedeutet es zum Beispiel, wenn eine Partei sich “Marxistisch” bezeichnet?
Weckt das automatisch irgendwelche Assoziationen?

Oder wenn sich eine Gruppierung als “Laozistisch” bezeichnet?

Und was wäre mit der Betitelung der Demokratie in Bewegung als “Star Trek Humanisten”?

All den anderen Gruppen hat Star Trek noch etwas anderes voraus:
Es bietet ein komplettes Handbuch zur basisdemokratischen Organisation einer extrem diversen Gruppe von Charakteren unter einfachen, durch humanistisch geprägten Werten an.

Und das Beste daran:
Es ist nur eine Analogie.

Ein Werkzeug, um zu beschreiben, was wir eigentlich da bei DiB überhaupt machen.
Denn je ernsthafter wir uns gemäß dem DiB - Spirit verhalten, desto eher nähern wir uns auch den Idealen, für die die Uniform eine*r*s Sternenflottenoffizier*s*in steht.

Es gibt uns die Möglichkeit, einen Kompass auf ein gemeinsames Ziel zu setzen.
Es ermöglicht kurz und knapp dar zu stellen, was wir erreichen wollen und welche Werte wir vertreten.

Davon abgesehen bin ich mir sicher, dass es für Irritationen sorgen würde, wenn eine Partei als Trekkie-Nerds auftritt und das auch noch komplett ernst meint.

Das mag vielleicht zuerst einmal für Belustigung sorgen.

Doch es würde Aufmerksamkeit auf uns lenken.
Und das gäbe uns überhaupt erst einmal die Chance, unseren todernsten Absichten dahinter Gehör zu verschaffen…

Liebe Grüße,

Der Martin

** nicht als Moderator **


#33

ob so viele hier zu überzeugen wären mitzumachen, wage ich zu bezweifeln, es gibt aber auch eine smarte Lösung: Stell diese Partei auf und wir können …kooperieren :wink:
_ umso mehr Kooperanten, desto mehr Aufmerksamkeitsstreuung,
ein organisierter Bündnis dann, sammelt alle Interessenten auf :wink:


#34

Hi @drakon!

Das wäre keine andere Partei.
DiB ist schon genau so, wie eine Star Trek Partei sein müsste.

Ich spreche davon, das, was wir hier machen, mit einer entsprechenden Analogie besser zu beschreiben.

Eine Geschichte zu nutzen, die bereits existiert, statt eine neue zu schreiben.

Nebenbei:

Dem schließe ich mich vollständig an!
Das Autorenteam macht einen erstklassigen Job!

Und es geht mir auch nicht darum, dies irgendwie schlecht zu reden.

Dieser Gedanke soll die Bemühungen der Wale und der Autor*innen unterstützen.


#35

So wie ich die Basis Demokratie verstehe ist nicht nur das wichtig

Wichtig ist nicht was allein der BuVo denkt sondern was Basis zusammen denkt

“:Ein wichtiges Prinzip in vielen basisdemokratisch organisierten Verbänden ist der Konsens. Alle Mitglieder müssen einer Entscheidung zustimmen, ansonsten wird ein neuer Lösungsansatz diskutiert.” http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/das-junge-politik-lexikon/160868/basisdemokratie

Habe ich richtig verstanden?

Dann braucht es eine Umfrage zur Europa Wahl an alle Parteimitglieder

Mein Kommentar habe ich neu gemacht damit man versteht was ich meine

#36

ok, ich hatte zwar nicht vor, mich mit SF auseinaderzusetzen, aber da du es so kontinuierlich verfolgst:
ich bin sicher ein Freund von Analogien, Metaphern, variabel-variierenden Modellen usw. und teils kann ich nachvollziehen was ein Nutzen dabei sein kann, die Realität unserer Zeit auch mit den StarTrek-Parallelen zu vergleichen und evtl auch die Partei selbst ebenso… denn brainstorming bringt meist was positives :wink:

Ich hoffe es ist dennoch auch klar, daß StarTrek eher nur grobe Züge gesellschaftlicher Beschreibung aufweist um realpolitische Analyse und daraus entsprechende Maßnahmeprogramme, mehr als eben oberflächlich, zu verhelfen, denn
es bildet eher Endzustände ab, als Übergangsmomente zu beschreiben…
Die äussere Uniformierung war auch immer ein Problem der StarTrek-Ästhetik, aber genau diese kommt aus dieser substanziell eher lebensfremden Klischebildmentalität hervor und zwar egal wie passend die Abbilder zu den Massenmedien-Nachrichten auch gewesen sind.
StarTrek bleibt mMn eine Serie für Kleinkinder, die ähnlich wie in heutigen Videogames, Armeen gegeneinader ballern lassen. Hauptsächlich.
Und da fehlt eben die Ebene einer soziologischen reelen Alltagskritik um die wirksamen Verhältinisse und Mechanismen zwischen Machtstrukturen und Individuen so zu beschreiben, daß die Erkenntnis sich nicht in eine utopische Perpektive verabschiedet, sondern den Wandlungsmoment für das Hier und Jetzt als Möglichkeit spürbar macht.
Und da glaube ich gibt es sicher in der Kulturgeschichte der Menschheit effektivere Analogiehilfen für das Politische, eine basale davon: die Mythologien der Völker, alte und moderne :wink: -
deswegen hab ich auch gefragt was du denn von der StarWars-Philosophie hälst, aber das hast du ja beantwortet: Bibi Blocksberg Tiefgründigkeit. Während Star Trek eher die gesammelten Werke von Aristoteles über Shakespeare bis Kant widerspiegelt.
…Weiß jetzt nicht ob wir von gleichen Quellenstand ausgehen, deswegen: hatte neulich in den Händen:
http://philomag.de/star-wars-der-mythos-unserer-zeit/

Mich würde auf der anderen Seite jetzt interessieren, welches wäre genauer das

das in StarTrek beschrieben ist ? :slight_smile:

ok, wenn du keine andere Partei möchtest (um zu kooperieren :wink: ) bleibt es hier bei der internen Fraktion :wink:

und was die Aufmerksamkeit angeht, die verschiedene Zielgruppenvortsellungsentsprechungen die bei DiB beherbergt werden könnten induzieren können würde, finde ich diese u-topische Perspektivität durchaus nachdenkenswert :wink:


#37

Warum braucht es für dich hier eine Trennung in Oben und Unten? Wichtig ist, was die gesamte Gruppe denkt, inkl. BuVo. Und als BuVo verstehen wir es als Teil unserer Aufgabe, die Ideen/Wünsche/Ziele/Gedanken der Gruppe zusammenzuführen und in eine Strategie zu gießen.

Viele Argumente haben dazu geführt, dass wir derzeit NEBEN ANDEREN Punkten (DiB als Progressive Plattform / DiB vor Ort) auch die Europwahl zum Schwerpunktthema gemacht haben. Dies ist keine Idee des BuVo, dies ist nicht unsere persönliche Agenda, sondern Ausdruck der gewünschten Strategie der Gruppe. Der im BuVo-Protokoll erwähnte Beitrag soll die Punkte noch mal zusammenführen, die dorthin geführt haben – und auf dieser Basis weitere Diskussion ermöglichen.

Gestern habe ich diese Punkte auch im Plenums-Call angesprochen – aus der Gruppe gab es auch hier erneut den deutlichen Wunsch, die Europawahl weiterhin als einen Schwerpunkt anzugehen.

Es gab auch vereinzelt Hinweise, dass dabei die regionalen Aspekte nicht vernachlässigt werden sollen. Das Fazit war, wie auch schon an vielen Stellen betont: Die globale/europäische Perspektive und die lokale Perspektive sind zwei Seiten einer Medaille. Beides funktioniert nur zusammen – und genau so wollen wir auch Richtung Mai 2019 denken.


#38

So wie ich die Basis Demokratie verstehe ist das nicht wichtig

Wichtig ist nicht was der BuVo denkt sondern was die Basis denkt

Warum wähle ich dann einen Vorstand. Ansonsten gehe ich davon aus, wie auch Alexander geschrieben hat, dass der BuVo zwischen den JHVen die Geschäfte führt und den (mutmaßlichen +) tatsächlichen Willen der Mitglieder umsetzt.
Diese Ausführungen haben für mich eher Zersetzendes denn Konstruktives. Wir alle haben unsere Funktionäre gewählt und Ihnen damit das Vertrauen für die Führung der Ämter ausgesprochen. Daran zu zweifeln sehe ich aber auch überhaupt keine Veranlassung


#39

würde trotzdem spontan sagen, daß wenn der Wusch geäussert wird nach einem Meinungsbild der Mitglieder, sollte dem auch entsprochen werden

s.a.
https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/europawahl-mitbestimmung-transparenz/22084/16

und anhand der Resultate verhfahren wir alle gemeinsam besser weiter :wink:

denn ja,

das ist eine Koordinationsaufgabe und ich finde der BuVo macht sie gut, aber es braucht mehr kommunikatives feedback - mindestens durch Meinungsbilder
(besser noch mit einem komplexeren Meinungsfindung und Meinungsreflexionssystem, das wir noch aufstellen bzw vorschlagen werden …müssen - kommt noch)


#40

Ich habe genauso das Recht mitzugestalten wie alle anderen hier auch. Ich verstehe mich als Teil des Basis. Ich bin Mitglied bei DiB und engagiere mich hier ehrenamtlich. Ich bekomme kein Geld dafür, habe nicht mehr Zugänge zu Parlamenten als andere hier auch.

Wenn es hier niemanden interessieren würde, was ich denke, würde ich mich hier nicht engagieren und auch keine Verantwortung übernehmen. Würde wohl niemand von uns (uns = aktive Menschen bei DiB) tun.

Für viele Mitglieder ist es zudem sehr wohl wichtig zu wissen, was die Menschen im BuVo denken, denn schließlich haben sie diesen Menschen per Wahl Verantwortung übergeben und wollen wissen woran sie sind. Es wird sogar regelmäßig von uns gefordert, dass wir transparent sind. Finde ich auch wichtig und richtig. Das heißt noch lange nicht, dass wir nicht zuhören und einbeziehen was andere Aktive denken. Wenn wir einen Gedanken zur Europa-Wahl formulieren, dann speist sich dieser natürlich aus zahlreichen Gesprächen und Austausch mit anderen Aktiven.

Diese Spalterei und diese Betonung zwischen oben und unten, die von Dir regelmäßig aufgemacht wird, finde ich völlig unangemessen.