DiB rockt die Bundestagswahl 2020/2021

Hallo zusammen,

das Wahljahr 2019 geht nun mit der Landtagswahl Thüringen zu Ende. Doch es folgt das Wahljahr 2020. Die Wahlniederlagen der SPD, ihr ständiges Genörgel an der GroKo und ein wohl interessant werdender SPD-Bundesparteitag am 6.-8. Dezember lassen Spekulationen zu, wie lang die GroKo wohl noch halten wird. Immerhin will die SPD demnächst auch ihre Halbzeitbilanz ziehen, die inhaltlich eigentlich gar nicht so schlecht ausfallen sollte, jedoch durch die jüngsten Wahlergebnisse überschattet werden dürfte. Es wird also noch spannend dieses Jahr.

Was bedeutet das für uns?

Wir sollten darauf gefasst sein, dass die nächste Bundestagswahl nicht erst 2021 ansteht, sondern ggfalls schon 2020. Wie wahrscheinlich Neuwahlen sind, sollte uns nicht kümmern. Denn getreu dem Motto „besser man hat als man hätte“ sollten wir so allmählich zu Potte kommen und

  • ein Wahlprogramm für die nächste Bundestagswahl aufstellen,
  • Termine zur Bundestagswahl notieren,
  • Listenkandidierende finden / casten,
  • usw. usf.
    Daher richten wir hier auf dem Marktplatz eine Gruppe „Team BTW“ sowie eine geschlossene Kategorie ein. Wer mitmachen möchte, möge sich an @Sofian oder mich wenden.

Wir rocken das :rocket: mit ganz viel DiB-Spirit :dib_spirit:

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bei diesen umfragen wird es keine neuwahlen geben. die prognosen und die parteikassen lassen den großen keinen spielraum. wenn spd und cdu sich in dem halben jahr der koalitionsverhandlungen nicht getrennt haben, werden sie es jetzt nicht wegen inhaltlicher differenzen tun. auch wenn merz merkel jetzt angreift, wird es auch nicht zu einer vertrauensfrage kommen. sie ist mit abstand die beliebteste politiker_in.

soweit zur hoffnung auf neuwahlen.

aber! und ihr wisst schon, was ich sagen will :smiley: auch 2021 ist nicht mehr weit hin und dib sollte sich wirklich gedanken machen. bei der europawahl haben sich die europa-waale echt mühe gegeben mit den programm und den kandidat*innen-castings und mehrere minikleinparteien warteten auf eine kooperation.

alles vergebens!

auf dem letzten bpt war die tentenz eher zu einer kooperation als einem alleingang. man sollte nicht bis kurz vor schluss überlegen, sondern sich möglichst bald für einen weg entscheiden und damit bewusst und sicher auf die btw21 zugehen.

es ist nicht gut, wenn mehrere gruppen den karren in unterschiedliche richtungen ziehen und es ist unschön, wenn ehrenamtliche arbeit umsonst gemacht wird.

ich würde deinen weitblick und deinen aktivismus, liebe @Alina, gern in eine strategie-diskussion lenken.

dib kann seine stimmen sicherlich wieder vervielfachen, auch wenn viele landesverbände zusammengebrochen sind. aber ob es für parteienfinanzierung reicht? wenn es nur darum geht, die message zu verbreiten und tools zur anwendung zu bringen, dann sehe ich da noch bessere möglichkeiten.

meine position kennt ihr ja :heart:
i want you for btw21!

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Ich sehe das so, dass wir uns auf alle Eventualitäten vorbereiten müssen. Dazu gehört es, dass wir zB ein Wahlprogramm schnüren müssen für den Fall, dass wir allein antreten. Dass parallel dazu Augen und Ohren offen gehalten werden, was Koops angeht, keine Frage. Und sollte es zu einer BTW-Koop kommen, so können wir unsere Arbeit am Wahlprogramm dann sicherlich als Vorschlag mit in die Koop einbringen.

So oder so kommen wir nicht umhin, uns Gedanken an die anstehende Bundestagswahl zu machen (egal ob sie nun 2020 oder 2021 kommt, egal ob wir allein antreten oder in Kooperation). Und jede*r, der*die sich dazu einbringen möchte, ist dazu :heart:lich willkommen.

Ich bin mir unsicher, was du unter „Strategie-Diskussion“ verstehst. Ich für meinen Teil möchte mich aber nicht in hypothetisierenden Metadiskussionen verstricken, die uns letztlich keinen Schritt voranbringen, sondern lieber handfeste Parteiarbeit leisten. Damit meine ich, dass ich meine Kernfähigkeiten darin sehe, an Inhalten mitzuarbeiten und diese in Programme zu gießen und sie dann letztlich zu bewerben, wenn es um Unterstützungsunterschriften geht.

Mein Motto: Hoch zielen, tief treffen. Will heißen: Wir werden einen Wahlkampf führen, um die 5%-Hürde zu stemmen. Wenn wir schlussendlich bei 0,5% landen, lasse ich gehörig die Korken knallen :champagne:
Welche realistischen Chancen wir haben, sollte uns nicht bekümmern. Wahlen sind wie Bewerbungen: Aus jede Niederlage / Ablehnung müssen wir gestärkt hervorgehen. Oder wie Winston Churchill sagte:

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“*

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Ich habe mich mal schlau gemacht, ob und wie viele Unterschriften wir sammeln müssten. Basierend auf den Wahlberechtigten von 2017 brauchen wir, um Deutschlandweit antreten zu können, 27494 gültige Unterschriften. (Mit Puffer also über 30.000)

Sieht pro Bundesland so aus:

S-H 2000
M-V 1324
Hamburg 1297
NDS 2000 - 4
Bremen 474
Brandenburg 2000
Sachsen Anhalt 1855
Berlin 2000
NRW 2000 - 1
Sachsen 2000
Hessen 2000
Thüringen 1767
RLP 2000
Bayern 2000 - 2
B-W 2000 - 3
Saarland 777

(Ein Promille aller Wahlberechtigten der letzten BTW, maximal 2000)

Die Bundesländer, bei denen wir am meisten Wähler relativ zu den nötigen Unterschriften gewinnen können, habe ich von 1-4 durchnummeriert. Wenn wir das schaffen wollen brauchen wir vor allem mehr aktive Mitglieder oder müssen Bündnisse/Kooperationen eingehen. Darauf sollte also unser Augenmerk liegen.

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Wir sollten das auch noch auf dem im Land vorhandenen aktiven Dibsis umrechnen. Mit 10 Leuten brauchen wir in Bayern nicht anfangen.

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Genau da ist das Problem: Außer B-W, wo haben wir denn überhaupt noch deutlich mehr aktive Mitglieder als 10? In NRW fallen mir spontan auch nur 17 ein…

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Wir dürfen aber auch die Aktivierung durch ein konkretes Ziel mit konkreten niederschwelligen Aktionen nicht unterschätzen.

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Kann ich nur bestätigen. Die Vorbereitung auf die LTW hat den LV Sachsen massiv wiederbelebt. Jetzt nach der Wahl läuft alles mehr so lala weiter. Wahlen wirken unfassbar motivierend.

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rocken das :rocket: mit ganz viel DiB-Spirit :+1:

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Und hier beginnen wir! Vollgas :dib: in BONN!

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@Thomas,
was meinst Du damit?

In Bezug zu Deinem Link.

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Hallo Markus,
Ich meine, dass diese UN-Konferenz, wenn sie tatsächlich in einigen Wochen und dazu in Bonn stattfinden sollte, dies einer Scheunentoreinladung
gleichkommt.

  1. Dort wird sich alles zwischen FfF und Greenpeace einfinden.
  2. Bonn kann gut aus vielen LV’s frequentiert werden.
  3. :dib: hat keinen Grund für einen Winterschlaf.

Kommt People! Raus aus der Spirale der Selbstbefassung. Oder wofür sind wir zusammen gekommen?

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Wir müssen tatsächlich jetzt starten, egal ob die GroKo platzt oder weiter patzt :slight_smile:
Die klammern natürlich alle an ihren Abgeordnetenmandaten, aber die SPD geht gerade sowas von den Bach runter das sie bei ihrem Parteitag durchaus zu einer Verzweiflungstat fähig sind. Wetten würde ich aber auch nicht drauf.
Wenn es denn nicht „platzt“ sind wir für 2021 gut gerüstet und das ist allemal wichtig. Im Übrigen würde ich dabei auch die Mitgliederkampagne mit rein packen. Nix wirkt besser als ein konkretes Ziel.

@Alina Ich mache also gerne mit.

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Die BTW ist 2021 und die Kommunalwahl in Hessen ist auch 2021, nur früher. Ich möchte vorschlagen, das wir von den Themen, beide Wahlen aufeinander abstimmen.
Dann brauchen wir nicht so viel vorzubereiten und sind dann grad drin, im Lauf auf die Wahl.

Vielleicht nehmen wir für die Kommunalwahl in Hessen das Bundestagswahlprogramm und erweitern es um einige Hessenspezifische Themen.
Dann klappt’s bei uns besser mit der Vorbereitung und die Hessenwähler können dann DIB eher in den BT wählen.

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Das können wir machen, aber wir haben auch entscheidene Unterschiede zwischen Bund und Land zu berücksichtigen.
Davon abgesehen, wenn die GroKo doch noch implodiert haben wir im 1. Halbjahr 2020 eine Bundestagswahl die gerade die Chance für uns wäre. Da schauen alle eher auf eine Alternative als wenn alles regulär zu Ende dümpelt.

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Als da zu benennen wären die östlichen Bundesländer!
Die Menschen dort bemerken sofort, wer es mit Ihnen ehrlich meint.
Aber genau dies ist auch eine gewaltige Chance.

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Also - wenn ich das Ergebnis der Thüringenwahl sehe, bin ich mir nicht sooo sicher, ob die Menschen in den Ostländern diejenigen, die es ehrlich mit ihnen meinen, wirklich so gut erkennen…,:worried:

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Für mich wäre eher interessant, wieviele Rechte aus den Alten Bundesländern in den Osten gegangen sind um einem Verbot vorzubeugen und die zusammengebrochenen Strukturen genutzt haben. Dritter Weg, Identitäre, Reichsbürger etc. sind nicht im Osten entstanden, aber dort leider sehr verbreitet

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Genau denen müssen wir etwas entgegen setzen. Und wir haben eine Menge zu bieten. Das deutlich zu machen und gut zu vermitteln wäre grundsätzlich ein „Big Point“ für ein Wahlprogramm.

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Ernsthaft? Keine*r kommt auf die Idee, mal Ressourcen in die Mitgliedergewinnung zu stecken? Das muss oberste Prämisse sein. kopfschüttel

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