DiB demokratisieren

Unterdiskussion zu „Wir müssen reden“, wie hier angeregt: https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/wir-muessen-reden/28801/38

Vorschlag war „Die Partei weiter demokratisieren“:

dazu die Frage:

Ich habe gerade mit @Wolfgang telefoniert. Das eigentliche Verfahren, das wir auch im Programm haben (https://abstimmen.bewegung.jetzt/initiative/138-losverfahren-burgergutachten-mit-planungszellen-fur-alle-entscheidungen) ist viel zu aufwendig und teuer für parteiinterne Entscheidungen. Wolfgang wird am 19. Mai in Dortmund mit uns die „Kurzversion“ ausprobieren, die an einem Nachmittag machbar ist.

Aus dem Workshop nehmen wir bestimmt viele Erfahrungen und Ideen mit, wie wir das für DiB nutzen können.

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Hallo Harry, sorry dass ich jetzt Mal reingrätsche. Ok wir demokratisieren DiB,was an sich schon etwas schwammig ist. Der Vorstand wird entlastet, oder man könnte auch sagen von gewissen Verantwortlichkeiten entbunden. Da es aber soweit ich weis, noch immer gesetzliche Vorgaben gibt,(PartG) dürfte sich die Verlagerung von Vorstandsaufgaben/Beschlüsse auf die Basis in Grenzen halten.

Wenn also die Struktur der Partei/Bewegung DiB verändert werden soll, stelle ich mir die Frage, was damit erreicht werden soll, bzw. sind diese Maßnahmen dazu geeignet DiB „in die erste Liga“ zu bringen. Hat eine basisdemokratisch organisierte Partei das Potential zigtausende politisch interessierte Menschen zu uns zu bringen. sei es als Beweger*in oder Mitglied.

Werden uns Millionen Wähler Ihre Stimme geben, weil wir basisdemokratisch sind?

Ist nicht persönlich. Mir drängt sich der Eindruck auf, dass hier das nächste „Luftschloss“ am entstehen ist.
Mein persönliches Statement:
Bevor wir wieder ein Mal an der internen Struktur „rumbasteln“ sollten wir uns alle vielleicht eher darüber Gedanken machen, wie wir dieses Land wieder demokratisieren. Unser INI Prinzip hat nämlich nur Innenwirkung bzw. ermöglicht nur Menschen die an politischen Programmen mitwirken wollen, einen niederschwelligen Zugang. Auch bei uns bleibt letztendlich dem „Wahlvolk“ nur das „Kreuzchen“

EDIT:
Meiner bescheidenen Meinung nach benötigen wir einen starken Vorstand.

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Ich mag ja den Diskurs. Also keine Ursache, eher Dank für deine Gedanken.

Nein, das bekommen wir hin. Wir können nur nicht alles online machen, bzw. über die Basis steuern.

Stark sein, heißt auch nachgeben zu können. Also sich selbst zurück nehmen. Eines unserer Mottos. Stark im Sinne von mächtig lieber nicht. Das hält auf Dauer kein Mensch aus (sagt Platon).

DiB ist doch ein Experiment. Eine Vision. Millionen visionäre Deutsche gibt es nicht. Dann wären die Konservativen nicht so stark. DiB ist bestimmt nicht massentauglich, sondern eher das Samenkorn, das den gleichgesinnten Menschen etwas zum Ankreuzen gibt.

Exakt. Das bedauere ich ja auch. Wobei wir ja die BürgerInnengutachten und den QBE kennen. Und um das in die Verbesserung der Demokratie und auch von DiB einfließen zu lassen, gibt es ja:

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/workshop-zum-update-zum-update-fuer-die-demokratie-am-19-mai-in-dortmund/28620

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Was genau soll denn demokratisiert werden? Die parteiinternen Entscheidungswege? Welche genau?

Nicht, weil ich rumnörgel will, sondern weil ich denke, dass die Methode darauf passen muss.

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So viel wie möglich und alles, was geht.

bedeutet also umgekehrt: Sobald wir eine Methode haben, etwas rechtssicher (nach PartG) zu demokratisieren, wird es diskutiert, ausprobiert und umgesetzt. Vorschläge stehen oben und weitere im Ursprungs-Thread, sowie im Agora.

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Neue (oder auch neue Alte) Ideen müssen auch erstmal von der Mehrheit getragen werden, und im Moment finde ich, dass wir damit versuchen, die Kuh am falschen Ende vom Eis zu ziehen.

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Es soll die Partei demokratisiert werden. Der Vorstand auf Geschäftsführende Tätigkeiten beschränkt, rein basisdemokratische Politik verstärkt, was ja an sich nichts Falsches ist.
Aber mir geht das jetzt zu hopplahopp. Ich stimme nicht in allen Punkten überein und andere Leute vielleicht auch nicht.
Ich finde, es gibt gerade wichtigere Probleme, die zu lösen sind.
Seit ich hier bin, drehen sich 90% der Diskussionen nur über uns selbst und nicht wie und was wir in Deutschland und Europa ganz anders machen wollen.
Und unser Rahmenprogramm allein reicht dafür nicht.

Wir beginnen zwar viele Themen und diskutieren eine Runde, aber bei wie vielen einigen wir uns tatsächlich?

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Ich finde, bei sehr vielen. Ich hab ja beim „DiB-Wiki“ mitgemacht. Da hab ich erst mal wirklich realisiert, wie viel wir schon haben. Da könnte man redaktionell noch viel herausholen und das erst mal besser aufarbeiten. Der erste Schritt ist gemacht, aber erst wenn man thematisch gegliedert mal sieht, was denn tatsächlich pro Thema da ist, ergibt sich, was noch zu tun ist.

Was ist denn hopplahopp? Dieser Thread ist doch der Beginn einer Diskussion. Ich will absolut nichts ändern. Jedenfalls nicht sofort. Ich schlage nur vor, dass wir darüber reden. Wer da keine Lust hat, kann über andere Dinge reden. Aber - bitte nicht persönlich nehmen - ich finde, es gibt sehr oft abschätzige Kommentare zu Themen, dass sie „unnötig“ oder „überflüssig“ sind und es wichtigere Themen gibt.

Klar, kann sein. Aber was wichtig ist, sehen alle anders. Alle sollen das diskutieren, was ihnen wichtig ist. Wenn das Thema am Ende im Plenum das Quorum erreicht, war es wohl wichtig genug.

Also:

Mir ist aktuell wichtig, die Punkte aufzugreifen, die dazu geführt haben, dass der Vorstand hinschmeißt. Da war Unzufriedenheit genannt. Ich empfinde das so. Aber das ist der Beginn der Diskussion und wo sie endet, entscheiden wir gemeinsam.

Kleinparteien existieren, weil es eine Gruppe von Individualistis gibt. Die wollen nicht mitschwimmen oder regiert werden, die wollen eigene Ideen gestalten. Wenn da jetzt eine Regierung auftaucht und ihren Job wirklich gut macht, findet sich trotzdem ein Haar in der Suppe.

Ich schlage als Lösung zur Diskussion vor, dass die Basis mehr in die Pflicht genommen wird / mehr Mitspracherecht bekommt. Dann sind wir immer selbst verantwortlich. Ob dann die „Amts- und Würdenträgis“ unsere Beschlüsse gut umsetzen, soll eine regelmäßige „Feedback-Runde“ zeigen. Das soll eine enge Rückmeldung sichern (so wie bei agilen Unternehmen üblich).

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Liebe Weltverbesser*innen,
ich stelle mich ausdrücklich hinter @anon40304920’s Intentionen und bin gespannt ob DiB noch beweglich genug ist für
mehr Basisdemokratie.
Die Diskrepanzen zwischen Agilität, Beteiligung und Tranzparenz haben hervorgebracht, was unausweichlich war: die Spaltung der Community.

Wenn wir bereit sind, ein paar Räder der jungen Geschichte von DiB zurückzudrehen und ein paar neue Ideen zu etablieren, bekommen wir die Chance für neues Wachstum.
Ändern wir diese nicht, bleibt dieser schädliche Makel an uns haften. Wir werden uns kaum unterscheiden von bestehenden Parteistrukturen.

Ich lasse gewollt Spielraum für Interpretationen, die richtigen Stichworte sind (und wurden) erwähnt.

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Ihr Lieben,

damit ihr mich nicht missversteht - ich bin nicht gegen Basisdemokratie - im Gegenteil.
Und wie es die letzten 12 Monate lief, soll es keinesfalls weitergehen.
Aber wie war es denn zu Beginn? Alle haben zusammengehalten, alle haben dazu beigetragen ein Wahlprogramm aufzustellen.
Alle - ob Vorstand, Parteimitglied oder Beweger.
Wo? - auf dem Marktplatz und im Plenum und mit Inis.
Wir haben alles, um zu funktionieren.
Was war das? Demokratie durch und durch. Oder vielleicht nicht?

Aber was ist passiert später?
Es dünk(t)en sich Leute für wichtiger, für besser, für elitärer, für … und das unabhängig von irgendwelchen Ämtern.
Damit begann die Hinterzimmerpolititk und die Intransparenz. Das werdet ihr mit Planungszellen und systemischem Kondensieren nicht ändern.

Das ist eine Sache, die in den Köpfen stattfindet. Man kann eine Partei noch tausendmal neu aufstellen und umstrukturieren, wenn kein Umdenken stattfindet, finden „Bessere“ neue Schlupflöcher um ihren Willen durchzusetzen. Das geht selbst in einer Anarchie, mit Manipulation oder indem einem Guru nachgerannt wird.

Wir müssen zurück zur ersten Stunde. Wir alle sind gleichwertig und wir alle müssen zusammenarbeiten und das mit größtmöglichster Transparenz.

Wir brauchen einen funktionierenden Vorstand. Einen, der darauf achtet, dass Basisdemokratie gewahrt wird, dass eben keine Klüngelespolitik betrieben wird, der gewillt ist für Transparenz zu stehen, und in der Lage ist, den Laden zusammenzuhalten. Der mit der Basis arbeitet und nicht dagegen.
Wenn er uns dann noch gut nach außen repräsentiert ist er ziemlich beschäftigt.
Wir brauchen aber auch die Möglichkeit einzuschreiten, wenn der Vorstand Mist baut. So etwas wie gegenseitige Kontrollfunktion.

Wir brauchen eine Basis, die gewillt ist zusammenzuarbeiten.

Wir brauchen Vorstände und Basis, die gewillt sind zusammenarbeiten. Wir brauchen alle.

Stellt euch mal vor, es kracht in der Kroko und die sprengen auseinander, dann sind schneller Neuwahlen da wie uns lieb sein kann. Und findet ihr euch gerüstet? Ich nicht. Wir haben ein gutes Wahlprogramm, das ja, aber danach kommen unzählige, ungeordnete Inis, die manchmal gar nicht zusammenpassen oder sogar konträr sind. Und an anderen Stellen fehlen die Inhalte, die wir im Wahlprogramm anpreisen, komplett.

Die Leute werden uns nicht wählen, weil wir innerhalb an uns arbeiten und arbeiten und arbeiten. Die wollen wissen, was wir für sie tun, was sich für sie ändert, was sich für sie verbessert. Was ist mit den Steuern, wie sieht unser Sozialgefüge aus, wie das Gesundheitssytem, unser Umweltplan, Mieten, Bildung, Infrastruktur usw und sofort - und nicht nur durch ein paar colle Überschriften, sondern handfest. Da sehe ich die Prioritäten.

Vielleicht laufe ich bei euch gerade gegen den Strom, aber ich glaube nicht, dass es sich so bessert.

Ich weiß, die schon wieder, mit ihrer Kritik, aber mir ist DIB wichtig und ich möchte Politik für die Menschen, für die Tiere und die Natur da draußen machen, nicht nur für uns. Es soll allen besser gehen, auch uns.

Liebe Grüße
Cheeny

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Für mich persönlich, sind Basis alle, auch Vorstände oder sonstige Amtsträger sind gleichzeitig Teil der Basis.

Ich habe mich für diesen Ausdrück entschieden, da ich vermeiden wollte, dass mir fehlende Basisdemokratie vorgeworfen wird. Wenn es einen besseren Ausdruck dafür gibt, immer her damit.
Ich hoffte, mich in meinem obigen Post verständlich genug ausgedrückt zu haben.

Das sehe ich auch so. Der MP ist ein Teil der Basis, die Ausdruck der Digitalisierung unserer Partei ist. Und geschuldet der Tatsache, dass wir aktuell sehr wenige sind.

Ein wenig besser ist Plenum / Agora, auch wenn das durch die zurückgehende Beteiligung abnimmt. Ideal wäre eine App wie „Democracy“, die auch aktiv auf dem Smartphone erinnert, dass die Meinung gefragt ist.

Aber vorher muss eine Diskussion erfolgen. Da finde ich den Ansatz der Planungszelle sehr interessant. Es gibt ein Thema, man würfelt einen Nachmittag lang Menschen zusammen, die das am Tisch diskutieren. Das an verschiedenen Orten / Terminen und zusätzlich auch auf dem MP als virtuelle Planungszelle, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität einzubeziehen.

Die Planungszellen liefern Argumente und Impulse und dann kommt die letzte Diskussion und eigentliche Abstimmung im Plenum.

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Okay, du hast Recht, versuchen wir handlungsfähig zu werden.

Ellen hat eine Diskussion zu diesem Thema angeregt:

https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/was-bzw-wer-ist-die-basis-und-was-ist-basisdemokratie-bei-dib/28977

Ich habe in erster Linie mein Verständnis von Basis wiedergegeben, da ich gerade keine Gruppe/n ausschließen wollte. Und sicher muss ein Weg gefunden werden, bei dem man irgendwie alle errreicht.
Und ich wollte darauf hinweisen, dass es früher mal möglich war, das alle gemeinsam an Projekten und dergleichen gearbeitet haben, oder nicht?
Warum geht das heute nicht mehr? Weil manche sich zu fein für den MP sind? Weil andere sich weigern in MM zu arbeiten? Weil Ágora noch zu unausgegoren ist? Sucht euch was aus.
Das Problem ist in den Köpfen und nicht in unseren Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen.

Aber ich finde @anon13014428 s Thread gut, klären wir, was Basisdemokratie ist.

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ja, die Basis besteht aus all den Mitgliedern und Bewegern, diese sollten aber auch anwesend sein, zumindest zu einem gewissen ausreichendem Maß, LD hat Lösungen dafür, und

das Plenum ist kein offenes Diskussionsmedium, das ist also die falsche Adresse und kommt dafür nicht in Frage
_der MP ist die richtige Adresse und das seit Beginn praktisch der Parteiarbeit…
die Vernachlässigung der Ausweitung und Ausbreitung sowie Unterstützung und Ausbesserung des MP ist einer der kardinalen bisherigen strategischen Fehlern von DiB

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Ein ganz konkretes Beispiel ist der Prozess zu Agora und Phoenix.

Warum wird das nicht offen besprochen und geplant? Es ist einerseits nett, dass unsere Vorstände viel operative Arbeit übernehmen. Aber es könnte besser laufen, wenn die Community mehr eingebunden wird. Einerseits gibt es mehr Ideen und andererseits werden die Vorstände entlastet.

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Ein weiterer Punkt ist die demokratische Gestaltung der MP - Regeln.

Dass Beiträge einfach so geschlossen werden, die sich mit dem Thema befassen, finde ich nicht ok:
https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/beitrag-geschlossen/29234/2

Ich würde @Sofian bitten, den Beitrag von @SonBre wieder zu öffnen. Ich kann auch gerne selbst einen öffnen.

Zur Demokratisierung: Aktuell ist es so, dass der MP vom Vorstand „betrieben“ wird und auch die Regeln bestimmt. Demokratisierung bedeutet für mich, dass wir - die Nutzenden - uns Regeln geben, wie wir miteinander umgehen wollen.

Ich finde sehr unangenehm, dass Dinge ohne Einbeziehung der Basis einfach so bestimmt werden.

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Lieber @anon40304920 , eigentlich empfinde ich das ebenso und habe auch den einen oder anderen Kritikpunkt an unseren Limits (vor allem , wenn sie von außen : dem software-Anbieter vorgegeben sind) . Doch unsere Komm.-Regeln sollten wir prinzipiell beibehalten , sie helfen uns , „in der Spur“ zu bleiben , schützen uns vor „Trollen“ und vor Meinungen , die nicht mit unseren Werten vereinbar sind . Garant dafür ist die Partei als Eigentümer/in vertreten durch den BuVo und die von ihm beauftragten Teams . Deshalb sollten wir daran m.M.n. auch nichts ändern . Das Prinzip hat sich trotz gelegentlicher Kritik in den vergangenen 2 Jahren bewährt und uns trotzdem eine gewisse Mitbestimmung ermöglicht .

Auch wenn die Marktplatzgemeinde Eigentümerin wäre , müssten wir uns Regeln geben und (ich bin fast sicher , dass sie ähnlich aussehen würden) bräuchten eine Moderation , welche für die Einhaltung dieser Regeln sorgt . Auch wenn diese Regeln dann „lockerer“ wären , gäbe es ganz sicher Nutzer (bewusst nicht gegendert) , die diese Regeln ignorieren oder sogar bewusst brechen . Es wäre also m.M.n. keine Verbesserung , sonder würde letztlich nur das Niveau des Umgangstons senken . Das können wir nicht gebrauchen . Wir haben es vor etwa einem Jahr erlebt , wie ein user trotz unserer relativ strengen Regeln den MP fast stillgelegt hat , indem er viele Themen „gekapert“ und viele unnütze Themen gestartet hat , ständig provoziert und viele unbewiesene Behauptungen gepostet hat , andere Nutzer/innen bewertet und beleidigt hat , was Alles nach unseren Komm.-Regeln verboten ist . Nein , lieber @anon40304920 , wir sollten uns dieses Schutzschildes nicht selbst berauben .

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@raba, an und für sich wollte ich mich mehr auf Marktplatz oder überhaupt äußern. Ich möchte Dir widersprechen, dass wir Moderatoren brauchen, die uns zeigen wenn Kommunikation aus dem Ruder läuft. Ich denke, dass wir alle genügend Kompetenz, gesunden Menschenverstand, haben, um wie jetzt mit dieser außer Rand und Band geratenen Schreierin, das „b“ ist absichtlich weg gelassen, dies zu erkennen und angemessen darauf reagieren zu können.
Selbst wenn wir Regeln für Moderatoren aufstellen, wenn dann sollten sie von allen aufgestellt werden, werden wir nie alle Möglichkeiten einer dysfunktionalen Kommunikation erfassen können. Wir können immer nur auf altbekannte Verfahren hinweisen, aber zukünftige können wir noch nicht beschreiben.
Wir müssen auch mit Trollen umgehen können. Denn in der poltiischen Auseinandersetzung wird es schnell persönlich verletzend. Eine Löschung bewirkt doch nur, dass die Menschen neugierig werden, was derjenige vorgetragen hat, der gelöscht wurde.
Öffentlich konstruktiv zu rügen halte ich für den besseren Weg.

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Tut mir leid , das System gibt mir für heute keine likes mehr , also muss ich einen Beitrag „opfern“ , um Dir zuzustimmen . Natürlich müssen wir auch lernen , mit Trollen umzugehen und da können unsere Regeln und Mods sogar hinderlich sein , weil wir nicht schreiben dürfen , was aber geschrieben werden muss .

Auch hast Du Recht , dass sich selbstgegebene Regeln leichter einhalten lassen , als verordnete , aber wollen wir uns wirklich jedesmal neue Regeln geben , wenn Neue kommen und neue Regeln wollen oder deren Abschaffung ? . Täten wir das aber nicht , würden diese Neuen unsere basisdemokratischen Regeln als >von oben verordnet< ablehnen oder wenigstens in Frage stellen .

Aber meine Meinung ist ja auch nur eine Meinung und schließt keine andere Meinung aus . Und ich schrieb´s ja oben schon , dass ich vor allem mit einigen Limits (wie regelmäßig mit der Anzahl der likes/Tag) meine Probleme habe , kann deshalb durchaus verstehen , wenn Andere andere Regeln/Limits ablehnen .

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@raba, das Problem ist die KI, die nur ein Problem hat, und das sitzt vor dem Bildschirm.
Jeder Algorithmus ist an den intellektuellen Horizont des Erstellers gebunden.
Unsere Regeln sind unsere Ethik-Kodizes. Und in diesem Rahmen sollten wir uns bewegen.
Nicht beleidigen, nicht beschimpfen, respektvoll miteinander umgehen. Der Andere ist genauso viel „wert“ wie du selbst.
Viele Konversationen scheitern an der Begrifflichkeit, weil beide Seiten, eine anderen Inhalt in dem Begriff sehen. Nehmen wir das Wort „basisdemoktratisch“. 10 Leute, 11 Meinungen, weil einer sich nicht entscheiden kann. Also sollte man erstmal die Begrifflichkeit auf eine gemeinsame Basis stellen.
Und dann kann man eine gemeinsam getragene Lösung erarbeiten. Oder nehmen wir den Begriff „sozial gerecht“. Was für mich sozial gerecht ist ist für Dich vielleicht genau das Gegenteil.
Es sind die Kodizes, die unser gemeinsames Zusammenleben lenken und gestalten. Und hier muss eine übereinstimmende Auslegung der Kodizes vorhanden sein.
Es gibt, außer in den Naturwissenschaften, keine absolute Wahrheit. Gerade in den Sozialwissenschaften ist diese Begriffsbasis entscheidend für das Ergebnis, eines Gestaltungszieles.

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