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Data Entry Team für Demokratie in Europa braucht Deine Hilfe


#1

Demokratie in Europa braucht ein Data Entry Team. Wir legen auf allen Veranstaltungen Formulare aus, auf denen sich Leute für den Newsletter eintragen können. Diese Daten müssen in Excel-Dateien übertragen werden, damit sie in unser Newsletter-Tool kommen.

Konkret läuft es so: ihr bekommt Zugang zu den fotografierten Formularen, auf denen die Leute jeweils Vorname und E-Mail Adresse eingetragen haben. Diese Daten müssen in eine Excel-Datei übertragen werden. Wenn ihr fertig seid, ladet ihr die Excel-Datei einfach hoch.

Wer hat Lust und freie Kapazitäten? Super wichtige Aufgabe, völlig frei einteilbare Zeit, von zu Hause zu erledigen :slight_smile:


#2

Hast du ein offizielles Formular, das du mir schicken kannst? Das DiEM DSC hat hier in München bald eine Veranstaltung und ich würde ihnen gern Formulare mitgeben.

EDIT: Vielleicht können wir das Formular auch gleich hier verlinken, für alle, die Veranstaltungen mit Europa-Bezug haben?


#3

:kopfschüttel: Da jagt ja ein Medienbruch den nächsten. Dieser Prozess ist echt der Wahnsinn. :smiley:
Warum legt ihr nicht einen Zettel aus, auf dem ein QR-Code drauf ist und als Alternative der Link noch mal zum manuellen Abtippen (oder Abschreiben für die wenigen die kein Handy dabei oder grad kein Netz haben). Über den Link kommt der User zur Newsletter-Anmeldung, trägt dort seine E-Mail-Adresse ein, sendet das per Knopfdruck ab und fertig. Dann braucht es kein “Data Entry Team”. :wink:


#4

Ja. Zumal ja jeder*r Beteiligte Datenschutzerklärungen bzw- Einwilligungserklärungen abgeben muss, es werden ja personengebundene Daten verarbeitet.


#5

Oder ein Zettel mit vervielfältigtem Link zum Abreißen oder Abschneiden und mitnehmen?


#6

Wenn wir ein aktives formular frei zugänglich auf unserer webpage hätten, könnten wir sowas auch mit tablets erfassen. Solche Unterschriften mit dem finger sind auch rechtskräftig.

Das würde zumindest das Aufkommen von solcher Zeitfresserarbeit reduzieren, wenn jeder einfach das eigene Tablet oder laptop mit internet für solche veranstaltungen bereitstellen würde.


#7

Hier das Formular: https://docs.google.com/document/d/1tW97Xi7I_NomlA0FFkA7w9nx5Fgh8zHC2tmb8f-Xxv8/edit


#8

Weil Formulare, die man auf einem Klemmbrett rumgibt und auf der die Teilnehmer*innen mal eben ihre E-Mail Adresse eintragen können, eine deutlich höhere Conversation-Rate haben. Bei einer Veranstaltung letzte Woche konnten wir so von 150 Teilnehmern 80 E-Mail Adressen sammeln. Je höher der gefühlte Aufwand der Teilnehmer (Handy raus, QR-Code scannen, eintippen), desto niedriger die Zahl der gesammelten Adressen.

Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern wurde von der Beto o’Rourke Kampagne in Texas so gemacht (mit tausenden ausgeteilten und eingescannten Formularen).


#9

Die haben aber auch keine DSGVO. Falls wir von irgendwem die Email speichern wollen, brauchen wir eine unterschriebene Datenschutzerklärung. Das Kreuzchen können die Interessentis bei der Online - Variante selbst setzen und dann genügt das. Oder wie siehst du das, @Guido?


#10

nein keine unterschriebene Datenschutzverpflichtung, aber wir würden eine unterschriebene Erklärung benötigen, dass die E-Mail Adresse auf dem Formular für die Anmeldung zu einem Newsletter verwendet werden darf.
Solche einfachen E-Mail Sammellisten, wie Clemens sie erstellt hat, sind leider nicht mehr erlaubt, die sind nicht DSGVO konform. Die Liste kann auch nicht einfach um ein Unterschriften-Feld erweitert werden, denn andere Personen dürfen Namen, E-Mail Adresse und Unterschrift nicht sehen.
Auch wenn es aufwendiger und etwas teuer ist, es muss für jede Person ein eigenes Blatt sein, mit Name (auch nur Vorname wie im aktuellen Formular), E-Mail Adresse und einen Unterschriftfeld, wo die Person bestätigt, dass die E-Mail Adresse für die Zusendung eines Newsletters und weiteren Informationen verwendet werden darf.
Also ähnlich so, wie es bei den Unterschriften Sammelaktion der Fall war.
Da hatten wir auch etliche Formulare auf dem Klemmbrett und haben aber die ausgefüllten Formulare immer umgedreht nach hinten gemacht, damit die nächste Person, die es ausgefüllt hat, das zuletzt ausgefüllte Blatt nicht sehen konnte. Natürlich hätte mensch da blättern können, aber wir waren ja dabei und dann machen es die Menschen normalerweise nicht. Ganz korrekt wäre es, wenn die Blätter immer gleich separat abgelegt würden, so dass die Personen bei ausfüllen nie andere Blätter sehen können.


#11

Da wäre die “QR-Code - Variante” einfacher, oder? Trägt man sich selbst ein, können wir die Bedingungen per Checkbox anbieten.

Da könnte man auch den Lieblings-Kanal für Infos abfragen. Facebook, WhatsApp, Signal, Instagram, …


#12

nein, nicht wirklich. Selbst Menschen mit Smartphone tragen sich sehr oft lieber in eine analoge Liste ein, als einen QR Code einzuscannen und dort dann Daten einzugeben.
Ist zwar irgendwie nicht wirklich rational nachvollziehbar, da wir ansonsten fast alles am Smartphone machen, aber so sind wir Menschen (jedenfalls viele von uns) nun mal.
Wir sind halt Menschen und keine Roboter. :wink:


#13

Das war auch schon mit dem alten Datenschutzrecht nicht kompatibel. (Galt erst seit Ende der 1970er Jahre.) :shushing_face: :stop_sign: :hole:


#14

ich weiß :wink: aber da es dort ja dafür normalerweise keine Strafen gab und wenn höchstens ganz geringe, ist leider das alte BDSG oft ignoriert worden. Daher finde ich auch gut, dass es die neue Version gibt, die nun endlich zu mehr Sensibilität bei diesen Themen führt.


#15

[Das ist für mich übrigens eine völlig neue Erfahrung, in einer Partei so penetrant und päbstlich auf die Einhaltung des Datenschutzrechts und vorherige Zweckmäßigkeits-Einschätzungen hinweisen zu müssen. Außerhalb von DiB gehören rotglühende Freund:innen des Datenschutzrechts üblicherweise zu meinen Gegenspieler:innen, weil ich für offene Online-Abstimmungen werbe und die meisten DS-Freund:innen nicht glauben wollen, dass das Parteienprivileg das datenschutzrechtliche Kopplungsverbot aushebeln kann, wenn das so in der Satzung der Partei steht. (So bestätigt am Beispiel von Glitzerkollektiv.de durch die brandenburgische Aufsichtsstelle.)]


#16

Manche… :wink:

Ich meinte auch nicht die Präferenz, sondern die Formalia. Für die, die es möchten, genügt doch das persönliche Eintragen, oder?


#17

ja klar, man könnte auf so einem Formular einen QR Code hinterlegen und wer das Double Opt-In online machen könnte, könnte dies dann auch alles online machen.
Egal ob offline oder online, es muss klar angegeben sein, wofür die Daten genau benutzt werden und die Person muss bestätigen, dass sie dies dann tatsächlich möchte.


#18

Zur Diskussion hätte ich noch einen Vorschlag.“Das eine tun,dass andere nicht lassen”
Ach ja, falls Dritte die E-Mail Listen in die Datenbank einpflegen, bedarf es es einer Auftragsvereinbarung nach meinem Rechtsstand.


#19

Nur, wenn die dritte Partei (hier jetzt »nur« als Rechtsbegriff gemeint) nicht weisungsgebunden tätig wird. Beispiel: Ein Schreibbüro, dass als selbständiges Unternehmen die Daten erfasst.

Unentgeltliche Helfer:innen und abhängig Beschäftigte sind im allgemeinen weisungsgebunden tätig. In diesem Fall reichen Vereinbarungen im Innenverhältnis (also keine Auftrags-Datenverarbeitungs-Vereinbarung).


#20

Das habe ich ich gedacht! Wobei die meisten Punkte DiE und nicht DiB betreffen.