DiB Kreisverband Köln

Liebe* Leser*in,

wie schon mehrfach angekündigt möchte ich gern einen KV für Köln gründen! Ich habe schon mit einigen darüber gesprochen und das Thema auch im NRW Call vorgebracht.

Um das Ganze sinnvoll zu starten, würde mich interessieren, wer von Euch dabei wäre. @GerdJung hat mir schon ein positives Signal gegeben.

Ich werde mich inzwischen mal umhören, wie das mit den anderen KVs gelaufen ist. Weil so richtig Input für KVs gibt es in unserer Satzung ja noch nicht.

Liebe Grüße!
Tobi

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Welchen Vorteil bringt es, einen KV zu gründen?

Ist doch aus meiner Sicht nur verschwendete Zeit für Verwaltungsaufgaben, in der man besser Basisarbeit leisten könnte, statt z.B. eigene Schatzmeisterei zu betreiben…

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Ich würde sagen Jein. Bis dato hab ich vergeblich versucht, DiB für die Kölner Themen zu interessieren. Wohin uns das gebracht hat wissen wir durch die Bundestagswahl 2017. Jetzt stehen im Herbst 2020 aber Kommunalwahlen an und da sollte man schon den Menschen zeigen, wer sich da für was einsetzt.

Beispiele für Köln allgemein:

  • Ost-West-Stadtbahn
  • Unterirdische Zustände bei allen Kölner Rheinbrücken
  • Desolate Zustände bei Rolltreppen und Aufzügen im ganzen Stadtgebiet; es gibt immer noch genug nicht barrierefreie Haltestellen

Kalk:

  • Einzelfall in Kalk: Stadt Köln baut jahrelang an zwei Stadtbahnaufzügen; angeblich wegen Problemen bei den Abschlussarbeiten; wir zahlen alle dafür

Deutz:

  • Wohngebietverträgliche Aufwertung des Geländes der ehemaligen Deutzer Werft; bis lang finden da nur Kirmes und Demokundgebungen statt - die Anwohner sind genervt
  • Unterirdische Zustände bei allen Kölner Rheinbrücken

Das wäre so mal eine erste Liste meiner Beobachtungen. Bitte gern um Ergänzung.

Liebe Grüße!
Tobi

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Aus den Erfahrungen aus Tübingen heraus kann ich dir sagen, dass dafür kein KV notwendig ist.
Aber wir haben auch vor, zu teilen, was wir richtig gemacht haben hier und wie wir es geschafft haben, 2,6% zu bekommen.

Also, bitte noch etwas Geduld, wir bereiten gerade etwas vor.

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Lieber Marco,

hey grossartig! 2,6%! Find ich toll! Das liegt an Euch. Ihr seid einfach tolle Menschen. Auch wenn wir Anlaufschwierigkeiten hatten damals. Umso überraschter bin ich über Deine Nachricht!

Ja ich warte gern :smiley:

Liebe Grüße auch an @Spgomes
Tobi

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wir haben in Baden-Württemberg mit Leinfelden-Echterdingen, Stuttgart und Tübingen gezeigt, dass man mit DiB eigenen Listen antreten kann, ohne dass formal ein Orts- oder Kreisverband bestehen muss.
Der würde nur zusätzliche Formalien und damit zusätzlichen Aufwand bedeuten.
Wichtig ist, dass die Menschen sich zusammen finden und zusammen entsprechend lokale Themen erarbeiten.
Ob das dauerhaft so bleiben kann, auch was die lokale Finanzierung angeht, bleibt noch zu prüfen.
Aktuell ist ja alles ehrenamtlich erfolgt, groß Geld zu verteilen gibt es ja bislang nicht.
Aber um lokal etwas anzustoßen, wird jedenfalls kein Kreisverband benötigt sondern Menschen, die etwas bewegen möchten. :dib_spirit:

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Siehste ich dachte immer, solche Verbände seien Grundvoraussetzung. Danke für die Aufklärung!

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@MGomes, ihr hattet 2,6% der abgegebenen Stimmen (Wähler x 40) Rechnet das auf die Wähler um und ihr hattet einen wesentiche höheren Wähleranteil als 2,6%.

Naja, das etwas spezielle Wahlrecht hier erlaubt es ja, dass man im Extremfall alle Parteien/Listen wählen kann. Deswegen ist der Anteil an den Wählerinnen eher uninteressant, aber ja, wahrscheinlich haben uns mehr als 2,6% der Wahlberechtigten gewählt… nur halt eben auch andere Parteien.

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Mein Tipp:
Arbeitet Hand mit eurem LV und LVV zusammen, und spart euch den KV. Es ist deutlich weniger Arbeit und lässt euch die Flexibilität die ihr habt beibehalten.

Wir hatten am Anfang alle Startschwierigkeiten und die Hartnäckigkeit, die wir bewiesen haben, hat sich am Ende ausgezahlt.
Sprecht Menschen an, verteilt Flyer und macht DiB bekannt. Kandidat*innen sind am besten, wenn sie engagiert sind!

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