Deutsche Welle - ... am Ende... 🤔

presse

#1

#2

Hmm…

wird Deutschland auch zum Spielplatz skurriler Kleinstparteien.


#3

Ich bin mal so frei:

Ein linker Grieche in Deutschland

Weil es unter den großen EU-Staaten nur in Spanien und in Deutschland noch keine Sperrklausel bei der Europawahl gibt (wie etwa eine 5-Prozent-Hürde), wird Deutschland auch zum Spielplatz skurriler Kleinstparteien.

So tritt der linksgerichtete frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis für eine Partei namens “Demokratie in Europa” an. Von Deutschland aus. Früher lieferte er sich heftige verbale Schlachten mit dem damaligen deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble von der CDU, heute lobt er Deutschland: “Hier ist der beste Ort, um an unserer Demokratie in Europa zu arbeiten!”

Nun, verwundert jetzt nicht, dass ihn nicht jeder Journalist mag und der naheliegende Schluss gezogen wird, dass eine 5% Hürde ihn davon abgehalten hätte, hier zu kandidieren.

Kann uns letztendlich egal sein: lieber als skurrile Kleinpartei in den Medien denn als nicht-auffallende Partei nicht genannt zu werden.


#4

Was ist denn der offizielle Grund, warum er in Deutschland kandidiert? Doch wohl die kleinste prozentuale Hürde für den Listenersten in Europa.


#5

Yanis wird im Falle einer Wahl zurücktreten und den Platz für eine Nachrückerin freimachen :wink:


#6

Netter Witz! Das ist doch nicht so?


#7

Demokratietheoretisch gesehen problematisch. Aber er hatte schon angekündigt, dass er eigentlich nicht ins Parlament will (hab leider keine Quelle). Ist also kein Witz.


#8

Es ging ja ursprünglich um die Motivation, warum Yanis in Deutschland anspricht.
Und die Motivation ist eben nicht einen Sitz im EU-Parlament abzugreifen und in Deutschland anzutreten, weil es hier am einfachsten ist. Im Gegenteil, es geht in erster Linie darum für unsere Ideen/Programm zu werben und eine breitere Öffentlichkeit herzustellen. Und gleichzeitig den Gedanken der transnationalität mehr in den Fokus zu rücken.

Yanis hat jetzt schon in mehreren Interviews gesagt, dass seine Kandidatur für das EU-Parlament eher symbolisch ist und er die Parlamentswahlen in Griechenland wichtiger findet. Wenn er also in beide Parlamente gewählt wird und dann sagt er möchte keine zwei Mandate wahrnehmen, dann ist das sein gutes Recht.


#9

Oh ja - Dani for EP!!!
:feminismus: :app:


#10

Und ich will nen “Erdrutsch”, so,dass mindestens
25 Menschen vom ES ins Parlament kommen.
Ich weiss, das ist nicht so ganz realistisch, aber träumen darf man ja.


#11

Immerhin wird DiE nun wahrgenommen. Das Varoufakis polarisieren würde, war zu erwarten.

Aber in diesem Fall gilt: Besser als skurrile Kleinpartei wahrgenommen werden, als überhaupt nicht.


#12

Ich habe tatsächlich einen Artkel gefunden, in dem von der symbolischen Kandidatur gesprochen wird. Ich habe allerdings sehr viel mehr Artikel gefunden, in denen Yanis als Spitzenkandidat bezeichnet wird.
Also soll Yanis als Spitzenkandidat Wähler anlocken, die hinterher jemand anderen im Parlament sehen könnten? Das würde bestimmt einen guten Eindruck machen.


#13

Ich dachte es geht um das Programm und nicht um Personenkult?!

Das war jedenfalls bei DiB mal geplant - von wegen Fürsprecherinnen.
Und genauso ist das bei DiEM25 auch.
Die Beweger
innen/Mitglieder/Community sind die Wichtigen - die Kandidierenden sind “nur” diejenigen die in der Öffentlichkeit agieren. Interviews geben und natürlich dann im Parlament (öffentlich) unsere Meinung vertreten. Wir wählten dafür diejenigen, die am bekanntesten sind und am besten diesen Job machen können.
Das ist völlig unerheblich wer das tut. Und Dani als Listenzweite würde nachrücken. Damit haben wir die Frau vorne - wie wir es wollten, wenn es so kommen soll.


#14

Ich halte das auf jeden Fall so. :unicorn:


geschlossen, #15

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