CO2- Ausstoß Individualverkehr - Wie muss akzeptierbarer Ersatz aussehen?

Eigentlich fahren viel zuviel Autos rum.
Welche, möglichst CO2- neutrale Ideen, haben wir, um Autoverkehr zu reduzieren?
Akzeptiert das auch die Praxis?

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Na, am besten gar nicht! ;- )
Aber das ist nix für den ‚Michel‘.

Was muss die DB im Deutschland tun, damit der Güterverkehr, ab 100 Km und mehr, auf der Schiene transportiert wird und nicht auf der Straße?

Der v…te Staat hat alles „privatisiert“.

Jetzt kann es der v…te Staat „zurückkaufen“.

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Der Öffentliche Verkehr braucht Geld, klar, aber auch clevere Konzepte. Ich erinnere mich z.B das meine Schwester erzählte, dass die Studis in Bremen recht zufrieden mit dem Nahverkehr waren. Und etliche haben bei Verkehrszählungen was dazu verdient.

Man sollte mal die Menschen fragen, was sie sich wünschen. Zug muss attraktiver werden, Auto unattraktiver. Fahrgemeinschaften fördern wäre auch gut. Dagegen stehen nicht selten Versicherungsfragen, das ist doch irgendwie traurig, oder?

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Im Rahmen des Klimapakets geht’s ja u.a. auch um die Pendlerpauschale.
Wie wäre es mit diese ersetzen durch Jahreskarten für den ÖPNV (oder wenn der Arbeitnehmer lieber aktiv ist ein neues Fahrrad)?

Und natürlich muss der ÖPNV schlauer werden. Wann werden wo Verbindungen gebraucht? Wie werden die Vororte und umliegenden Dörfer angebunden? 3 - 5 mal am Tag ein Bus durch ein Dorf fahren zu lassen ist nicht zeitgemäß und da wundert es nicht, dass die Leute dort ein Auto brauchen.
Wie wäre es mit stündlich? Oder um Leerfahrten zu vermeiden stündlich mit vorheriger Anmeldung in einer App oder Hotline, quasi als Bedarfslinien? Will niemand fahren, fährt auch kein leerer Bus, will nur 1 oder 2 Leute fahren ein PKW, sind es 50 ein großer Bus.

Und wie kriegt man den Verkehr wieder mehr auf die Schiene? Güterverkehr findet dort kaum noch statt und auch Personenverkehr ist wenig attraktiv mit der Bahn. Auf vielen Strecken ist Fliegen paradoxerweise nicht nur schneller sondern auch billiger und zuverlässiger. Das geht mal gar nicht, aber wie ändern ohne dass nur wieder was teurer wird?

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zu 1.
Richtig . Doch wer soll berechtigt sein , weiterhin ein Auto zu besitzen und zu fahren und wem willst Du oder sollen wir das künftig verbieten ?

Die Zahl der Pendler erhöhte sich auf 18,4 Millionen.
Experten vermuten, dass immer mehr Arbeitnehmer pendeln, weil sie sich die Mieten in den Städten nicht mehr leisten können. Quelle
„Der Spiegel“ spricht von über 30 mio Pendlern

Folgt man der Forderungen des Umwelt-Bundesamtes oder unserer ursprünglichen Fassung der Ini zum PKW-Verkehr (es gibt noch schärfere Forderungen anderer Organisationen) , dann können es sich annähernd 90% der Pendler nicht mehr leisten , zur Arbeit zu fahren .

Oder verbieten wir es rund einer Millionen Berufsfahrer/innen/Kleinselbstständigen (Taxifahrer Werbungsverteiler u. Ä.) ?

Oder verbieten wir es den rund 5 mio Bewohner/innen im ländlichen Raum , die anders , als mit dem eigenen PKW nicht zum Arzt , Einkauf , zu Ämtern oder Kino/Restaurant/Sportverein in die nächste Kreisstadt kommen , weil es all dies nicht mehr in ihren Dörfern gibt , aber oft nur ein - bis zwei mal pro Tag ein Bus fährt (Zug sowieso nicht) ?

Zu 2.
Die Praxis ist , dass in DE ca 800 000 Beschäftigt direkt in der Automobilindustrie und ca 300 000 bei Zulieferern arbeiten und ca eine mio Leute in KFZ-Nebengewerbe (Tankstellen , Werkstätten u. Ä.) . Wie sieht wohl Deren Praxis und die der rund 25 mio Menschen von Punkt zu 1. aus , wenn die tollen Forderungen zur Vermeidung von CO2-Emissionen im Individualverkehr umgesetzt werden . Ich gebe zu bedenken , dass dies fast die Hälfte der Wähler/innen sind , die solche Programme möglicherweise :wink: nicht so gut finden , wie wir , wenn wir nicht zuerst Alternativen schaffen , z. B. wie sie @EvaAusKiel sie oben beschreibt oder zuerst bezahlbare , alternative Antriebskonzepte aus erneuerbaren Energien .

https://www.bundestag.de/resource/blob/496346/1a9b4fbe228b43b15bc6fbf3de0cb195/wd-

Es ist nicht allzu viel und zumutbar zu lesen ; zeigt , auf welcher Grundlage die aktuelle Bundesregierung derzeit agiert . Wenn wir es schaffen , dass sie sich daran wirklich orientieren , statt den diversen Lobbyisten zu folgen , wäre schon viel gewonnen .

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Die Entfernungspauschale (offizieller Name) gilt nicht nur für Autos, es gibt Geld pro Kilometer. Es werden also auch ÖPNV-Fahrkarten oder Fahrräder damit unterstützt. Oder willst du das ändern?

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https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/gesamtdeutsches-foerdersystem-fuer-strukturschwache-regionen.html

Nicht zu kurz denken. Warum soviel Pendler? - Strukturschwache Regionen - Verletzung der durch GG gesetzen Gleichrangigkeit der Regionen.
Ich denke, Ihr wolltet Poltik Anders Machen.
Dann denkt umfassender. Unser gesanmtes System steht auf dem Prüfstand. Die Partei, die das am schnellsten begreift und Ziele vorgibt wird gewinnen und die Bürger mitnehmen.

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Mit Mattermost habe ich mich noch nicht beschäftigt. Ich habe zwar einen Zugang, und war anfangs Mal da (2017) da lief aber nix, deshalb habe ich mich damit nicht beschäftigt.
Ich finde aber die Idee von @EvaAusKiel sehr gut, zumindest für Hessen.
Wenn du mich direkt dazu sprechen willst, schick mir eine PN. Einfach auf mein Symbolbild klicken und mir eine Nachricht senden, ich bin aktuell jeden Tag auf dem „Marktplatz“.

Von sich auf andere Schließen, hat noch nie funktioniert.
Was hat der ÖPNV mit der DB zu tun, ausser das die eine Firma ein Transportmittel der anderen Firma ausleiht?

Also viel ist ja nicht hier los.
Die Idee von @EvaAusKiel finde ich gut. Ich werde mal den ÖPNV in Kassel anschreiben und fragen was die, angesichts der neuen (CO2-) Steuern fürs Benzin, für Ideen haben, die Menschen zu bewegen, das Auto stehen zu lassen und mit dem ÖPNV zu fahren.

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Irgendwie dreht es sich ja im Kreis: Öffis fahren nicht oft genug, darum sind sie nicht beliebt und weil wenig Leute damit fahren sind sie unbeliebt.

Bei einer regionalen Nahverkehrsfrage hier auf dem platten Land brachte neulich jemand das Gespräch auf ein „Bürgerbussystem“ was es wohl in NRW geben solle. Der Kern ist wohl, Freiwillige für Fahrten auf weniger gefragten Strecken zu gewinnen, ich habe es noch nicht geschafft, genauer nachzuforschen.

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Ich habe einen interessanten Artikel auf SPON gefunden.
Mit diesem System kann mensch Autos nutzen ohne ein Auto zu besitzen.
Vor allem kann mensch mal Elektro- Autos testen, ob sie zum eigenen Altag passen:
Link: https://www.spiegel.de/fotostrecke/auto-abo-die-neue-art-ein-auto-zu-besitzen-fotostrecke-171855.html

Ich hoffe, es gibt bei euch keine Paywall. Der Artikel ist interessant.

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Es ist nach wie vor wichtig, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen.

In diesem Fall gilt das Prinzip mehr Angebot, mehr Nachfrage. So merkwürdig das im ersten Moment klingt.

Das Problem ist nur, dass die Finanzierung an den Kommunen hängen bleibt.

Wenn die Regierung den Klimaschutz ernst nimmt, könnte sie mit einem Förderprogramm den ÖPNV anschieben.

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Forsche doch Mal nach.
Als nächstes möchte ich eine Seite planen und erstellen, auf der bestimmte Städte mit ihren Mobilitäts- Öffis dargestellt werden.
Diese Seite sollte sich ein bisschen im Netz etablieren und von „Ratssuchenden“ gefunden und genutzt werden.

Wir haben schon eine Initiative

Die Zeit ist günstig wie nie, die Regierung ist im Zugzwang, es ist nötig zu handeln.

Dieses Klein-klein in der Lokalpolitik muss ein Ende haben und die Regierung sollte kostenlosen ÖPNV dauerhaft finanzieren.

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Das ist wohl generell in unterschiedlichen Städten und Ländern anders.
Bei uns in Kassel finanziert die Öffentliche Hand, in diesem Fall das Rathaus, zu 70% den ÖPNV in Kassel. 30% kommen über die Fahrkarten rein.
Da könnte Mensch nun denken," aaach, die 30% machen den „Bock auch nicht fett“.
Aber, eine Stadt, die 35 Millionen Euro Schulden hat, (und die Nebenbetriebe der Stadt haben auch 35 Millionen Euro Schulden) (2013), können sich dann eben nicht auch noch die Finanzierug des ÖPNV in Kassel „ans Bein binden.“
Die PIRATEN verfolgen in Kassel die Idee schon seit 2012. Aber die restlichen 30% kann die Stadt Kassel schon seit 2012 nicht übernehmen.

Das Problem ist, wie andern Ortes auch.
Die CO2- Steuer auf das Benzin (ab 01.01.2020) gehen in den Bundeshaushalt. Den ÖPNV in Kassel soll aber die Kommune finanzieren. Und die hat, millionenschwehr, ihr Konto bereits überzogen.

In so fern ist die CO2- Steuer auf Benzin eine „Mogelpackung“.
Die Bundesregierung zieht das Geld ein, aber die Kommunen sollen den ÖPNV bezahlen. So kann das nicht gehen.

Und „FridaysForFuture“ sind der Meinung, das das auch eine Mogelpackung ist. Sie möchten, das die Steuer höher ist, die wir an die Bundesregierung zahlen. Aber sie blicken nicht, das uns das (in Kassel) nicht hilft. Schade, das sie sich vor den Steuerbüttel der Bundesregierung binden lassen.

Eigentlich müsste Mensch die CO2- Steuer an Benzin, zweckgebunden, an die Kommune bezahlen, die das Geld dann, in der ÖPNV, wieder für uns ausgibt.
Aber „Zweckgebundene Steuern“ gibt es nicht.

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Das ist das Problem. Es gibt eine „Steuergesetzgebung“, an die sich die Stadt und auch der Staat hält. Es liegt nicht am „Willen“, sondern an der Steuergesetzgebung. Da müsste Mensch sehr viel Gesetze ändern und das wird sehr, sehr lange dauern.
Und, Mensch muss wissen, welche Gesetze Mensch wie ändert.

Nein, ich glaube, unsere Bundesregierung traut sich da nicht ran.
Abgesehen davon erwarte ich eigentlich eine Klage der Leute, die die CO2- Steuer auf das Benzin zahlen müssen und nicht die Möglichkeit haben, das Geld wiederzubekommen. Die „armen Leute“ fahren keinen „Diesel- SUV“. Das sind eher die Reichen Leute. Und denen ist es egal, ob der Sprit jetzt 2€, 5€ oder 7€/Liter kostet. Getroffen von der CO2- Steuer werden also die „armen Leute“. Und das ist irgendwie am Ziel vorbei und ungerecht.

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