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Chemnitz: Ein Verbrechen ist geschehen und zieht andere hinter sich her 



#22

Das ist aber eine andere Diskussion lieber Thomas!

Ich stelle Rechte ins rechte Eck wo sie hingehören!
Und rechtsextreme und rechtsradikale sind i. Der Partei neunmal aktiv und werden gewÀhlt von Menschen die es vermutlich nicht mal kapieren. Und denen muss mensch die Augen öffnen! Denn den Medien glauben die ja schon lange nicht mehr.

Und dir und mit eh nicht!


#23

Und die nĂŒtzliche Idioten berĂŒcksichtigst du nicht. Das sind Menschen, vielleicht unverstanden mit ihren Problemen. Vor allem aber allein gelassen. Siehst du so jeden Menschen an?
Und du forderst mehr Kontrolle vom Staat fĂŒr angeblich demokratische Parteien? Na, da hoffen wir Mal, dass der Schuss nicht “nach hinten los geht”.

Wer wird denn dann die Parteien ĂŒberprĂŒfen, dass sie wirklich freiheitlich demokratische sind? Der Verfassungsschutz, oder die Politik.


#24

Weder noch. Es ist Aufgabe der Politik (in diesem Fall das Innenministerium), die Richtung vorzugeben, in die der Rest der Exekutive dann marschiert (in diesem Fall der Verfassungsschutz). Diese stellt dann einen Verdachtsmoment her, aber die ÜberprĂŒfung der Organisationen erfolgt durch Gerichte, in diesem Fall nach Einspruch der Organisationen durch die Verwaltungsgerichte der LĂ€nder bzw. das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, im Falle eines Verbotsverfahrens durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. ZusĂ€tzlich gibt es noch parlamentarische Kontrollgremien, die ebenfalls ein Wörtchen mitzureden haben.

Was aber keine Rolle spielt, ist die Anzahl der Abgeordneten, die eine Partei hat. Nur, weil nĂŒtzliche Idioten sie wĂ€hlen, ist das noch kein Garant dafĂŒr, das diejenigen auf der Grundlage der FDGO stehen. Im Gegenteil, das Bundesverfassungsgericht hat fĂŒr ein Verbotsverfahren im NPD- Urteil die Relevanz einer Partei fĂŒr das Verbot als Kriterium aufgefĂŒhrt- eine Partei, die gegen die FDGO steht und zudem noch parlamentarischen Einfluss besitzt, sollte daher erst recht beobachtet werden!

Ich hoffe doch, Frau auch, oder? Denn ohne euch schaffen wir das nicht :slight_smile:

- nicht als Moderator -


#25

Ja, das ist die Frage, wie Mensch den Menschen entgegentritt und mit ihnen redet. Das ist sicher nicht einfach. Vielleicht ein Projekt. Aber “aufgeben” möchte ich die Menschen nicht.

Und verhindern mĂŒssen wir, das noch mehr Menschen der AFD nachlaufen.
Dadurch, dass wir uns hinstellen und “Nazis raus” brĂŒllen, das ist keine Hilfe. Die könnten dadurch höchstens den Eindruck gewinnen, das die ‘Nazis’ offensichtlich die besseren Deutschen waren.

Also, ich bin der Meinung, das wenn wir die AFD entlarven und den MitlÀufer zuhören; dann nehmen wir der AFD die MitlÀufer weg und die AFD wird deutlich kleiner.
Wir nehmen die Menschen und ihre Probleme ernst. So wie wir jeden Menschen ernst nehmen.
Das dieser Weg nicht einfach ist, ist klar.

Die Menschen, in ihrer politischen einseitigen Sichtweise, allein zu lassen, ihnen keine Möglichkeit eine anderen politischen Sichtweise zu kommen zu lassen und dann von ihnen zu verlangen sich politisch selbst einzuordnen; halte ich fĂŒr die selbe Politik, die die aktuelle Bundesregierung anwendet.

Das können wir doch besser.


#26

UNBEDINGT :inversity:

Im Übrigen haben sich mittlerweile nicht nur SPD sondern auch - man horche und staune - CSU Politker fĂŒr das Einschalten des Verfassungsschutz ausgesprochen:


#27

Wer mit in die rechte Ecke lÀuft, hat sich selbst in die rechte Ecke gestellt.

Die AfD muss auch nicht mehr entlarvt werden. Die entlarven sich mMn jeden Tag aufs Neue selber. Und wenn ich auf die AfD zeige und sie Nazis nenne (und das ggfs begrĂŒnde), dann ist das doch Entlarvung. Oder wie stellst du dir entlarven vor @Ingenieur?

Und wer mitlĂ€uft, der/die/* entscheidet sich ganz bewusst selbst dazu mitzulaufen, nicht hören zu wollen und die Augen zu verschließen. Das viele das sehr gut können, haben wir schon einmal erlebt. Vor mir kann sich niemand mehr darauf berufen “nur mitgelaufen“ zu sein. Das ist keine ErklĂ€rung, keine Entschuldigung, das ist lediglich eine peinliche Selbstoffenbarung nichts aus der Geschichte gelernt zu haben und keine Verantwortung ĂŒbernehmen zu wollen.

Wer sich die Augen und Ohren zuhĂ€lt und in die rechte Ecke “mitlĂ€uft“, hat sich nicht nur selbst in die rechte Ecke gestellt, sondern sich dabei auch noch selbst Augen und Ohren zugehalten.


#28

ich rede mit niemandem,

die sich neben Menschen stellen oder stehen bleiben, die den Hitlergruß zeigen,

die vor Ort bleiben, wenn “Deutschland den Deutschen
” skandiert wird,

die sich wohl fĂŒhlen in Gegenwart von einem wie Lutz Bachmann oder einem Höcke, oder einem Gauland oder einer Weidel oder von Storch,

die anlĂ€ĂŸlich eines Besuchs in einer Kz-GedenkstĂ€tte den Holocaust in Frage stellen, usw.

mit denen redet, soweit erforderlich, gerade noch der Staatsanwalt und sonst hoffentlich niemand.

Es gibt keine “MitlĂ€ufer”, das ist ohnehin nur ein lasches Entschuldigungskonzept mit Persilschein gewesen, es gibt TĂ€ter und es gibt solche, die (psychsiche) Beihilfe leisten. Wer mit Nazis geht ist selbst ein Nazi. Basta. Jedenfalls fĂŒr mich.


#29

Mein lieber Ingenieur, ich will dir eine kleine Geschichte erzĂ€hlen. Im Urlaub haben wir ein PĂ€rchen aus Ostdeutschland kennen gelernt. Beide SelbststĂ€ndig und durchaus vermögend. WĂ€hrend er noch einigermaßen moderat war, hetze die Frau gegen AuslĂ€nder insbesonderes Migranten. Tenor, diese zerstören unser Sozialsystem. Sind kriminell usw. Auf Nachfrage ob in Ihrer kleinen Stadt den Migranten seien, verneinte diese. Es gehe ja ums Prinzip. Auf meinen Hinweis, dass wir ja zur Wiedervereinigung Millionen Rentner aufgenommen haben, die nie eine Mark Beitrag bezahlt hĂ€tten, und unser Sozialsystem trotzdem nicht zusammen gebrochen ist, Sagte diese wortwörtlich, na ja dass sind, waren ja Deutsche.

Du kannst mit diesen MitlĂ€ufer, UnterstĂŒtzer usw. nicht vernĂŒnftig reden. Auch in den 30 igern Jahren glaubten Demokraten, dass die NSDAP und deren AnhĂ€nger zu demokratisieren wĂ€ren.

An dem Tag, da die AFD 25% und mehr bei Wahlen holt, steht uns die Abschaffung der Demokratie ins Haus. SpÀtestens dann werde ich zur Waffe greifen um unsere Demokratie zu verteidigen. und, da bin Ich mir sicher, bin ich nicht allein.


#30

Ich glaube, ich habe neulich eine Grafik in einem Post bei Twitter gesehen, wonach in einem neuen Bundesland die AFD bereits 25% erreicht hatte und ganz klar die 2.- grĂ¶ĂŸte Kraft im dortigen Landtag war. Könnte aber auch nur eine “Fake” mit Paint brush sein.

So nebenbei, “wehret den AnfĂ€ngen” haben wir verpasst.

Den MitlÀufer entgegentreten, könnte eine Aufgabe der letzte freien Demokraten werden. Aber ich möchte das nicht mit der Waffe in der Hand tun.
“Gewalt” ist kein politisches Mittel. Auch nicht in Chemnitz 2018.

Merkt hier jemand, worĂŒber wir diskutieren? Mit Gewalt einer (demokratisch gewĂ€hlten) Partei, im Sinne der Selbstjustiz entgegenzutreten?
Ich möchte das differenzierter sehen und ĂŒber einen Gewalteinsatz nicht weiter diskutieren.


#31


 um was zu tun?
Ich hoffe sehr, dass ist irgendwie symbolisch gemeint, ansonsten wĂ€re es um nichts besser als AuslĂ€nder mit BaseballschlĂ€gern zu verprĂŒgeln.

+++ nicht als Moderator +++


#32

Hm, ich hoffe, das alles muss nicht ernsthaft erwogen werden, aber 



 wir kennen ja als Deutsche sehr wohl politische VerhĂ€ltnisse, in denen die RĂ©sistance zur Gallionsfigur der Hoffnung wurde. Wenn marodierende Faschisten AuslĂ€nder suchen, um sie zu dragsalieren, hoffe ich den Mut zu haben, mit anderen dazwischen zu treten. Ich befĂŒrchte, das wird keine aufgeklĂ€rte Diskussion.

Tun durch Unterlassen kann mitschuldig machen.


#33

Es ist schwer, das richtige Maß zu finden.

Gewalt kann kein politisches Mittel sein. Noch denke ich, dass man die MitlĂ€ufer wieder in die Demokratie zurĂŒck holen kann. Das ist zumindest meine Hoffnung.

Wenn ich denke, dass Thilo Sarrazin demnÀchst sein neues Buch veröffentlicht, in dem er ernsthaft behauptet, dass Muslime Deutschland besetzen wollen,dann wird mir schlecht. :face_vomiting:

Besonders erschreckend finde ich, dass so viele Menschen diese wilden Thesen glauben.

Auch wenn man in solchen Momenten zur Waffe greifen möchte, mĂŒssen wir andere Wege finden, die Menschen zu ĂŒberzeugen, dass das der falsche Weg ist und das die FlĂŒchtlinge von solchen Menschen zu SĂŒndenböcken gemacht werden. Selbst wenn es keinen Migranten mehr in Deutschland gĂ€be, wĂ€ren die Probleme der Menschen, die wenig Geld zur VerfĂŒgung haben, nicht gelöst.


#34

Wenn man meint, die AfD beobachten lassen zu mĂŒssen - dann muss man es eben tun. Dann gehören aber auch andere Leute beobachtet! Hatte gerade einen Newsletter von Foodwatch gelesen unter dem Titel: “Es lĂ€uft wie geschmiert!” Wenn Lobbyisten bestimmen, wo es langgeht (im konkreten Fall Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie), dann mĂŒsste im Bundestagsplenum statt des stolzen Adlers eigentlich ein gerupftes Huhn hĂ€ngen. Wenn zudem irgendwelche von selbstherrlichen Konzernen installierte Schiedsgerichte Recht sprechen sollen, werden EUGH und die Gerichte auf nationaler Ebene zu hilflos agierenden Clowns degradiert.

Nein, mit den Rechten muss man sich kritisch auseinandersetzen. Punkt fĂŒr Punkt. Da gibt es genĂŒgend Konfliktpotential zum Aufarbeiten. GenĂŒgend Punkte, wo man ihnen am Zeug flicken kann. Aber ich will nicht mit jemandem Seit’ an Seit’ schreiten, nur weil er irgendwie links steht oder sich einer diffusen Mitte zuordnet. Dazu bedarf es schon einiger Gemeinsamkeiten mehr.


#35

Ich wĂŒrde mitmachen eine solche Ini zu erarbeiten!


#36

Na ich wĂŒrde mal abwarten, was nach Ablauf der Beobachtungszeit der AfD Sachsen beschlossen wird. Wenn der Verfassungsschutz die ab dann als beobachtungswĂŒrdig einstuft, dann ist es ja erst einmal so und wir brauchen da keine Ini mehr dafĂŒr
, oder?


#37

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